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Trickfilm mit dem iPad – Puppet Pals HD Director´s Pass

Die iOS App „Puppet Pals HD Director´s Pass“ von Polished Play LLC ermöglicht es bereits jungen Kindern, Jugendlichen und Menschen mit wenig medialer Vorerfahrung einen Trickfilm mit eigenen Figuren zu animieren. Die App bietet über die Fotofunktion das Nutzen eigener Fotos und Bilder als Figuren und Hintergrund für die Animation, auch Sprachaufnahmen sind möglich.

In der medienpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelingt es mit der App einen Trickfilm im Stil des Legetricks zu erstellen und somit die eigenen Figuren Geschichten erzählen zu lassen. Auch das Erstellen von Erklärstücken ist damit möglich. Die in der App mitgelieferten Vorlagen können zum Einsatz kommen, wesentlich spannender ist es jedoch die vorgegebenen Figuren und Hintergründe mit eigenen Gestalten zu ergänzen und vielleicht sich selber als Charakter im Film zu animieren. Die App kann zu sprachanregenden Lern-Szenarien beitragen, da die Audiofunktion bereits Kindergartenkindern das Vertonen des Trickfilms sehr einfach möglich macht. Die App „Puppet Pals HD“ ist gratis (mit der Option zu In-App-Käufen). Die Ergänzung „Director´s Pass“ ist als Vollversion werbefrei, offline zu nutzen und bietet keine weiteren Kaufoptionen an. Diese Version (1.8.9) kostet aktuell 3,99 € (siehe Technische Anforderungen).
Die folgenden Hinweise bieten besonders Einsteiger/innen eine Orientierungshilfe mit Hinweisen zur Gruppengröße, technischen Anforderungen, Material und Ideen zum Praxiseinsatz.

Ort und Zeit
Für die Produktion des eigenen Films sind Kinder und Jugendliche nicht an feste Arbeitsplätze gebunden, vielmehr kann beim Einsatz der mobilen Geräte auch an Orten wie der Bücher-Ecke, Fachgruppenräumen oder auf dem Außengelände eine kreative Arbeitsatmosphäre entstehen. Für die Audioaufnahmen sollte die Gruppe eine ruhige Umgebung wählen. Das Erstellen eines Trickfilms mit vorgegebenen Figuren kann bereits in 45 Minuten gelingen und zum Einstimmen in die Trickfilmarbeit dienen. Für das Verwenden eigener Fotos und Bilder mit dem „Director´s Pass“, das Erarbeiten einer Story und die entsprechende Vertonung sollten je nach Alter und Vorerfahrungen mindestens zwei Zeitstunden zur Verfügung stehen. Kreative Arbeitsphasen und das gemeinsame (Er-)Finden einer Story benötigt im Gruppenprozess oft mehr Zeit als erwartet. Hier sind Zeitpuffer realistisch einzuplanen.

Arbeiten im Team
Die App ermöglicht Einzel- und Gruppenarbeiten, sie bietet bereits in kurzen Arbeitsphasen sehr kreative Ergebnisse. Kleingruppen von 3 – 4 Kindern können sehr gut gemeinsam mit der App arbeiten und entsprechend viele unterschiedliche Charaktere im Film animieren. Teams lernen sich bei dieser Gruppengröße gut abzustimmen, auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mitstreiter/innen einzugehen, die inhaltliche Gestaltung zu organisieren, die Auswahl der Charaktere vorzunehmen und Texte einzusprechen. Die gemeinsame Produktion bietet sich für kollaborative und situierte Arbeitsphasen mit mobilen Geräten besonders gut an. Insbesondere die eigene Gestaltung der Charaktere im animierten Film bietet Kindern sehr kreative Möglichkeiten zum freien Geschichten erfinden und erzählen als Teil der Sprachförderung.

Technische Anforderungen und Vorbereitung
Die App „Puppet Pals HD“ bietet eine einfache Bedienung und damit einen leichten Einstieg, besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Einige technische Aspekte gehören jedoch in die Vorbereitungsphase:

Die App „Puppet Pals HD“ von polished Play LLC steht für iOS als kostenlose Version zur Verfügung, Mehrkosten von jeweils 0,99 € entstehen durch das Hinzukaufen von Charakteren zu den 15 unterschiedlichen Themen wie bspw. Fairy Tale, Wild West, Zombie Attack. Die einmaligen Kosten für den Zusatzbereich „Director´s Pass“ liegen bei 3,99 €. Informationen zum Datenschutz sind in englischer Sprache im App-Store nachzulesen. Die Anbieter geben an, dass sie keine persönlichen Daten wie Name, Adresse, Email oder Telefonnummer sammeln oder mit Dritten teilen. Cookies werden nicht genutzt. Zur allgemeinen Arbeit mit Tablets gehört insbesondere ein Technik-Check: Dies beinhaltet das Installieren der App, ggf. die Klärung von Bezahlung und Zugriffen, ggf. WLAN-Zugang, das Laden des Akkus, ein Testlauf der App und das Abklären der Zugriffe der App bspw. auf die Kamera (Zugriff unter „Einstellungen“ freigeben). Mit dem „Director´s Pass“ der App können Nutzer/innen bis zu acht eigene Charaktere erstellen und im Video animieren.

Weitere Materialien
Beim ersten Einsatz von iPads kann das Thema Datenschutz in der Einrichtung nochmals Aufmerksamkeit bekommen, ggf. sollte hier erneut das Einverständnis von den erziehungsberechtigen Personen eingeholt werden. Bei jüngeren Kindern kann es hilfreich sein, die Kopiervorlage für ein Storyboard zu nutzen. Insgesamt werden die Filme mit eigenen Fotos und selbstgemalten Bildern besonders ausdrucksstark. Für die Hintergründe können die Trickfilmer/innen vorhandene Fotos und Bilder abfotografieren oder neu malen. Ein Drucker ist nicht zwingend nötig, da die gewünschten Charaktere mit dem iPad von einem Bildschirm, einer Vorlage oder Fotoalbum abfotografieren werden können. Figuren aus Bilderbüchern dürfen nicht ohne weiteres verwendet werden, Bildrechte könnten verletzt werden. Weitere Materialien sind: iPads in gewünschter Anzahl, ggf. Schutzhüllen, ggf. einen Adapter für den Anschluss zum Beamer oder einen PC/Laptop zur Speicherung und Präsentation des Videos per Beamer. Die medienpraktische Arbeit muss nicht mit einer 1:1-Geräteausstattung stattfinden.

Gestalterisch-kreativer Einsatz
Die App bietet sich für die praktische Arbeit in der Gruppe an und kann mit Phasen des situierten Lernens die Gruppenarbeit in der Kita oder im Hort bereichern. Ein gemeinsamer Start zum Sammeln von Ideen dient als Einstieg. Eine Ideenfindung dauert manchmal länger als gedacht. Es lohnt sich, Zeit in diese oft mühevolle Arbeit zu stecken und zu klären, dass alle Gruppenmitglieder die gefundene Geschichte, deren Ablauf verstehen und entsprechende Aufgaben übernehmen (Fotos raussuchen oder neu machen, Material besorgen, etwas zuschneiden etc.). Je nach Alter und Erfahrung der Einzelnen ist das Erarbeiten eines kurzen Storyboards hilfreich. Besonders bei der Arbeit mit jüngeren Kindern ist es wichtig, erst eine gemeinsame Ideenfindung zu gestalten und dann an die Produktion zu gehen. Für erste praktische Übungen bietet sich die Nutzung der vorgegebenen Charaktere und Hintergründe jedoch an. Nach einer solchen ersten Arbeitsphase und Aufgabenverteilung können die Kinder und Jugendliche die Arbeit in Teams fortführen. Die gemeinsame Präsentation der Ergebnisse sollte im Projektverlauf in keinem Fall zu kurz kommen.
Das Erstellen der eigenen Charaktere ist eine wirkliche Besonderheit, da sich Kinder und Jugendliche selbst oder ihre Medienhelden animieren können. Spaß macht es, wenn sie sich selbst in Szene setzen, also bespielsweise Ganzkörperfotos mit großen Gesten nutzen. Ein Materialmix aus eigenen Fotos, abfotografierten Bildern und selbstgemalten Personen, Tieren oder Landschaften macht die Videos zu sehr individuellen und kreativen Produkten. Während die vorgefertigten Themen eher stereotype Charaktere anbieten (rosa Prinzessin, Ritter etc.) lässt sich bei den eigenen Motiven diese Konstruktion von scheinbar typischen männlichen und weiblichen Attributen durchbrechen und die Gestaltung selbst bestimmen.
Für den gemeinsamen Abschluss des Medienprojekts ist eine Präsentation im Plenum gut geeignet. Dafür ist die Darstellung über AppleTV oder die Verbindung mit einem Beamer sehr hilfreich. Die Adapter-Variante ist leider sehr anfällig für Wackelkontakte, aber dennoch zu empfehlen. Alternativ ist die „Marktstand“-Methode möglich: Ein Kind aus der Gruppe nimmt das Tablet wie einen Bauchladen vor sich und wandert damit durch den (Stuhl-)Kreis.

Links & Material
Die App Puppet Pals HD im Store:
https://itunes.apple.com/de/app/puppet-pals-hd/id342076546?mt=8
Alternativ: https://itunes.apple.com/de/app/puppet-pals-2-free/id589141096?mt=8

 

 

Computer(teile) wieder zum Laufen bringen

Wenn Computer und andere elektronische Geräte zum letzten Mal ihr Lebenslicht aushauchen, sollten sie schnell dem fachgerechten Recycling zugeführt werden. Zuvor können sie aber noch als Anschauungsmaterial dienen, wie denn so ein Gerät aufgebaut ist, welche Komponenten es enthält, was wie mit was verbunden ist usw. So können schon Kinder schnell und anschaulich Basics der Informatik lernen.

Ein Weg dahin kann sein, mit Schraubenziehern, Schraubenschlüsseln und anderen Werkzeugen dem Gerät zu Leibe zu rücken, unter Umständen auch sehr handfest und ohne Rücksicht auf die Bauteile. Aber an dieser Stelle kann es noch weitergehen: Jüngst ist mir ein schönes Beispielvideo über den Weg gelaufen, in dem einzelne Smartphone- und Computerbauteile mit Legetrick animiert werden. So kann die Auseinandersetzung mit Computertechnik eine sehr ästhetische Ebene bekommen – und können Computer auf eine etwas andere Art wieder zum Laufen gebracht werden. :-) Den ganzen Beitrag lesen

Trickfilmproduktion in der Fußgängerzone – Making-Of „Monster in der Kurstadt“

Im Projekt „Monster in der Kurstadt“ haben zehn acht- bis dreizehnjährige Kinder in Bad Reichenhall einen Trickfilm produziert. Wer die Monster sind und was sie in der bayerischen Kurstadt in den Berchtesgadener Bergen erleben, wurde im Rahmen des gleichnamigen Projekts ausgedacht und entwickelt.

Einen Trickfilm mitten in der Stadt zu produzieren, ist eine echte Herausforderung: Anders als im Trickfilm-Studio oder bei den häufig eingesetzten Trickfilm-Boxen ist man im öffentlichen Raum großen Lichtunterschieden und Änderungen im Hintergrund konfrontiert: Die Ästhetik des Kurzfilms „Monster in der Kurstadt“ kann also gar nicht unseren Sehgewohnheiten entsprechen. Das Ergebnis schaut dann so aus:

Organisatorisch wurde der Dreh im Rahmen von fünf zweistündigen Vorbereitungstreffen vorbereitet: (a) Information und Ideenentwicklung, (b) Ortsbegehung und Drehgenehmigungen einholen (c) Druck der T-Shirts und Fertigstellung der Monsterpuppen, (d) Üben der Trickfilmtechnik (mit iPads/ App iMotion) sowie Bewegungsstudien mit den Monsterpuppen, sowie (e) Entwicklung der Idee, des Drehbuchs und des Drehplans. Der Drehtag war ein heißer Julitag, für den Kurzfilm nahmen wir insgesamt sechs Stunden lang mit Hilfe von zwei iPads auf Stativen Szenen auf. Schließlich trafen sich ein Teil der Kinder zum Grobschnitt, alle segneten dann schließlich ab, dass nur von ihnen freigegebene Szenen veröffentlicht wurden. Neben diesen acht Treffen galt es natürlich die Monster zu produzieren und für den Feinschliff des Videos zu sorgen, sowie die Abschlusspräsentation im Park-Kino organisatorisch und technisch vorzubereiten, wobei auch einzelne Kinder unterstützten. Insbesondere die Bewerbung des Events – schließlich wünscht man sich ja auch Gäste bei einer Premiere im Kino – war eine zeitintensive Angelegenheit.

Die Aufnahmen im öffentlichen Raum sind eine rechtliche Herausforderung – zumal wir uns damit bisher kaum auseinandergesetzt hatten. Zum einen ist es nicht so, dass man einfach so Leute filmen bzw. diesen Film veröffentlichen darf, wenn sie sich im „öffentlichen Raum“ befinden. Den ganzen Beitrag lesen

Trixomat – Online-Animationssoftware für Kinder

In der Medienpädagogik mit Kindern brauche ich immer wieder Software für kurzzeitige Projekte, um aktiv kleine Filmprojekte umzusetzen. Gerade Trickfilme oder Animationen eignen sich hier sehr gut, da der Aufwand mitunter geringer ist, als mit herkömmlicher Kameratechnik. Auf der Suche bin ich über den Trixomat gestolpert.

Kostenlos, sehr intuitiv und Online überall verfügbar

In der Onlinesoftware kann man selber Elemente zeichnen oder Fotos hochladen (die angebotenen Bilder sind kaum nutzbar), diese dann einfach animieren und so seine kleinen Filmbausteine selber basteln. Dabei wird die Animation nicht Bild für Bild, sondern eher in Form von Pfaden umgesetzt. Also erstes Bild setzen, letztes Bild und dazwischen rechnet das Programm die Animation aus.

Für kreative Köpfe ergeben sich hier viele Möglichkeiten die eigenen Ideen umzusetzen. So kann ich schnell kleine Szenen zusammenbasteln, die auch sehr authentisch aussehen. Als Filmexport bekomme ich Filmschnipsel im mp4 Format, die ich dann in einem anderen Videoschnittprogramm je nach Drehbuch zusammenbasteln und vertonen muss.

Weiterarbeit daheim ohne Probleme möglich

Gut finde ich, dass nichts auf den eigenen PC installiert werden muss, wenn das auch den Internetanschluss dringend voraussetzt. So können aber viele Kinder ohne Lizenzprobleme mit der Software arbeiten. Die Nutzung ist kosten- und registrierungsfrei und die Filme lade ich mir als Steuerungsdatei auf meinen PC herunter und kann sie so jederzeit in der Onlinesoftware weiter bearbeiten. Komplexe Animationen kann man mit Trixomat nicht machen, aber für Kinder ab ca. 8 Jahren halte ich es für eine gut einsetzbare Trickfilmsoftware mit schnellem Erfolgserlebnis, zu dem auch die für Kinder gut verständlichen Erklärtutorials beitragen.

Den Trixomat findet man auf der Internetseite Hanisauland der Bundeszentrale für politische Bildung.

Trickfilm im Geschichtsunterricht

"Legotrickfilm in der Medienpädagogik"Allgemein:
Dieses Konzept dient als Einblick in die Möglichkeit des Zusammenwirkens von Schule (unterrichtsübergreifend: Deutsch, Kunst, Geschichte), Medien (Offener Kanal) und Verein (Heimatverein) und soll Ihnen Inspiration für eigene regionalgeschichtliche Projektideen mit Partnern geben:

Projektüberblick/ So war es bei diesem Projekt:
Die Schülerinnen und Schüler der 3.Klasse der Grundschule Tollwitz konnten in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V. einen Monat lang ein geschichtsträchtiges Trickfilmprojekt realisieren. Dabei wurden die Sage von zwei Knutonenbrüdern aus der Region und der Handelsweg der Salzstraße anschaulich, fächerübergreifend und praxisnah vermittelt. Den ganzen Beitrag lesen

Video-Community für Kinder: Clipklapp

"Video-Community für Kinder in der Medienpädagogik"Zur Vorbereitung muss die päd. Fachkraft einen Raum mit internetfähigen Computern organisieren sowie für eine ausreichende Anzahl an Kameras sorgen (Video oder Handy). Findet das Projekt in einer großen Gruppe statt (Schulklasse) könnte es als Stationsarbeit angelegt sein. Dafür würden dann nicht alle Kinder zur gleichen Zeit die Computer sowie Kameras benötigen.

Nach einer kurzen Vorstellung des Portals können die Kinder als Einstieg eigenständig die Internetseite erkunden und evtl. kleine Aufgaben oder ein Quiz zur Seite lösen (damit alle wichtigen Bereiche von ClipKlapp gesichtet wurden). Im Anschluss kann eine theoretische Einführungsstunde zum Thema Film und filmische Mittel stattfinden. Den ganzen Beitrag lesen

Trickfilm mit Krippenkindern

Im Mittelpunkt des Projekts steht di"Trickfilm mit Krippenkindern in der Medienpädagogik"e Frage, wo Medienerziehung in der Krippe ansetzen kann, die Kinder in ihren Kompetenzen fördert und spielerisch eine Auseinandersetzung mit Medien ermöglicht. Das Konzept beinhaltet neben rezeptiven Teilen auch Teile Aktiver Medienarbeit. Das Projekt umfasst einen Medienvormittag von zwei Stunden, der den Kindern Unterhaltung sowie aktive Gestaltungsmöglichkeiten bietet. So können sie nach Sichtung eines Zeichentrickfilmes selbst einen Stopptrickfilm erstellen, sich gegenseitig fotografieren und vieles mehr. Den ganzen Beitrag lesen

Animierte Strichmännchen

"Animierte Strichmännchen in der Medienpädagogik"

Für den Einstieg sollte der/die Durchführende den Jugendlichen die Illusion von Bewegung anschaulich machen. Dazu einen Filmstreifen aus Papier vorbereiten (ein A3-Papier als Filmstreifen zurechtgeschnitten und ebenso bemalt). Anhand des Streifens wird das Grundprinzip der Wahrnehmung erklärt: die schwarzen Balken durchbrechen die Bilderfolge und grenzen die einzelnen Bilder von einander ab. Diese Abgrenzung gibt dem Gehirn die Möglichkeit die Veränderung auf den Bildern zu erkennen und zur Bewegung zusammenzusetzen. Mit einem Daumenkino kann die pädagogische Fachkraft das Grundprinzip der Animation verdeutlichen. Wenn viel Zeit zur Verfügung steht, kann der Durchführende auch eine Wundertrommel oder ähnliche „Filmapparate“ aus früheren Tagen einsetzen.

Der erste Schritt ist die ‚zündende Idee‘:
Jeder Film benötigt eine Geschichte, die spannend, lustig, traurig oder vielleicht sogar gruselig ist. Den ganzen Beitrag lesen

Trickfilm

"Trickfilm in der Medienpädagogik" In der Vorbereitung ist es notwendig, sich mit der Theorie des Bildaufbaus sowie mit Technik und Software zu beschäftigen. Dabei geht es nicht darum, alles perfekt zu beherrschen, sondern eine grundlegende Idee zum Umgang mit den Arbeitsmitteln zu haben. Der Workshop ist in mehrere Module untergliedert und kann je nachdem ausführlich oder verkürzt durchgeführt werden. Wenn für den Workshop eine ganze Woche Zeit eingeplant ist, können alle Module ausführlich behandelt werden.

Das erste Modul ist die Fotorallye zu Perspektiven, Bildaufbau, goldener Schnitt und Kameraeinstellungen. Günstig ist es für die jeweilige Aufgabe Beispielbilder oder einen Reader zur Verfügung zu stellen, damit die Teilnehmenden sich daran orientieren können. Ein weiteres Modul ist die Trickfilm-Genreshow. Hier kann schon vorgearbeitet werden, indem die Beispielfilme für die verschiedenen Genre (Zeichentrick, Knettrick, Brickfilm et cetera) schon vorhanden sind oder die Teilnehmenden bekommen nach einer Besprechung der Genre die Aufgabe selbständig im Web passende Trickfilme herauszusuchen. Diese Filme werden nach der Recherche angeschaut und gemeinsam werden die Besonderheiten jedes Genre besprochen. Diese beiden Module können durch einen einführenden Vortrag ersetzt werden. Den ganzen Beitrag lesen

Super Mario im RealLife

Trickfilme mit Computerspielen in der Medienpädagogik

Still aus dem Video

Die Idee, Computerspiele per StopMotion-Animation ins RealLife zu bringen, ist nicht unbedingt neu, genauso wie Trickfilme mit PostIts. Dennoch finde ich „Mario – Post it Life“ eine sehr gut gelungene Kombination aus beidem: Eine Computerspielanimation mit PostIts.

In dem Video werden gleich mehrere Computerspielklassiker in die Realität gebracht und das auf einem technisch hohen Niveau. Daher ist der Trickfilm meine Inspiration der Woche für die Medienpädagogik.

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