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Trickfilm-Inspirationen

Knete, Pappe, Lego, Papier, Pixelation, Zeichnungen, usw.: Trotzdem – oder gerade weil – es so unzählige Möglichkeiten gibt, mit verschiedenen Materialien und Techniken Trickfilme zu gestalten, sind Beispiele auch in der Medienpädagogik immer sehr gefragt. In diesem Sinne haben wir hier schon auf viele schöne Websites hingewiesen.

Gerade ist mir wieder ein Angebot über den Mauszeiger gelaufen, das viele Inspirationen bietet: trickfilm.ch bietet auf seiner Website zahlreiche Beispielvideos aus Trickfilmprojekten mit Kindern und Jugendlichen. Zwar sind nicht alle Filme von vorne bis hinten von Kindern selbst gestaltet, aber wer das im Hinterkopf hat, findet sicher viele anregende Beispiele für das nächste Trickfilmprojekt.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Computer(teile) wieder zum Laufen bringen

Wenn Computer und andere elektronische Geräte zum letzten Mal ihr Lebenslicht aushauchen, sollten sie schnell dem fachgerechten Recycling zugeführt werden. Zuvor können sie aber noch als Anschauungsmaterial dienen, wie denn so ein Gerät aufgebaut ist, welche Komponenten es enthält, was wie mit was verbunden ist usw. So können schon Kinder schnell und anschaulich Basics der Informatik lernen.

Ein Weg dahin kann sein, mit Schraubenziehern, Schraubenschlüsseln und anderen Werkzeugen dem Gerät zu Leibe zu rücken, unter Umständen auch sehr handfest und ohne Rücksicht auf die Bauteile. Aber an dieser Stelle kann es noch weitergehen: Jüngst ist mir ein schönes Beispielvideo über den Weg gelaufen, in dem einzelne Smartphone- und Computerbauteile mit Legetrick animiert werden. So kann die Auseinandersetzung mit Computertechnik eine sehr ästhetische Ebene bekommen – und können Computer auf eine etwas andere Art wieder zum Laufen gebracht werden. 🙂 Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Augmented Reality leicht gemacht

Augmented Reality, das Einblenden von Daten in Echtzeit, steckt erst in den Kinderschuhen, wird aber in der Zukunft sicher einige beeindruckende Anwendungen hervorbringen. Aber schon heute kann sich die Medienpädagogik damit beschäftigen – und das ohne großen technischen Aufwand.

Wie das geht, zeigt, Hombre_McSteez in seinem Video «Aug(De)Mented Reality»: In der Animation werden «Einblendungen» einfach mit einer Folie ins Bild gebracht. Die trashige Umsetzung hat Charme und so ist der Film sicher ein schönes Inspirationsvideo für (Video)Projekte mit Jugendlichen, bei denen die Implikationen von Augmented Reality thematisiert werden sollen – oder einfach nur mit der Wirklichkeit gespielt wird.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 11.06.2014

Let’s Play-Händewaschen

Das RealLife ist meist das beste Computerspiel. Ganz nach diesem Motto hat tabletennisgamer das Video „Lets Play Händewaschen – die Butter des Grauens“ produziert und bringt darin Alltagsszenen mit dem Let’s-Play-Genre zusammen.

Heraus kommt nicht nur ein unterhaltsames (und preisgekröntes) Video, sondern auch eine schöne Inspiration für Medienpädagogik und aktive Videoarbeit: ich finde den Ansatz nämlich eine schöne Methode, um mit gameinteressierten Jugendlichen lebensweltorientierte Filme zu produzieren.

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Filmgeschichten mal anders finden und erzählen

Inspirationen für die Medienpädagogik

Still aus dem Video

Gibt es auch ein Zuviel an Inspiration“? Nach „The Scared is scared“ hätte ich das fast gedacht. In jedem Fall ist er eine Inspiration für vielfältigste Situationen und Bereiche in Medienpädagogik und Filmgestaltung: Wie lässt sich eine Geschichte mal anders finden? Wie sehen Kinder die Welt? Wie lässt sich gesprochener Text abwechslungsreich visualisieren? Muss ein Film immer lineal sein? und und und …

Und so geht es in diesem Video um Bären, Mäuse, Pizza, Monster, Kekse, Freundschaft, Schwimmbäder im Winter, Langeweile, Spaß, ein Klavier und ein Happy End. Und anschließend ist klar: Zuviel Inspiration gibt es nicht – es gibt nur ein Zuwenig an Einsatzmöglichkeiten. 🙂

[thx Jo Gather!]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Der Film im Film

Greenscreen und Bild im Bild in der Medienpädagogik

Still aus dem Video

Digitale Effekte im Film machen Kindern und Jugendlichen in Videoprojekten immens viel Spaß. Ganz vorne dabei sind dabei der Greenscreen und das Bild im Bild. Doppelt so viel Spaß macht der Einsatz solcher Effekte natürlich, wenn sie auch wirklich Sinn ergeben.

Eine schöne Inspiration in diesem Zusammenhang ist „Fake Photoset in Real Life„: Der Film erzählt seine Geschichte mit Bildern, die in Wirklichkeit Videos sind, und spielt sehr virtuos mit dem Bild im Bild. Das macht nicht nur Spaß beim Anschauen, sondern das Werk auch zu meinem medienpädagogischen Beispielfilm der Woche.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Make a remake!

Musikvideos in der Medienpädagogik

Still aus dem Video

Nachmachen ist meiner Meinung nach in der medienpädagogischen Arbeit ein legitimes Mittel um zu lernen und in einen Schaffensprozess zu kommen. Und gerade wenn es um Orientierung an den Produkten von Stars und Idolen geht, ist die Motivation obendrein am größten.

Insofern ist das Musikvideo einer Gruppe der Hauptschule am Dahlbusch ein schönes Beispielvideo zum Wochenende: Die Jugendlichen haben diese Video sehr gelungen nachgestellt und obendrein noch mit AfterEffects bearbeitet. Eine ebenso einfache wie gute Idee. Nachmachens-, äh, nachahmenswert!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

LipDub-Videos in Jugendarbeit und Schule

LipDub-Videos in der Medienpädagogik

Still aus „The Grand Rapids LipDub“

Ich habe meine nächste Herausforderung für Videoprojekte gefunden: LipDub-Videos. Bei diesem Genre bewegen die DarstellerInnen ihre Lippen passend zu einem bestehenden Soundtrack als würden sie selbst singen. LipDub-Videos sind aber mehr als nur Musikvideos: Die Filme werden meist in einem Take mit einer Kamerafahrt aufgenommen, außerdem stellt sich oft eine Gruppe vor oder es wird eine Institution oder ein Stadtteil präsentiert.

Meiner Meinung nach empfiehlt sich das Genre gleich aus mehreren Gründen für die Medienpädagogik:

  • Es ist eine spaßige und spannende Art, sich mit dem Medium Video auseinanderzusetzen. Die entstehenden Videos präsentieren darüber hinaus das Lebensumfeld von Jugendlichen.
  • Planung und Durchführung des Drehs sind eine komplexe Gruppenaufgabe, die erlebnispädagogischen Charakter hat.
  • Gruppen können „ihre“ Institution oder Gruppe so präsentieren, wie sie möchten: das Jugendhaus, die Schule, die Uni, den Stadtteil usw.
  • Dabei können sehr viele Beteiligte eingebunden werden.
  • Gerade im Jugendhaus oder der Schule können Bands aus dem Umfeld die Musik beisteuern. Das erhöht nicht nur die Identifikation, sondern löst auch das Urheberrechts- bzw. GEMA-Problem, das sich sehr schnell stellt.

Am anregendsten sind aber die Filme selbst. Hier kommen nun meine Lieblingsbeispiele. Welche kennen Sie noch? Wie halten Sie von LipDub-Videos in der Medienpädagogik? Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Alle in einer Reihe

Kennenlernen mit Videos in der Medienpädagogik

Still aus „100“

In Gruppen ist es immer wieder eine Herausforderung, alle miteinander gut bekannt zu machen. Zu meinen Lieblingsmethoden zum Kennenlernen gehört es, die Anwesenden sich nach verschiedenen Aspekten sortieren zu lassen: Alter, Schuhgröße, Anreiseweg, Zahl der Facebook-Kontakte usw.

Auch in Videoworkshops stellt sich manchmal die Frage, wie eine Gruppe vorgestellt werden kann. Wieso also nicht ähnliches machen, allen eine Frage stellen und dann in einem line-up sortieren? Der Filmemacher Jeroen Wolf zeigt wie das geht: In „100“ sagen 101 Menschen ihr Alter in die Kamera, die ZuschauerInnen bekommen so einen beeindruckenden Eindruck von der Vielfalt der Menschen in unterschiedlichen Lebensaltern.

Das funktioniert meiner Meinung nach mit Projektgruppen, in Stadtteilen und ganz vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen. Und ist daher mein Inspirationsvideo der Woche für die Medienpädagogik.

[Dank an Jo Gather für den Hinweis!]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

The Streets of the Invisibles

Google Maps in der Medienpädagogik

Still aus dem Video

Google Maps bzw. Google Earth sind sehr praktische digitale Räume, wo sich ohne großen Aufwand Videos drehen lassen. Das hat mir Remo Rauschers Projekt „The Streets of the Invisibles“ einmal mehr gezeigt. Der Filmemacher hat zum Soundtrack der gleichnamigen Serie ein Video ausschließlich bei Google produziert.

Mir persönlich fehlen auf Dauer schon die Menschen im Film, dennoch macht das Video Lust, direkt bei Google Maps die Kamera anzuwerfen. Deswegen ist „The Streets of the Invisibles“ mein Beispielfilm der Woche für die Medienpädagogik.

[via Netzfilmblog]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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