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Freies Schulungsmaterial der Demokratielabore zu neuen Themen der Jugendarbeit

Die Demokratielabore bieten neues, frei lizenziertes Schulungsmaterial aus einer vierteiligen Workshopreihe zum Thema „Jugendarbeit im digitalen Wandel – Kompetenzen, Daten und digitale Tools“ für Fachkräfte der Jugendarbeit und Medienpädagogik an. Es geht um Chancen und Herausforderungen bei der Nutzung von Daten in der Arbeit mit Jugendlichen.

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Hannah Bunke-Emden Kurzbio
Hannah Bunke-Emden studiert Kommunikations- und Medienwissenschaft im Master mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Leipzig. Sie hat erste Erfahrungen mit Workshops an Schulen und in der Projektarbeit mit Jugendlichen.

Erklärvideo-Werkstatt mit Jugendlichen – Workshop-Konzept des Medienkompetenzzentrums „Die Lücke“

Im Medienkompetenzzentrum „Die Lücke“ führten wir in letzter Zeit mehrere Projekte durch, bei denen Erklärvideos entstanden (mit Schüler*innen der 8. Klasse, mit Menschen mit Behinderungen, mit angehenden Erzieher*innen). Ziel war es dabei, verschiedene Erklärvideo-Techniken auszuprobieren und zu lernen, wie man Erklärvideos selber machen kann. Hier möchte ich meine Erfahrungen aus diesen Projekten zusammenfassen und dabei schildern, wie man einen Workshop zum Thema Erklärvideos konzipieren kann.

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Jördis Schön Kurzbio
Jördis Schön (Dipl. Kulturpädagogin / Medien) ist Medienpädagogin und Dokumentarfilmautorin. Sie arbeitet seit mehr als 15 Jahren als Dozentin für Medienpädagogik mit verschiedensten Zielgruppen. Sie verfügt über weitreichendes Expertenwissen zu den Themen Film, Neue Medien, Internet, YouTube und intermediale Arbeit. Seit 2004 arbeitet Jördis Schön auch als Dokumentarfilmautorin und hat dafür Honorierung in Form von Stipendien und Preisen erhalten. Mehr: https://medienschoen.de/
Verfasst am 21.08.2018

Multiperspektive: Wie schnell sich Bildaussagen ändern lassen

Die Macht von Bildern ist enorm. Sie verursachen Emotionen und Erinnerungen, sie vermitteln Informationen, schneller als ein Text es je könnte. Zudem erzeugen sie in bestimmten Zusammenhängen auch Bindungen und Identifikationen mit Ereignissen, Orten oder Gegenständen.

Gerade in Zeiten, in denen sich das Informationsmanagement vom geschriebenen Wort hin zum (bewegten) Bild verändert, ist es wichtig, einen kritischen Umgang damit zu erlernen. Denn: Bilder sind immer nur gestellte Realitäten und von der Intention des Fotografen / Kameramenschen abhängig. Aus diesem Grund gehört der kritische Umgang mit Medien zu den Grundlagen all meiner Fortbildungsangebote. Im Rahmen dieser Workshops bin ich immer wieder auf der Suche nach Inhalten, die schnell und plakativ diese Macht demonstrieren.

Schon etwas länger in meinen Lesezeichen aber neu hier im Blog ist eine Bildersammlung, in der ein Fotograf das gleiche Foto aus einer anderen Perspektive aufgenommen- und somit ein komplett neues Bild mit einer komplett neuen Aussage erstellt hat.

Gerne stelle ich natürlich meine Sammlung von Links in einem Etherpad zur Verfügung und freue mich über Eure / Ihre tatkräftige Ergänzungen…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Augmented Reality in der Medienarbeit

Wer möchte nicht schon mal gerne seine Realität erweitern? Augmented Reality (AR) verspricht genau das, wenn auch nicht ganz so spektakulär, wie dieses neue Buzzword vielleicht glauben macht. AR-Apps auf Smartphones nutzen Kompass, GPS- und Videofunktionen, um zusätzliche Informationen über bestimmte Orte, die sogenannten POIs (Points-of-Interest), in ein Livekamerabild einzublenden: in welcher Richtung ist die nächste Bushaltestelle, wo ein Geldautomat, in welchen Häusern sind Wohnungen zu vermieten etc. Zumeist sind das Einblendungen von Icons oder Markern, die anklickbar sind und ein Fenster mit Informationstext und Fotos öffnen. Mittlerweile können das auch 3D-Objekte sein, die dann am Orginalort z.B. eine virtuelle Berliner Mauer wieder auferstehen lassen.

Für den Einsatz in der medienpädagogischen Arbeit bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Immer wenn es um Inhalte geht, die mit festen Orten verknüpft sind, lassen sich diese alternativ zu einer Kartendarstellung als AR-Anwendung umsetzen: von geschichtlichen Ereignissen über architektonische oder ökologische Besonderheiten bis hin zu aktuellen Orten der Jugendkultur. Insbesondere die optionale Verwendung von 3D-Objekten fördert den kreativen Medienumgang: so kann ich mit eigenen virtuellen Skulpturen das Straßenbild bereichern oder gleich eine komplette computergenerierte Stadt zum Durchwandern erschaffen. Am attraktivsten ist sicher die Entwicklung von Handyrallyes mit Wettbewerbscharakter, der sich ja oft als sehr motivierend erweist. Wie sich ortsbezogene Informationen mit Aufgaben verknüpfen lassen und daraus ein Spiel entsteht, schildere ich im folgenden Text. Den ganzen Beitrag lesen

Mein Avatar und ich

Aus einem Workshops vom 30.5.2010 beim Goldenen Spatz in Erfurt

Aus einem Workshops vom 30.4.2010 beim Goldenen Spatz in Erfurt

Konzept für 2 Unterrichtseinheiten, ab 6. Klasse

Neues Unterrichtskonzept in der Artworks-School (für 2 Unterrichtseinheiten, ab 6. Klasse) Die Verbindung zwischen Mensch und seiner selbsterschaffenen Spielfigur (dem Avatar) steht im Vordergrund des 90min. Projekts: Wer möchtest du sein? Wer möchtest du nicht sein? Wie sehen dich andere? Was von dir selbst steckt in deinem Avatar? Hierbei wollen wir uns mit den Unterschieden von Spielwelt und Alltagswelt befassen, wollen hinterfragen, was Avatare von Spielern unterscheidet und was sie miteinander verbindet. Da die Spieler bei der Gestaltung ihrer Avatare immer auch ihre Kreativität nutzen, werden die Figuren fotografiert, beschrieben und diskutiert.

Konzeptdownload hier

Martin Geisler Kurzbio
Prof. Dr. Martin Geisler, studierte an der Fachhochschule Erfurt Sozialpädagogik. Nach seiner Promotion an der Universität Erfurt (2008), mit dem Titel "Mythos Clans - Dimensionen und Strukturen von Computerspielgemeinschaften", war er als Referent und Dozent für Medienpädagogik und eLearning Mitarbeiter der Fachhochschule Erfurt. Seit 2007 leitet er das medienpädagogische Institut für Computerspiel - Spawnpoint. Seit Oktober 2011 ist er an der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena am Fachbereich Sozialwesen Professor für Medien- und Kulturpädagogik.

Handyvideos in der Jugendarbeit

Ergänzend zum Workshop „Handyvideos“ beim medienpädagogischen Fachtag „Jugend und Medien“ des BDKJ Mainz gibt es hier die Begleitmaterialien und eine kommentierte Linkliste rund um die Themen Handy, Videoprojekte und Jugendarbeit: Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

CDs und DVDs reparieren

Gerade in der Aktiven Videoarbeit der Medienpädagogik sind DVDs zentral und trotz allem technischen Fortschritts stellt sich immer wieder die Frage, ob die Scheiben auf fremden Computern funktionieren und wieso gerade eben nicht. Gerade im letzteren Fall ist guter Rat teuer. Die MacWelt hat auf ihren Seiten nun einen Workshop veröffentlicht, der Schritt für Schritt Problemquellen analysiert und ausschließt und so dazu beiträgt, dass eine zickige DVD vielleicht in Zukunft in allen Computern und Playern einfach nur schnurrt. Hochgradig Praktisch!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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