Fotoaktion zum „Beruf Medienpädagog*in“

#vonBerufMedienpaed (Foto: Antje Müller, Lizenz: CC BY 4.0)

Wir alle kennen diese Frage, die uns gestellt wird, wenn wir sagen, dass wir im Bereich Medienpädagogik arbeiten: „Aha… [Stirnrunzeln] und was machst du da genau?“ Um visuelle Antworten auf diese Frage zu finden, startet unser Praxis-Blog zusammen mit der Zeitschrift „merz | medien + erziehung“ eine Fotoaktion.

Wie sieht euer typischer Alltag im Berufsleben einer Medienpädagogin oder eines Medienpädagogen aus? Was fällt euch spontan dazu ein, was verbindet ihr mit eurem Job? Welche Medien, Geräte, Kanäle und Utensilien verwendet ihr häufig? Haltet das fest, setzt es in Szene und lasst uns daran teilhaben.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).
Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.

Making in der Schule – Unterrichtsentwürfe und Projekte für eine bessere Welt

CC BY SA Digital Literacy Lab (Screenshot)

Immer wieder machen wir im Praxisblog auf Beschreibungen von Praxisprojekten aufmerksam. Dieses Mal sind es Materialien von zwei Projekten, die mit Making die Welt besser machen wollen.

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Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.
Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Hannah Bunke-Emden Kurzbio
Hannah Bunke-Emden studiert Kommunikations- und Medienwissenschaft im Master mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Leipzig. Sie hat erste Erfahrungen mit Workshops an Schulen und in der Projektarbeit mit Jugendlichen.
Verfasst am 03.12.2019
Themen: , ,

In eigener Sache: @medienpaed bei Instagram

Foto von pixabay.com, congerdesign (Pixabay License)

Das Medienpädagogik Praxis-Blog ist nun auch bei Instagram vertreten! Wer mag, findet uns unter www.instagram.com/medienpaed und darf uns dort abonnieren, liken und virtuelle Herzchen schenken.

Zugegebenermaßen outen wir uns mit diesem Schritt nicht gerade als „early adopter“, aber wir haben uns lange überlegt, ob dieses Portal die passende Adresse für uns ist. Schließlich können wir keine Hochglanz-Fotos liefern, sondern nur Vorschaubildern zu längeren Texten, die nicht direkt verlinkbar sind. Da sich aber Instagram zunehmend zu einem digitalen Gemischtwarenladen wandelt, in dem neben Selfies, Foodporn und Urlaubsfotos auch (medien-)pädagogische Inhalte zu finden sind, wagen wir nun diesen Schritt. Wir möchten euch schließlich auf möglichst vielen Kanälen über neue Blogbeiträge informieren.

Und bevor jemand fragt: Nein, bei TikTok, Snapchat o.ä. sind wir derzeit nicht präsent. Lasst uns in ein paar Jahren nochmal darüber reden…

Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Eine Stimme für die Medienpädagogik

Aufruf zur Tarifkonzeptkampagne für Medienpädagog*innen

Dieser Artikel stellt die persönliche Meinung der Autor*innen dar. Die Initiative dazu ist auf dem Medienpädagogik Praxiscamp 2019 in Leipzig entstanden und wurde auf dem 36. GMK-Forum in München weiter vertieft.

Medienpädagogik ist gefragt wie nie zuvor, dennoch steckt sie in der Krise. Es fehlen Ausbildungswege, faire Arbeitsbedingungen und eine laute, gemeinsame Stimme aus der Praxis. Wir Medienpädagog*innen müssen jetzt selbst aktiv werden und uns für unsere Branche einsetzen. Das Projekt „Tarifkonzept-Kampagne“ ist eine Initiative von freien Medienpädagog*innen. In der GMK fanden sie eine gemeinsame Plattform für ihre Forderungen und ihre Zusammenarbeit. Außerdem rufen sie explizit alle Medienpädagog*innen auf, mitzumachen!

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Lili Ewert Kurzbio
Freiberufliche Medienpädagogin, Medienberaterin, Journalistin. Medien gehen uns alle etwas an und Medienkompetenz ist was Kollektives. Aktuell beschäftige ich mich mit den Strukturen der Medienpädagogik und überlege, welche Rahmenbedingungen benötigt werden, um nachhaltige und ganzheitliche Medienpädagogik leisten zu können.
Michaela Weiß Kurzbio
Freiberufliche Medienpädagogin und Honorarreferentin für die Verbraucherzentrale RLP und den Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit RLP. Ich mache Medienworkshops in Jugendeinrichtungen, Schulen und Kitas, Elternabende, Multiplikatorentrainings und bin außerdem bin ich Teamerin beim Blickwechsel e.V. und Sprecherin der Fachgruppe Kita bei der GMK. Ich lebe mit meiner Familie in einer schönen Kleinstadt im Westerwald. :)
Verfasst am 26.11.2019

Medien(pad)wandel: medienpad.de verabschiedet sich

Seit 2013 betreiben wir als Medienpädagogik Praxisblog das Medienpad, ein Etherpad (lite), dass es ermöglicht, kollaborativ und datenschutzfreundlich Texte im Browser zu erstellen und zu teilen. Inzwischen gibt es sehr viele neue, bessere Angebote wie hackmd oder cryptopad, die nicht nur funktionaler und hübscher sind, sondern auch zuverlässiger. Unser Etherpad macht immer häufiger Schwierigkeiten und nur dank Dennis Schuberts unermüdlicher und im wesentlichen ehrenamtlichen Arbeit haben wir es zu verdanken, dass es immer noch läuft. Doch nun, auch mit zunehmenden Ausfällen, möchten wir darauf keine Ressourcen mehr verwenden und schalten das Etherpad zum 29.2.20 ab.

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Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.
Verfasst am 21.11.2019

Live Escape Rooms als Klassenzimmer – #BreakoutEdu 4.0

Foto von Oliver Grünau

Wenn sich die Tür des „eSHKape Rooms“ schließt, wird es ernst. Innerhalb von 30 Minuten müssen die Auszubildenden des SHK Handwerks diverse Rätsel mithilfe ihres Fachwissens knacken. Nur so können sie sich befreien.

Das Projekt des Regionalen Berufsbildungszentrums Technik in Kiel verschmilzt medienpädagogische Methoden mit einem BreakOut-Konzept.

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Oliver Grünau Kurzbio
Oliver Grünau arbeitet als Berufspädagoge am Regionalen Berufsbildungszentrum Technik in Kiel, mit dem Schwerpunkt Teilzeitausbildung. Dort unterrichtet er vorrangig Anlagenmechaniker*innen im Bereich Sanitär,- Heizung- und Klimatechnik.

Influencer*innen in der medienpädagogischen Arbeit

Influencer Lettering

Diggity Marketing // unsplash.com

Ob auf YouTube, Instagram oder TikTok – Influencer*innen
begegnen Kindern und Jugendlichen überall auf ihren Lieblingsplattformen. Neben
Stars aus den Bereichen Musik, Sport und TV sind die Stars der Online-Welt für
viele junge Nutzer*innen zentrale Vorbildfiguren. YouTube wird geöffnet, um der
liebsten YouTuberin zuzusehen, auf Instagram kann man sich über Instagram
Stories privatere Einblicke in ihr Leben ansehen und ihr auf TikTok bei
lustigen Choreografien zuschauen. So werden Influencer*innen auch zu Begleiter*innen
im Alltag. Sie sind Stars, die man fast so gut kennt wie Freunde. Während Influencer*innen
so im Leben von Kindern und Jugendlichen oft als wichtige Figuren auftreten,
spielen sie in der Lebenswelt Erwachsener meist keine Rolle. Ein Austausch über
diese Vorbilder findet so kaum statt. Dabei sind von Influencer*innen
vorgelebte Werte und Rollen durchaus auch kritisch zu sehen. Es ist daher auch
Aufgabe der Medienpädagogik, Kinder und Jugendliche im kritischen Blick auf
Vorbilder aus der digitalen Welt zu schulen. Das Einbeziehen von Influencer*innen
in die medienpädagogische Praxis ist allerdings auch in weiteren Bereichen
lohnenswert.

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Kim Beck Kurzbio
Kim Beck ist Medienpädagogin und arbeitet in der Praxis mit Schüler*innen aller Altersklassen, Eltern und Lehr- und Fachkräften zusammen. Sie ist Co-Host im Medienkompetenz Podcast medially (www.medially.de) und leitet die Redaktion des Informationsportals Handysektor.
Verfasst am 14.11.2019

Offen lizenziertes Schulbuch zum Computational Thinking mit dem BBC micro:bit

Allerhöchste Zeit, dass es hier vorgestellt wird: Schon vor einem Jahr erschien in Österreich das erste offen lizenzierte Schulbuch – mit dem Titel „Computational Thinking mit Micro:bit. Digitale Bildung in der Sekundarstufe“. Das Schulbuch ist gedruckt erhältlich und wird auf Wunsch auch mit dem Micro:bit ausgeliefert – alle Materialien finden sich aber auch frei im Web – als pdf und im html-Format.

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Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.

Kinder online: Materialien für die Grundschule

Ausschnitte aus den Arbeitsblättern (CC BY-SA 4.0-Lizenz)

Bereits an Grundschulen besitzen viele Kinder ein eigenes Smartphone, weshalb auch hier die Thematisierung aktueller medienpädagogischer Themen an Bedeutung gewinnt. Im Rahmen des Projekts KABU sind neue Arbeitsblätter entstanden, die Fragen zur Internet- und Handy-Nutzung kindgerecht behandeln. Die Materialien mit Lehrplanbezug wurden unter CC-Lizenz veröffentlicht und stehen zum kostenlosen Download bereit.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Naturschutzbildung mit iPad und Mikro

Die Medienpädagogik vernetzt sich natürlicherweise schon immer mit anderen pädagogischen Disziplinen wie Erlebnispädagogik, Politischer Bildung, Umweltbildung usw., um Bildungsprojekte durchzuführen. Ein kleines Beispiel aus meiner Praxis möchte ich hier einmal vorstellen.

Die Jugendgruppe des Jugend-Bund-Naturschutz in Werneck – Naturchecker Werneck – hat eine Mediengruppe gegründet, mit dem Ziel andere an ihrer Arbeit teilhaben zu lassen. Sie möchten Videos mit Informationen und solche die zum Nachmachen anregen produzieren und verbreiten. Dazu mussten sie sich nicht nur Kompetenzen in der Produktion und Technik beibringen, sondern ihr Wissen auch aufarbeiten und vermitteln. Gleichzeitig merkt man sehr schön, dass sie ihre eigenen Medienerfahrungen aus Instagram, YouTube und Co wiederspiegeln und sich so mit gängigen Formaten auseinandersetzen.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

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