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YouTube-Channel des Monats: So Behindert

Das Großartige an YouTube ist die Vielfalt. Und die spannenden Einblicke in Gedanken und Leben Anderer. Beides bedient SoBehindert ganz bravourös, deswegen ist er unser Channel des Monats Juni.

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Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.

YouTube-Channel des Monats: hyperbole.tv

YouTube und Co sind unerschöpfliche Quellen für medienpädagogische Inspiration – ab sofort präsentieren wir einmal monatlich den Channel des Monats – mal ein medienpädagogisches Angebot, mal etwas, das medienpädagogische Praxis inspirieren kann, mal Jugendkultur..

Den Anfang macht hyperbole.tv – sie selbst beschreiben sich so:

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Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.

Methoden für die Medienbildung in der KiTa

Und wieder dreht es sich um Medienbildung im KiTa-Alter. Ging es letzte Woche noch um allgemeine Hilfestellungen zu diesem Thema, möchten wir heute auf die praxisnahe Veröffentlichung des medienpädagogischen Erzieher/innen Clubs Rheinland-Pfalz (mec) hinweisen. Insgesamt werden 11 medienpädagogische Projekte vorgestellt, die sich im KiTa-Alltag bewährt haben. Diese sind sehr gut dokumentiert und geben Auskünfte und Anregungen über Medienart, Gruppengröße, Alter, Zeitdauer, Lernziele, Tipps, u.v.m. Eine sehr empfehlenswerte Broschüre,  vor allem für Einrichtungen, die vorhaben, das Thema Medien aufzugreifen und entsprechende Angebote durchzuführen.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

„Das nennt man Flow…“

Das-nennt-man-Flow…hört man oftmals MedienpädagogInnen sagen, wenn sie in Vorträgen, bei Elternabenden und Fortbildungsveranstaltungen über die Faszinationskraft von Computerspielen und deren SpielerInnen sprechen. Was gab es in den letzten Jahren nicht alles an Veröffentlichungen zum Themenbereich Games in unserer Gesellschaft, vor allem natürlich in Bezug auf Kinder und Jugendliche. Kein Wunder, bestätigen doch alle Studien und Befragungen (ganz aktuell die BITKOM-Studie) in diesem Segment, dass das Medium Computerspiel und dessen Peripherie [Gaming-Technik, Gaming-Communities, Gaming-Journalismus, usw.] bei den meisten 6 – 19 Jährigen – direkt oder indirekt – großes Thema ist.

Soweit so gut!

Nun wurde vor kurzem ein Artikel von Thomas Lindemann aus dem WASD Magazin auf Zeit Online veröffentlicht, welcher sich eigentlich „nur“ [mal wieder] mit dem Thema Computerspiel als Kulturgut beschäftigte. Bitte nicht falsch verstehen, der Artikel ist super und sollte Pflichtlektüre für alle MedienpädagogInnen sein, die sich im ersten Absatz angesprochen fühlten [aber auch für allen anderen ;-)]. Dennoch greift er mit bekannten und einigen neuen Aussagen und Intentionen eine seit Jahren immer wiederkehrende Debatte auf, deren Akteure sich scheinbar im Kreise drehen. Was den Artikel für mich aber so wertvoll macht ist ein ganz bestimmter Abschnitt. In diesem berichtet der Autor über eine Anekdote, wo ein Artikelvorschlag von ihm zu BioShock Infinite von einer Redakteurin abgelehnt wurde, mit der Aussage, dass die „spielaffinen“ Kollegen in der Redaktion das Spiel für weniger wichtig erachteten. Unabhängig von der Qualität dieser Aussage, bemängelt er vor allem einen Fakt: die Redakteurin konnte sich selbst keine Meinung bilden, da sie keinerlei Bezug zum Medium Computerspiel hatte! Er zieht an dieser Stelle noch einige Vergleiche zu den Kulturgütern Musik, Architektur und Literatur und ist sich sicher, dass die besagte Redakteurin sofort, oder nach kurzer Recherche sich ein Urteil über diese hätte herleiten können.

Was für Lindemann eine Anklage in Richtung „Meinungsbildner“ und deren Prioritätensetzung in Bezug auf das Kulturgut Computerspiel war, eröffnete für mich die Frage nach der Profession Medienpädagogik und dem Selbstverständnis derer, die sich mit Medien in Bildungs-, Familien- und Freizeitkontexten auseinandersetzen! Den ganzen Beitrag lesen

Gerrit Neundorf Kurzbio
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel - Spawnpoint. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.

Bestandsaufnahme der Medienpädagogik

Bestandsaufnahme zur MedienpädagogikDas Feld der Medienpädagogik ist heterogen und sehr vielfältig und das ist auch gut so – werden die Angebote schließlich so am besten dem verbreiteten Charakter einer Querschnittsaufgabe und der großen inhaltlichen Dynamik gerecht. Ebenso mangelt es nicht an Versuchen, zumindest einen Überblick über die komplexen Angebote zu haben.

Der jüngste Initiative kommt aus dem BMFSFJ, das gestern den so genannten Medienkompetenzbericht vorgestellt hat, der in Zusammenarbeit mit der GMK und zahlreichen Autorinnen und Autoren entstanden ist und eine Bestandsaufnahme medienpädagogischer Initiativen in Deutschland zum Ziel hat.

Der Bericht liefert wichtige Schritte auf den Weg zu diesem Ziel – in den Beiträgen werden die einzelnen Handlungsfelder und auch einzelne Aufgaben gut analysiert und gleichzeitig Entwicklungslinien und Herausforderungen für die Zukunft herausgearbeitet. Der Gesamtbericht (PDF) ist damit sicher ein must-read für Medienpädagoginnen und Medienpädagogen, aber auch für pädagogisch und politisch Tätige allgemein. Wenn es mal schnell gehen muss, ist die Zusammenfassung (PDF) empfehlenswert; die Stellungnahme der GMK (PDF) – ebenfalls ein Teil des Berichts – zieht zudem meiner Meinung nach treffende Schlüsse aus dem Gesamtbericht.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Projektbeispiel zur gemeindepädagogischen Dimension medienpädagogischer Angebote

Viele Kollegen und Kolleginnen, die medienpädagogisch arbeiten, sind bei einem kirchlichen Träger angestellt, also entweder bei einer Kirchengemeinde, einem Dekanat oder Kirchenkreis oder direkt bei der Landeskirche. Ich selbst habe vor einigen Monaten auf einer neu eingerichteten Projektstelle der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau angefangen, einer Stelle, deren Schwerpunkte im Bereich der Medienbildung und Medienpädagogik liegen.

In vielen Gesprächen, die ich mit Mitarbeitern der Landeskirche geführt habe, wurde gar nicht mal der Sinn einer Medienbildungsarbeit angezweifelt, sondern vielmehr die Frage in den Raum gestellt, in wie weit sich gemeindepädagogische Schwerpunkte und Interessen, sowie theologische Themen mit der Medienpädagogik verbinden lassen?

Das ist eine Frage, die vielleicht für den Einen oder Anderen etwas seltsam erscheinen mag, in Bezug auf „Kirche als Arbeitgeber“ aber durchaus gerechtfertigt ist.

Ich will an dieser Stelle kein Fass aufmachen, nicht verkünden vor allem denjenigen nicht auf die Nerven gehen, die mit der Kirche nichts am Hut haben wollen. Ich möchte dieses Thema mit denen besprechen, die vielleicht auch auf der Suche nach Möglichkeiten sind, gemeindepädagogische Themen mit medienpädagogischen Angeboten zu verknüpfen. Das ist ein kompliziertes Feld, in dem es so gut wie keine Literatur gibt. Das habe ich selbst gemerkt, da ich zu Beginn meiner Tätigkeit noch eine Kolloquiumsarbeit zur Qualifikation als Gemeindepädagoge schreiben durfte.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Medienpädagogik in Babylon – Plädoyer für einen Baustopp

Medienpädagogik, Medienkompetenz, Medienbildung

"Torre de Babel" von Gustav's auf flickr.com (cc by-sa)

In den letzten Jahren konnte man eine medienpädagogische Kontroverse verfolgen: Sollte der Begriff Medienbildung Medienkompetenz oder sogar Medienpädagogik ablösen? Machst Du noch Medienkompetenz oder schon Medienbildung? Der Begriff „Medienbildung“ wirkte neu, innovativ, damit öffentlichkeitswirksamer für die Bildungspraxis. Für die Bildungspolitik bot sich durch den innovativen Begriff die Möglichkeit, von alten Baustellen abzurücken und Fortschritt zu vermelden. Der medienpädagogische Diskurs diskutierte angeregt.

Für mich steht aber die Frage im Forder-Grund, welche Verantwortung Theorie/Wissenschaft und Bildungspraxis in der Verwendung ihrer Begriffe und Bezeichnungen tragen. Insbesondere in der Medienpädagogik, die eine Fülle an Theorien und Begriffen bietet. Über Medienkompetenz, Medienerziehung, aktive Medienarbeit, rezeptive Medienarbeit, kritische Medienpädagogik… Den ganzen Beitrag lesen

Calligra: Freie Office-Suite mit Potenzial

Auch wenn es in der Medienpädagogik nicht vorrangig um die Arbeit mit Office-Anwendungen geht, sind diese doch ein ständiger Begleiter – sei es um Projektanträge zu schreiben oder aber um Ideen zu fixieren. Zu den Platzhirschen am Markt gesellt sich nun, still und heimlich, Calligra. Wer nun aber denkt: „nicht schon wieder eine neue Office-Anwendung“, sollte sich das KDE-Projekt einmal näher anschauen.

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Ronny Krug Kurzbio
wohnt in Halle (Saale) und ist in der (aktiven) Medienarbeit und -weiterbildung tätig. Er studierte Sozialpädagogik an der FH Neubrandenburg sowie an der FH Erfurt und spezialisierte sich dabei auf Medienpädagogik. Seine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Freie- und Open Source Software und Freie Bildungsinhalte (OER). Im Moment arbeitet er an seiner Promotion an der TU Dresden, zum Thema “Freie Bildungsinhalte und die Ökonomisierung des Bildungssystems".

Kostenlose Musikproduktion mit LMMS und Linux

Jeder Medienpädagoge und jede Medienpädagogin kennt es aus der Arbeit: viele Kinder und Jugendliche definieren sich über Musik. Was liegt da näher als selbst einmal einen Titel zu produzieren und diesen vielleicht bei Jamendo oder ähnlichen Plattformen der Öffentlichkeit vorzustellen.

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Ronny Krug Kurzbio
wohnt in Halle (Saale) und ist in der (aktiven) Medienarbeit und -weiterbildung tätig. Er studierte Sozialpädagogik an der FH Neubrandenburg sowie an der FH Erfurt und spezialisierte sich dabei auf Medienpädagogik. Seine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Freie- und Open Source Software und Freie Bildungsinhalte (OER). Im Moment arbeitet er an seiner Promotion an der TU Dresden, zum Thema “Freie Bildungsinhalte und die Ökonomisierung des Bildungssystems".

Blog-PatInnen gesucht

Liebe Leserinnen und Leser, wir wollen weiterhin unseren Grundsätzen treu bleiben, keine Banner oder Werbe-Layer auf dem Blog, im Newsletter oder im RSS-Feed einzubinden, dennoch haben wir pro Jahr etwa 1200 EUR feste Kosten, die wir derzeit privat unter uns Autoren aufteilen. Diese fallen zum einen durch diverse Server- und Domaingebühren für das Blog und das Etherpad an, zum anderen aber auch durch den Unterhalt, die fachmännische Pflege und die Aktualisierung unseres WordPress Systems, sowie für App-Tests, Geräte, Material und Fahrten zu Praxistagen und Autorentreffen.
Wir freuen uns sehr über einige SpenderInnen, die in den letzten Monaten unsere Arbeit durch Beiträge unterstützt haben. Diese Unterstützung möchten wir verstetigen und ein solideres Fundament für unsere Arbeit an guten Inhalten für die Medienpädagogik legen:
Wir suchen für dieses Jahr 100 Blog-PatInnen, die sich mit einem regelmäßigen monatlichen Beitrag von mindestens 1,00 EUR bereits erklären, die regelmäßigen Unkosten des Praxis-Blogs mit zu tragen. Diese UnterstützerInnen werden ab sofort auf unserer Patenschafts-Seite namentlich als Blog-Support genannt. So werden wir durch dieses Modell finanziell entlastet und können uns auf das konzentrieren, was wir am liebsten machen: Den Austausch unter MedienpädagogInnen landauf, landab zu unterstützen.
Topp, die Wette gilt: Möchten Sie uns durch einen kleinen Beitrag unterstützen? Dann seien Sie dabei bei den 100 Blog-PatInnen – geben Sie uns kurz bescheid und wir versorgen Sie mit allen weiteren Infos.
Auch weiterhin können Sie uns natürlich auch mit einer einmaligen Paypal-Spende supporten. Unseren herzlichsten Dank nochmals an alle Leserinnen und Leser, die bereits ihre finanzielle Unterstützung zugesagt bzw. unsere Arbeit bereits mit einer Spende honoriert haben. Vielen Dank!

[Dank an Jörg Eisfeld-Reschke für die Beratung!]

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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