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Materialplattform als Fund- und Sammelstelle zum Thema „Gesellschaft gestalten“

Wie gelingt es, eine Gesellschaft zu gestalten, die offen und im Sinne der Gemeinschaft ist? Zu dieser Frage finden sich auf der wachsenden Plattform des Projektes Demokratielabore Materialien, Texte, Links, Tools und Projektideen, die Antworten geben und zum Aktivwerden einladen, das Thema Digitalisierung in der Jugendarbeit und in der medienpädagogischen Arbeit in die Praxis umzusetzen.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Hannah Bunke-Emden Kurzbio
Hannah Bunke-Emden studiert Kommunikations- und Medienwissenschaft im Master mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Leipzig. Sie hat erste Erfahrungen mit Workshops an Schulen und in der Projektarbeit mit Jugendlichen.

Mit dem Projektmanagement-Tool Agantty den Überblick behalten

Manchmal verliere ich den Überblick. Es gibt einfach zu viel Verschiedenes zu tun. Für mich, für die Teams, in die ich eingebunden bin. Hilfreich ist dabei ein Tool, mit dem ich den Überblick behalte und meine Projekte strukturiert vorantreiben kann. Ein Tool, das einen Kalender mit kommenden Aufgaben mit dem, was gerade zu tun ist, kombiniert und gleichzeitig die Arbeit in Teams unterstützt. Ein solches Tool habe ich in Agantty gefunden.

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Gerhard Beck Kurzbio
Pfarrer, als solcher Religionslehrer an drei Schulen (1.-10. Klasse). Zwei der Schulen sind Schwerpunktschulen für digitale Bildung. In seinem Blog erkundet er, wie digitale Helferchen im Religionsunterricht und der Gemeinde verwendet werden können.

Mit Mentimeter das Publikum einbeziehen

Bei medienpädagogischen Veranstaltungen ist es immer ein Mehrwert, live mit dem Publikum interagieren zu können. Das Abstimmungstool Mentimeter ist ein ideales Werkzeug für Vorträge, Seminare oder Projekttage: So lassen sich Umfragen, Stimmungsbilder, Quizfragen oder Brainstormings gestalten, um die Teilnehmenden via Smartphone live einzubeziehen. Den ganzen Beitrag lesen

Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Neue Ideen für den Medieneinsatz

Das „digital.learning.lab“ liefert anregende Tipps für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht und in der außerschulischen Medienpädagogik. Das neue Portal aus Hamburg versteht sich als „Online-Kompetenzzentrum“, das nützliche Tools und Trends vorstellt sowie innovative, frei lizenzierte Unterrichtsmaterialien bereithält. Den ganzen Beitrag lesen

Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Fotostories mit HTML

Fotostories und Comics gehören zum Grundrepertoire der Medienpädagogik, allerdings gibt es bisher eigentlich keine freien und online verfügbaren Tools, um leicht Bildergeschichten mit Kindern und Jugendlichen zu erstellen. Auch mit diesem Beitrag ändert sich das leider nicht gänzlich, aber ein freies und online verfügbares Tool kann ich immerhin bieten…

Jörg Lohrer hat auf GitHub unter einer CC0-Lizenz HTML/CSS-Dateien veröffentlicht, mit denen sich Fotostories und Bildergeschichten online veröffentlichen lassen, zB. auch auf GitHub. Dazu muss eine HTML-Datei bearbeitet und mit allen erforderlichen Infos versehen werden. Via CSS-Klassen werden diese dann reeelativ bequem gestaltet.

Ich gebe zu: Für niedrigschwellige Comic-Workshops reicht das noch nicht. Aber es wird sicher Projekte geben, in denen mit dieser Technologie mit Jugendlichen Comics erstellt werden können – und die damit vielleicht auch einen Anlass haben, sich genauer mit HTML und CSS auseinanderzusetzen.

Und wer weiß: Vielleicht gibt es eines Tages auch einen Webeditor dazu?

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Plickers – Gruppenumfrage mit nur einem Gerät

Umfragetools wie polleverywhere, feedbackr oder kahoot mit der man eine große Gruppe live befragen kann gibt es eine Menge. In medienpädagogischen Kontexten können solche partizipativen Werkzeuge durchaus Anwendung finden. Gemeinsam ist vielen dieser Anwendungen, dass alle Teilnehmer*innen auch ein internetgebundendes Endgerät zur Verfügung haben. Bei größeren Gruppen und „kleinem W-LAN“ kann das technisch manchmal eng werden, oder jüngere Kinder haben noch keine Smartphones oder Tablets. Nicht immer sind also die Voraussetzungen für oben genannte Umfragetools erfüllt.

Einen ganz anderen Weg geht hier Plickers. Die Software wendet sich an Lehrer, die ihre Klasse befragen wollen. Es wird nur ein Handy gebraucht und ein PC mit Beamer, der im Internet die Ergebnisseite anzeigt. Bis zu 63 Teilnehmer*innen erhalten einen individuellen Code ausgedruckt auf Papier. Je nachdem wie rum der Code gehalten wird kann man eine eindeutige Antwort aus einer Auswahl von bis zu vier Antworten geben.

Über die Handy App können Fragen gestellt werden. Die Teilnehmer*innen halten ihren Code entsprechend in die Höhe und die fragende Person liest mit Hilfe des Smartphones die Codes aus, indem er einfach einmal über Klasse schwenkt. Das Ergebnis wird in Echtzeit auf dem PC angezeigt.

Das Prinzip klappt erstaunlich gut. Einmal erkannte Codes werden nicht ein zweites mal erfasst. Die App zeigt beim Scannen die Erkennung sofort an. Die Codes sind in unterschiedlichen Größen ausdruckbar, so dass es auch in großen Räumen funktioniert. Die Anordnung der Antwortmöglichkeiten auf den Codes ist nicht eindeutig und der Aufdruck so klein, dass eigentlich fast auch Anonymität der Antwort gewahrt bleibt. Man kann das Prinzip aber auch umdrehen. Jeder Code hat eine Nummer. Weist man im Backend der Nummer einen Namen zu, so sind die Antworten auch einzelnen Teilnehmer*innen zuzuordnen.

Eine interessante Alternative, vor allem für jüngere Kinder die noch selber keine Devices besitzen, oder wenn das W-LAN zu eng ist, für viele Geräte.

Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Umfragen mit Survmetrics: schick, schnell und responsiv

Der Einsatz von Umfrage-Tools im Netz geht mittlerweile weit über die Koordination von Terminen hinaus. Kommunikation mit Zielgruppen, Steuerung von Partizipationsprozessen oder das Einholen von Feedback – das sind nur drei von vielen denkbaren Anwendungsmöglichkeiten.

Mit Survmetrics möchte ich heute ein in der Basisvariante kostenloses Umfragetool vorstellen. Nach einer kurzen Registrierung (nur E-Mail Adresse und Passwort) kann mensch mit wenigen Schritten sehr schicke Umfragen erstellen. Multiple Choice Fragen, Ratings, Textnachrichten u.v.m können schnell eingerichtet werden. Die fertige Umfrage ist unter einer https://surv.es/1234 Adresse erreichbar und macht vor allem auch auf Smartphones und Tablets eine gute Figur. Ideal also, um beispielsweise während eines Vortrages das Plenum oder während des Unterrichts die Schüler zu aktivieren.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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