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Medienpädagogik Praxis Camp – die Zweite! #mppb17

«Die zweite Platte ist die schwerste» – auch wenn es um ein Barcamp geht. Die Praxisblog-Band hat es dennoch gewagt und so haben wir in der letzten Woche das zweite Medienpädagogik Praxiscamp erlebt!

Knapp 100 Medienpädagog_innen aus Praxis und Forschung, aus Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein (!) haben sich in Mainz getroffen und in 34 Sessions (und darüber hinaus) intensiv ausgetauscht, Wissen weitergegeben, Fragen gestellt, Dinge ausprobiert – und Erfahrungen festgehalten.

Denn das Beste daran ist: Die meisten Sessions wurden intensiv dokumentiert und so können sich alle Leser_innen einen Einblick verschaffen und vom Diskutierten profitieren. In den Sessionplänen von Tag 1 und Tag 2 sind die Dokumentationen auf den Sessiontiteln verlinkt. Einzelne Sessions werden darüber hinaus in den nächsten Wochen hier im Blog nachbetrachtet (wir freuen uns über weitere Autor_innen).

Ob die zweite Platte nun besser ist als die erste, darüber streiten sich die Fans meistens und deswegen will ich keine Mutmaßungen anstellen. Wir sind jedenfalls sehr zufrieden, fühlen uns bestärkt durch die vielen positiven Rückmeldungen – und haben schon ein Auge auf das #mppb18 geworfen… 🙂

PS: 360 Grad? Können wir übrigens auch:

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Medienpädagogik Praxis Camp #mppb17: Der Countdown läuft

In einem so dynamischen Feld wie der Medienpädagogik braucht es vor allem eins: Austausch von Erfahrung und möglichst große Offenheit. Deswegen machen wir dieses Blog – und deswegen gibt es auch in diesem Jahr wieder das Medienpädagogik Praxiscamp. Hier gibt es Raum für Austausch, für Fragen, zum gemeinsamen Ausprobieren, zum Brainstormen, zum Leute Kennenlernen undundund. Es geht um Tools, um Projektideen, um Materialien und vieles mehr.

In 65 Tagen geht es los und bevor alle in die wohlverdienten Ferien verschwinden, gibt es heute nochmal ein Update:

  • Die Räumlichkeiten an der Uni Mainz waren letztes Jahr schon sehr ideal mit guter technischer Ausstattung und schöner Atmosphäre. Wir können sie in diesem Jahr wieder nutzen und haben genialerweise noch viel mehr Räume zur Verfügung – für mehr Sessions, für gemeinsame Medienproduktion, Podcasts etc.
  • Das Programm orientiert sich an der Grobstruktur und den guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr. Und auf häufigen Wunsch haben wir freitags mehr Zeit und können so mehr Sessions unterbringen. Und der Abend ist wieder für angenehmen Austausch im Coworkingspace M1 reserviert.
  • Mit dem Praxiscafé gibt es parallel zu den Sessions einen Raum für Begegnung, zum gemeinsamen Ausprobieren und zum Entspannen. Hier gibt es in diesem Jahr noch mehr Geräte zum Ausleihen und noch mehr konkrete Angebote zum «einfach machen».
  • Ein Barcamp ist sehr stark von den Teilnehmenden gestaltet und wir denken, das lässt sich noch steigern: Viele haben sich als Helfer_innen (hier: Mainzelmenschen :)) gemeldet und gestalten die zwei Tage besonders mit.
  • Alle Plätze für das Praxiscamp sind aktuell belegt und langsam füllt sich die Warteliste! Es lohnt sich, sich dort einzutragen, denn erfahrungsgemäß gibt es kurz vorher noch einige Bewegung auf der Teilnehmendenliste.
  • Gerade für Studierende und Berufseinsteiger_innen ist ein solches Barcamp nicht immer leicht zu finanzieren. Daher bieten wir wieder eine kostenlose Übernachtung für alle, die das wünschen! Hier lohnt sich, schon bald nachzufragen.
  • Auch die Hotelkontingente laufen bald aus, deswegen meldet Euch schnell, falls Ihr noch eine Übernachtung benötigt – es findet eine große Messe im Rhein-Main-Gebiet statt und Zimmer könnten knapp werden.
  • Und das Beste zum Schluss: Auch die ersten Sessionvorschläge sind schon eingetragen! Sie bestätigen den Eindruck: Das wird wieder spannend.

Also, um es nochmal deutlich zu sagen: Sagt weiter, dass es das Camp gibt, meldet Euch an, macht Sessionvorschläge, kommt nach Mainz. Auf dass wir von unseren Erfahrungen und von unserem Wissen profitieren können!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Das Medienpädagogik Praxiscamp 2017! #mppb17

Oops, we do it again! Das erste Medienpädagogik Praxiscamp zu unserem Bloggeburtstag im letzten Jahr ist bei allen Beteiligten gut angekommen und wir haben oft gehört, dass es sowas öfters geben sollte. Das finden wir auch und wagen eine Neuauflage! Mit den Erfahrungen vom ersten Mal haben wir noch ein wenig am Konzept geschraubt und denken, dass das zweite Praxiscamp noch besser wird.

Wir laden ab sofort alle Medienpädagog_innen aus Praxis und Forschung ein zum #mppb17 am 7./8. September nach Mainz zu kommen, um dort Gleichgesinnte zu treffen und im Barcamp die eigenen Erfahrungen weiterzugeben oder vom Wissen der anderen zu profitieren!

Was werden die genauen Themen sein?

Ideen für neue Projektformen oder Methoden, Brainstormings zu medien- und gesellschaftspolitischen Themen oder speziellen Zielgruppen, Erfahrungen mit speziellen Tools, Berichte von Projekten, neue Materialien und, und, und:

Das alles und das, was Dir noch einfällt, hat Platz auf dem Praxiscamp.

Die genauen Inhalte des Praxiscamps werden von den Anwesenden vor Ort bestimmt: Sie schlagen vor, welche Themen in den so genannten Sessions besprochen oder bearbeitet werden sollen. Das kann auch jederzeit während des Camps geschehen.

Sessions können auch im Vorfeld schon hier auf der Seite vorgeschlagen werden.

Neben dieser typischen Barcampstruktur wird das Praxiscamp «gepimpt» mit praxis- und teilnehmendennahen Rahmen- und Plenumsveranstaltungen. Abends geht’s wieder ins „Coworking-M1“ mit Zeit für Gespräche bei sensationellem Essen und Getränken.

Was kostet mich das Praxiscamp?

Das Praxiscamp kostet 20,- € inkl. Verpflegungsbeitrag, dazu musst Du die Übernachtung selber tragen. Wir haben im Vorfeld aber Zimmerkontingente in Mainz belegt, auf die Du zugreifen kannst. Die Infos dazu gibt es auf der Seite Übernachtung.

Spezialangebot: Für Interessierte, die nicht kommen könnten, weil sie die Übernachtung nicht zahlen könnten, haben wir Mittel und können einige Übernachtungen in Mehrbettzimmern mit übernehmen. Infos dazu nach der Anmeldung.

Für Zimmerkontingente wie Übernachtungskostenübernahme gilt: Solange der Vorrat reicht!

Interesse? Dann melde Dich an!

Die Anmeldung und die weitere Kommunikation läuft über eine Barcamptools-Seite zum Praxiscamp. Erst beim barcamptool registrieren (entfällt, wenn Du schon letztes Jahr dabei warst und Dich schon registriert hast) danach für das Medienpädagogik Praxis Camp anmelden.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Mit Jugendbarcamps Beteiligungskultur stärken

ePartizipation und die MedienpädagogikBarcamps sind nicht nur ein Tagungs- bzw. (Un)Konferenzformat, das den TeilnehmerInnen Spaß macht, sondern sie auch zum Selbstgestalten animiert und zu TeilgeberInnen werden lässt. Diese Subjektorientierung teilen sie mit der außerschulischen Jugendbildung, weswegen es naheliegend ist, auch mit Jugendlichen (Jugend)Barcamps zu organisieren – und zu „machen“.

Daniel Seitz und ich beschreiben in einem Artikel im Buch “Partizipation und Engagement im Netz – Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik” an einem Beispiel, wie mit solchen Jugendbarcamps die Beteiligungs- und Lernkultur positiv beeinflusst werden kann. Die GMK hat nun auch diesen Artikel dankenswerterweise unter einer CC-Lizenz veröffentlicht, er kann hier als PDF heruntergeladen  und entsprechend der (CC BY-SA-)Lizenz weiterverbreitet werden.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 06.05.2013

Leitfaden für Jugend-Barcamps

Barcamps in Jugendarbeit und Medienpädagogik

Titel der Broschüre

BarCamps haben sich in den letzten Jahren zu einer partizipativen Alternative zur klassischen Tagung entwickelt. Das Veranstaltungsformat, das auf die Kompetenzen und das Engagement aller TeilnehmerInnen setzt und Hierarchien auflöst, ist somit gerade auch für die Jugend(medien)arbeit prädestiniert. Um AnbieterInnen in Jugendarbeit und Medienpädagogik zu unterstützen, eigene Jugend-Barcamps durchzuführen, hat youthpart nun einen Leitfaden für Jugend-BarCamps veröffentlicht – kostenlos unter freier Lizenz. Den ganzen Beitrag lesen

Let’s camp!

Barcamps in ePartizipation und MedienpädagogikBarcamps sind eine schöne Veranstaltungsform und Methode für hierarchiearme Bildungsprojekte, die, gerade im Zusammenhang mit (e)Partizipationsprojekten, immer häufiger auch für die Arbeit mit Jugendlichen genutzt wird. Knackpunkt bei solchen Projekten war bisher die Frage, welches Onlineangebot denn für Organisation, Kommunikation, Anmeldung und Dokumentation genutzt werden kann. Denn die meisten Angebote waren sperrig und/oder nicht kostenlos.

Hilfe naht nun mit dem Barcamp-Tool „Camper“ von youthpart. Die Website ist quasi die eierlegende Wollmilchsau für Barcamps insbesondere mit Jugendlichen und bietet alles, was das CamperInnenherz begehrt: Präsentation des Camps, Anmeldemanagement, Sammlung von Sessionvorschlägen sowie ein automatisches Doku-Etherpad. Auch schon im aktuellen beta-Stadium wirkt das alles wohldurchdacht und ausgereift – von Profis für Profis. Beim Dialog Internet findet sich eine ausführliche Beschreibung.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Politische Bildung mit digitalen Medien

Politische Bildung mit digitalen Medien und MedienpädagogikNetz-B besteht aus drei Bausteinen, die verschiedene Arten von Plattformen für politisches Engagement Jugendlicher darstellen:

1. In dreitägigen Workshops wird erarbeitet, welche Möglichkeiten des politischen und insbesondere regionalen Engagements und der Mitgestaltung es durch digitale Medien (speziell das Internet) gibt. Die Jugendlichen führen eigene praktische Projekte durch, um das erworbene Wissen anzuwenden. Zu Beginn des Workshops wird in das Thema politische Beteiligung mit digitalen Medien eingeführt – so bekommen die Teilnehmenden einen Überblick über digitale Werkzeuge und Plattformen für ihr Engagement. Den ganzen Beitrag lesen

Jugendtagungen zu Computerspielen

"Jugendtagungen zu Computerspielen"Schulklassen und einzelne Jugendgruppen sind bei diesem Konzept zu Jugendtagungen eingeladen, um über die Spiele und das Spielen, ihre Motive und mögliche Spannungsfelder zu diskutieren. Sie erhalten dort auch Inputs von erwachsenen Expertinnen und Experten und präsentieren ihre eigenen Medienprodukte zum Thema Computerspiele, etwa Filme, Machinimas, Postkarten, Interviews oder eigene Games.

Das Thema Computerspiele ist in Politik und Gesellschaft viel diskutiert. Vor allem Sucht, Gefahren und Risiken werden hier thematisiert und Jugendliche alleine aufgrund ihrer Spielvorlieben verdächtig. Bei den Tagungen geht es deshalb darum, Jugendliche als Expertinnen und Experten für Computerspiele anzuerkennen und das Thema aus ihrer Sicht zu diskutieren. Für die Bereiche, in denen ihnen Expertenwissen fehlt, werden Erwachsene aus den Bereichen Gamedesign, Psychologie, Philosophie, Journalismus, Recht, Politik eingeladen, um Inputs zu geben. Neben den Jugendtagungen zählen auch vorbereitende Workshops, Fortbildungen und Elternabende zu den Aktivitäten. Den ganzen Beitrag lesen

Barcamps gemeinsam umfassendst dokumentieren

Dokumentation von Barcamps in der Medienpädagogik

"iPad 2 group test setup" von Arne Kuilman auf flickr.com (cc by-nc)

Barcamps und andere partizipative Veranstaltungsformate erfreuen sich auch in der Medienpädagogik immer größerer Beliebtheit. Zu deren Regeln gehört, dass die Anwesenden selbst für die Dokumentation sorgen sollen, etwa mit Etherpads oder Audio- und Videoaufzeichnungen.

Rund um die „Bensberger Gespräche“ gab es eine für mich sehr spannende Weiterentwicklung: In einem zentralen Seminarblog wurden Tweets, Facebookkommentare, Videos, Flickr-Fotos und extra geschriebene Textbeiträge der TeilnehmerInnen gesammelt. Ich finde das einen sehr schönen Ansatz, denn so gibt es nicht nur eine zentrale Dokumentation der ansonsten sehr flüchtigen SocialWeb-Aktivitäten, sondern auch eine weitere Kommunikations- und Interaktionsebene der Anwesenden, die sich darüber hinaus auch die zentrale Website aneignen können.

Guido Brombach hat das Konzept und die Umsetzung dankenswerterweise dokumentiert. Sicher muss das an die je eigene Veranstaltung angepasst werden, ist aber eine hervorragende Grundlage.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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