Einsatzmöglichkeiten und Funktionen von Videokonferenzen in der Schule

In Zeiten der Corona-Pandemie gehören ‚Homeschooling‘ und ‚Distanzlernen‘ längst zum Alltag von Lernenden und Lehrenden, um während der Schulschließungen den Unterricht fortzuführen und die Kinder und Jugendlichen weiterhin zu fördern, zu unterstützen und zu bilden. Videokonferenzen wurden dabei zum Mittel der Wahl: Die allermeisten Schulen in Deutschland dürften wohl regelmäßig oder zumindest zeitweise den Unterricht via Jitsi, Zoom, Big Blue Button und Co. fortgesetzt haben, viele engagierte Lehrkräfte nutzen sie im ‚Corona-Schulalltag‘. Immerhin sieht oder hört die Lehrkraft endlich wieder ihre Klasse – Stichwort ‚Kontakt halten‘ –, sie kann Unterrichtsergebnisse besprechen oder Fragen klären.

Aber wie lassen sich Videokonferenzen in der Schule eigentlich überhaupt einsetzen? Wie können sie den Unterricht unterstützen und ergänzen? Und was gibt es da zu beachten? – Moritz Raab hat sich das genauer angesehen.

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Moritz Raab Kurzbio
Moritz Raab (M. Ed.) ist Lehrer für Latein und Politik-Wirtschaft an einem Gymnasium. Seit seinem Studium beschäftigt er sich mit digitalen Medien im Unterricht, wobei sein besonderes Augenmerk auf der Digitalisierung im Lateinunterricht liegt. Neben der Durchführung von Unterrichtsprojekten mit digitalen Medien gewinnt er vor allem durch die alltägliche, tabletgestützte Unterrichtspraxis an einer iPad-Pilot-Schule Erkenntnisse zu medienpädagogischen Fragestellungen.

Praxisblog geht in den Sommer-/Urlaubsmodus

Dieses Bild wurde übrigens bei Openclipart (https://openclipart.org/) entdeckt - dort gibt es jede Menge Cliparts, die ohne weiteres zu nutzen sind (weil sie unter CC0 zur Verfügung stehen). Und wer sich schon immer mal wissen wollte, was passiert, wenn man eine Domain sein eigen nennt, die verflixte Ähnlichkeit mit einem weltweit bekannten Mailprovider hat, wünschen wir viel Spaß beim Schmökern auf https://gail.com . Bis bald!

Alle Jahre wieder gönnt sich das Praxisblog-Team im Sommer eine Verschnaufspause. Und wir machen das entspannt, denn wir sind sehr (!) glücklich über all die Beiträge von Euch in den letzten Wochen und Monaten! Und wir freuen uns schon auf einen schwungvollen Start in vier Wochen. Jetzt aber erstmal: Blogpause.

Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.
Verfasst am 27.07.2021

Her mit dem Gold-Standard – Wie lizenziere ich Bildungsmaterialien richtig?

Der Gold-Standard für OER, Grafik: Jula Henke, Agentur J&K – Jöran und Konsorten für OERinfo, Informationsstelle OER, CC BY 4.0.

Das Konzept OER, also Bildungsmaterialien unter freier Lizenz mit der Welt zu teilen, ist ein tolles und vor allem zukunftsorientiertes. Es ist mittlerweile leicht, online Zugang zu frei lizenzierten Materialien für die Bildungspraxis zu bekommen. Ist man auf der Suche nach einem repräsentativen Schaubild, das flexibel weiterverwendet werden kann, wird man schnell fündig. Aber wie dann damit umgehen? Wie wird der Zugang nachvollziehbar dargestellt? Welche Lizenz muss dem Bild angehängt werden? Wie muss die Lizenzangabe korrekt lauten, wenn das Bild bearbeitet wurde? Damit OER-Materialien erfolgreich und wirklich frei zugänglich sowie nutzbar sind, gibt es nun eine professionelle Guideline, die in der Praxis funktioniert und Pädagog:innen, Lehrkräften, Autor:innen und vielen anderen Interessierten bei der Erstellung freier Materialien hilft. Dabei geht es über Richtlinien und Tipps hinaus. Es geht um konkrete Empfehlungen für die jeweils ideale Vorgehensweise bei der Erstellung von Bildungsmaterialien – Es geht um einen Gold-Standard. 

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Hanna König Kurzbio
studiert aktuell Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Uni Leipzig und arbeitet parallel in Projekten aus der Medienbildung. Sie mag es, wenn sich komplizierte Sachverhalte durch gute Kommunikation einfach lösen lassen und dann auf einmal Spaß machen.

Digital und nachhaltig – Eine pädagogische Aufgabe

Foto von Kelly Sikkema, Unsplash License

Klimawandel, Konsumkritik und soziale Ungerechtigkeit – In den vergangenen Jahren hat sich Nachhaltigkeit zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft entwickelt.

Auch Kinder werden schon in frühen Jahren damit konfrontiert, und spätestens seit der „Fridays For Future“- Bewegung ist das Thema bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in aller Munde. Zudem gewinnt Nachhaltigkeit im schulischen und außerschulischen Bildungskontext immer mehr an Bedeutung.

Aber was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Wie lässt sich in der medienpädagogischen Arbeit ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit fördern? Was können wir zu einem verantwortungsbewussten und nachhaltigen Handeln und Denken bei Heranwachsenden beitragen?

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Sophia Kiehlmann Kurzbio
Sophia Kiehlmann ist Medienpädagogin bei SIN - Studio im Netz e.V., einer medienpädagogischen Facheinrichtung in München.
Verfasst am 08.07.2021
Kommentare deaktiviert für Digital und nachhaltig – Eine pädagogische Aufgabe

#mppb21 – Anmeldung und Support für den Praxisblog möglich!

Anmeldung unter https://barcamps.eu/mppb21/

Juhu! Es geht los! Die Anmeldung für unser Praxiscamp #mppb21, das Barcamp des Medienpädagogik Praxisblogs, ist ab jetzt möglich!

Das Wichtigste für Eilige in Kürze:

  • am 09. und 10.09.2021
  • im Internet
  • Anmeldung hier: https://barcamps.eu/mppb21/ 
  • 4 verschiedene Tickets: Supporter (50 €), normal (25 €), ermäßigt (10 €), Helfer*innen (0 €)

Wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz herzlich bei unseren Unterstützer*innen Menschen und Medien e.V., Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN (ZGV) und Ev. Akademie Hofgeismar. Da die Finanzierung nicht ganz ausreicht, gibt es in diesem Jahr das Ticketsystem.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 29.06.2021

20 Impulse für (mehr-) sprachliche Bildung mit digitalen Medien

Copyright: Bündnis Plettenberg

Das sprachliche Verständnis und Ausdrucksvermögen von Kindern wird vor allem gefördert, indem vielfältige Sprachanlässe geschaffen werden – sei es durch das gemeinsame Anschauen von Bilderbüchern in der Familie, ein Lied zum Start in den Kindergartentag oder die Beschäftigung mit digitalen Spielsachen, beispielsweise im Bereich der Hörspielmedien. Die Digitalisierung hat das Spektrum dabei in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Im Rahmen des zweijährigen Qualifizierungsprogramms „Sprachschatz- Bibliothek und Kita Hand in Hand“ der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW wurden zahlreiche medienpädagogische Methoden zur Förderung der Sprach- und Medienkompetenz unter der Berücksichtigung von Vielfalt und Mehrsprachigkeit entwickelt, getestet und zu Veranstaltungsangeboten in Form von Impulskarten zusammengefasst.

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Christina Kaper Kurzbio
Ausbildung/Vorbildung: B.A. Bibliothekswesen (TH-Köln 2014) 2015-2016 Bibliothekarin an der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf (Schwerpunkt Information und Schulungen) seit 2016 Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW Aufgabenschwerpunkt in der Fachstelle: In der Beratung bin ich für den Regierungsbezirk Detmold und Köln Ansprechpartnerin. Kurz nach meinem Start in der Fachstelle habe ich auch die NRW-Statistik und die interne DBS-Koordinierung für NRW übernommen. Dazu arbeite ich mit meinen Kolleginnen in dem Schwerpunkt der Fachstelle "Lebenslanges Lernen" worunter das 2-jähriges Pilotprojekt ("Sprachschatz - Bibliothek und Kita Hand in Hand") fällt. Als Mitglied des Social Media Teams, bin ich stetig dabei den Blog, Facebook- und Twitter-Auftritt der Fachstelle zu füllen. Kontakt: Telefon: 0211 – 475 3508 E-Mail: christina.kaper@brd.nrw.de

Wenn die Seminargestaltung plötzlich digital laufen muss… – Ein Leitfaden zu globalem Lernen im Digitalen

Screenshot von: https://www.icja.de/fileadmin/Daten/Servicebereich/Downloads/ICJA_Leitfaden_Globital_Globales_Lernen_Digital_2021.pdf / Nicht frei lizenziert

Die Corona-Pandemie stellt jeden, auch Menschen aus jeglichen Bereichen der Bildungsarbeit, vor große Herausforderungen. Plötzlich sind Seminare, Tagungen und Begegnungen mit anderen in Präsenz nicht mehr möglich. 2020 mussten fast alle in der Bildungsarbeit Tätigen ihre verschiedenen Angebote auf einen „Online-Modus“ umstellen. Einige brachten bereits Vorerfahrungen mit, andere nicht. Das Seminararbeitsteam der ICJA – Freiwilligenaustausch weltweit e.V. gehörte zu der Gruppe mit wenig Vorwissen. Mit medienpädagogischer Unterstützung gingen sie das große Thema, Seminararbeit online zu gestalten an. Das Ergebnis ist ein toller Leitfaden für Online-Seminargestaltung, der als Hilfestellung für alle diejenigen dienen soll, die vor einer ähnlichen Herausforderung stehen. Im Mittelpunkt steht immer wieder die Frage, wie man eine Online-Begegnung so persönlich und menschlich wie möglich gestalten kann.

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Nele Weißbach Kurzbio
Sie studiert Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Uni Leipzig und macht aktuell ein Praktikum im Bereich der Medienpädagogik.

Open Educational Resources zur Prävention von Online-Radikalisierung

Die Themenkomplexe menschenverachtende Ideologien, (Online-) Radikalisierung, Diskriminierung und Verschwörungsmythen in Verbindung mit sozialen Medien fordern die Gesellschaft nicht erst seit den sogenannten Hygienedemos und rechtsextremen Terroranschlägen heraus, doch das Jahr 2020 hat noch einmal die dringende Notwendigkeit aktueller Formate politischer Medienbildung für junge Menschen aufgezeigt. Wir möchten hier Bildungsmaterialien vorstellen, die die Bildungspraxis der letzten Jahre in der Prävention von Online-Radikalisierung wiederspiegeln. Die stetig wachsende Sammlung von Methoden, Hintergründen und thematischen Zugängen richtet sich zuallererst an Pädagog*innen, die selbst Formate politischer Medienbildung anwenden beziehungsweise damit anfangen wollen. Genauso interessant können sie aber auch für alle Anderen sein, die sich thematisch und pädagogisch mit den genannten Themen befassen wollen. 

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Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.

Die Medienpädagogik in Schulen auf dem Radar haben – wie kann das gehen?

Screenshot: https://www.medienradar.de/

Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen verändert sich nach wie vor mit und durch mediale Einflüsse enorm und ist durch sie geprägt. Dabei ist es nicht immer leicht zu wissen, welche Trends gerade kursieren, welche Formate die Heranwachsenden besonders nutzen und wie all das aus Pädagog*innensicht einzuordnen ist. Deshalb ist es gerade in der Bildungs- und Jugendarbeit wichtig, Anlaufstellen zu kennen, die aktuelle Informationen und Materialien für die Lehre bereitstellen und um sich darüber hinaus über die Trends und Diskurse in verschiedenen Medienangeboten belesen zu können.

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Felicia Lange Kurzbio
studiert derzeit Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Uni Leipzig und hilft nebenher an Projekten zur Medienbildung mit. Sie mag es, sich kreativ auszutoben.
Verfasst am 20.04.2021

#mppb21 – Ein Gruß aus dem Maschinenraum mit ersten Einblicken…

Erste Einblicke in digitale Zuhause des Praxiscamps: https://barcamps.eu/mppb21/

Wir arbeiten fleißig an den Vorbereitungen des diesjährigen Praxiscamps und weil wir uns schon so sehr freuen, gibt es einen Gruß aus dem Maschinenraum.

Und wir versorgen euch mit ersten Einblicken in unser digitales Zuhause und weiteren Infos: https://barcamps.eu/mppb21/

Das Praxiscamp des Medienpädagogik Praxisblogs 2021 findet vom 09.09 bis 10.09.2021 (hoffentlich) in Fulda statt.

Euer #mppb21-Team

Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 15.04.2021

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