Thema stop motion »

(VR und) 360 Grad in der Kinder- und Jugendarbeit – 360° (Stop-Motion) Box-Stories – Teil 4/4

“Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft.”

Ein 360°-Video erlaubt einen intensiven Rollentausch oder Ortswechsel. Ein Blickwinkel aus einer anderen Ebene. Eine Umgebung welche wir vorab selbst erschaffen haben. Nicht in einem Programm sondern in einer Kartonbox mit einer 360°- Kulisse. Eine 360°-Kamera zeichnet die Umgebung vollständig auf. Dies meist nicht aus dem Blickwinkel eines Menschen, sondern aus einer ganz anderen Ebene. Meist sind 360°Kameras recht klein und werden, ähnlich wie ActionCams, irgendwo befestigt. Schaut man sich nun das 360°-Video an sieht man die Welt aus der Perspektive einer ca. 10 cm hohen Kamera.

Den ganzen Beitrag lesen

Steven Marx Kurzbio
lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und angehender Medienpädagoge, gelernter Druckvorstufentechniker, Vater von drei Kindern, Tüftler und Ideenspinner.
Verfasst am 22.05.2018

iStopMotion Alternativen

Viele Kolleg*innen in der medienpädagogischen Arbeit setzen im Trickfilmbereich iPads und iStopMotion von Boinx ein. Nur leider hat die Software offensichtlich einen Bug, der sehr ärgerliche Konsequenzen haben kann , wenn man Trickfilme produziert. Es kann bei manchen Filmen sein, dass der Film nicht ausgespielt wird. Diesen Bug habe ich selber schon erlebt und von vielen Kolleg*innen bestätigt bekommen und wird auch im Netz diskutiert. Man kommt zwar noch an die einzelnen Fotos ran, aber muss sie dann per Hand sortieren. So genial  die Software ist, auch mit der externen Kameraanbindung, so ärgerlich ist das, wenn man den Kids am Ende kein Produkt mitgeben kann.

Das ist Grund genug mal nach Alternativen für die Trickfilmarbeit auf mobilen Geräten zu schauen. Stop Motion Studios ist eine Alternative, die sowohl auf iOS wie auf Android läuft, und von der es auch eine kostenlose und eine Pro Variante gibt. In der Praxis hat sich das als gute Alternative bewährt. Die Möglichkeit, dass die Kids die kostenlose Variante auf ihr persönliches Smartphones mitnehmen können, ist auch sehr gut.

Habt ihr Software-Alternativen für die Trickfilmarbeit auf mobilen Geräten? Dann her mit, schreibt sie in die Kommentare. Nicht um BoinX schlecht zu machen, sondern um Alternativen zu haben.

Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Trickfilm-Workshop mit Smartphone oder Tablet (Handbuch Making-Aktivitäten)

Trickfilm am Smartphone oder Tablet ist kinderleicht. In diesem Einführungsworkshop soll das breite Trickfilm-Spektrum gezeigt und ausprobiert werden.

Setting Kinder ab 8 Jahren
Dauer Ab 90 Minuten / 2 Unterrichtseinheiten
Zielgruppe Je nach Vorerfahrungen der Kinder mit Smartphone-/App-Bedienung und Trickfilm-Apps, bei absoluten Anfänger/innen nur 6, bei Erfahrung mit Smartphones bis zu 26 (bei einer Betreuungsperson)
Zielsetzung Einblicke in Medien- bzw. Filmproduktion, kreatives Gestalten
Notwendige Ausstattung Je Gruppe von 2 bis 3 Kindern ein Smartphone oder Tablet, jeweils mit geeigneter Halterung oder Stativ; Beamer zur Präsentation der Videos, je nach Stationen u.a. Puppen, Legofiguren, Knete, Papier, Stifte und Schere, Whiteboard und abwischbare Stifte, für Pixilation ggf. ein eigener Raum, evt. ein Besen, ggf. Ausdrucke von Daumenkino-Vorlagen und Scheren, Tacker, evt. Hebelschneidemaschine für eine saubere Kante, oder alternativ ein Daumenkino zum Herzeigen.
Aufwand Niedrig – wenn die Filme noch vertont und veröffentlicht werden sollen, kann der Aufwand bzw. die Nachbereitung ggf. höher sein.

Den ganzen Beitrag lesen

Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.

Quiz-Erstellung mit Kindern (Handbuch Making-Aktivitäten)

Schüler/innen erstellen mithilfe von digitalen Medien Ratespiele zu Themen ihrer Wahl und stellen diese ihren Eltern bei einem projektabschließenden Elterncafé vor.

Setting Sekundarstufe I
Dauer drei Projekttage und Präsentation
Zielgruppe Kinder im Alter ab 10 Jahren, ca. 10-12 Teilnehmer/innen, außerdem deren Eltern (zur Präsentation der Ergebnisse)
Zielsetzung Förderung einer kreativen Herangehensweise zur Erschließung eines (neuen) Themengebiets mithilfe digitaler Medien; Förderung sozialer Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Kooperation, Kommunikationsfähigkeit; Stärkung der Selbstwirksamkeit ; Berührungsängste vor „black boxes“/ unbekannten digitalen Medien abbauen; Vermittlung von Medienkompetenz: Medienkunde = Aneignung von Wissen über Recherchetechniken im Internet/ Quizerstellungssoftware/ zur Gestaltung der entwickelten Fragen und Antworten; Mediennutzung = Nutzung von Suchmaschinen/ Quiz-Software; Mediengestaltung = kreative Umsetzung der entwickelten Fragen mithilfe der Quiz-Software/ in unterschiedliche Quizformate
Medienkritik = kritische Auseinandersetzung mit Recherchetechniken/ Suchergebnissen
Notwendige Ausstattung Tablets oder Laptops oder PC, WLAN, Beamer, eine Software zur Quizerstellung
Aufwand mittel – Einbindung der Eltern wünschenswert; Zeit: pro Tag etwa 3-4 Stunden

Den ganzen Beitrag lesen

Monster in der Kurstadt – Trickfilmproduktion im Stadtzentrum (Handbuch Making-Aktivitäten)

Im Projekt „Monster in der Kurstadt“ haben zehn 8- bis 13-jährige Kinder in Bad Reichenhall einen Trickfilm produziert. Wer die Monster sind und was sie in der bayerischen Kurstadt in den Berchtesgadener Bergen erleben, wurde im Rahmen des gleichnamigen Projekts ausgedacht und entwickelt.

Setting Offene Jugendeinrichtung /-initiative
Dauer Fünf zwei- bis vierstündige Vorbereitungstreffen (ggf. kumuliert), ein Drehtag, ca. ein Tag für Schnitt und Vertonung, ggf. Vorbereitung der Vorführung – ein Zeitraum von mehreren Wochen ist sinnvoll, insbesondere um ggf. Drehgenehmigungen einholen zu können.
Zielgruppe 10 bis 12 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 12 Jahren mit Interesse an der Videoarbeit
Zielsetzung Interesse an der kreativen Videoarbeit wecken, Partizipation von Kindern am Geschehen in der Stadt
Notwendige Ausstattung Technik: Zwei Tablets mit einer Stop-Motion-App, eine Digitalkamera (für die Dokumentation), Computer zum Schneiden
Aufwand Hoch, insbesondere der Dreh und der Schnitt, niedrig/mittel: Einarbeitung in Technologien (variabel)

Den ganzen Beitrag lesen

5
Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.

Der Medienpraxisabend für Eltern von Eltern (Handbuch Making-Aktivitäten)

Der Medienpraxisabend hat das Ziel, die familiäre Mediennutzungskultur um produktive und gestalterische Aspekte zu ergänzen und so zum Reflektieren der bisherigen Medienaktivitäten anzuregen und diese in Frage zu stellen. Die zum hier vorgestellten Konzept zugehörige Webseite http://medienpraxisabend.de/ war am 1.3.16 beim OER-Festival in Berlin nominiert für den OER-Award in der Kategorie „Fusion“.

Setting Schule/Abendveranstaltung
Dauer 2 Stunden
Zielgruppe Eltern
Zielsetzung Der Medienpraxisabend hat das Ziel, die familiäre Mediennutzungskultur zu thematisieren und anhand praktischer Beispiele um produktive und gestalterische Aspekte zu ergänzen. Die Vorbildfunktion der Eltern soll dabei genutzt werden, um die neu zu erlernende Mediennutzung in die Familie zu transportieren. Die Eltern sollen fit gemacht werden, eine Mediennutzungskultur zu entwickeln, in der man sich nicht von den Kindern abgrenzt, sondern neugierig und forschend miteinander agiert. Die Unsicherheit der Eltern soll transformiert werden in eine emanzipative Haltung, bei der sich Eltern und Kinder gemeinsam den Herausforderungen stellen.
Notwendige Ausstattung Die Ausstattung ist abhängig von den angebotenen Stationen – und pragmatischer Weise auch von der Ausstattung der Veranstalter/innen. Im Text werden für einige der Stationen Ausstattungsempfehlungen gegeben.
Aufwand hoch, erste Ankündigung ca. 2 Monate vorher, Einbindung der Schulrektor/in, und möglichst vieler Eltern

Den ganzen Beitrag lesen

Zusatzinfos

Pat-O-Meter

Monats-Archiv