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Materialien des Netzwerkes Bibliothek Medienbildung

Bibliotheken bekommen durch die Digitalisierung der Gesellschaft neue Aufgabenfelder, die über den Bibliotheksalltag hinausgehen. Verschiedene Angebote in der Leseförderung sind schon lange Teil des Portfolios der Einrichtungen. In den letzten Jahren gibt es vermehrt Aktionen im Bereich der Medienbildung, die durch externe oder festangestellte Medienpädagog*innen durchgeführt werden. Verschiedene Mitarbeiter*innen der Bibliotheken wie Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMi) sowie Bibliothekar*innen sind in diesem Feld ebenfalls mit viel Eigeninitiative und Engagement aktiv. Den ganzen Beitrag lesen

Dennis Kranz Kurzbio
Dennis Kranz ist Medienpädagoge in der Stadtbibliothek Rostock. Er studierte Kultur- und Medienpädagogik an der Hochschule Merseburg und war bei Bürgersendern in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt tätig. Derzeit ist er Experte des Netzwerkes Medienbildung des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv)

Leseförderung und Medienbildung

Büchereien und Bibliotheken erweitern ihre Bildungsangebote in Richtung Medienpädagogik. Das ist in Zeiten zunehmender Digitalisierung nur konsequent. Auch wenn diese Einrichtungen teilweise, aber irgendwie auch logischerweise, Medienpädagogik stark mit Büchern verknüpfen, haben sie doch viele Ansätze, die auch darüber hinaus in der außerschulischen und schulischen Arbeit eingesetzt werden könnten.

Die Handreichung „Leseförderung & Medienbildung mit Tablets“ des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz ist eine gute Arbeitshilfe, und steht vorbildlicherweise auch unter einer CC-BY Lizenz. Die Arbeitshilfe „#iPad – Medienbildung mit Tablet, App und Buch“ der Stadtbücherei Frankfurt ergänzt die Ideen der oben genannten Arbeitshilfe um einige interessante Aspekte rund um AR, Film oder Kreativität.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Making im Schulunterricht und Bibliothek – Materialien und Vorschläge der PH Bern

An der PH Bern arbeitet Gregor Lütolf, der seine Ideen rund um 3D-Druck auch schon hier im Blog veröffentlicht hat (z.B. zu den Keksausstechern). Eine neue Veröffentlichung vom Februar 2018 zum Thema Making stammt von seiner Kollegin Cornelia Fahrni und enthält didaktische Überlegungen, Anleitungen und Referenzen rund um „Making-Aktivitäten in Schule und Bibliothek„.

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Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.
Verfasst am 03.04.2018

Buchtrailer erstellen mit Schüler_innen

Die Herstellung eines Buchtrailers verbindet das Lesen eines Jugendbuches lustvoll mit den kreativen Möglichkeiten digitaler Medien. In 3-4er Gruppen wählen Schülerinnen und Schüler ein Buch aus, zu dem sie einen Buchtrailer produzieren wollen. Ziel des Trailers ist, andere zum Lesen dieses Buches zu „verführen“. Alle fertigen Trailer können im Anschluss auch gleich für die Leseanimation genutzt werden. Eine Zusammenarbeit mit der Bibliothek drängt sich daher auf, die dafür die benötigten Bücher zur Verfügung stellen könnte. Gedreht wird mit den eigenen Handys, die Filmbearbeitung erfolgt an den Schüler-PCs in der Schule. Ein Projekt, das über mehrere Wochen oder in einer Projektwoche gelingen kann und sogar wettbewerbsartig an einer ganzen Schule/Schulgemeinde etc. durchgeführt werden könnte. Den ganzen Beitrag lesen

Claudia Bucheli Kurzbio
arbeitet als Leiterin der Mediothek Sternmatt 2 in Baar, Schweiz. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Durchführung von Medienprojekten und Workshops mit den Oberstufenklassen sowie die Beratung und Unterstützung der Lehrpersonen in Medienfragen.

„Maker Kids“ – Ferienprogramm der Stadtbibliothek (Handbuch Making-Aktivitäten)

Das Ferienprogramm „Maker Kids“ bietet 8- bis 12-Jährigen eine vielfältige Auswahl an Kursinhalten. Die Administration erfolgt durch die Stadtbibliothek, wohingegen die Kurse durch externe Partner realisiert werden. Hier wird beschrieben, was aus Sicht der Bibliothek zu tun ist.

Setting Stadtbibliothek
Dauer je nach Kursinhalten mehrstündig bis mehrtägig
Zielgruppe für Kinder von 8 bis 12 Jahren, Voraussetzungen i.d.R. keine, Anzahl der Kinder abhängig von den Kursinhalten
Zielsetzung Ziele variieren, eine Vermittlung des Maker-Gedankens wird impliziert
Notwendige Ausstattung abhängig von den Kursinhalten
Aufwand variiert, die Stadtbibliothek stellt Raum und Equipment zur Verfügung, organisatorischer Aufwand durch Auswahl von Kursen und Kursleitern, Vorbereitung und PR

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