Mit Messengern lehren und lernen

Abb. 1: Messenger-Dienste als Alltagsbegleiter: Welche Möglichkeiten bieten sie in Lehrkontexten? Bild von Jule Murmann, CC BY-NC-SA 4.0

Messenger-Dienste bieten neue methodische, didaktische und pädagogische Möglichkeiten, die Lehrkontexte bereichern können. Ihre Allgegenwärtigkeit, alltägliche und breite Nutzung, flexible und schnelle Kommunikation sowie die Möglichkeit, mit Links, Videos und Fotos eine Vielzahl an unterschiedlichen medialen Formaten zu teilen, machen sie zu einem geeigneten Tool zur lebensweltorientierten Auffrischung und Vertiefung von Lerninhalten, die quasi beiläufig Denkanstöße und Aha!-Effekte bei Lernenden zu erzeugen können. Die niedrigschwellige Kommunikation über Messenger-Dienste kann auch ein positives, inklusives Lernklima und einen lernbezogenen Austausch in der Lerngruppe sowie zwischen Lehrenden und Lernenden unterstützen. Dieser Blogeintrag illustriert einige konkrete Möglichkeiten des Einsatzes von Messenger-Diensten zum Lernen und Lehren mit Beispielen aus der Vermittlung von Medienkompetenz in der beruflichen Bildung.

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Jule Murmann Kurzbio
Jule Murmann ist Film- und Medienwissenschaftlerin. Nach ihrem Studium der Medienwissenschaft, Psychologie und Neueren Geschichte in Bonn arbeitete sie fünf Jahre am Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main. Als Kuratorin und Projektleiterin betreute sie dort Ausstellungs- und Vermittlungsprojekte. Am Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der TH Köln befasst sie sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit digitalem, inklusivem Lehren und Lernen in der beruflichen Bildung.
Verfasst am 18.01.2022

Wir machen Winterpause und sammeln Spenden!

Wir läuten die Winterpause ein. 

2021 war wild und bunt. Eine kleine Pause kommt jetzt genau richtig.

Bevor wir uns in Kuscheldecken wickeln, Kerzen anzünden, Märchenfilme schauen oder einfach mal nichts tun, möchten wir noch einmal die Stimme für unseren Spendenaufruf erheben. Der Blog muss nach all den Jahren mal aufgefrischt werden und dazu braucht es Geld. Ausführlich erklären wir das im dazugehörigen Artikel.

Einige von euch haben schon gespendet und dafür wollen wir euch danken! Alle anderen laden wir ein: Gebt gern was dazu, bisher reicht es nicht. 

Über das Spendenformular könnt ihr euch ganz unkompliziert beteiligen. Wir freuen uns über jeden Beitrag und werden uns ordentlich ins Zeug legen, dass eure Spende jeden Cent wert ist. 

So, jetzt ab in die Winterpause. 

Wir sehen uns wieder im neuen Jahr und in alter Frische.

Bis bald.

Eure MPPB Redaktion

Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 21.12.2021

In eigener Sache: Spendenaufruf

Sammelbox mit Aufschrift donate

Foto: pexels-liza-summer

Die Redaktion hat eine Nachricht an Euch alle, die ihr den Blog lest und vielleicht sogar liebt. Der Blog ist technisch in die Jahre gekommen und braucht dringend einen Relaunch, damit er wieder zu dem wird, was er und wir alle verdient haben.

Als ehrenamtlich produzierter und finanziell unabhängiger Blog brauchen wir dafür einfach mal – über die regelmäßigen Spender hinaus – Geld. Etwas haben wir schon angespart, aber um alles wirklich umsetzen zu können, brauchen wir Euch und Eure Unterstützung und ca. 5.000,- €.

Wir möchten:

  • das Design aktualisieren und für mobile Geräte optimieren
  • die Kommentarfunktion wieder herstellen
  • die Autor:innenanzeige wieder aktivieren
  • die Verknüpfung mit Social-Media-Kanälen wieder aktivieren
  • die Durchsuchbarkeit des Blogs optimieren
  • die Fehlersuche (tote Links etc.) verbessern
  • und noch einiges mehr.

Nach jetzt über 15 Jahren eine lange Liste technischer Updates, damit die Inhalte auch dahin kommen, wo sie hin sollen.

Wer spenden will, kann hier klicken.

Ihr könnt auch gerne Patin oder Pate werden und den Blog regelmäßig fördern. An dieser Stelle mal herzlichen Dank all den vielen Menschen, die das schon tun.

Wer Artikel beitragen oder gar redaktionell mitarbeiten möchte, gerne Mail an blog@medienpaedagogik-praxis.de.

Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 08.12.2021

“The Shape Of Us” – Eine VR-Experience für die (politische) Bildung in Zeiten der Klimakrise

Zerstörte Landschaften. Lebendige Biotope. Täler der Hoffnung. Was wäre, wenn wir mit dem ganzen Körper erfahren könnten, dass wir mit allem verbunden sind? Wie schließen wir als Bildner:innen in Zeiten der Klimakrise die Lücke zwischen Wissen und Handeln, zwischen Kopf und Herz? Seit dem 01.12. steht unsere VR Experience THE SHAPE OF US zum freien Download für die Oculus Quest 1 und 2 bereit (Englisch und Deutsch) – inklusive vielfältiger Begleitmaterialien rund um Klimapsycholgie, Herzensbildung und Virtual Reality für Mentor:innen aus der Jugend- und Erwachsenen-Bildung.

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Anselm Sellen Kurzbio
Anselm Maria Sellen arbeitet als Studienleiter für das Europahaus Marienberg. In seiner Arbeit geht es um die Verbindung von politischer, kultureller und digitaler Bildung. Anselm "Pottkastet" zu Bildungstehemen unter EUducation I Anselm bloggt als Bildungsmensch unter amsellen und als Vater unter wortinfarkt
Verfasst am 04.12.2021

Zielgruppengewinnung im Digitalen – Ergebnisse eines OER-barcamps

Am 30. Juni 2021 veranstaltete das Institut für Spiel-und Medienkultur Spawnpoint e.V. in Kooperation mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V. ein Barcamp mit dem Titel „Alles anders? Alles neu! Kultur-und Bildungsarbeit in der Digitalität“. Im Rahmen dieses Barcamps fand unter anderem eine Session zur Zielgruppengewinnung im Digitalen statt.  Die Teilnehmenden des Barcamps haben sich dazu bereiterklärt, dass die in dieser Session zusammengetragenen Inhalte anhand einer CC 0 Lizenz genutzt werden dürfen. Der Anspruch des Barcamps war nämlich, dass es nicht nur zum Ideenaustausch und zur Vernetzung dienen sollte, sondern auch, dass geeignete Inhalte der verschiedenen Sessions als Grundlage für sogenannten Open Educational Resources (OER) dienen sollen.

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„Squid Game“ aus Sicht der Medienpädagogik

Szene aus "Squid Game", © Netflix

Ein neuer Hype schwappt durch die Medienwelt: „Squid Game“ feierte am 17. September 2021 Premiere und wurde in wenigen Wochen zur bislang erfolgreichsten Netflix-Serie. Die Produktion zeichnet sich durch ihre dramatische Inszenierung aus und ist daher erst ab 16 Jahren freigegeben, dennoch wurde sie bald auch unter Kindern und Jugendlichen zum Thema. Wie können wir in der Medienpädagogik mit der Thematik umgehen und auf Anfragen besorgter Eltern reagieren? Wir haben das Phänomen aus pädagogischer Sicht beleuchtet.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Hidden Codes, ein Mobile Game zu Radikalisierung im Netz


Titelbild Hidden Codes, © Bildungsstätte Anne Frank e.V.

Im Netz werden zahlreiche extremistische Inhalte gepostet, die oftmals nicht sofort als politische Botschaften zu erkennen sind. Auf diesem Weg versuchen zahlreiche Gruppierungen, User*innen gezielt für Rechtsextremismus oder Islamismus zu radikalisieren. Damit junge Menschen für entsprechende Anzeichen sensibilisiert werden, hat die Bildungsstätte Anne Frank das kostenlose Serious Game „Hidden Codes“ veröffentlicht, das an der Schnittstelle von Medienkompetenzvermittlung und politischer Bildung agiert.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Aktuelles aus der Kindermedienforschung – Das Angebot des IfaK

Screenshot von https://ifak-kindermedien.de/, 11.10.2021, nicht frei lizenziert

Was war das Hörmedium des letzten Monats? Welche Apps können wie im Unterricht eingesetzt werden? Und was ergab eigentlich die letzte KIM Studie? Zu diesen Fragen gibt die Webseite des Instituts für angewandte Kindermedienforschung, kurz IfaK, Antwort und behandelt darüber hinaus noch viel mehr spannende und wichtige Themen aus der digitalen Kinder- und Jugendbildung.

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Hanna König Kurzbio
studiert aktuell Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Uni Leipzig und arbeitet parallel in Projekten aus der Medienbildung. Sie mag es, wenn sich komplizierte Sachverhalte durch gute Kommunikation einfach lösen lassen und dann auf einmal Spaß machen.

SMARTBOX. Methodensammlung zu „Internet der Dinge“

Screenshot von https://kf-education.com/smartbox/, 06.08.2021, SMARTBOX. Methodensammlung frei lizenziert unter CC BY 3.0 DE

Wem der Begriff Smartifizierung noch nicht begegnet ist, der:die sollte sich schleunigst damit auseinandersetzen, denn er beschreibt unsere Gegenwart und Zukunft. Wenn sich Geräte und Gegenstände digital miteinander vernetzen, Daten austauschen und analysieren, um Prozesse unseres Alltags zu optimieren, dann müssen wir am Ball bleiben und uns stetig im Verstehen und Durchschauen üben. Um bereits Jugendliche an das Thema „Internet der Dinge“ heranzuführen und den reflektierten Umgang mit smarten Technologien zu fördern, entwickelte KF Education 2021 die SMARTBOX.  – eine Methodensammlung unter freier Lizenz zum Thema „Internet der Dinge“, mit deren Hilfe Schüler:innen in Projektphasen lernen, was die Thematik beinhaltet und wie sie mit dem Microcontroller Calliope mini selbst smarte Geräte und Funktionen programmieren können. 

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Hanna König Kurzbio
studiert aktuell Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Uni Leipzig und arbeitet parallel in Projekten aus der Medienbildung. Sie mag es, wenn sich komplizierte Sachverhalte durch gute Kommunikation einfach lösen lassen und dann auf einmal Spaß machen.
Verfasst am 05.10.2021

Was sind ‚gute‘ Videokonferenzen?

Lehrerin im Online-Unterricht

Foto: Online teacher professional learning - CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/) von Alliance for Excellent Education, URL: https://flic.kr/p/2k7DTkB

Wenn wir die Diskussion um den Einsatz von Videokonferenzen betrachten, scheint sie sich hauptsächlich darauf zu erstrecken, welche Konferenztools es gibt, welches datenschutzkonform ist, was technisch möglich ist sowie inwiefern die Schülerinnen und Schüler zu Hause über die räumlichen und technischen Voraussetzungen verfügen. Zweifellos sind das wichtige Fragen, die jedoch an anderer Stelle beantwortet werden sollen.

Uns soll es um eine Fragestellung gehen, die bisher offensichtlich zu kurz gekommen, aber doch ganz zentral ist und (medien-)pädagogische, didaktische und methodische Aspekte in sich vereint: Was zeichnet eigentlich eine ‚gute‘ Videokonferenz aus? – Das schaut sich Moritz Raab genauer an.

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Moritz Raab Kurzbio
Moritz Raab (M. Ed.) ist Lehrer für Latein und Politik-Wirtschaft an einem Gymnasium. Seit seinem Studium beschäftigt er sich mit digitalen Medien im Unterricht, wobei sein besonderes Augenmerk auf der Digitalisierung im Lateinunterricht liegt. Neben der Durchführung von Unterrichtsprojekten mit digitalen Medien gewinnt er vor allem durch die alltägliche, tabletgestützte Unterrichtspraxis an einer iPad-Pilot-Schule Erkenntnisse zu medienpädagogischen Fragestellungen.

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