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Mastodon: Ein dezentrales Soziales Netzwerk

Soziale Netzwerke und ihre strukturellen Zusammenhänge sind immer Thema in der Medienpädagogik. Versuche, dezentrale soziale Netzwerke aufzubauen, gibt es mit Diaspora, Friendica und GNU Social schon einige. Die ersten beiden richten sich eher an Facebook-Nutzer*innen, GNU Social hat sich mit StatusNET zusammengetan und richtet sich eher an Nutzer*innen von Twitter. Letzteres hat nun mit Mastodon einen weiteren Konkurrenten bekommen. Eine Konkurrenz für GNU Social ist das nicht, denn die Benutzer*innen beider Plattformen können untereinander agieren – ein feiner Vorteil offener Standards. Den ganzen Beitrag lesen

Michael Weis Kurzbio
Michael ist Sozialarbeiter, der im Bereich der Medienpädagogik tätig ist. Er macht am liebsten Workshops, bei denen vieles direkt ausprobiert werden kann. Er ist begeistert von Freifunk und Freier Software.

«Ein Dienst, sie alle zu bebildern»

In Jugendarbeit und Medienpädagogik werden viele SocialMedia-Accounts gepflegt – und YouTube, Facebook, Twitter und Konsorten haben alle ihre eigenen Vorstellungen, wie Bilder optimal formatiert sein müssen, damit sie ideal angezeigt werden (und so vielleicht auch mehr Menschen erreichen). So ist es nicht nur schwierig, immer die richtigen Abmessungen im Kopf oder im Blick zu haben, es ist auch ein großer Aufwand, ein Foto für verschiedene Kanäle aufzubereiten. Da kann mensch sich schnell geknechtet fühlen.

Das kostenlose Webangebot «Landscape» mutet da erlösend an: Die Website macht es möglich, mit einem Aufwasch ein Bild in die gewünschten Größen für die wichtigsten sozialen Netzwerke zu bringen. Landscape kennt nicht nur die gängigen Formate, es ist auch sehr einfach gestaltet, hat keine Registrierungs- oder Werbehürden, und bietet am Ende ganz selbstlos eine ZIP-Datei zum Download. Wenn das mal nicht traumhaft ist…

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Facebook&Co professionell nutzen

Wie trenne ich beruflich und privat in sozialen Netzwerken? Wie gehe ich mit Transparenz und Dauerhaftigkeit im Netz um? Wie werde ich bekannt mit einem Blog, über Facebook oder Twitter? Wie steht es mit dem Recht am eigenen Bild im Netz? Das sind alles Fragen, die sich vor allem Menschen stellen, die zum ersten Mal social media nutzen (möchten), aber auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die schon länger dabei sind. Und Medienpädagog_innen haben hierbei oft eine beratende Funktion.

Im Rahmen des «ichMOOC» der FH Lübeck und anderen sind zahlreiche Expert_inneninterviews zu genau diesen Fragen entstanden, die nun frei (unter einer CC-Lizenz) als Videos verfügbar sind. Für mich eine wertvolle Ressource zum Selbststudium, für Vorträge und zum Einbinden auf Websites.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Social Media in der Kinder- und Jugendhilfe

Social Media in der Kinder- und Jugendhilfe

Ausschnitt aus dem Titel

Facebook, Twitter, YouTube und Co. sind derzeit ein großes Thema in der Kinder- und Jugendhilfe: Einerseits sind Soziale Medien ein immer wichtigeres Kommunikationsmittel der Gesellschaft und insbesondere in der Lebenswelt von Jugendlichen und bieten immense Potenziale für die pädagogische Arbeit, andererseits können nicht unberechtigt datenschutzrechtliche und andere Bedenken ins Feld geführt werden.

Für Fachkräfte, die es schwer finden, ihre Position in dieser verwirrenden Situation zu finden, hat der IJAB nun eine passende Broschüre veröffentlicht: „SozPad – Soziale Medien für Organisationen und Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe“ (PDF, 11MB!) gibt einen grundlegenden Einblick in die gesellschaftlichen Veränderungen, stellt einzelne Angebote im Social Web vor, beschreibt deren Potenziale für die Arbeit von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und gibt auch Empfehlungen für Datenschutz und Co. Konkrete Anleitungen runden den Inhalt ab und machen die Publikation zu einer wertvollen Handreichung für Fachkräfte für den Einstieg in soziale Medien. Denn an dem geht in der Jugendhilfe meiner Meinung nach kein Weg vorbei.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Vernetzt und sicher

Social Networks in der Medienpädagogik

"Netting" von Oberazzi auf flickr.com (cc by-nc-sa)

Genauso wie zu unserer Gesellschaft gehört das SocialWeb zur Lebenswelt von Jugendlichen und damit auch zu Jugendarbeit, Schule und Medienpädagogik. Dass dabei Daten fließen, ist ein alter Hut – Plattformen, die verantwortungsvoll damit umgehen, dagegen nicht unbedingt.

Während das vielversprechendste Projekt, Diaspora, weiter beständig an der technischen Basis feilt, schießen andere wie Pilze aus dem Boden – und dabei gibt es interessante Entwicklungen. Hier kommt ein kleines Update zu (dezentralen) Sozialen Netzwerken, die für die Arbeit mit Jugendlichen interessant sein können: Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Knipsende Knirpse

Der Knipsclub als Fotocommunity in der MedienpädagogikSeit Februar 2011 ist der knipsclub – eine Fotocommunity nur für Kinder – online und steht nun allen fotobegeisterten Kindern offen. knipsclub wurde vom JFF – Institut für Medienpädagogik im Rahmen der bundesweiten Initiative „Ein Netz für Kinder“ konzipiert und richtet sich speziell an Grundschulkinder.

Der knipsclub ist ein soziales Netzwerk, in dem sich Heranwachsende kostenlos und sicher bewegen können, um dort erste Erfahrungen in einer Online-Community zu sammeln. knipsclub setzt am wachsenden Interesse von Kindern an Fotos und den Möglichkeiten des Internet an: Hier können und sollen sie eigene Bilder machen und öffentlich vorstellen – aber auch die Werke anderer kommentieren und bewerten lernen. Dabei wird den Community-Mitgliedern altersgerecht vermittelt, welche Chancen und Perspektiven die eigene Darstellung im Internet bietet – worin aber auch Gefahren und Risiken liegen. So gibt es z.B. von Kindern produzierte Trickfilme mit Knipsi, dem schlauen Fotoapparat, die erklären, was es mit dem Urheber- und Persönlichkeitsrecht so auf sich hat.

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Soziale Netzwerke: Was passiert da?

Facebook in der Medienpädagogik

Screenshot aus "Facebook trifft Realität"

Gerade Eltern haben oft ein Problem damit, zu verstehen, warum sich ihre Kids in sozialen Netzwerken tummeln. Auf diversen Elternabenden muss dann oft die Analogie „Poesiealbum“ oder „Freundebuch“ herhalten. Das Video „Facebook trifft Realität“ kann dazu beitragen, näher zu bringen, WAS! sie dort machen.

Das Video zeigt plakativ die aus Erwachsenensicht eher unsinnigen und zeitraubenden Seiten sozialer Netzwerke und kann als Gesprächseinstieg für folgende Frage dienen: Was haben die Eltern früher für unsinnige Dinge gemacht, um sich auszuprobieren, zu profilieren usw. Das hilft, um die Eltern ein Stück näher in ihre Jugend zurückzubringen und den (medienpädagogischen) Erziehungsalltag entspannter zu gestalten. Das Video ist auch genial als Impuls für medienpädagogische Projekte und die Reflexion mit den Kids über den eigenen „Netzwerkkonsum“.

Dies ist ein Gastbeitrag von Thorsten Belzer.

Thorsten Belzer ist selbständiger Medienpädagoge und arbeitet im Raum Karlsruhe. Neben seinem mobilen Trickfilmstudio für Schulen, Kindergeburtstage und Feste, führt er Video- & Audioworkshops für Jugendliche sowie Elternworkshops zum Thema Soziale Netzwerke durch. Mehr unter www.belzer.de .

Aktiver Verbraucherschutz beginnt beim Verbraucher!

Hilfe beim sicheren Umgang mit dem Internet bietet "Verbraucher sicher online"

Hilfe beim sicheren Umgang mit dem Internet bietet "Verbraucher sicher online"

Datenklau und illegaler Handel mit Daten hin oder her, am Anfang steht immer der Konsument der seine Daten preis gibt. Das soll nicht heißen, dass jedeR dessen Daten gehandelt werden ausschließlich selbst die Verantwortung dafür trägt. Ein sparsamer und bewusster Umgang mit seinen Daten kann aber helfen den Missbrauch einzuschränken.

Hilfe bietet dabei die Seite Verbraucher sicher online von der TU Berlin und das Partnerprojekt Surfer haben Rechte vom Verbraucherzentrale Bundesverband, die vom BMELV (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) gefördert werden. Unter den Rubriken „Sicher online“, „Meine Daten sichern“ und „Computer absichern“ werden Hinweise zum sichereren Umgang gegeben, ggf. gibt es Anleitungen nach denen mensch Schritt für Schritt den Empfehlungen nachkommen kann. Außerdem wird an geeigneter Stelle immer wieder auf die betreffenden Rechte eines Users eingegangen und auf weiterführende Beiträge anderer Seiten verwiesen.

Derzeit befindet sich die Seite noch in der Beta-Phase, macht aber schon einen gut ausgearbeiteten Eindruck. MedienpädagogInnen können also schon bei der nächsten Informationsveranstaltung hierauf verweisen, zumal auch Verstöße gemeldet werden können.

Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

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