Handyvideos in der Jugendarbeit

Ergänzend zum Workshop „Handyvideos“ beim medienpädagogischen Fachtag „Jugend und Medien“ des BDKJ Mainz gibt es hier die Begleitmaterialien und eine kommentierte Linkliste rund um die Themen Handy, Videoprojekte und Jugendarbeit:

PowerPoint-Präsentation zum Workshop

Studien

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest bildet seit 1998 das Medien- und Freizeitverhalten der Jugendlichen zwischen zwölf bis 19 Jahren in Deutschland ab. Für die repräsentative Studie werden ca. 1.200 Jugendliche befragt. Die aktuelle Studie widmet dem Handy einen Abschnitt und geht dabei auf Ausstattung und Nutzungsgewohnheiten ein.
JIM-Studie 2007 ab Seite 55

Die repräsentative Handy-Kinderstudie 2007 von mobilkom austria, die im Rahmen der jährlichen Kinderstudie des Instituts market unter 540 Kindern in Österreich durchgeführt wurde, gibt einen umfassenden Einblick in die Nutzung des Mobiltelefons durch die 6- bis 14-jährigen und geht auch explizit auf Gewaltvideos ein.
Österreichische Handy-Kinderstudie 2007

Tutorials

Die beiden Tutorials der beiden Plattformen LizzyNet und Netzcheckers sind ähnlich aber nicht gleich und beschäftigen sich mit allen Phasen der Erstellung eines Handyvideos: Von der Aufnahme über die Übertragung auf den Rechner bis hin zu Schnitt und Veröffentlichung.
http://lizzynet.de/

http://www.netzcheckers.de/

Videocommunities/Videoblogs

Cellcast bietet eine Handy-Internet-Schnittstelle, mit der leicht Videos (und Audiomitschnitte) vom Handy per MMS veröffentlicht – und von anderen auch wieder auf dem Handy betrachtet/angehört – werden können.
http://cellcast.de/

Auch bei Eyespot können Handyvideos veröffentlicht werden – und community-like gemeinsam geschnitten und gemixed werden.
http://eyespot.com/

20six stellt im Allgemeinen Blogs zur Verfügung. In die kann jedoch insbesondere per Handy geblogged werden.
http://www.20six.de/

Wettbewerbe

„Ohrenblick mal“ ist der medienpädagogische Handyvideowettbewerb in Deutschland.
http://www.ohrenblick.de

Das Mobile Film Festival richtet sich eher an den (semi)professionellen Bereich, bietet aber wenigstens schöne Beispielfilme.
http://de.mobilefilmfestival.com

Projektbeispiele

„Ohrenblick mal“ veröffentlicht eine Beispielparade der eingereichten Videos des letzten Wettbewerbs.
zur Beispielgalerie

Auch handyFilmFest 2007 aus Berlin veröffentlicht Filmbeispiele aus dem Festival.
http://www.handyfilmfest.de/show/index.html

Beim „Handybattle Berlin“ ging es darum, Handyfilme ohne Gewalt zu drehen. Das Projekt ist beendet, die Projektbeschreibung sowie die Ergebnisse können aber immer noch betrachtet werden.
zur Projektseite

Das Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) fasst auf einer Extraseite alle Handyprojekte der Einrichtung mit ihren KooperationspartnerInnen zusammen.
http://www.jff.de/handy/

Die beiden Communities cellcast.de und exespot.com bieten ebenfalls eine breite Palette von Beispielfilmen.
http://cellcast.de/
http://eyespot.com/

Jugendschutz/Infos

Die Mobilfunk-BetreiberInnen in Deutschland haben im Herbst 2007 eine Selbstverpflichtung zu mehr Jugendmedienschutz im Mobilfunkbereich erklärt. Dabei geht es um Beratung, Informationen für Eltern und NutzerInnen sowie eine Internetsperre von Handies.
Selbstverpflichtung der MobilfunkanbieterInnen

Mit der Broschüre „Handy und Internet – Tipps gegen Kostenfallen“ informiert das Land Rheinland-Pfalz über kostenpflichtige Angebote, Betrügererien per eMail usw.
Broschüre Kostenfallen Handy/Internet

Die Broschüre „Handy ohne Risiko“ des BMFSFJ richtet sich vor allem an Eltern, klärt über Risiken auf und gibt pädagogische und rechtliche Tipps.
Broschüre Handy ohne Risiko (BMFSFJ)

Auf diskutiere.de fand 2007 ein ExpertInnendialog zum Thema Handy statt. Die Statements sind weiterhin nachzulesen, flankiert durch Zusatzinformationen.
http://www.diskutiere.de/?q=node/40&page=3

Bei handywissen.info stellt die Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. (LSKJ) Informationen rund ums Handy zur Verfügung. Hier finden sich Hinweise zu Forschungthemen, Gefährdungslagen zum Thema Handy sowie Möglichkeiten und Beispiele pädagogischer Arbeit. Tipps für Eltern und die Rubrik Nützliches runden das Angebot ab.
http://www.handywissen.info/

Die Internetseite handysektor.de ist ein Informationsangebot für Jugendliche. Die sichere Nutzung von Mobiltelefon, Bluetooth usw. steht dabei im Vordergrund. Es gibt aber auch Informationen zu verdeckten Kosten, Rechten als Kunden und gesundheitlichen Risiken, die sich in mobilen Netzen so ergeben können.
http://www.handysektor.de

klicksafe.de informiert umfassend über Sicherheitsthemen – auch im Handybereich.
http://www.klicksafe.de/

handywissen.at informiert schwerpunktmäßig über rechtliche Implikationen beim Fotografieren mit der Handykamera und zu Videos auf dem Handy.
http://handywissen.at/fotos-musik-videos/

„Ohrenblick mal“ stellt auch ein Dossier zur Verfügung, mit dem Jugendliche über Kostenfallen, aber auch über Möglichkeiten mit Bluetooth, Cellcasts u.a. informiert werden.
zum Dossier

„Moritz und die digitale Welt“ ist ein Podcast der Landeszentrale für politische Bildung NRW, bei dem der Hauptdarsteller in Sendung-mit-der-Maus-Manier Tücken und Chancen der Handynutzung kennenlernt – und praktische Tipps gibt.
http://www.lzpb.nrw.de/multimedia/podcasts/00057/index.html

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Eike Rösch für medienpaedagogik-praxis.de
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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