Möglichkeiten der Sicherung beim ‚Distanzlernen‘ – ein Überblick

Lehrer/in unterrichtet online

Teachers Teaching - CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/) von Phil Roeder, URL: https://www.flickr.com/photos/tabor-roeder/50699896692/in/photolist-2kfbdVS-2kYmag9-2hBCVSg-2kzk9NX-2kUbSC1-2jwXtMc-2k25Rnv-2kBsvwz-2kUcHLz-2kADWgh-2kzfZza-2kBrX9n-2jENAXE-2hpjxAa-2hjJvju-2kBsvhX-2kBsvb4-2ig74JH-2mf2cKR-2jW8X6S-pgu9hJ-2kBooya-2gAouNb-2k2v7P2-2h4KMzd-2khi1cW-2gn46Eh-2jpsGMg-2jpvv4o-2jpvuZa-2ki9sdF-2jJzsud-2jnnwYU-2mdXW6V-2h1xVdv-2kvVfnu-2kPRryS-2g9sped-2gn498D-2hxeaKv-2mdSJbJ-2iEpvSc-2mdSJ7A-2hxgUc3-2jiHSJm-2hxgUku-2jiN5wk-2kTP1xu-2ix3DVC-2j9KWao

Bedingt durch die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Schulschließungen gehören ‚Homeschooling‘ und Distanzunterricht zeitweise zum Alltag von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern: Die einen erstellen Aufgaben, laden Arbeitsblätter hoch, erstellen Erklärvideos oder bearbeiten Online-Tools und Lern-Apps, mit welchen die anderen lernen und welche sie zum Erarbeiten neuer Inhalte, zum Üben, Wiederholen, Festigen und Vertiefen nutzen.

Dass dabei die klassische Phasenstruktur von Unterricht nicht mehr vollends eingehalten werden kann, liegt auf der Hand. Doch wie kann das, was man im Präsenzunterricht „Sicherungs- oder Auswertungsphase“ nennt und eine Präsentation, Kontrolle und Korrektur der Arbeitsergebnisse ermöglicht, im Distanzunterricht erfolgen? – Moritz Raab schaut sich das genauer an.

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Moritz Raab Kurzbio
Moritz Raab (M. Ed.) ist Lehrer für Latein und Politik-Wirtschaft an einem Gymnasium. Seit seinem Studium beschäftigt er sich mit digitalen Medien im Unterricht, wobei sein besonderes Augenmerk auf der Digitalisierung im Lateinunterricht liegt. Neben der Durchführung von Unterrichtsprojekten mit digitalen Medien gewinnt er vor allem durch die alltägliche, tabletgestützte Unterrichtspraxis an einer iPad-Pilot-Schule Erkenntnisse zu medienpädagogischen Fragestellungen.

Das war das #mppb21 in Fulda

mppb21


Screenshot der Teilnehmenden des #mppb21 Barcamps

Das Barcamp vom Praxisblog begeisterte mich seit dem ersten Barcamp damals™️ in Mainz. Schon zu Beginn an wollte ich das Orga-Team als Helfender während der Sessions unterstützen und klickte mir damals ein „Helfer*innen-Ticket“. Fünf Ausgaben später war das auch immer noch so, als dann schließlich von Lambert eine Mail kam: „Kannst du dir vorstellen, das Barcamp vielleicht nach Fulda zu holen?“ Nach kurzer Rücksprache mit meinen Kolleg:innen war klar: Auf jeden Fall wollen wir das Barcamp nach Fulda holen!

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Hannes Spicker Kurzbio
Hannes Spicker arbeitet seit 2015 als Medienpädagoge bei filmreflex in Fulda/Hessen. Nebenher wird gerne fotografiert, gefilmt und laut Musik gemixt.

Die Macht der Algorithmen – Ein H5P Quiz zur Förderung der Medienkritikfähigkeit von Jugendlichen


Photo by Florian Olivo on Unsplash

Soziale Netzwerke stehen bei Kindern und Jugendlichen nicht erst seit ein paar Jahren hoch im Kurs. Es ist längst bekannt, dass bei der Nutzung dieser Dienste Daten über die User_innen gesammelt werden. Was im Hintergrund sozialer Netzwerke mit diesen Daten geschieht, bleibt jedoch oftmals unbekannt. Anhand solcher Daten entscheiden Algorithmen darüber, welche Nachrichten die Nutzerinnen und Nutzer sehen, welchen Leuten sie folgen sollten und welches Produkt sie interessieren könnte. Wissen über die Macht der Algorithmen kann als Teil einer ausgebildeten Medienkompetenz angesehen werden, denn so können vorgeschlagene Beiträge, Videos oder Nachrichten durch die Rezipierenden richtig eingeordnet werden. Im Artikel wird ein medienpädagogisches OER-Quiz zu Algorithmen in Sozialen Medien für Jugendliche vorgestellt und Vorschläge zur didaktischen Nutzung aufgezeigt. Zusätzlich zum Quiz werden Diskussionsanregungen zur Verfügung gestellt, damit Teilnehmende basierend auf ihrem Interesse bestimmte Aspekte vertiefen können.

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Max de Baey-Ernsten Kurzbio
studiert M. A. Kinder- und Jugendmedien an der Universität Erfurt, vorher B. A. Bildung, Erziehung und Kindheit / Childhood Studies in Darmstadt. Aktuelle Interessen: Social Media, Privatheit, Auswirkung der Datafizierung auf Individuen und Gesellschaft. https://www.researchgate.net/profile/Max-De-Baey-Ernsten.
Sebastian Hilt Kurzbio
hat Pädagogik in Bamberg studiert. Aktuell absolviert er den Master-Studiengang Kinder- und Jugendmedien in Erfurt.

Einsatzmöglichkeiten und Funktionen von Videokonferenzen in der Schule

In Zeiten der Corona-Pandemie gehören ‚Homeschooling‘ und ‚Distanzlernen‘ längst zum Alltag von Lernenden und Lehrenden, um während der Schulschließungen den Unterricht fortzuführen und die Kinder und Jugendlichen weiterhin zu fördern, zu unterstützen und zu bilden. Videokonferenzen wurden dabei zum Mittel der Wahl: Die allermeisten Schulen in Deutschland dürften wohl regelmäßig oder zumindest zeitweise den Unterricht via Jitsi, Zoom, Big Blue Button und Co. fortgesetzt haben, viele engagierte Lehrkräfte nutzen sie im ‚Corona-Schulalltag‘. Immerhin sieht oder hört die Lehrkraft endlich wieder ihre Klasse – Stichwort ‚Kontakt halten‘ –, sie kann Unterrichtsergebnisse besprechen oder Fragen klären.

Aber wie lassen sich Videokonferenzen in der Schule eigentlich überhaupt einsetzen? Wie können sie den Unterricht unterstützen und ergänzen? Und was gibt es da zu beachten? – Moritz Raab hat sich das genauer angesehen.

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Moritz Raab Kurzbio
Moritz Raab (M. Ed.) ist Lehrer für Latein und Politik-Wirtschaft an einem Gymnasium. Seit seinem Studium beschäftigt er sich mit digitalen Medien im Unterricht, wobei sein besonderes Augenmerk auf der Digitalisierung im Lateinunterricht liegt. Neben der Durchführung von Unterrichtsprojekten mit digitalen Medien gewinnt er vor allem durch die alltägliche, tabletgestützte Unterrichtspraxis an einer iPad-Pilot-Schule Erkenntnisse zu medienpädagogischen Fragestellungen.

Praxisblog geht in den Sommer-/Urlaubsmodus

Dieses Bild wurde übrigens bei Openclipart (https://openclipart.org/) entdeckt - dort gibt es jede Menge Cliparts, die ohne weiteres zu nutzen sind (weil sie unter CC0 zur Verfügung stehen). Und wer sich schon immer mal wissen wollte, was passiert, wenn man eine Domain sein eigen nennt, die verflixte Ähnlichkeit mit einem weltweit bekannten Mailprovider hat, wünschen wir viel Spaß beim Schmökern auf https://gail.com . Bis bald!

Alle Jahre wieder gönnt sich das Praxisblog-Team im Sommer eine Verschnaufspause. Und wir machen das entspannt, denn wir sind sehr (!) glücklich über all die Beiträge von Euch in den letzten Wochen und Monaten! Und wir freuen uns schon auf einen schwungvollen Start in vier Wochen. Jetzt aber erstmal: Blogpause.

Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.
Verfasst am 27.07.2021

Her mit dem Gold-Standard – Wie lizenziere ich Bildungsmaterialien richtig?

Der Gold-Standard für OER, Grafik: Jula Henke, Agentur J&K – Jöran und Konsorten für OERinfo, Informationsstelle OER, CC BY 4.0.

Das Konzept OER, also Bildungsmaterialien unter freier Lizenz mit der Welt zu teilen, ist ein tolles und vor allem zukunftsorientiertes. Es ist mittlerweile leicht, online Zugang zu frei lizenzierten Materialien für die Bildungspraxis zu bekommen. Ist man auf der Suche nach einem repräsentativen Schaubild, das flexibel weiterverwendet werden kann, wird man schnell fündig. Aber wie dann damit umgehen? Wie wird der Zugang nachvollziehbar dargestellt? Welche Lizenz muss dem Bild angehängt werden? Wie muss die Lizenzangabe korrekt lauten, wenn das Bild bearbeitet wurde? Damit OER-Materialien erfolgreich und wirklich frei zugänglich sowie nutzbar sind, gibt es nun eine professionelle Guideline, die in der Praxis funktioniert und Pädagog:innen, Lehrkräften, Autor:innen und vielen anderen Interessierten bei der Erstellung freier Materialien hilft. Dabei geht es über Richtlinien und Tipps hinaus. Es geht um konkrete Empfehlungen für die jeweils ideale Vorgehensweise bei der Erstellung von Bildungsmaterialien – Es geht um einen Gold-Standard. 

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Hanna König Kurzbio
studiert aktuell Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Uni Leipzig und arbeitet parallel in Projekten aus der Medienbildung. Sie mag es, wenn sich komplizierte Sachverhalte durch gute Kommunikation einfach lösen lassen und dann auf einmal Spaß machen.

Digital und nachhaltig – Eine pädagogische Aufgabe

Foto von Kelly Sikkema, Unsplash License

Klimawandel, Konsumkritik und soziale Ungerechtigkeit – In den vergangenen Jahren hat sich Nachhaltigkeit zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft entwickelt.

Auch Kinder werden schon in frühen Jahren damit konfrontiert, und spätestens seit der „Fridays For Future“- Bewegung ist das Thema bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in aller Munde. Zudem gewinnt Nachhaltigkeit im schulischen und außerschulischen Bildungskontext immer mehr an Bedeutung.

Aber was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Wie lässt sich in der medienpädagogischen Arbeit ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit fördern? Was können wir zu einem verantwortungsbewussten und nachhaltigen Handeln und Denken bei Heranwachsenden beitragen?

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Sophia Kiehlmann Kurzbio
Sophia Kiehlmann ist Medienpädagogin bei SIN - Studio im Netz e.V., einer medienpädagogischen Facheinrichtung in München.
Verfasst am 08.07.2021
Kommentare deaktiviert für Digital und nachhaltig – Eine pädagogische Aufgabe

#mppb21 – Anmeldung und Support für den Praxisblog möglich!

Anmeldung unter https://barcamps.eu/mppb21/

Juhu! Es geht los! Die Anmeldung für unser Praxiscamp #mppb21, das Barcamp des Medienpädagogik Praxisblogs, ist ab jetzt möglich!

Das Wichtigste für Eilige in Kürze:

  • am 09. und 10.09.2021
  • im Internet
  • Anmeldung hier: https://barcamps.eu/mppb21/ 
  • 4 verschiedene Tickets: Supporter (50 €), normal (25 €), ermäßigt (10 €), Helfer*innen (0 €)

Wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz herzlich bei unseren Unterstützer*innen Menschen und Medien e.V., Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN (ZGV) und Ev. Akademie Hofgeismar. Da die Finanzierung nicht ganz ausreicht, gibt es in diesem Jahr das Ticketsystem.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 29.06.2021

20 Impulse für (mehr-) sprachliche Bildung mit digitalen Medien

Copyright: Bündnis Plettenberg

Das sprachliche Verständnis und Ausdrucksvermögen von Kindern wird vor allem gefördert, indem vielfältige Sprachanlässe geschaffen werden – sei es durch das gemeinsame Anschauen von Bilderbüchern in der Familie, ein Lied zum Start in den Kindergartentag oder die Beschäftigung mit digitalen Spielsachen, beispielsweise im Bereich der Hörspielmedien. Die Digitalisierung hat das Spektrum dabei in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Im Rahmen des zweijährigen Qualifizierungsprogramms „Sprachschatz- Bibliothek und Kita Hand in Hand“ der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW wurden zahlreiche medienpädagogische Methoden zur Förderung der Sprach- und Medienkompetenz unter der Berücksichtigung von Vielfalt und Mehrsprachigkeit entwickelt, getestet und zu Veranstaltungsangeboten in Form von Impulskarten zusammengefasst.

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Christina Kaper Kurzbio
Ausbildung/Vorbildung: B.A. Bibliothekswesen (TH-Köln 2014) 2015-2016 Bibliothekarin an der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf (Schwerpunkt Information und Schulungen) seit 2016 Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW Aufgabenschwerpunkt in der Fachstelle: In der Beratung bin ich für den Regierungsbezirk Detmold und Köln Ansprechpartnerin. Kurz nach meinem Start in der Fachstelle habe ich auch die NRW-Statistik und die interne DBS-Koordinierung für NRW übernommen. Dazu arbeite ich mit meinen Kolleginnen in dem Schwerpunkt der Fachstelle "Lebenslanges Lernen" worunter das 2-jähriges Pilotprojekt ("Sprachschatz - Bibliothek und Kita Hand in Hand") fällt. Als Mitglied des Social Media Teams, bin ich stetig dabei den Blog, Facebook- und Twitter-Auftritt der Fachstelle zu füllen. Kontakt: Telefon: 0211 – 475 3508 E-Mail: christina.kaper@brd.nrw.de

Wenn die Seminargestaltung plötzlich digital laufen muss… – Ein Leitfaden zu globalem Lernen im Digitalen

Screenshot von: https://www.icja.de/fileadmin/Daten/Servicebereich/Downloads/ICJA_Leitfaden_Globital_Globales_Lernen_Digital_2021.pdf / Nicht frei lizenziert

Die Corona-Pandemie stellt jeden, auch Menschen aus jeglichen Bereichen der Bildungsarbeit, vor große Herausforderungen. Plötzlich sind Seminare, Tagungen und Begegnungen mit anderen in Präsenz nicht mehr möglich. 2020 mussten fast alle in der Bildungsarbeit Tätigen ihre verschiedenen Angebote auf einen „Online-Modus“ umstellen. Einige brachten bereits Vorerfahrungen mit, andere nicht. Das Seminararbeitsteam der ICJA – Freiwilligenaustausch weltweit e.V. gehörte zu der Gruppe mit wenig Vorwissen. Mit medienpädagogischer Unterstützung gingen sie das große Thema, Seminararbeit online zu gestalten an. Das Ergebnis ist ein toller Leitfaden für Online-Seminargestaltung, der als Hilfestellung für alle diejenigen dienen soll, die vor einer ähnlichen Herausforderung stehen. Im Mittelpunkt steht immer wieder die Frage, wie man eine Online-Begegnung so persönlich und menschlich wie möglich gestalten kann.

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Nele Weißbach Kurzbio
Sie studiert Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Uni Leipzig und macht aktuell ein Praktikum im Bereich der Medienpädagogik.

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