Medien(pad)wandel: medienpad.de verabschiedet sich

Seit 2013 betreiben wir als Medienpädagogik Praxisblog das Medienpad, ein Etherpad (lite), dass es ermöglicht, kollaborativ und datenschutzfreundlich Texte im Browser zu erstellen und zu teilen. Inzwischen gibt es sehr viele neue, bessere Angebote wie hackmd oder cryptopad, die nicht nur funktionaler und hübscher sind, sondern auch zuverlässiger. Unser Etherpad macht immer häufiger Schwierigkeiten und nur dank Dennis Schuberts unermüdlicher und im wesentlichen ehrenamtlichen Arbeit haben wir es zu verdanken, dass es immer noch läuft. Doch nun, auch mit zunehmenden Ausfällen, möchten wir darauf keine Ressourcen mehr verwenden und schalten das Etherpad zum 29.2.20 ab.

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Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.
Verfasst am 21.11.2019

Live Escape Rooms als Klassenzimmer – #BreakoutEdu 4.0

Foto von Oliver Grünau

Wenn sich die Tür des „eSHKape Rooms“ schließt, wird es ernst. Innerhalb von 30 Minuten müssen die Auszubildenden des SHK Handwerks diverse Rätsel mithilfe ihres Fachwissens knacken. Nur so können sie sich befreien.

Das Projekt des Regionalen Berufsbildungszentrums Technik in Kiel verschmilzt medienpädagogische Methoden mit einem BreakOut-Konzept.

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Oliver Grünau Kurzbio
Oliver Grünau arbeitet als Berufspädagoge am Regionalen Berufsbildungszentrum Technik in Kiel, mit dem Schwerpunkt Teilzeitausbildung. Dort unterrichtet er vorrangig Anlagenmechaniker*innen im Bereich Sanitär,- Heizung- und Klimatechnik.

Influencer*innen in der medienpädagogischen Arbeit

Influencer Lettering

Diggity Marketing // unsplash.com

Ob auf YouTube, Instagram oder TikTok – Influencer*innen
begegnen Kindern und Jugendlichen überall auf ihren Lieblingsplattformen. Neben
Stars aus den Bereichen Musik, Sport und TV sind die Stars der Online-Welt für
viele junge Nutzer*innen zentrale Vorbildfiguren. YouTube wird geöffnet, um der
liebsten YouTuberin zuzusehen, auf Instagram kann man sich über Instagram
Stories privatere Einblicke in ihr Leben ansehen und ihr auf TikTok bei
lustigen Choreografien zuschauen. So werden Influencer*innen auch zu Begleiter*innen
im Alltag. Sie sind Stars, die man fast so gut kennt wie Freunde. Während Influencer*innen
so im Leben von Kindern und Jugendlichen oft als wichtige Figuren auftreten,
spielen sie in der Lebenswelt Erwachsener meist keine Rolle. Ein Austausch über
diese Vorbilder findet so kaum statt. Dabei sind von Influencer*innen
vorgelebte Werte und Rollen durchaus auch kritisch zu sehen. Es ist daher auch
Aufgabe der Medienpädagogik, Kinder und Jugendliche im kritischen Blick auf
Vorbilder aus der digitalen Welt zu schulen. Das Einbeziehen von Influencer*innen
in die medienpädagogische Praxis ist allerdings auch in weiteren Bereichen
lohnenswert.

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Kim Beck Kurzbio
Kim Beck ist Medienpädagogin und arbeitet in der Praxis mit Schüler*innen aller Altersklassen, Eltern und Lehr- und Fachkräften zusammen. Sie ist Co-Host im Medienkompetenz Podcast medially (www.medially.de) und leitet die Redaktion des Informationsportals Handysektor.
Verfasst am 14.11.2019

Offen lizenziertes Schulbuch zum Computational Thinking mit dem BBC micro:bit

Allerhöchste Zeit, dass es hier vorgestellt wird: Schon vor einem Jahr erschien in Österreich das erste offen lizenzierte Schulbuch – mit dem Titel „Computational Thinking mit Micro:bit. Digitale Bildung in der Sekundarstufe“. Das Schulbuch ist gedruckt erhältlich und wird auf Wunsch auch mit dem Micro:bit ausgeliefert – alle Materialien finden sich aber auch frei im Web – als pdf und im html-Format.

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Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.

Kinder online: Materialien für die Grundschule

Ausschnitte aus den Arbeitsblättern (CC BY-SA 4.0-Lizenz)

Bereits an Grundschulen besitzen viele Kinder ein eigenes Smartphone, weshalb auch hier die Thematisierung aktueller medienpädagogischer Themen an Bedeutung gewinnt. Im Rahmen des Projekts KABU sind neue Arbeitsblätter entstanden, die Fragen zur Internet- und Handy-Nutzung kindgerecht behandeln. Die Materialien mit Lehrplanbezug wurden unter CC-Lizenz veröffentlicht und stehen zum kostenlosen Download bereit.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Naturschutzbildung mit iPad und Mikro

Die Medienpädagogik vernetzt sich natürlicherweise schon immer mit anderen pädagogischen Disziplinen wie Erlebnispädagogik, Politischer Bildung, Umweltbildung usw., um Bildungsprojekte durchzuführen. Ein kleines Beispiel aus meiner Praxis möchte ich hier einmal vorstellen.

Die Jugendgruppe des Jugend-Bund-Naturschutz in Werneck – Naturchecker Werneck – hat eine Mediengruppe gegründet, mit dem Ziel andere an ihrer Arbeit teilhaben zu lassen. Sie möchten Videos mit Informationen und solche die zum Nachmachen anregen produzieren und verbreiten. Dazu mussten sie sich nicht nur Kompetenzen in der Produktion und Technik beibringen, sondern ihr Wissen auch aufarbeiten und vermitteln. Gleichzeitig merkt man sehr schön, dass sie ihre eigenen Medienerfahrungen aus Instagram, YouTube und Co wiederspiegeln und sich so mit gängigen Formaten auseinandersetzen.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Medienkompetent mit digitalen Spielen

Screenshot www.medienkompetent-mit-games.de (nicht unter freier Lizenz)

In der Medienpädagogik werden gerne und oft (digitale) Spiele eingesetzt bzw. thematisiert. Neben dem enormen pädagogischem Potenzial sind viele Spiele mit jede Menge Spaß, wichtigen Inhalten, Zugängen und Lebenweltbezügen verbunden. Das Projekt „Medienkompetent mit digitalen Spielen“ hat verschiedene Konzepte und Methoden zu diesem Thema zusammengetragen und bietet diese gebündelt und toll aufbereitet für die pädagogischen Praxis an.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 10.10.2019

What’s Web: Comic-Clips zu Medienkompetenz

Bild © Coldmirror, mit freundlicher Genehmigung durch den Hessischen Rundfunk

Wenn Piraten gegen die Datenkrake kämpfen, ein tapferer Ritter von Handy-Pushnachrichten abgelenkt wird und Rapunzel als Influencerin jobbt (die wohl rein zufällig an Bibi erinnert), dann wird schnell deutlich, dass es sich hier um außergewöhnliche medienpädagogische Materialien handelt. Das Projekt What’s Web präsentiert Videoclips aus der Feder von Coldmirror, die mit skurillem Humor zur Selbstreflektion anregen.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Digital Youth Work

Screenshot digitalyouthwork.eu

Wie sehen eigentlich medienpädagogische Projekte in anderen Ländern aus? Gibt es da andere Ansätze? Stehen andere Themen im Mittelpunkt?

Eine kleine Antwort versucht die Seite www.digital-youthwork.eu, auf der sieben medienpädagogisch aktive Organisationen aus sechs verschiedenen Ländern (Schottland, Dänemark, Finnland, Österreich Deutschland und Irland) Best-Practices Beispiele und Methoden unter CC Lizenz zur Verfügung stellen. Später soll als Output des dreijährigen Erasmus Projektes „Digitallly Agile Youth Work“ gar eine gemeinsame „Guideline for Digital Youth Work“ entstehen. Für Deutschland ist das JFF dabei.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 26.09.2019

Break Out Konzept für Workshops

Das Konzept Break Out wurde hier im Blog bereits besprochen und ist auch bei mir auf großes Interesse gestoßen. Der Anstoß kam aber durch Data Run, dessen Spiel ich zu mir auf die Arbeit nach Sigmaringen geladen hatte. Ich arbeite dort im Landratsamt, in der Kinder- und Jugendagentur ju-max. Die Idee solch eines Abenteuers hat mich sehr beschäftigt und ich wollte das irgendwie auch selbst einmal umsetzen. Da ich viel unterwegs bin, wollte ich das aber etwas kompakter haben.

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Michael Weis Kurzbio
Michael ist Sozialarbeiter, der im Bereich der Medienpädagogik tätig ist. Er macht am liebsten Workshops, bei denen vieles direkt ausprobiert werden kann. Er ist begeistert von Freifunk und Freier Software.
Verfasst am 17.09.2019

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