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Erklärvideos erstellen mit OBS Studio

Tutorials zum Selbstlernen sind ein wichtiger Bestandteil der Medienpädagogik. Wer selbst solche Erklärvideos mit Bildschirmaufzeichnungen, sogenannte Screencasts, erstellen möchte, kann dazu die Boardmittel von Windows und MacOS nutzen. Wenn allerdings zusätzlich das Bild der Webcam und der Ton eines externen Mikrophons aufgenommen werden soll, stoßen diese schnell an ihre Grenzen. Ein Programm, was all diese Funktionen bietet, ist OBS Studio – Open Broadcast Software.

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Manuel Schmuck Kurzbio
Medienpädagoge // Digitalisierung // Coding // Making

YOPad.eu – das Etherpad mit Kommentarfunktion

Der Etherpad-Server vom Deutschen Bundesjugendring (DBJR) für das Projekt jugend.beteiligen.jetzt zählt seit Jahren zu den bekanntesten Etherpad-Angeboten – auch, weil es sehr stabil ist. Ich selbst nutze es in meiner medienpädagogischen Arbeit sehr gerne für vorbereitete und gemeinsame Notizzettel bei Vorträgen, Workshops und Fortbildungsreihen. Etherpads eignen sich hervorragend, um die ersten Schritte ins Thema kollaboratives Schreiben ganz konkret zu zeigen. Nun hat sich der bekannte und beliebte Etherpad-Server einer Generalüberholung unterzogen und kann u.a. Tabellen einfügen und hat eine Kommentarfunktion.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.

Audiodateien verbreiten mit Funkwhale

Audiodateien lassen sich schnell produzieren. Doch wie lassen sie sich auch gut verbreiten?

Eine Möglichkeit bietet die Opensource Software Funkwhale. Der nachfolgende Beitrag soll aufzeigen, wie man mit Funkwhale Audiodateien als Podcast verbreiten und auf die eigene Homepage einbinden kann.

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Gerhard Beck Kurzbio
Pfarrer, als solcher Religionslehrer an drei Schulen (1.-10. Klasse). Zwei der Schulen sind Schwerpunktschulen für digitale Bildung. In seinem Blog erkundet er, wie digitale Helferchen im Religionsunterricht und der Gemeinde verwendet werden können.

Mit HumHub ein kleines Soziales Netzwerk aufbauen

Facebook-Gruppen sind eine großartige Möglichkeit, um sich auszutauschen und Dinge zu organisieren. Allerdings ist es nicht immer möglich oder nicht gewünscht, dass Facebook genutzt wird. Auf der Suche nach alternativen bin ich vor einiger Zeit auf den Dienst HumHub gestoßen. HumHub wirbt mit dem Slogan „The flexible Open Source Social Network Kit for Collaboration“. Einfach gesagt, ist es ein Facebook-Groups zum selbst hosten – mit ein paar schicken extras und natürlich auch Nachteilen. Der Größte Nachteil ist, dass es nicht Facebook ist. Heißt, die Leute müssen sich extra registrieren – „uff, noch ein Login“, sagen die einen. „Kein Problem“, sagen all jene, die einen Passwortmanager nutzen. Man kann sich aber z.B. auch mit seinen Facebook-Daten einloggen. Ein weiterer Nachteil ist, dass es keine App gibt. Allerdings ist das Layout responsive und kann problemlos auf dem Handy genutzt werden. Den ganzen Beitrag lesen

Michael Weis Kurzbio
Michael ist Sozialarbeiter, der im Bereich der Medienpädagogik tätig ist. Er macht am liebsten Workshops, bei denen vieles direkt ausprobiert werden kann. Er ist begeistert von Freifunk und Freier Software.

LimeSurvey: freie Software für Online-Umfragen

Die Durchführung von Online-Umfragen ist auch für die Medienpädagogik ein attraktiver und spannender Bereich. Mit der freien Applikation LimeSurvey lassen sich ohne Programmierkenntnisse eigene Umfragen entwickeln und veröffentlichen. Den ganzen Beitrag lesen

Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Schnell und einfach Storyboards entwickeln

Kürzlich ist mir „Storyboarder“ untergekommen, ein Werkzeug zur Erstellung von Scribbles, Storyboards und Animationen. Das Programm bringt einige nette Funktionen mit und eignet sich für das visuelle Erzählen, Planen, Konzipieren im Allgemeinen, in der professionellen Filmproduktion wie auch im medienpädagogischen Einsatz. Storyboarder steht nur in englischer Sprache kostenlos und quelloffen für Windows, OSX und Linux zur Verfügung, in der frühen Version 0.131. Wer sich am Quellcode versuchen möchte, findet ihn hier.

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Christoph Kaindel Kurzbio
Jahrgang 1966, ist Historiker, Medienpädagoge, Grafiker und Cartoonist und lebt in Gablitz bei Wien. Er war lange beim Wiener Bildungsserver tätig und ist nun selbständiger Vortragender. Als begeisterter Gamer - seit den 80er Jahren - interessiert er sich für alle Aspekte von Videospielen. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich mit der Entwicklung von Games in der praktischen Medienarbeit. Gelegentlich arbeitet er als Zombiefilm-Coach oder Kampfchoreograf.
Verfasst am 16.11.2017

Kurztest: Der kostenlose Videoeditor «Shotcut»

Ich. Bin. Sprachlos. Es soll einen Videoeditor geben, der

  • kostenlos ist,
  • für alle Plattformen und dazu noch
  • Open Source?

Außerdem soll er schon mehrere Jahre alt sein und noch niemand hat davon gehört?!

Das gibt es tatsächlich. Und heißt «Shotcut»! Das Videoschnittprogramm ist verfügbar für Mac OS X, Windows und Linux (überall nur 64bit) und bietet alle Funktionen, die mensch von einem gehobenen Videoeditor erwartet. Nach einem ersten, kurzen Test würde ich der Software gefühlte 7 von 10 Punkten geben und für einige Anwendungen in der Medienpädagogik empfehlen. Shotcut ist sicher nicht der intuitivste Videoeditor, der allen Einsteiger_innen schnell und mit Spaß den Videoschnitt eröffnet, aber für Zusammenhänge, wo des öfteren geschnitten wird (in Jugendredaktionen, regelmäßigen Videogruppen oder längeren Projekten) scheint mir Shotcut eine geeignete Lösung.

Hier nun meine Eindrücke im Einzelnen. Wie schätzen Sie die Software ein? Ergänzen Sie gerne mit einem Kommentar. Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Open-Source ComputerSpielSchule(n)!

Ok, ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob das eher technokratische Modell des Open-Source-Gedanken auch auf Institutionen übertragen werden kann, aber zumindest wenn es um Informationen und Wissen geht, funktioniert dies laut Wikipedia ganz gut. Dann kann es ja nur noch ein kleiner Schritt sein, um das Modell auch bei der Gründung von Institutionen anzuwenden. Genau das dachten sich wohl die Köpfe hinter der ComputerSpielSchule Leipzig, als sie vor Kurzem ihr „Online-Handbuch zum bundesweiten Transfer des Modellprojektes ComputerSpielSchule Leipzig“ vorstellten. Interessierte können sich dort an einem Leitfaden orientieren, um eigene ComputerSpielSchulen umzusetzen, oder sich allgemein mit dem Thema Computerspiel auch in (medien-)pädagogischen Kontexten zu beschäftigen.

Für mich bleibt neben den vielen schönen Inhalten natürlich die Frage nach der Finanzierung dieser guten Idee – ein Problem, welches in den letzten Jahren viele medienpädagogische Institutionen umtrieb. Der Leitfaden bietet hier keine Lösungen an, verweist aber fair und transparent u.a. auf die Erfahrungen bei der Umsetzung des Modells mit der ComputerSpielSchule Greifswald hin. In der Tat steckt für mich hier der größte Knackpunkt für interessierte Medienpädagoginnen und Medienpädagogen.

Gerrit Neundorf Kurzbio
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel - Spawnpoint. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.

Open-Source Mindmapping im Browser

Ich persönlich arbeite ja sehr gerne mit Mindmaps, vor allem die kollaborativen Möglichkeiten browserbasierender Dienste wie z.B. Mindmeister haben es mir angetan. Jetzt wurde ich die Tage auf ein weiteres Angebot aufmerksam gemacht, die Open-Source Anwendung MindMup. Anwender können direkt und ohne Anmeldung loslegen und öffentliche oder private Mindmaps erstellen, die auch mit anderen Personen gemeinsam bearbeitet werden können. Die Grundfunktionen sind vergleichbar mit klassischen Mindmapping-Tools, als Speicherort lassen sich neben den MindMup Servern auch Dropbox und Google Drive einrichten, so dass ein kontinuierliches Arbeiten an einer Map über die Cloud auch unterwegs möglich ist.

Ich denke, im Bezug auf Datenschutz sprechen die MindMup Speicherort für sich selbst: Amazon S3 Server, Google Drive, Dropbox… Dennoch – für simple Maps mit unsensiblen Inhalten ein nettes Tool zum Mindmappen über die Cloud.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Umfragen mit Survmetrics: schick, schnell und responsiv

Der Einsatz von Umfrage-Tools im Netz geht mittlerweile weit über die Koordination von Terminen hinaus. Kommunikation mit Zielgruppen, Steuerung von Partizipationsprozessen oder das Einholen von Feedback – das sind nur drei von vielen denkbaren Anwendungsmöglichkeiten.

Mit Survmetrics möchte ich heute ein in der Basisvariante kostenloses Umfragetool vorstellen. Nach einer kurzen Registrierung (nur E-Mail Adresse und Passwort) kann mensch mit wenigen Schritten sehr schicke Umfragen erstellen. Multiple Choice Fragen, Ratings, Textnachrichten u.v.m können schnell eingerichtet werden. Die fertige Umfrage ist unter einer https://surv.es/1234 Adresse erreichbar und macht vor allem auch auf Smartphones und Tablets eine gute Figur. Ideal also, um beispielsweise während eines Vortrages das Plenum oder während des Unterrichts die Schüler zu aktivieren.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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