WIr Lernen durch MAchen – ein Interview mit Steven Marx über die WILMA Erfinderwerkstatt in Lustenau

Steven Marx - CC BY 4.0 International Steven Marx

Steven Marx lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und arbeitet in spannenden Maker-Initiativen im Dreiländereck. Im Praxisblog erschien erst kürzlich seine vierteilige Reihe zu VR und 360-Grad-Anwendungen im Einsatz in medienpädagogischen Projekten. Im folgenden hat ihn der Praxisblog zum Projekt Erfinderwerkstatt WILMA befragt.Im folgenden wurde er zum Projekt Erfinderwerkstatt WILMA befragt – und er kündigt im Interview auch das Erscheinen des Handbuchs … ach, lest doch selbst. 🙂

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Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.

Gemeinsam 360-Grad-Bilder am großen Ausdruck gestalten – funktioniert gut!

Hier im Praxisblog konnte man bereits darüber lesen, wie man mit Hilfe der kostenlosen Website panoform.com 360-Grad-Bilder gestalten kann. Wir haben uns darüber Gedanken gemacht, ob man nicht auch in einem sehr großen Ausdruck mit mehreren Kindern ein gemeinsames Bild gestalten könnte – es hat funktioniert!

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Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.

Foto-Rallyes mit Sighter erstellen

Screenshots von Sighter Ltd.

Das Format „Foto-Rallye“ als Methode der Orts- oder Stadtteilerkundung ist in der (Medien-)Pädagogik weit verbreitet. Als Aufgabenstellung werden Fotos gezeigt, die dann von den erkundenden Gruppen gefunden und wiederum abfotografiert werden müssen. Mithilfe von „Sighter“ lässt sich diese Vorgehensweise hervorragend mit Smartphones umsetzen, die App ist gratis für Android und iOS verfügbar.

Sighter arbeitet mit einer Bilderkennung und mit der GPS-Ortung des Handys. Wer „Sights“ anlegen möchte, fotografiert Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Graffitis o.ä. und lädt diese vor Ort auf den Server von Sighter. Die Spielenden haben dann die Möglichkeit, Sights in ihrer Nähe zu erkunden: Via GPS wird die Entfernung zu naheliegenden Sights angezeigt, und wer das gesuchte Objekt gefunden hat, kann es abfotografieren und hochladen. Mittels Bilderkennung und GPS-Standort erkennt die App, ob ein Treffer erzielt wurde.

Eine hilfreiche Funktion ist die Erstellung von „Trails“, mit denen sich mehrere Sights zu einer Route verknüpfen lassen. Leider verfügt derzeit nur die Android-App über die Möglichkeit, eigene Trails zu erstellen. Für iOS bleibt nur zu hoffen, dass diese Funktion bald hinzugefügt wird. Das Spielen von Trails ist hingegen mit beiden Versionen möglich.

Erwähnenswert ist noch, dass die eigenen Sights nicht gesucht werden können. Für den medienpädagogischen Einsatz sind also mehrere Accounts erforderlich, diese lassen sich durch Angabe einer beliebigen Mailadresse und eines Usernames rasch erstellen.

Insgesamt liefert Sighter ein simples, aber praktisches Tool, um Fotorallyes im Handumdrehen zu erstellen bzw. von Kindern oder Jugendlichen erstellen zu lassen. Die Erkundung des lokalen Umfelds wird damit um eine digitale Spielform erweitert, die Spaß macht und zugleich großes Potential bietet.

Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Lehrbeauftragter an der Universität Augsburg und als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er 2012 das "Facebook-Elternbuch" und 2014 das "Elternbuch zu WhatsApp, Facebook, YouTube & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

InGame-Käufe thematisieren mit „Crash Loyale SchnickSchnackSchnuck“

Beim medienpädagogischen Thema „Gaming“ ist die Reflexion von Geschäftsmodellen ein wichtiger Aspekt. Ob in Apps, in Browsergames oder in PC-/Konsolenspielen: Das Modell, durch InGame-Käufe Spielvorteile kaufen zu können, hat sich auf breiter Front durchgesetzt. Was in kostenlosen Apps und Onlinespielen längst Gang und Gebe ist, hat mittlerweile auch Vollpreistitel erreicht.

Kinder begegnen InGame-Käufen schon früh in Spiele-Apps. Bekannte Beispiele sind die Spiele des finnischen Herstellers Supercell: Clash of Clans, Hay Day und vor allem Clash Royale begeistern schon Grundschulkinder. Zwar ist bei diesen Spielen kein Glücksfaktor bei den Käufen vorhanden. Dafür stehen sie in der Kritik, dass Spieler auf Dauer nur durch den Einsatz von Geld gegen andere bestehen können. Nur wer zahlt, kann gewinnen. Daher nennt sich das Prinzip Pay-To-Win (kurz Pay2Win).

Das im Folgenden beschriebene Kartenspiel ermöglicht den Transfer des Pay2Win-Prinzips auf ein Offline-Teamspiel, dessen Spielmechanismus an das schon genannte Clash Royale angelegt ist.

„Crash Loyale SchnickSchnackSchnuck“ (kurz „CLSSS“) habe ich entwickelt, um im Rahmen der Aktionstage Medien1 des Vereins Blickwechsel e.V. die Frage nach InGame-Käufen aufzugreifen. Diese Aktionstage führen wir an Grund- und weiterführenden Schulen in Hessen im Auftrag der LPR Hessen (Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien) durch (http://www.blickwechsel.org/angebote/projekte/hessen/34-medienpaedagogischer-aktionstag). Die eintägigen Veranstaltungen greifen in vier Station unterschiedliche Aspekte des Umgangs mit dem Internet auf. Das Besondere daran ist, dass dies eine Veranstaltung für Eltern und Kinder sind. Sie treten durchweg als Team auf und setzen sich mit den verschiedenen Fragestellungen gemeinsam auseinander.

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Jochen Wilke Kurzbio
Referent des Vereins Blickwechsel e.V. Dort vor allem mit Eltern- und Eltern-Kind-Angeboten in Hessen beschäftigt. Daneben Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte, hin und wieder mal ein Vortrag und Artikel, zum Beispiel bei der "Datenbank Apps für Kinder" des DJI. Außerdem unterrichte ich mit in der Erzieher/innen-Ausbildung an der Eugen-Kaiser-Schule Hanau.
Verfasst am 12.06.2018

Computer-Games selber machen

Screenshot der Spieloberfläche.

Screenshot Draw your game Level

In meiner medienpädagogischen Praxis kommt bei Kindern immer wieder der Wunsch: „Ich will ein Computerspiel machen!“. Alle, die das schon mal gemacht haben wissen, das ist nicht so einfach. Zumal ich immer mehr in kurzzeitpädagogischen Maßnahmen agieren muss.

Mit Draw your game und Bloxels haben wir 2 Apps in Projekten ausprobiert, die vom technischen Ansatz her beide sehr ähnlich sind und es ermöglichen sehr schnell 2D Jump an Run Spiele auf dem Smartphone oder Tablet zu kreieren.

Bei „Draw your Game“ ist der Titel Programm. Man malt auf Papier (oder auch auf dem Bildschirm) mit vier Farben einen Parcour, den dann eine zu setzende Figur bewältigen muss. Jede Farbe hat eine Funktion (Massiv, Gummi, Verbrennen, Flüchtig). Die Elemente lassen sich dann noch animieren, so dass sie sich bewegen. Es gibt es zwei Modi: 1) Verlasse das Spiel rechts unten, oder 2) zerstöre alle blauen Elemente.

So einfach wie es klingt ist es auch: Malen, abfotografieren, Bild umrechnen lassen, Figur setzen – spielen – Korrigieren, ergänzen, schwieriger machen – usw. Die kostenlose Version der App ist leider auf zwei Games beschränkt. Es macht aber irren Spaß.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 05.06.2018

Geräuscherätsel mit der Musik-App „Keezy“

Ein Geräuscherätsel eignet sich sehr gut, um mit Kindern auf eine akustische Entdeckungstour zu gehen und in die Welt der Klänge und Geräusche einzutauchen – ein medienpädagogisches Projekt, das sich auf den Hörsinn konzentriert. Die Teilnehmenden gestalten selbst Hörrätsel, indem sie Töne / Geräusche / Klänge ihrer Umgebung wahrnehmen und aufnehmen. Aufgabe ist, in Kleingruppen von ca. 3 bis 5 Teilnehmenden, Geräusche zu einem bestimmen Thema zu sammeln und später im Plenum zu präsentieren. Da es sich um Rätsel handelt, sind die Gruppen dazu aufgefordert, die Geräusche so zu sammeln, dass die Anderen am Ende erraten können, welches Thema gemeint ist. Es liegt also an den einzelnen Kleingruppen, wie schwer oder einfach sie es den Ratenden machen möchten. Den ganzen Beitrag lesen

Verfasst am 29.05.2018

(VR und) 360 Grad in der Kinder- und Jugendarbeit – 360° (Stop-Motion) Box-Stories – Teil 4/4

CC BY-NC-ND Jugendnetzwerk SDM

“Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft.”

Ein 360°-Video erlaubt einen intensiven Rollentausch oder Ortswechsel. Ein Blickwinkel aus einer anderen Ebene. Eine Umgebung welche wir vorab selbst erschaffen haben. Nicht in einem Programm sondern in einer Kartonbox mit einer 360°- Kulisse. Eine 360°-Kamera zeichnet die Umgebung vollständig auf. Dies meist nicht aus dem Blickwinkel eines Menschen, sondern aus einer ganz anderen Ebene. Meist sind 360°Kameras recht klein und werden, ähnlich wie ActionCams, irgendwo befestigt. Schaut man sich nun das 360°-Video an sieht man die Welt aus der Perspektive einer ca. 10 cm hohen Kamera.

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Steven Marx Kurzbio
lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und angehender Medienpädagoge, gelernter Druckvorstufentechniker, Vater von drei Kindern, Tüftler und Ideenspinner.
Verfasst am 22.05.2018

OERhörnchen – das Suchtool für freie Bildungsmaterialien

Open Educational Resources (kurz: OER, deutsch: offene und freie Bildungsmaterialien) und freie Inhalte spielen nicht nur in Schule und Hochschule eine zunehmend wichtige Rolle, auch in der außerschulischen Arbeit werden OER oft selbstverständlich und gerne genutzt. An vielen Stellen hört man „Da gibt es ja so viel!“. Ja, sicher, mittlerweile existieren zahlreiche Plattformen, Projekte etc., aber man muss auch wissen, wo und wie sie zufinden sind. Die gezielte Suche nach OER ermöglicht nun das OERhörnchen.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.

Das Emoji-Quiz

Emojis sind heute mehr als nur ein kleiner Smiley am Ende des Satzes, mittlerweile sind die vielen Gesichter und Zeichen nicht mehr wegzudenken. Durch die hohe Anzahl der Emojis werden sie sogar als Ersatz für ganze Wörter benutzt: Sie sollen Launen und Gefühle vermitteln und dem Gegenüber helfen eine Stimmungslage besser zu verstehen. Dennoch kommt es vor, dass Missverständnisse entstehen und die Kommunikation in die falsche Richtung geht.

Das Emoji-Quiz bietet sich als einfaches Spiel für Zwischendurch an und eignet sich, um intensiv über neue Kommunikationswege zu reden. So oder so kommt es sehr gut an und führt zu engagierten Gesprächen über die Emoji-Kommunikation. Die im Quiz dargestellten Filme sind üblicherweise bekannt, so dass alle ab einem Alter von 12 Jahren mitspielen können. Den ganzen Beitrag lesen

Julia Bachert Kurzbio
FSJ bei medien+bildung.com, Mitarbeit in unterschiedlichen medienpädagogischen Projekten, Gestaltung und Produktion eigener medialer Produkte (Foto, Video, Audio, Internet, Crossmedia), Einsätze bei Medienbildungsprojekten und Seminaren in schulischen und außerschulischen Einrichtungen sowie in der Erwachsenenbildung
Verfasst am 15.05.2018

(VR und) 360 Grad in der Kinder- und Jugendarbeit – 360° Storytelling – Teil 3/4

CC BY-NC-ND Jugendnetzwerk SDM

360° Panoramafotos erstellen, mit zusätzlichen Bildern, Texten, Audiodateien und Videos verknüpfen, mehrere Szenen miteinander verbinden und damit Geschichten erzählen. Mit stories360.org, einem Entwicklungsprojekt der Pädagogischen Hochschule Bern, ist dies ohne Registrierung, einfach und kostenlos möglich. Ziel ist es, den Mehrwert von Virtual Reality für den Schulunterricht zu implementieren.

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Steven Marx Kurzbio
lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und angehender Medienpädagoge, gelernter Druckvorstufentechniker, Vater von drei Kindern, Tüftler und Ideenspinner.
Verfasst am 08.05.2018
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