Multiperspektive: Wie schnell sich Bildaussagen ändern lassen

Die Macht von Bildern ist enorm. Sie verursachen Emotionen und Erinnerungen, sie vermitteln Informationen, schneller als ein Text es je könnte. Zudem erzeugen sie in bestimmten Zusammenhängen auch Bindungen und Identifikationen mit Ereignissen, Orten oder Gegenständen.

Gerade in Zeiten, in denen sich das Informationsmanagement vom geschriebenen Wort hin zum (bewegten) Bild verändert, ist es wichtig, einen kritischen Umgang damit zu erlernen. Denn: Bilder sind immer nur gestellte Realitäten und von der Intention des Fotografen / Kameramenschen abhängig. Aus diesem Grund gehört der kritische Umgang mit Medien zu den Grundlagen all meiner Fortbildungsangebote. Im Rahmen dieser Workshops bin ich immer wieder auf der Suche nach Inhalten, die schnell und plakativ diese Macht demonstrieren.

Schon etwas länger in meinen Lesezeichen aber neu hier im Blog ist eine Bildersammlung, in der ein Fotograf das gleiche Foto aus einer anderen Perspektive aufgenommen- und somit ein komplett neues Bild mit einer komplett neuen Aussage erstellt hat.

Gerne stelle ich natürlich meine Sammlung von Links in einem Etherpad zur Verfügung und freue mich über Eure / Ihre tatkräftige Ergänzungen…

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Tobias Albers-Heinemann für medienpaedagogik-praxis.de
Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

4 Kommentare

  1. Andreas am 23.01.2015:

    Hallo Tobias,

    das mit den Bildern finde ich sehr eindrucksvoll. Das passiert ja oft in Reisekatalogen, dass ein Bild „gezeichnet“ wird, das nur aus einer bestimmten Perspektive so ist. Ich war zum Beispiel sehr enttäuscht, als ich in Trier das Porta Nigra sah und nich zu schweigen vom Brandenburger Tor. Das sieht alles viel eindrucksvoller aus einer anderen Perspektive aus. Photos sind meiner Meinung nach eben nicht neutral und das kann man daran gut erkennen 🙂

  2. Multiperspektive: Wie schnell sich Bildaussagen ändern lassen | ichundmeinekamera am 23.01.2015:

    […] Weiterlesen: Medienpädagogik Praxis Blog/Tobias Albers-Heinemann […]

  3. Katrin Schlör am 23.01.2015:

    Vielen Dank für die tolle Aufbereitung des Themas. Kommt gerade richtig für meinen Workshop morgen. Meine Links hab ich im Etherpad ergänzt. Sehr schön!

  4. Seniorenredaktion beschäftigt sich mit Multiperspektiven | Seniorenredaktion am 27.02.2015:

    […] durch einen Artikel auf dem Medienpädagogik Praxisblog hat sich die Seniorenredaktion mit dem Thema “Multiperspektiven” beschäftigt. Denn […]

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