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Materialien des Netzwerkes Bibliothek Medienbildung

Bibliotheken bekommen durch die Digitalisierung der Gesellschaft neue Aufgabenfelder, die über den Bibliotheksalltag hinausgehen. Verschiedene Angebote in der Leseförderung sind schon lange Teil des Portfolios der Einrichtungen. In den letzten Jahren gibt es vermehrt Aktionen im Bereich der Medienbildung, die durch externe oder festangestellte Medienpädagog*innen durchgeführt werden. Verschiedene Mitarbeiter*innen der Bibliotheken wie Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMi) sowie Bibliothekar*innen sind in diesem Feld ebenfalls mit viel Eigeninitiative und Engagement aktiv. Den ganzen Beitrag lesen

Dennis Kranz Kurzbio
Dennis Kranz ist Medienpädagoge in der Stadtbibliothek Rostock. Er studierte Kultur- und Medienpädagogik an der Hochschule Merseburg und war bei Bürgersendern in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt tätig. Derzeit ist er Experte des Netzwerkes Medienbildung des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv)

Zum Umgang mit Verschwörungstheorien

Der Umgang mit Verschwörungstheorien ist eine altbekannte Herausforderung, auch für die Medienpädagogik. In der aktuellen Krisensituation erleben diese Theorien jedoch einen ungeahnten Aufschwung: Die Menschheit sucht in komplizierten Situationen offensichtlich nach einfachen Antworten, und diese werden in Verschwörungserzählungen (mutmaßlich) geliefert.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Methoden für die Sprachförderung mit Medien

Der Einsatz von digitalen Medien bei der Sprachförderung hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Vor allem bei der Sprachförderung von Migrant*innen gibt es viele Einsatzmöglichkeiten, wie Medien das Lernen auf außergewöhnliche Weise unterstützen können.
Im Rahmen des dreijährigen EU-Projekts Migrant Liter@cies wurden zahlreiche Methoden des Spracherwerbs mit Medien getestet und zu Workshops zusammengefügt. Zum Projektabschluss wurden diese nun öffentlich zugänglich gemacht. Die Materialien richten sich an Medienpädagog*innen sowie Erwachsenenbildner*innen und Sprachlehrer*innen.

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Online Jugendarbeit – wie soll das denn gehen?

Medienpädagogik in Zeiten von Corona bekommt auch in der Jugendarbeit ein ganz neue Bedeutung. Grundlage vieler Jugendarbeits-Formate ist die direkte Begegnung, die Arbeit in Teams, die Präsenzgruppe. Vieles davon ist weg. Und auch wenn Geschäfte, Sportvereine und mehr langsam wieder öffnen – die Bildungsarbeit wird lange noch nicht zum Normalbetrieb zurückkehren können.

Über das europäische Netzwerk medienpädagogischer Projekte auf der Seite von digitalyouthwork.eu haben wir im Blog ja schon einmal berichtet.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Leseförderung und Medienbildung

Büchereien und Bibliotheken erweitern ihre Bildungsangebote in Richtung Medienpädagogik. Das ist in Zeiten zunehmender Digitalisierung nur konsequent. Auch wenn diese Einrichtungen teilweise, aber irgendwie auch logischerweise, Medienpädagogik stark mit Büchern verknüpfen, haben sie doch viele Ansätze, die auch darüber hinaus in der außerschulischen und schulischen Arbeit eingesetzt werden könnten.

Die Handreichung „Leseförderung & Medienbildung mit Tablets“ des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz ist eine gute Arbeitshilfe, und steht vorbildlicherweise auch unter einer CC-BY Lizenz. Die Arbeitshilfe „#iPad – Medienbildung mit Tablet, App und Buch“ der Stadtbücherei Frankfurt ergänzt die Ideen der oben genannten Arbeitshilfe um einige interessante Aspekte rund um AR, Film oder Kreativität.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Medienhäppchen für die Jugendarbeit

Es ist wichtig, dass Medien mehr in die Jugendarbeit finden. An vielen Stellen wird immer wieder überlegt, erprobt und werden Ideen geteilt. Ich bin persönlich der Auffassung, dass Jugendarbeit ihr Konzept grundlegend überdenken muss und Medien eher ein Querschnittsthema werden müssen. Gleichzeitig ist dabei auch klassische Medienpädagogik weiterhin gefragt. medien+bildung hat hierfür jüngst die kostenlose (und CC-lizensierte) Broschüre «Medienbildung in der Jugendarbeit – Methoden für die Praxis» [PDF // iBook] veröffentlicht, die hierfür zahlreiche Ideen an einem Ort versammelt. 

Kategorisiert nach klassischen medienpädagogischen Tätigkeitsbereichen (Audio, Video, Foto, Comic, Smartphone, Web, Jugendschutz, digitale Spiele) werden konkrete Methoden vorgestellt, mit denen sich Medien in Jugendarbeitssettings thematisieren lassen. Dabei handelt es sich um kurze pädagogische Methodenbeschreibung (ähnlich wie in einer Spielesammlung), die von den Autor_innen recht konkret beschrieben sind, inkl. Zielgruppe, Zielen, benötigten Materialien und konkreten Hinweisen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.

In meinen Augen ist die Broschüre daher ein wertvolles ergänzendes Hilfsmittel für Jugendarbeiter_innen, wenn es darum geht, an konkreten Stellen Medien zu thematisieren.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Ein ganzes Jahr Medienpädagogik

Dass die Auseinandersetzung mit digitalen Medien einen Platz in der Schule haben sollte, darüber sind sich alle zumindest in vollmundigen Bekenntnissen einig. Nicht immer werden dafür auch Ressourcen, insbesondere in Form von Zeit, zur Verfügung gestellt. Haben sich Lehrer_innen für Medienpädagogik Zeit freigeschaufelt, stellt sich allerdings schnell die Frage, was denn nun genau mit der Klasse gemacht werden kann – hierzu gibt es zwar vielfältige Materialien, aber selten in einem Gesamtzusammenhang.

Jüngst ist mit «Durchs Jahr mit klicksafe» ein solcher Vorschlag für eine Unterrichtsreihe mit medienpädagogischen Inhalten erschienen. Die Macherinnen (sic!) haben in der Publikation zwölf Einheiten zu verschiedenen Themen so zusammengestellt, dass sie schlüssig aufeinander aufbauen. Passend zu klicksafe haben alle Vorschläge einen Internetbezug und meist geht es um Sicherheit, bei einigen werden jedoch auch eigene Medienprodukte hergestellt. Die Ideen sind meiner Meinung nach eher für ältere Kinder in der genannten Zielgruppe 2.-5. Klasse geeignet und über die Inhalte und Methoden lässt sich teilweise streiten.

Gut finde ich aber, dass überhaupt ein Gesamtvorschlag vorgelegt wird. Das senkt die Hürde für den Einstieg – und interessierte Lehrer_innen können sich immer noch die für sie geeignetsten Einheiten aussuchen und auch methodisch modifizieren.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Wir laden ein zum Medienpädagogik Praxis-Camp #mppb10

Von Geburtstagsparties haben alle was: Der/die Feiernde wird gelobhudelt, alle sehen liebe Menschen wieder, haben eine gute Zeit und tauschen sich aus. Wir möchten unseren Bloggeburtstag auch so feiern, dass alle etwas davon haben. Deswegen machen wir unseren Leser_innen ein Geschenk: Ein medienpädagogisches Barcamp, wo Wissen für die Praxis und aus der Praxis ausgetauscht werden kann.

Wir laden Medienpädagog_innen aus Praxis und Forschung ein, am 22./23.9. zum Medienpädagogik Praxis-Camp nach Mainz zu kommen und dort Gleichgesinnte zu treffen und die eigenen Erfahrungen weiterzugeben oder vom Wissen von anderen zu profitieren!

Was werden die genauen Themen sein?

Ideen für neue Projektformen oder Methoden, Brainstormings zu bestimmten Themen oder Zielgruppen, Erfahrungen mit speziellen Tools, Berichte von Projekten, neue Materialien undundund: Das alles und das, was Dir noch einfällt, hat Platz auf dem Praxiscamp.

Die genauen Inhalte des Praxiscamps werden von den Anwesenden vor Ort bestimmt: Sie schlagen vor, welche Themen in den so genannten Sessions besprochen oder bearbeitet werden sollen. Das kann auch jederzeit während des Camps geschehen.
Sessions können auch im Vorfeld schon hier auf der Seite vorgeschlagen werden.

Neben dieser typischen Barcampstruktur wird das Praxiscamp «gepimpt» mit praxis- und teilnehmendennahen Plenumsveranstaltungen. Und für den Abend feilen wir noch an einer Überraschung.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Geschichten aus dem Internet

An Themen, über die ich im medienpädagogischen Kontext mit Kinder und Jugendlichen reden kann, scheitert es nun wirklich nicht. Viel anspruchsvoller gestaltet sich eher der entsprechende Einstieg für die jeweilige Zielgruppe.

Mit den „Geschichten aus dem Internet“ habe ich nun wieder neue Zugänge in Form von Comics für Kinder und jüngere Jugendliche gefunden. Das schweizer Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat mit diesem Angebot eine Vielzahl an medienpädagogischen Themen in Comic-Geschichten rund um die Familie Webster gepackt, die vor den typischen Herausforderungen und Problemen der Medienwelt stehen, wie z.B. Phishing, Mobbing, Malware, Sexting etc. Zu allen Geschichten gibt es zudem kurz und knappe Hintergrundinformationen, Verhaltenstipps und weiterführende Links. Alle Geschichten stehen in deutscher, französischer, italienischer, englischer und bündnerromanischer Sprache zur Verfügung und können entweder heruntergeladen oder auch bestellt werden.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Sechs Wege, um Falschmeldungen zu entlarven

Manchmal bin ich persönlich ziemlich schockiert, wie unreflektiert einfach mal so kontextlose Bilder, Videos und andere Meldungen auf Facebook als bare Münze genommen werden. Daher sehe ich im Bereich der Bildungsarbeit den medienkritische Umgang mit solchen Informationen als unerlässlich. Seit vielen Monaten sammele ich daher in einem Etherpad Links und Quellen, die für genau diesen Zweck genutzt werden können.

Zu dieser Liste ist nun ein neuer Link von den Netzpiloten hinzugekommen, die in einem Artikel sechs Wege aufzeichnen, um Falschmeldungen zu entlarven. Natürlich bieten diese Wege keine 100 prozentige Sicherheit, die Originalquelle eines Mediums aufzuzeigen, dennoch werden hier Strategien angeboten, die ersten Schritte in die richtige Richtung zu gehen.

 

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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