Immer wieder schön: Das Internet in Echtzeit

realtime

Es gibt immer wieder tolle Visualisierungshilfen, die ich gerne in meinen Vorträgen nutze. Die Seite „The Internet in Real-Time“ gehört auch dazu und zeigt einen „Echtzeit“ Ablauf bestimmter Social-Media Dienste wie YouTube, Facebook, Twitter und vielen anderen. Natürlich ist dies kein Live-Abgleich, sondern die visualisierte Auswertung der Nutzungsstatistiken, dennoch finde ich, kann so sehr gut gezeigt werden, wie beliebt und wie stark frequentiert bestimmte Angebote sind.

Tobias Albers-Heinemann
06.07.2015
(Kurzbio)
Blogger, Autor und Referent für Medienbildung im Evangelischen Dekanat Ingelheim

Gute Typografie für Medienprojekte

Typografie gehört wohl zu den meistvernachlässigten Themen in der Medienpädagogik — oder, moderner ausgedrückt: zu den Gegenständen mit dem meisten Entwicklungspotenzial. Schriften und Schriftgestaltung ist immer wieder Thema bei Medienprojekten — in Texten, bei Präsentationen und bei der Erstellung von Websites —, aber meist fehlt die Zeit oder auch das Material für die genaue Beschäftigung damit.

An den Materialien soll es fortan nicht mehr mangeln: Page online hat eine gute und schön gestaltete Sammlung mit Typografie-Regeln und -Wissen erstellt, die ab sofort (auf Deutsch) kostenlos auf der Website zu finden sind. Besonders gut finde ich daran, dass viele Empfehlungen als Karten gestaltet sind, die sich in Projekten gut ausdrucken und an die Wand hängen lassen.

Eike Rösch
02.07.2015
(Kurzbio)
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er ist Mitbegründer und Mitherausgeber des Medienpädagogik Praxis-Blog, arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu social media in der Jugendarbeit und hat einen Lehrauftrag der HAWK Hildesheim-Holzminden-Göttingen. Er ist außerdem im Vorstand der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK).

Rechtsfragen bei eLearning und digitaler Lehre

Das pädagogische Leben mit digitalen Inhalten könnte so schön sein. Wäre da nicht das Urheberrecht. Vor allem wenn es darum geht, Inhalte zu veröffentlichen und anderen zur Nutzung bereit zu stellen (etwa bei Open Educational Resources (OER)), sind sich viele Pädagog_innen unsicher, welche Inhalte wie integriert werden können. Das gilt auch für CreativeCommons-lizensierten Content.

Gottseidank gibt es immer wieder neue Broschüren, die neues Licht ins (Halb)Dunkel bringen und für spezifische Nutzungsszenarien die Rechtslage erklären. Diesmal sind es iRights.info und das Multimedia-Kontor Hamburg, die in einem Leitfaden Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht und Markenrecht im Zusammenhang mit eLearning und digitaler Lehre erklären. Bleibt zu hoffen, dass auf diesem Weg noch mehr OER-Materialien veröffentlicht werden.

Eike Rösch
30.06.2015
(Kurzbio)
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er ist Mitbegründer und Mitherausgeber des Medienpädagogik Praxis-Blog, arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu social media in der Jugendarbeit und hat einen Lehrauftrag der HAWK Hildesheim-Holzminden-Göttingen. Er ist außerdem im Vorstand der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK).

Realfeedback geht – feedbackr kommt

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Vor über zwei Jahren haben wir hier im Blog auf das Tool realfeedback der TU-Graz hingewiesen. Hierbei handelte es sich um die Beta Version eines ziemlich genialen Partizipationstools. Auf einer Internetseite konnten Fragen im Multiple-Choice Stil angelegt werden, die über eine URL via Smartphone oder Laptop beantwortet werden konnten.

Nun hat das Angebot bereits seit einiger Zeit das Betastadium verlassen und steht unter dem neuen Namen feedbackr in vollendeter Version zur Verfügung. Mir persönlich gefällt das neue Design und die verkürzte URL-Adresse sehr, vor allem auf dem Smartphone laufen die Umfragen wesentlich schneller und stabiler. Wer realfeedback genutzt hat und ein Fan der Authentifizierungskätzchen war, wird allerdings enttäuscht sein – diese sind jetzt weg, eine Antwort muss nicht mehr bestätigt werden.

Tobias Albers-Heinemann
29.06.2015
(Kurzbio)
Blogger, Autor und Referent für Medienbildung im Evangelischen Dekanat Ingelheim

App-Tipp: Autodesk SketchBook und Paper 53 – digitales sketchbooking leicht gemacht

Paper 53Sketchbook

Name: Autodesk SketchBook
Link: https://www.sketchbook.com/
Preis: 0,00 €, jedoch werden zusätzliche Funktionen kostenpflichtig angeboten
Plattform: Android, iOS
Genre: Malen und Zeichnen

Name: Paper 53
Link: https://www.fiftythree.com/paper
Preis: 0,00 €
Plattform: iOS
Genre: Malen und Zeichnen

Eignung für die (medien)pädagogische Arbeit

Nicht immer kann man in Projekten Stift und Papier mit sich herumtragen, schon gar nicht, wenn man gerne mit mehr als nur einem Bleistift und einem weißen Zettel arbeiten möchte. Stattdessen bietet es sich an, mit dem jederzeit verfügbaren Smartphone oder Tablet als Ersatz für alle Zeichenutensilien zu arbeiten. Genau für diesen Zweck gibt es Apps wie Autodesk SketchBook und Paper 53. Mit diesen Apps kann man malen und zeichnen und Ideen überall und jederzeit zu „Papier“ bringen. Zudem gibt es die Möglichkeit die Bilder sofort mit der Welt zu teilen. Gelungenes kann natürlich auch noch ausgedruckt werden.

Was kann die App?

Autodesk SketchBook:
Diese App ist perfekt für Skizzen und einfache Zeichnungen, da sie eine große Anzahl (acht) verschiedener Zeichentools und eine breite Farbauswahl bereithält. Auch, dass es zwei unterschiedliche Arten von Radiergummis (einen für Feinarbeit und einen für große Flächen) gibt, ist durchaus ein Pluspunkt. Allerdings, wer wirklich professionell mit Autodesk SketchBook arbeiten möchte, der braucht viel Übung und Geduld, wahrscheinlich ist auch ein TouchPen von Vorteil, da ansonsten immer die eigene Hand im Weg ist. Des Weiteren ist eine Erweiterung durch die nur durch Kauf erwerbbaren Zusatztools kaum zu umgehen, da sie viele Möglichkeiten bieten, wie zum Beispiel verschiedene Layers oder die Vereinfachung der Schattierung, die für ein wirkliches Zeichenerlebnis von Nöten sind.

Screen Sketchbook

Paper 53:
Nicht umsonst wurde diese App als eine der Besten des Jahres 2012 ausgezeichnet. Schon das Startmenü ist optisch einfach schön mit seinen drei Büchern: eines mit Erklärungen, eines für Skizzen und eines für Ideen. Man kann diese Bücher auch wirklich wie echte Sketchbooks verwenden. Aufschlagen, durchblättern und bei Bedarf zusätzliche Seiten dazu „kleben“, was analog nur schwer möglich ist. Die App stellt fünf Arten von Tools für individuelles Zeichnen zur Verfügung, so wie drei weitere für Diagramme, alles schön im ersten Buch im Menü erklärt. 35 verschiedene Farben, die man in einer Palette noch beliebig mit anderen Mischen und verändern kann, sorgen für eine breite Colorierungsspanne und die zusätzlichen Tipps am Rand in Form kleiner Clips räumen übriggebliebene Fragen aus dem Weg. Auch diese App braucht ein wenig Geduld um sich wirklich einzugewöhnen und sicherlich macht auch an dieser Stelle ein TouchPen vieles leichter, aber man schafft es mit ein wenig Übung, ein ganz passables Werk zu schaffen. Außerdem sind zusätzliche Hilfen wie Zoom und Rewind leicht zu bedienen. Leider gibt es jedoch nur eine Radiergummieinstellung, die etwas schwierig zu bedienen ist.

Screen2

Für wen ist die App?

Autodesk SketchBook:
Die App ist für alle, die nur ein bisschen kritzeln wollen, perfekt. Für jeden, der nur schnell eine Idee zu Papier bringen will,  ist sie leicht zu bedienen und durchaus einen Versuch wert. Wer allerdings einen echten Sketchbook-Ersatz sucht, wird hierbei nicht auf seine Kosten kommen, es sei denn, man will doch für die App zahlen. Ohne die kostenpflichtigen Zusätze bietet sie leider einfach nicht genügend Möglichkeiten.

Paper 53:
Diese App beinhaltet fast alles, was man sich von einer guten Sketchbook-App wünscht. Man benötigt zwar eine gewisse Eingewöhnungzeit, aber danach geht das Zeichnen sehr gut. Nachteil: es gibt diese App nur für IOs.

Wie funktioniert die App?

Der Finger fungiert bei beiden Apps als Stift. Man wählt Tool und Farbe und los geht’s. Die Auswahl ist in beiden Fällen am Rand zu finden und kann nach Wunsch unsichtbar gemacht werden. Tipp für die Verwendung von Paper 53: wenn man eine größere Fläche einfärbt, sollte man den Finger nur leicht auf dem Touchpad führen, so ist das Auftragen der Farbe leichter.

Und natürlich, wenn man fertig mit der Skizze ist, lässt sie sich ohne große Probleme oder Qualitätsverlust auf den PC exportieren. Die Qualität reicht locker für einen Ausdruck auf Din A4, sodass das Bild jederzeit auch aufgehängt oder verschenkt werden kann.

Hinweis zu Autodesk SketchBook: Im Laufe der letzten Zeit sind mehrere Versionen dieser App auf den Markt gekommen, die meisten kostenpflichtig. Ein oft genannter Kritikpunkt in den Bewertungen der App ist, dass die vorherigen, gekaufen Versionen eines Tages einfach nicht mehr funktionierten, sodass man gezwungen war, die neue Version der App zu kaufen, wenn man sie weiter nutzen wollte.

Autorin: Mein Name ist Katharina Wacker, ich bin Schülerin an einem Münchner Gymnasium und mache gerade ein Praktikum am JFF. Für mich ist ein Leben ohne Smartphone und somit ohne Apps kaum noch denkbar und ich freue mich immer sehr, wenn ich auch meine Kreativität am Handy verwenden kann.

Der App-Tipp des Monats wird vom JFF  – Institut für Medienpädagogik erstellt und dort ebenfalls veröffentlicht (http://www.jff.de/jff/aktivitaeten/weitere-aktivitaeten/projekt/proj_titel/apptipp-des-monats/). Er liefert Inspiration, Information und Hintergrundwissen aus der pädagogischen Praxis des JFF. In fast all unseren Projekten arbeiten wir mittlerweile auch mit mobilen Endgeräten, nehmen mit Hilfe von Apps Bild- und Tonmaterial auf, schneiden und experimentieren mit den kleinen Programmen. Besondere Fundstücke, die auch für andere medienpädagogisch Tätige interessant sein könnten, stellen die JFF-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen regelmäßig im AppTipp des Monats vor.

 

Das Geschäft mit den Daten

Still aus der Doku

Still aus der Doku

Smartphones sind ein Segen, weil sie kleine, leistungsfähige und leicht bedienbare Computer sind, die ihre Fähigkeiten, gekoppelt mit dem Internet, direkt in unsere Hände bringen. Es gibt aber auch die Dunkle Seite der Macht: Apps, Dienste und dazugehörige Firmen, die gern alle unsere Daten hätten – plus Politik und Geheimdienste, die die Daten der Firmen besitzen möchten.

Aus diesen Gründen ist Datenschutz, das Geschäft mit Daten und auch Überwachung immer wieder Thema in der Medienpädagogik. Und was es dabei braucht, sind gute Materialien, die die meist abstrakten und komplexen Themen anschaulich auf den Punkt bringen. Das macht neuerdings auch die Web-Dokserie «Do not track» von arte und Bayerischem Rundfunk: Die Macher_innen beleuchten Themen wie Werbung, Tracking, Apps, Big Data oder Social Media aus einer sehr persönlichen Perspektive, lassen viele Expert_innen zu Wort kommen und veranschaulichen die Zusammenhänge gut. Dabei werden die Zuschauer_innen immer wieder mit Fragerunden eingebunden – und motiviert weiterzulesen.

Mittlerweile sind alle Teile der Serie online und Medienpädagog_innen haben damit gutes Material für das nächste Projekt, die nächste Unterrichtseinheit oder den nächsten Infoabend zum Thema.

Eike Rösch
23.06.2015
(Kurzbio)
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er ist Mitbegründer und Mitherausgeber des Medienpädagogik Praxis-Blog, arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu social media in der Jugendarbeit und hat einen Lehrauftrag der HAWK Hildesheim-Holzminden-Göttingen. Er ist außerdem im Vorstand der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK).

Praxis-Tipp: Das iPad ohne W-Lan am Mac spiegeln

sdr

sdr

Das iPad ist im Prinzip mein ständiger Wegbegleiter. Mittlerweile nutze ich es auch sehr oft für Präsentationen, da für die Zielgruppe Eltern diverse Apps eher im Vordergrund stehen als kinderfreundliche Internetseiten. Wie man nun den Bildschirminhalt des iPads auf die Leinwand bekommt, haben wir ja in einem ausführlichen Artikel bereits beschrieben. Hierfür ist in der Regel eine AppleTV, ein Adapter-Kabel oder eine App wie AirServer nötig. Auf jeden Fall brauchte man den teurer Adapter oder eben W-Lan.

Jetzt wurde ich allerdings auf eine Methode aufmerksam gemacht, wie mensch das iPad / iPhone mit Hilfe eines Lightning-Ladekabels direkt am Mac spiegeln kann, ohne auf W-Lan zurückgreifen zu müssen. Ideal also für Laptop-iPad Präsentationen an Orten ohne stabiles Funknetzwerk.

Hierfür verbindet ihr das iPad einfach mit dem Lightning-Ladekabel mit eurem Mac, öffnet den Quicktime-Player und wählt unter „Ablage“ die Option „Neue Video-Aufnahme“. Es öffnet sich ein kleines schwarzes Fenster, in dem ihr rechts neben dem roten Record Button den Kamera- und Audio-Eingang wählen könnt. Nachdem ihr als Kamera euer iPad ausgewählt habt, vergrößert sich das Fenster und ihr seht eure iPad-Oberfläche. Sehr nett finde ich zudem, dass ich so auch mit einem Klick auf den Aufnahme-Button einen iPad-Screencast aufnehmen kann… 😉

Interessieren würde mich an dieser Stelle sehr, ob ihr eine vergleichbar einfache Möglichkeit für Android Tablets kennt? Wie bekommt ihr eure Geräte gespiegelt?

Tobias Albers-Heinemann
22.06.2015
(Kurzbio)
Blogger, Autor und Referent für Medienbildung im Evangelischen Dekanat Ingelheim

Online-Kompetenzplattform: „Digitale-Spielewelten.de“

digitale_spielewelten

Am 15.06.2015 startet das Institut Spielraum, Fachhochschule Köln in Kooperation mit der Stiftung Digitale Spielekultur und zusammen mit vielfältigen Akteuren des bundesweiten medienpädagogischen Netzwerks und der Spielekultur mit dem Angebot „Digitale-Spielewelten.de“ eine Online-Kompetenzplattform für Medienpädagogik in der Digitalen Spielekultur. Ziel der Plattform ist es „, für die Akteure aus Pädagogik, Wissenschaft, Wirtschaft (Games-Branche) und Politik an zentraler Stelle Wissen, Erfahrungen und Ideen rund um digitale Spiele zu bündeln, strukturiert bereit zu stellen und der Praxis medienpädagogische Materialien an die Hand zu geben. So wird nach und nach eine detailliertere Landkarte der medienpädagogischen Angebote, Akteure und Einrichtungen gezeichnet, die den Facettenreichtum und die Spannweite medienpädagogischen Handelns innerhalb der Digitalen Spielekultur präsentiert.“

Das für mich spannendste Alleinstellungsmerkmal ist sicherlich die Möglichkeit, auch als nicht institutionell angebundene Akteure, Projekte, Materialien und Konzepte einzustellen und damit Teil dieses wachsenden Netzwerkes zu sein. Zudem zeichnet sich durch die Plattform (wie in den Zielen angedeutet) natürlich auch die Angebotsstruktur zum Thema Computerspiel in Deutschland ab, was dazu beiträgt dieses spannende und Lebensweltorientierte Feld der Medienpädagogik weiter zu etablieren.

Zur Pressemitteilung der FH Köln: Klick

Gerrit Neundorf
16.06.2015
(Kurzbio)
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel - Spawnpoint. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.

Das Netz isoliert, macht einsam und egoistisch #einBuchfuerKai

meer

Diesen Satz höre ich auch heute noch relativ oft – sei es auf Elternabenden oder anderen Veranstaltung. Ausdrücken wollen viele Eltern damit die Sorge, dass sich überwiegend Kinder und Jugendliche in virtuelle und digitale Welten zurückziehen und verlieren, die Sozialkontakte abbrechen und kein Anschluss zu „echten“ Menschen mehr vorhanden ist.

Anstatt zu argumentieren, erzähle ich dann viel lieber von schönen Beispielen, die es ohne die soziale Power digitaler Netzwerke nicht geben würde – und die so vielen Menschen auf so unterschiedlichen Weisen geholfen haben: Da wäre die Helfer-Koordination der Fluthilfe in bestimmten Großstädten, da wäre die kollaborative Ansammlung von Wissen in YouTube und Wikipedia – und natürlich ist da auch ein Buch – #einBuchfuerKai.

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Tobias Albers-Heinemann
15.06.2015
(Kurzbio)
Blogger, Autor und Referent für Medienbildung im Evangelischen Dekanat Ingelheim

Mit Film in der Schule arbeiten

© Ausschnitt aus einem Projektbericht

© Ausschnitt aus einem Projektbericht

Bildungsarbeit mit (Kino)Filmen sollte allein schon wegen der kulturellen Bedeutung des Mediums selbstverständlich in der Schule sein. Zudem lässt sich auf diesem Weg hervorragend inhaltlich arbeiten und auch noch einiges über Filmgestaltung lernen. Allerdings ist es pädagogisch durchaus anspruchsvoll, sich lustvoll sowohl inhaltlich als auch gestalterisch mit Filmen auseinanderzusetzen.

Die medienpädagogischen Projektbeschreibungen aus dem Berlinale-Projekt von «Vision Kino» sind hier eine wahre Fundgrube: Auf der Website finden sich zahlreiche Konzepte von Lehrer_innen, die mit ihren Klassen in Primar- und Sekundarschulen an Filmen gearbeitet haben. Darin sind ganz konkrete Settings, Methoden, Materialien, Fotos und Links zu finden, inkl. Ideen zur praktischen Auseinandersetzung mit dem Medium.

[via jugend.rlp.de]

Eike Rösch
10.06.2015
(Kurzbio)
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er ist Mitbegründer und Mitherausgeber des Medienpädagogik Praxis-Blog, arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu social media in der Jugendarbeit und hat einen Lehrauftrag der HAWK Hildesheim-Holzminden-Göttingen. Er ist außerdem im Vorstand der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK).

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