Augmented Reality leicht gemacht

Augmented Reality, das Einblenden von Daten in Echtzeit, steckt erst in den Kinderschuhen, wird aber in der Zukunft sicher einige beeindruckende Anwendungen hervorbringen. Aber schon heute kann sich die Medienpädagogik damit beschäftigen – und das ohne großen technischen Aufwand.

Wie das geht, zeigt, Hombre_McSteez in seinem Video «Aug(De)Mented Reality»: In der Animation werden «Einblendungen» einfach mit einer Folie ins Bild gebracht. Die trashige Umsetzung hat Charme und so ist der Film sicher ein schönes Inspirationsvideo für (Video)Projekte mit Jugendlichen, bei denen die Implikationen von Augmented Reality thematisiert werden sollen – oder einfach nur mit der Wirklichkeit gespielt wird.

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Eike Rösch für medienpaedagogik-praxis.de
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 11.06.2014

4 Kommentare

  1. Diana Elsner am 11.06.2014:

    Wir, der Offene Kanal Merseburg-Querfurt e.V., haben in den Pfingstferien genau auf diese Videoinspiration hin mit Kids von 6-10 Jahren Fotos erstellt. Haben sie Figuren/Monster malen lassen , Orte in der Natur suchen lassen und haben Sie dann unterstützt Fotos zu erstellen. Die Video-Doku dazu ist noch in Arbeit, wenn Sie fertig ist, verlinke ich. Hat bei den Teilnehmern für sehr viel Freude gesorgt und sie haben eine Menge (Bildgestaltung, Manipulation, Kamerahandhabung, …) gelernt.

  2. Eike Rösch am 12.06.2014:

    Cool! Ihr könntet ja auch in einem Artikel hier Eure Erfahrungen dokumentieren. 😉

  3. Dirk Schart am 13.06.2014:

    Die Illustration mag für Jugendliche witzig dargestellt sein. Allerdings zeigt sie wenig, wie Augmented Reality funktioniert und was sich damit machen lässt. Es führt eher dazu, dass der Eindruck entsteht: Das ist witzig, aber was soll man damit machen?

    AR ist mehr als 30 Jahre alt, kann aber erst mit den heutigen Mobilgeräten für jedermann zugänglich gemacht werden.

    Ich möchte Ihren Satz „Aber schon heute kann sich die Medienpädagogik damit beschäftigen“ gerne verstärken. Die Medienpädagokik musss sich dait befassen. Denn AR und andere Technologien brauchen das Verständnis der Pädagogik, um anwender-orientiert zu entwickeln.

  4. Eike Rösch am 18.06.2014:

    Im Grunde seh ich das ähnlich, nur umgekehrt: «Das ist witzig und was kann man damit machen?» ist genau der Effekt, den ein Projekt der aktiven Medienarbeit erreichen sollte. So können die Möglichkeiten spielerisch ausprobiert werden und ein Spannungsfeld entstehen, das zur Weiterbeschäftigung animiert.

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