Naturschutzbildung mit iPad und Mikro

Die Medienpädagogik vernetzt sich natürlicherweise schon immer mit anderen pädagogischen Disziplinen wie Erlebnispädagogik, Politischer Bildung, Umweltbildung usw., um Bildungsprojekte durchzuführen. Ein kleines Beispiel aus meiner Praxis möchte ich hier einmal vorstellen.

Die Jugendgruppe des Jugend-Bund-Naturschutz in Werneck – Naturchecker Werneck – hat eine Mediengruppe gegründet, mit dem Ziel andere an ihrer Arbeit teilhaben zu lassen. Sie möchten Videos mit Informationen und solche die zum Nachmachen anregen produzieren und verbreiten. Dazu mussten sie sich nicht nur Kompetenzen in der Produktion und Technik beibringen, sondern ihr Wissen auch aufarbeiten und vermitteln. Gleichzeitig merkt man sehr schön, dass sie ihre eigenen Medienerfahrungen aus Instagram, YouTube und Co wiederspiegeln und sich so mit gängigen Formaten auseinandersetzen.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Medienkompetent mit digitalen Spielen

Screenshot www.medienkompetent-mit-games.de (nicht unter freier Lizenz)

In der Medienpädagogik werden gerne und oft (digitale) Spiele eingesetzt bzw. thematisiert. Neben dem enormen pädagogischem Potenzial sind viele Spiele mit jede Menge Spaß, wichtigen Inhalten, Zugängen und Lebenweltbezügen verbunden. Das Projekt „Medienkompetent mit digitalen Spielen“ hat verschiedene Konzepte und Methoden zu diesem Thema zusammengetragen und bietet diese gebündelt und toll aufbereitet für die pädagogischen Praxis an.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 10.10.2019

What’s Web: Comic-Clips zu Medienkompetenz

Bild © Coldmirror, mit freundlicher Genehmigung durch den Hessischen Rundfunk

Wenn Piraten gegen die Datenkrake kämpfen, ein tapferer Ritter von Handy-Pushnachrichten abgelenkt wird und Rapunzel als Influencerin jobbt (die wohl rein zufällig an Bibi erinnert), dann wird schnell deutlich, dass es sich hier um außergewöhnliche medienpädagogische Materialien handelt. Das Projekt What’s Web präsentiert Videoclips aus der Feder von Coldmirror, die mit skurillem Humor zur Selbstreflektion anregen.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Digital Youth Work

Screenshot digitalyouthwork.eu

Wie sehen eigentlich medienpädagogische Projekte in anderen Ländern aus? Gibt es da andere Ansätze? Stehen andere Themen im Mittelpunkt?

Eine kleine Antwort versucht die Seite www.digital-youthwork.eu, auf der sieben medienpädagogisch aktive Organisationen aus sechs verschiedenen Ländern (Schottland, Dänemark, Finnland, Österreich Deutschland und Irland) Best-Practices Beispiele und Methoden unter CC Lizenz zur Verfügung stellen. Später soll als Output des dreijährigen Erasmus Projektes „Digitallly Agile Youth Work“ gar eine gemeinsame „Guideline for Digital Youth Work“ entstehen. Für Deutschland ist das JFF dabei.

Die Best-Pratices-Projekte werden durch kleine Videos vorgestellt und sind sehr verschieden. Die Videos sind teilweise schon in verschiedenen Sprachen untertitelt, so dass man den Inhalt nicht nur aus der Beschreibung sondern auch aus dem Video herauslesen kann. So unterschiedlich wie die Videos sind auch die Projekte selber.

Auch in den Methoden gibt sehr interessante Ansätze. So sei nur die Innobox von Verke für „Innovative Projektideen“ mal herausgegriffen. Hier geht es drum mit Gruppen innovative Projekte zu entwickeln. Oder die teilweise witzigen Making Bastelleien aus Irland. Liest sich sehr spannend. Kleiner Wermutstropfen: die Methoden sind alle in Englisch dargestellt. Aber die Texte sind einfach und verständlich.

Insofern lohnt sich der Blick mal auf die Seite und die verschiedenen Projekte als Anregung, oder auch für die Suche nach Methoden. Die Seite wächst noch. Insofern kann es sein, dass da auch noch Projekte hinzukommen.

Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 26.09.2019

Break Out Konzept für Workshops

Das Konzept Break Out wurde hier im Blog bereits besprochen und ist auch bei mir auf großes Interesse gestoßen. Der Anstoß kam aber durch Data Run, dessen Spiel ich zu mir auf die Arbeit nach Sigmaringen geladen hatte. Ich arbeite dort im Landratsamt, in der Kinder- und Jugendagentur ju-max. Die Idee solch eines Abenteuers hat mich sehr beschäftigt und ich wollte das irgendwie auch selbst einmal umsetzen. Da ich viel unterwegs bin, wollte ich das aber etwas kompakter haben.

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Michael Weis Kurzbio
Michael ist Sozialarbeiter, der im Bereich der Medienpädagogik tätig ist. Er macht am liebsten Workshops, bei denen vieles direkt ausprobiert werden kann. Er ist begeistert von Freifunk und Freier Software.
Verfasst am 17.09.2019

#mppb19 – Nachschau auf das 4. Medienpädagogik Praxiscamp!

Gruppenfoto mppb19 (nicht unter freier Lizenz)

Am 5. und 6. September 2019 fand das vierte Praxiscamp des Medienpädagogik Praxisblogs statt – dieses Mal und zum ersten Mal in Leipzig.

Fast 120 Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Medienpädagogik und darüber hinaus sorgten zwei Tage lang in der Volkshochschule Leipzig für ein buntes, vielfältiges Programm mit insgesamt 47 Sessions. Es ging u.a. um die Themen Coding, politische Bildung, Nachhaltigkeit, Spiele, Datenschutz, Schule, Bibliothek, Jugendbeteiligung, Sozialarbeit, Influencer und ganz viel Austausch über tolle Projekte aus der medienpädagogischen Praxis. Den Einstieg in die Veranstaltung machte Medienpädagogin Jördis Dörner (KF Education) mit einem inspirierenden Input zum Thema „Hidden Audience – Herausforderungen und Ansätze der Medienbildung für Erwachsene“.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 10.09.2019

Der Raspberry Pi als Plattform für Workshops

raspberry-pi


Photo by Harrison Broadbent on Unsplash

Wenn kein WLAN da ist, die mobilen Daten fast aufgebraucht sind oder nur „E“ vorhanden ist, dann ist es auch ganz nett, wenn man das Internet einfach dabei hat. Oder zumindest die Tools, die man für den Workshop benötigt. Der Raspberry Pi macht das möglich. Er sorgt für das WLAN, mit dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrem Gerät anmelden und Webbasiert am Workshop teilnehmen.

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Michael Weis Kurzbio
Michael ist Sozialarbeiter, der im Bereich der Medienpädagogik tätig ist. Er macht am liebsten Workshops, bei denen vieles direkt ausprobiert werden kann. Er ist begeistert von Freifunk und Freier Software.
Verfasst am 03.09.2019

KonterBUNT, eine App gegen Stammtischparolen

Foto KonterBUNT

Foto: Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung

Der Populismus hat gerade Hochkonjunktur: Weltweit gelingt es Politiker*innen mit vermeintlich einfachen Lösungen, Wahlen zu gewinnen, und auch in Deutschland wird das politische Klima durch populistische Stimmen massiv verändert. Die App KonterBUNT vermittelt Reaktionsmöglichkeiten auf Stammtischparolen und klärt über Hintergründe und Zusammenhänge auf.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Urban Mining Workshop

Bild von andreahuyoff auf Pixabay

In der Medienpädagogik ist Making schon lange ein wichtiger Bestandteil. (so auch hier im Blog). Die Firma Fairphone hat jetzt einen schönen Workshop für Menschen ab 12 Jahren ins Netz gestellt, bei dem der Umweltschutz bezüglich elektronischer Geräte, vorwiegend Handys oder Smartphones ganz praktisch thematisiert wird. „Urban Mining“ nennen sie den Schrauberkurs, bei dem man nichts kaputt machen kann, der den Teilnehmer*innen aber das Innenleben und den Wert ihrer Geräte vermitteln soll. Es geht darum Recyclingmöglichkeiten von Handys und Smartphones aufzuzeigen. Wer das Innenleben kennt, kann Geräte auch besser recyclen – so die Idee. Bisher ist die Anleitung nur in Englisch erhältlich, aber das Konzept ist recht schlüssig.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 20.08.2019

Praxisblog macht Sommerpause

XN_Centaurea_cyanus_02.jpg von Guido-Gerding unter CC-BY-SA-3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode)

Die Hälfte des Jahres ist vorüber – höchste Zeit für Urlaub!
Der Praxisblog geht wieder in die Sommerpause, um Sonne und Energie zu tanken und ganz entspannt neue Ideen zu sammeln. Ab Ende August können Sie sich dann wieder auf frische Artikel freuen.

Bis dahin wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern einen erholsamen Sommer und vor allem eine entspannte Urlaubszeit.

Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 16.07.2019

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