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Ocenaudio – kostenloser Audio Editor für Win, Mac und Linux

Hört man “kostenloser Audio-Editor” denkt mensch bestimmt als Erstes an die Open Source Anwendung Audacity. Ich persönlich habe mich auch sehr lange nicht mehr nach Alternativen umgeschaut, weil besagtes Tool alle Anforderungen wunderbar erfüllt.

Jetzt wurde ich auch das kostenlose Programm Ocenaudio aufmerksam gemacht und ich muss sagen, dass ich echt überrascht bin. Ocenaudio ist ein Audio-Editor wie Audacity, mit einer großen Anzahl von Dateiformaten, Effekten und Erweiterungen, erhältlich für Windows, Mac und Linux. Im Gegenteil zu Audacity wirkt die Oberfläche jedoch wesentlich moderner und intuitiver, was natürlich kein technisches Auswahlkriterium- , aber vielleicht für den Ein oder Anderen eine nette Alternative für das nächste medienpädagogische Projekt darstellt.

Quiz Your Web – Teste dein Internet-Wissen

Viele kennen das Prinzip von Quiz-Duell, einer App, in der mensch nach erfolgreicher Anmeldung sein allgemeines und spezielles Wissen mit anderen bekannten und unbekannten Personen messen kann. Dieses Prinzip wurde nun erfreulicherweise von der Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IJAB) aufgegriffen und in einer eigenen Quiz-App rund um das Thema Medienkompetenz umgesetzt. QuizYourWeb nennt sich das neue Angebot und ist für iOS und Android kostenlos erhältlich.

Ich selbst habe App ein paar mal gespielt und finde sie ganz gut gemacht. Auch wenn manchmal die möglichen Antworten sehr lang sind und man sich für das Lesen in der vorgegebenen Zeit sehr beeilen muss, ist die App doch ein spielerischer und inhaltlich umfangreicher Einstieg ins Thema. Dadurch, dass man sich seine Gegner auch selbst aussuchen kann, ist auch der Einsatz im Jugendtreff, in der Familie oder als medienpädagogische Einheit durchaus möglich und sinnvoll.

Vorschau-Tipps: Runde Bilder

Vielleicht kennen Sie ja folgende Situation: Mensch sucht und sucht nach Lösungen eines Problems und hat dabei aber eigentlich alles direkt vor der Nase… So erging es mir letztens wieder, als ich in einem medienpädagogischen Projekt mit Jugendlichen runde Profilfotos erstellen wollte. Für den geneigten Photoshop-Kenner überhaupt kein Problem, aber ich mache das zu selten, um mir die Schritte behalten zu können. Zudem: ich saß an einem Mac und hatte kein Photoshop installiert.

Nach etwas Sucherei bin ich dann auf eine OS-X Bordlösung gestossen, die ich natürlich anderen Suchenden nicht vorenthalten möchte. Einfach das Foto in der Vorschau öffnen, rechts neben dem Suchfeld auf den Werkzeugkasten klicken, das elliptische Auswahlwerkzeug wählen, einen Kreis mit gedrückter Shift-Taste ziehen, diesen mit cmd+c kopieren und unter dem Menüpunkt “Ablage” als neues Dokument abspeichern. Das Bild dann als wegen der Transparenz als png-Datei exportieren und fertig…

eBooks selbst machen (3/4): freie und kostenlose Software

eBooks selbst zu erstellen macht – wie alle aktive Medienarbeit – einen spannenden inhaltlichen Prozess möglich. Mit dem E-Book-Creator gibt es zwar ein gutes Tool für den Einstieg, das aber für viele medienpädagogische Projekte schnell zu sperrig werden dürfte. Doch auch sonst sind zahlreiche Softwareangebote verfügbar, die frei oder OpenSource sind – und damit auch die Erstellung von freien Materialien (OER) ermöglichen.

Eine kleine Unterscheidung lässt sich dabei treffen – in solche Tools, mit denen sich das «klassische» EPUB-Format (Text, Bild) produzieren lässt, und solche, die auch mehr möglich machen. «Klassische» Möglichkeiten bieten:

  • Die Erweiterung «Writer2epub» zu den freien Office-Suites, insbesondere LibreOffice: Damit eröffnet sich wohl die einfachste und gleichzeitig mächtigste Möglichkeit, ein eBook zu erstellen. Der Text und das Layout können wie gewohnt im Writer erstellt werden, anschliessend wird das Ergebnis in ein eBook exportiert.
  • Mit der freien und offenen eBook-Verwaltung Calibre lassen sich auch eBooks erstellen. Der Editor ist sehr mächtig, aber nicht ganz so niedrigschwellig bedienbar wie Office.

Um Geschichten etwas «greifbarer» zu erzählen (insbesondere etwa bei OralHistory-Projekten) und die eBook-Erstellung für Jugendliche attraktiver zu machen, sollte die Einbindung von Audio und Video möglich sein. Das geht mit dem EPUB2-Format, was die folgenden beiden Programme exportieren können (genauso wie auch «klassische» EPUB-eBooks natürlich):

  • Der freie Editor Sigil wird für alle gängigen Plattformen angeboten und beherrscht das EPUB2-Format. Einmal installiert, ist das Programm sehr leicht zu bedienen und etwa die Einbindung von Videos ein Kinderspiel. Die Oberfläche von Sigil ist für mich sogar angenehmer zu nutzen als die von Calibre.
  • Calligra Author soll ebenso EPUB2 inklusive einer Erweiterung nach EPUB3 möglich machen. Allerdings ist die Installation unter Windows und OSX überhaupt nicht niedrigschwellig, was für mich den Test nicht umfänglich ermöglicht hat und wohl für viele Nutzer_innen die Anwendung nicht nahelegt.

Fazit: «Einfache» und offene eBooks lassen sich gut und einfach mit LibreOffice und Calibre erstellen. Sigil kann nicht nur zusätzlich Audio und Video einbinden, sondern ist für mich insgesamt das angenehmste Angebot.
Niedrigschwellige und freie Editoren, die das EPUB3-Format vollumfänglich ausnutzen, sind derzeit meiner Wahrnehmung nach noch nicht zu finden.

Welche Lösungen kennen Sie noch? Ergänzen Sie gerne mit einem Kommentar.

Projektkoordination mit Trello

Über Projektkoordination und Angebote webbasierter Kollaboration haben wir hier im Praxisblog schon öfter geschrieben. Auch wenn das kostenfreie Trello vor fast drei Jahren schon einmal kurz und am Rande erwähnt wurde, bin ich der Meinung, dass der Dienst durchaus einen separaten Artikel wert ist, zumal ich in letzter Zeit öfters nach solchen und ähnlichen Angeboten gefragt wurde.

Trello ist eine Webanwendung, zu der es sehr gut funktionierende und kostenlose Android und iOS Apps gibt. Das Grundprinzip ist relativ einfach. Eine Person erstellt Aufgaben- und Statuskärtchen, die von ihm oder anderen Menschen öffentlich oder privat bearbeitet und kommentiert werden können. Ich selbst nutze Trello auch schon etwas länger und ich finde, es läuft sehr stabil und zuverlässig. Auf YouTube habe ich ein schönes Video gefunden, welches den Funktionsumfang sehr gut darstellt.


Bildbearbeitung à la Instagram im Browser

Bildbearbeitungstools im Browser – da gibt es eine ganze Menge mit mehr oder weniger übersichtlicher Oberfläche und ausreichendem Funktionsumfang. Ich jedenfalls war sehr froh, als ich gesehen habe, dass es jetzt auch Fotor als Web-Angebot gibt. Fotor ist vielleicht dem Einen oder Anderen bereits ein Begriff – eine tolle App für Android, iOS, Windows und OS-X, die unsere Fotos im Handumdrehen bearbeitet und mit tollen Effekten (wie wir sie von Instagram her kennen) belegt. Dieses Angebot gibt es nun auch im Browser, die deutschsprachige Oberfläche ist sehr aufgeräumt und übersichtlich, die Funktionen sind alle sehr schnell zu finden.

Das Handy in der Schule

Smartphones und Schule – zwei Bereiche, die nicht immer gut miteinander können. Viele Schulen, die ich kenne sprechen sich lieber für ein generelles Verbot mobiler Endgeräte aus, anstatt sich mit einem sinnvollen Einsatz im Unterricht zu beschäftigen. Gut, das ist nicht immer einfach, setzt doch dieser ein gewisses Hintergrundwissen voraus, im technischen wie auch im juristischen Bereich. Vielleicht ist ja einigen an dieser Stelle mit zwei Hinweisen geholfen:

Passend zu vielen unklaren Rechtsfragen hat irights.info im November den Artikel „Handys an Schulen: Häufige Fragen und Antworten“ veröffentlicht. Hier werden so ziemlich alle juristischen Sicherheiten und Unsicherheiten verständlich besprochen und geklärt.
Wer dahingegen noch ein paar Ideen benötigt, wie der Umgang im Unterricht aussehen könnte, sollte sich die relativ frische Broschüre „Handy in der Schule – Mit Chancen und Risiken kompetent umgehen“ [PDF 4,6MB] anschauen. Hier findet mensch viele Übungen, Möglichkeiten der Absprachen und Einsatzmöglichkeiten.

 

Das Urheberrecht und das Netz

Das Urheberrecht und die Geschäftsmodelle, die drumherum aufgebaut wurden, gehören zu den Bereichen, die sich in der bisherigen Form definitiv nicht mit den Prinzipien des Internets vertragen. Und während Profiteur_innen der alten Urheberrechtswelt mit immer neuen Gesetzesinitiativen, Kriminalisierungswellen und technischen Hürden versuchen, das Bestehende zu retten, erproben Aktivist_innen mit CreativeCommons, anderen Lizenzen, neuen Verwertungsgesellschaften und Crowdfunding neue Möglichkeiten.

Mit «Erster Entwurf eines Versuchs über den Zusammenstoss des Urheberrechts mit dem Internet» ist nun ein Buch erschienen, in dem der Autor einen Überblick über diese Auseinandersetzung, die Geschichte des Urheberrechts, Gegenentwürfe von Netzaktivist_innen, die Akteur_innen beider Seiten sowie mögliche Neuregelungen gibt. In Teilen beziehen sich die Ausführungen auf Gegebenheiten in der Schweiz, insgesamt ist der Bezug aber sehr international. Die kostenlos verfügbare Publikation ist damit eine gute Quelle für alle Medienpädagog_innen, die ihr Wissen zum Themenbereich vertiefen möchten.

Website und Social Media richtig vernetzen

Social Media ist ein wichtiges Thema – nicht nur für Medienpädagogen auf Elternabenden und Vorträgen. Für viele Einrichtungen oder auch Freiberufler ist Social Media mittlerweile zu einem unverzichtbarem Bestandteil der eigenen Reputation geworden. Die Frage, die hier für viele im Raum steht ist, wie die bestehende Kommunikation via Homepage am Besten mit Social Media Diensten vernetzt werden kann.

Wer an dieser Stelle Rat sucht, sollte sich den kostenlosen Leitfaden “Website mit Social Media richtig vernetzen” von Annette Schwindt durchlesen. Die Autorin des Bestsellers “Das Facebook-Buch” und Betreiberin des Blogs “In Sachen Kommunikation” stellt über 25 Seiten hilfreiche Tipps zur Social Media Vernetzung vor, die natürlich auch im Bereich der Medienpädagogik ihren Wert finden.

Umfragen mit Survmetrics: schick, schnell und responsiv

Der Einsatz von Umfrage-Tools im Netz geht mittlerweile weit über die Koordination von Terminen hinaus. Kommunikation mit Zielgruppen, Steuerung von Partizipationsprozessen oder das Einholen von Feedback – das sind nur drei von vielen denkbaren Anwendungsmöglichkeiten.

Mit Survmetrics möchte ich heute ein in der Basisvariante kostenloses Umfragetool vorstellen. Nach einer kurzen Registrierung (nur E-Mail Adresse und Passwort) kann mensch mit wenigen Schritten sehr schicke Umfragen erstellen. Multiple Choice Fragen, Ratings, Textnachrichten u.v.m können schnell eingerichtet werden. Die fertige Umfrage ist unter einer https://surv.es/1234 Adresse erreichbar und macht vor allem auch auf Smartphones und Tablets eine gute Figur. Ideal also, um beispielsweise während eines Vortrages das Plenum oder während des Unterrichts die Schüler zu aktivieren.

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