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KonterBUNT, eine App gegen Stammtischparolen

Der Populismus hat gerade Hochkonjunktur: Weltweit gelingt es Politiker*innen mit vermeintlich einfachen Lösungen, Wahlen zu gewinnen, und auch in Deutschland wird das politische Klima durch populistische Stimmen massiv verändert. Die App KonterBUNT vermittelt Reaktionsmöglichkeiten auf Stammtischparolen und klärt über Hintergründe und Zusammenhänge auf.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Filmische Gestaltungsmittel interaktiv kennenlernen mit TopShot

Was tun, wenn in der Medienpädagogik filmisch gearbeitet werden soll, die Zielgruppe aber kein oder wenig Vorwissen in diesem Bereich hat?

Mit der kostenlosen App TopShot gelingt ein schneller, einfacher Einstieg in die Sprache des Films. Die Interaktivität der App regt zum Selbermachen und Ausprobieren an und macht so verschiedene filmische Gestaltungsmittel direkt erfahrbar.

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Hannah Bunke-Emden Kurzbio
Hannah Bunke-Emden studiert Kommunikations- und Medienwissenschaft im Master mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Leipzig. Sie hat erste Erfahrungen mit Workshops an Schulen und in der Projektarbeit mit Jugendlichen.
Verfasst am 19.02.2019

Kreatives App-Design mit dem MIT App Inventor

WhatsApp, Spotify, Candy Crush… Jeder benutzt täglich zahlreiche Apps. Doch selbst kreativ zu werden und eine App zu konzipieren und zu entwickeln ist gar nicht so schwer! Der MIT App Inventor macht hier spannende Projekte möglich. Im Projekt „Genial digital“ entwickelten Kinder kleine eigene mobile Anwendungen. Dadurch werden sie für Funktions- und Wirkweisen der Apps sensibilisiert und zu einer aktiven Mediengestaltung angeregt. Den ganzen Beitrag lesen

Anja Gebauer Kurzbio
Anja Gebauer forscht, lehrt und arbeitet am Institut für Kunstpädagogik als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Im Rahmen ihrer Promotion forscht sie zum Einsatz digitaler Medien in der Kunstvermittlung. Begleitend dazu beschäftigt sie sich im praktischen Feld in der Kunstvermittlung für Museen und außerschulische Träger. Seit 2017 betreibt sie zudem als Mitgründerin und Autorin den Kulturblog „Aktuellkulturell“ (https://aktuellkulturell.wordpress.com/).

Chat-Geschichten erstellen

Auch in der Medienpädagogik gilt: Geschichten, Narrative und Erzählungen prägen unsere Lernerfahrungen unmittelbar und tiefgreifend. Was früher in mündlicher Überlieferung, dann gedruckt und schließlich in Ton, Film und Computerspielen möglich war, lässt sich nun mit den neuen Kulturtechniken des Webs und mit Apps auch einfach selbst produzieren. Eine Erzähltechnik hierfür sind Chat-Geschichten (engl. chat stories).

Medienpädagogisch lässt sich vieles rausholen: Dialogische Inszenierung bekannter und neuer Texte, Imaginierte Selbstreflexion mit virtuellem Gegenüber, Geschichten in Gesprächsform, Frage-Antwort-Chats zur Wissensvermittlung, spannungsgeladene Fiktion, Feedback-Schleifen als Lernreflexion, Lovestory, …

Und wie erstellt man Chat-Geschichten ganz praktisch und möglichst kostenlos?
Ich habe mir ein paar Möglichkeiten angeschaut und stelle euch hier die praktikabelsten vor: Den ganzen Beitrag lesen

Medienhäppchen für die Jugendarbeit

Es ist wichtig, dass Medien mehr in die Jugendarbeit finden. An vielen Stellen wird immer wieder überlegt, erprobt und werden Ideen geteilt. Ich bin persönlich der Auffassung, dass Jugendarbeit ihr Konzept grundlegend überdenken muss und Medien eher ein Querschnittsthema werden müssen. Gleichzeitig ist dabei auch klassische Medienpädagogik weiterhin gefragt. medien+bildung hat hierfür jüngst die kostenlose (und CC-lizensierte) Broschüre «Medienbildung in der Jugendarbeit – Methoden für die Praxis» [PDF // iBook] veröffentlicht, die hierfür zahlreiche Ideen an einem Ort versammelt. 

Kategorisiert nach klassischen medienpädagogischen Tätigkeitsbereichen (Audio, Video, Foto, Comic, Smartphone, Web, Jugendschutz, digitale Spiele) werden konkrete Methoden vorgestellt, mit denen sich Medien in Jugendarbeitssettings thematisieren lassen. Dabei handelt es sich um kurze pädagogische Methodenbeschreibung (ähnlich wie in einer Spielesammlung), die von den Autor_innen recht konkret beschrieben sind, inkl. Zielgruppe, Zielen, benötigten Materialien und konkreten Hinweisen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.

In meinen Augen ist die Broschüre daher ein wertvolles ergänzendes Hilfsmittel für Jugendarbeiter_innen, wenn es darum geht, an konkreten Stellen Medien zu thematisieren.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Kreative Kurzvideos ohne Filmschnitt produzieren: Snapchat Stories

Das Storyboard wurde gemeinsam entwickelt, der Videodreh macht allen Spaß, das Material ist schließlich fertig aufgezeichnet – und dann ist der Arbeitsschritt des Schneidens fällig. In der großen Gruppe macht diese zeitaufwändige Aufgabe dann meist wenig Sinn, u.a. weil sie viel Konzentration erfordert. Mit der Smartphone-App Snapchat kann für kleinere Videoprojekte im Kontext der Medienpädagogik ein anderer Weg gewählt werden, der ohne Filmschnitt auskommt. So können zum Beispiel Erklärvideos mit wenig Zeitaufwand produziert oder Storyboardentwürfe kurz getestet werden.

Wie das genau funktioniert erklärt der folgende Artikel mit einigen Beispielen und Erfahrungen aus der praktischen Arbeit. Den ganzen Beitrag lesen

Matthias Andrasch Kurzbio
Edu-Hacker, Blogger, arbeitet und denkt an der Schnittstelle von Medienpädagogik und Informatik. Ansonsten alles mit #Open.
Verfasst am 25.04.2017

(Live-)Berichterstattung für alle

Dank Smartphone, Tablet und mobilem Internet war (Live-)Berichterstattung für alle noch nie so einfach wie heute. Und so sind Livestreams von Jugendveranstaltungen, Reportagen von Projekten und andere eher journalistische Formate in der Medienpädagogik häufiger geworden.

Alle, die in die mobile Berichterstattung einsteigen möchten, können ab sofort an Profiwissen anknüpfen. Al Jazeera hat mit «Mobile Journalism» eine kostenlose Handreichung (PDF) herausgegeben, in denen die Grundlagen von journalistischem Arbeiten mit mobilen Medien anschaulich zusammengestellt werden. Dazu gehören Hinweise auf geeignete Apps und Hardware, Tipps und Checklisten für Livestreams und vieles mehr. Leider ist die Publikation auf Englisch verfügbar und zudem unter keiner offenen Lizenz. Aber für die persönliche Weiterbildung und Vorbereitung von Medienpädagog_innen sicher geeignet.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Der Seitenstark-Chat auch auf dem Smartphone

Mein Herz schlägt ja eher für die Bescheidenen und Beständigen. Und dazu gehört der Seitenstark-Chat: Seit langen Jahren dabei, bieten die Macher_innen ein verlässliches, professionelles Angebot für Kinder und Jugendliche – einen betreuten, sicheren Chat – und begeistern damit auch die Eltern.

Neben dem Onlineangebot gibt es nun auch eine App, mit der junge Menschen das Angebot auch auf einem Smartphone nutzen können. Das ist sicher nicht der neue hippe Shit, auf den die Medienpädagogik gern mal schielt. Aber genau das, was Seitenstark so gut macht: Ein einfaches, aber verlässliches Angebot. Und das verdient weitergesagt zu werden.

Leider ist die App bisher nur für Android verfügbar – ich bin gespannt, wann es auch eine Version für iOS gibt.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 26.01.2017

Online-Kurs: Making mit Kindern – Einfaches Programmieren: Scratch & Co. – Teil 2/7

In der zweiten Einheit des Online-Kurses „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ dreht es sich um das erste Programmieren – mit Scratch & Co.

Um das geht’s Einfaches Programmieren: Scratch & Co.
Zielsetzung Programmierumgebung für Kinder kennenlernen und ausprobieren, erstes eigenes Programmieren
Einheit Teil 2/7 des Online-Kurses
Der Kurs Die siebenteilige Kurs „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ ist eine Einführung in unterschiedliche Making-Werkzeuge und -Aktivitäten für Kinder in der Schule und Freizeit. Der Kurs stellt dabei ausgewählte Werkzeuge der Making-Bewegung vor, gibt konkrete Beispiele für ihren Einsatz, nennt Herausforderungen und gibt Tipps für die Umsetzung. Der Kurs wendet sich dabei explizit an Einsteiger/innen, d.h. Personen, die selbst bisher noch keine Erfahrungen mit den Werkzeugen haben. Mehr zum Hintergrund am Ende des Beitrags.

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Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.

Empfehlungen zu Apps für den Unterricht

Wenn es um Tablets in der Schule geht, dann ist wohl die meistgehörte Frage, wo es denn gute Apps gebe. Und das ist auch logisch, denn jede_r kommt irgendwann an den Punkt, wo es um passende Apps für den Unterricht geht – bei allen kritischen Hinweisen zu einer gewissen Apperitis.

Nun sind mir zwei Seiten über den Mauszeiger gelaufen, die ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte:

  • Handysektor hat neu eine Übersicht von Apps für die Schule im Angebot. Diese ist nach Fächern sortiert und jede App wird kurz vorgestellt – inkl. Ideen zu Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.
  • Die Website von Andreas Breuer ist ähnlich, aber ein wenig einfacher gestaltet: Dort findet sich eine App-Liste – ebenfalls nach Fächerbereichen sortiert – mit Kurzbeschreibungen und Direktlinks zu den App-Stores.
  • Recht umfangreich und technisch sehr komfortabel gestaltet ist der «Appadvisor» der PH FHNW, wo aber nicht nur Apps, sondern auch Webtools besprochen werden.

Kennen Sie weitere Übersichtsseiten zu Apps in der Schule? Ergänzen Sie gerne mit einem Kommentar.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 13.10.2016

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