(VR und) 360 Grad in der Kinder- und Jugendarbeit – 360° (Stop-Motion) Box-Stories – Teil 4/4

CC BY-NC-ND Jugendnetzwerk SDM

“Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft.”

Ein 360°-Video erlaubt einen intensiven Rollentausch oder Ortswechsel. Ein Blickwinkel aus einer anderen Ebene. Eine Umgebung welche wir vorab selbst erschaffen haben. Nicht in einem Programm sondern in einer Kartonbox mit einer 360°- Kulisse. Eine 360°-Kamera zeichnet die Umgebung vollständig auf. Dies meist nicht aus dem Blickwinkel eines Menschen, sondern aus einer ganz anderen Ebene. Meist sind 360°Kameras recht klein und werden, ähnlich wie ActionCams, irgendwo befestigt. Schaut man sich nun das 360°-Video an sieht man die Welt aus der Perspektive einer ca. 10 cm hohen Kamera.

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Steven Marx Kurzbio
lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und angehender Medienpädagoge, gelernter Druckvorstufentechniker, Vater von drei Kindern, Tüftler und Ideenspinner.
Verfasst am 22.05.2018

OERhörnchen – das Suchtool für freie Bildungsmaterialien

Open Educational Resources (kurz: OER, deutsch: offene und freie Bildungsmaterialien) und freie Inhalte spielen nicht nur in Schule und Hochschule eine zunehmend wichtige Rolle, auch in der außerschulischen Arbeit werden OER oft selbstverständlich und gerne genutzt. An vielen Stellen hört man „Da gibt es ja so viel!“. Ja, sicher, mittlerweile existieren zahlreiche Plattformen, Projekte etc., aber man muss auch wissen, wo und wie sie zufinden sind. Die gezielte Suche nach OER ermöglicht nun das OERhörnchen.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.

Das Emoji-Quiz

Emojis sind heute mehr als nur ein kleiner Smiley am Ende des Satzes, mittlerweile sind die vielen Gesichter und Zeichen nicht mehr wegzudenken. Durch die hohe Anzahl der Emojis werden sie sogar als Ersatz für ganze Wörter benutzt: Sie sollen Launen und Gefühle vermitteln und dem Gegenüber helfen eine Stimmungslage besser zu verstehen. Dennoch kommt es vor, dass Missverständnisse entstehen und die Kommunikation in die falsche Richtung geht.

Das Emoji-Quiz bietet sich als einfaches Spiel für Zwischendurch an und eignet sich, um intensiv über neue Kommunikationswege zu reden. So oder so kommt es sehr gut an und führt zu engagierten Gesprächen über die Emoji-Kommunikation. Die im Quiz dargestellten Filme sind üblicherweise bekannt, so dass alle ab einem Alter von 12 Jahren mitspielen können. Den ganzen Beitrag lesen

Julia Bachert Kurzbio
FSJ bei medien+bildung.com, Mitarbeit in unterschiedlichen medienpädagogischen Projekten, Gestaltung und Produktion eigener medialer Produkte (Foto, Video, Audio, Internet, Crossmedia), Einsätze bei Medienbildungsprojekten und Seminaren in schulischen und außerschulischen Einrichtungen sowie in der Erwachsenenbildung
Verfasst am 15.05.2018

(VR und) 360 Grad in der Kinder- und Jugendarbeit – 360° Storytelling – Teil 3/4

CC BY-NC-ND Jugendnetzwerk SDM

360° Panoramafotos erstellen, mit zusätzlichen Bildern, Texten, Audiodateien und Videos verknüpfen, mehrere Szenen miteinander verbinden und damit Geschichten erzählen. Mit stories360.org, einem Entwicklungsprojekt der Pädagogischen Hochschule Bern, ist dies ohne Registrierung, einfach und kostenlos möglich. Ziel ist es, den Mehrwert von Virtual Reality für den Schulunterricht zu implementieren.

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Steven Marx Kurzbio
lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und angehender Medienpädagoge, gelernter Druckvorstufentechniker, Vater von drei Kindern, Tüftler und Ideenspinner.
Verfasst am 08.05.2018
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Lösch Dich – Einblicke in HateSpeech-Netzwerke

Copyright Rayk Anders / Kooperative Berlin

Letzte Woche hat ein Team um Rayk Anders eine Webvideo-Doku zu einem nach wie vor stark unterbeleuchteten Thema veröffentlicht. Ein Jahr sind der YouTuber und sein Team tief in vor allem rechte Netzwerke vorgedrungen, haben sich Fake-Accounts angelegt und das Vertrauen der Akteure dort erarbeitet. Im militärisch anmutenden und organisierten „Reconquista Germanica“ Netzwerk treffen verschiedenste Akteure – von der rechtsextremen, jungen und netzaffinen Identitären Bewegung bis zum AfD-Funktionär (die rein männliche Schreibweise ist Absicht, Hass scheint vor allem männlich zu sein) – aufeinander, um gemeinsam in einem sogenannten „Infokrieg“ koordinierte Aktionen im Netz zu starten, um vor allem politische Meinungsbildung in ihrem Sinne zu beeinflussen. Sie geben damit wertvolle Einblicke und weiternutzbare Inhalte für die Medienpädagogik.

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Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.

(VR und) 360 Grad in der Kinder- und Jugendarbeit – 360° Panopainting – Teil 2/4

CC BY-NC-ND Jugendnetzwerk SDM

Mit Buntstiften, Papier, einem Smartphone und einer Cardbord-Brille werden eigene Zeichnungen zu einer magischen 360° Umgebung. Ein einfacher Einstieg um 360° Inhalte selbst zu machen, bietet “Pano-Painting” (wörtlich “Panorama zeichnen”). Ein Panorama ist eine perspektivische Darstellung von Landschaften oder Ereignissen.

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Steven Marx Kurzbio
lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und angehender Medienpädagoge, gelernter Druckvorstufentechniker, Vater von drei Kindern, Tüftler und Ideenspinner.
Verfasst am 24.04.2018
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„Kunst & Kabel“ – kostenlose Publikation über pädagogisches Making

©jfc_boy/sieben

Making als das eigene Entwickeln und Erstellen mit elektrischen und digitalen Hilfsmitteln wird im pädagogischen Kontext immer beliebter und bekannter. Neue, spannende Methoden und Formate kommen hinzu. Gleichzeitig finden sich bekannte Haltungen und Prinzipien der Medienpädagogik im Making wieder.

Viele Workshops mit Makey Makeys, einfachen Programmierumgebungen oder kleinen Stromkreisen bilden gerne auch einen ersten Einstieg und werden erfolgreich als Anreiz angeboten, um erste Berührungen mit Elektronik und dem Tüfteln zu ermöglichen.

Vielen mögen sich auch fragen: Was hat zum Beispiel das Musizieren mit Bananen und einer Leitplatine eigentlich genau mit Pädagogik zu tun?

Eine Antwort darauf bietet das Buch „Kunst & Kabel: Konstruieren, Programmieren, Selbermachen“, denn hier steht die pädagogische Aufbereitung von Making im Zentrum.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.

Werdet Teil des Praxis-Blog!

Graphik von pixabay.com, geralt-9301, CC0 Public Domain

Liebe User*innen und Leser*innen,

wenn ihr gerne unsere Artikel lest und regelmäßig unsere Postings seht, so fühlt euch hiermit nochmals herzlich eingeladen, euch aktiv in das Medienpädagogik Praxis-Blog einzubringen: Ihr könnt gerne als Autor*innen oder Pat*innen die Weiterentwicklung dieses Blogs mitgestalten. Wir verstehen diese Seite als offenes Projekt, das von der Beteiligung vieler aktiver Menschen lebt und ganz viel Platz für die Ideen engagierter Pädagog*innen bietet. Macht mit!

> 1 > Werdet Autor*innen!

Denkt ihr euch gerne neue Methoden und Materialien aus? Habt ihr spannende Projektideen auf Lager? Testet ihr gerne neue Tools und Apps? Dann seid ihr prädestiniert dafür, in Blogbeiträgen eure Erfahrungen weiterzugeben! Mit dem Artikelraster habt ihr eine gute Vorlage, um in kurzer Zeit einen ansprechenden Blog-Artikel zu verfassen.

Dabei verfolgen wir folgende Kriterien, die ihr bitte beachten solltet, wenn ihr einen Artikel schreibt:

  • der Artikel muss einen medienpädagogischen Hintergrund haben;
  • die Verweise und weiterführenden Infos des Artikels müssen online und kostenlos verfügbar sein;
  • der Artikel muss einen zeitlosen Charakter haben;
  • wir machen keine Werbung (der Eigenwerbung) für Aktionen, Personen oder Veranstaltungen;
  • wir möchten Open Source, freie Inhalte und freie Bildungsressourcen (OER) fördern, auch Euer Artikel steht dann im Blog unter der CC-BYSA Lizenz).

Als Redaktion behalten wir uns vor, nicht jede Einreichung zu veröffentlichen. Ihr bekommt immer ein Redaktionsmitglied zur Unterstützung und Beratung an die Seite gestellt, weitere Infos dazu gibt es auch auf unserer Mitmachen-Seite.

> 2 > Übernehmt eine Blogpatenschaft!

Eine weitere Möglichkeit, den Blog zu unterstützen, ist die Blogpatenschaft: Alle, die das Projekt lieber finanziell unterstützen möchten, können ab einem Euro monatlich eine Patenschaft übernehmen. Derzeit unterstützen bereits 100 Pat*innen unser Blog, aber wir können jeden weiteren Cent gut gebrauchen. Das erhaltene Geld wird verwendet, um den Betrieb des Blogs weiterhin werbefrei, aber kostendeckend aufrecht zu erhalten. Die Redaktion arbeitet komplett ehrenamtlich.

Hintergrund ist, wie ihr sicher schon mitbekommen habt, dass sich das Medienpädagogik Praxis-Blog derzeit in einer Umbruchphase befindet: Die Gründer Eike und Tobias haben sich aus dem aktiven Geschehen zurückgezogen, nun hat ein neues Team das Ruder übernommen. Wir freuen uns immer über Unterstützung und über neue Leute, die sich einbringen möchten.

Das Blog ist in den vergangenen Jahren zu einer vielbeachteten Anlaufstelle geworden (mit durchschnittlich 4000 Visits pro Tag sowie 6600 Twitter-Followern und 4100 Facebook-Fans). Wenn ihr Teil dieses Projekts werden möchtet, dann meldet euch bei uns unter blog[ät]medienpaedagogik-praxis.de. Wir freuen uns auf euch!

Gerrit Neundorf Kurzbio
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel - Spawnpoint. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.
Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.
Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.
Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Lehrbeauftragter an der Universität Augsburg und als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er 2012 das "Facebook-Elternbuch" und 2014 das "Elternbuch zu WhatsApp, Facebook, YouTube & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).
Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 12.04.2018

Mini-Serie: (VR und) 360 Grad in der Kinder- und Jugendarbeit – Einleitung – Teil 1/4

CC BY-NC-ND Jugendnetzwerk SDM

Virtuelle Realität, kurz „VR“, und sphärische Panoramen, kurz „360°“, ermöglichen uns einen Ortswechsel, einen Rollentausch und geben uns die Möglichkeit, Dinge aus anderen Perspektiven und Blickwinkeln zu betrachten. Zur Darstellung werden spezielle Ausgabegeräte, sogenannte Head-Mounted Display´s (wörtlich „am Kopf befestigte Anzeige“), benötigt. Die Identifikation in und mit der virtuellen Welt wird als “Immersion” bezeichnet, aus dem englischen übersetzt „Eintauchen“.

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Steven Marx Kurzbio
lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und angehender Medienpädagoge, gelernter Druckvorstufentechniker, Vater von drei Kindern, Tüftler und Ideenspinner.
Verfasst am 10.04.2018
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LETSDIGI – gemeinsame, kreative Medienerziehung in der Familie

Lizenz: CC0

Das Projekt LETSDIGI widmet sich dem Thema Medienerziehung im familiären Alltag. Nicht vordergründig vor dem Hintergrund von Fragen nach Begrenzungen, Regeln oder richtig und falsch. LETSDIGI stellt aktives Handeln mit Medien und das gemeinsame Entdecken in den Mittelpunkt. Spätestens jetzt schlägt mein Pädagog*innen-Herz höher.

LETSDIGI stellt konkrete Projektideen zur Verfügung, die vielfältig und leicht umzusetzen sind. Die einfachen, kurz gehaltenen Beschreibungen motivieren zum Ausprobieren.

Einige Projektideen:

  • Wissen teilen – Wir schreiben mit an der Online-Enzyklopädie Wikipedia.
  • Smartphone-Mikroskop – Mithilfe eines Wassertropfens verwandelt sich ein Smartphone oder Tablet in ein Mikroskop.
  • Bilder zum Leben erwecken – Mithilfe von Augmented Reality werden Bilder lebendig.
  • Geheimcode ‚Binärsystem‘ – ‚Computersprache‘ lernen ist einfacher als man denkt!

LETSDIGI ist ein recht junges Angebot und existiert bislang als Beta-Version. Das Projekt kommt aus dem eBildungslabor und orientiert sich an aktuellen Auffassungen und Debatten von Bildung in einem gesellschaftlichen Zusammenhang.  

Die Inhalte, auch die Projektideen, stehen unter der CC BY 4.0 – Lizenz und sind somit explizit zur Nutzung, Weitergabe und für Veränderungen freigegeben. Interessierte sind eingeladen, sich am Projekt zu beteiligen – als Testpersonen oder um die eigenen Erfahrungen und Ideen zu teilen.

Auch wenn die anvisierte Zielgruppe keine Medienpädagog*innen sind, sind die Inhalte auch wunderbare Anregungen und Inspirationsquellen für die pädagogische Praxis. Genauso können die Projektideen für die Elternarbeit zum Thema Medienerziehung, beispielsweise bei Elternabenden oder Workshops, eingebunden und auch mit ihnen ausprobiert werden.

Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.

Zusatzinfos

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