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Ein Instagram Leitfaden für pädagogische Fachkräfte

Was muss ich eigentlich beachten, wenn ich Instagram für die Kommunikation in meinem (medien)pädagogischen Projekt nutzen möchte? Wer sich diese Frage auch schon einmal gestellt hat, findet nun Antworten in dem Handlungsleitfaden Instagram der Medienwerkstatt Potsdam.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.

Kinder- und Jugendkonferenzen zu Medien veranstalten

Wenn Erwachsene mit Kindern und Jugendlichen über Medien ins Gespräch kommen, dann kommt im Idealfall die Sichtweise der Heranwachsenden zur Sprache, diese reflektieren ihr Medienhandeln – und die Erwachsenen bekommen ebenfalls neue Einblicke. Besonders gut gelingt das, wenn nicht nur geredet wird, sondern Jugendliche sich mit Medienbeiträgen ausdrücken können. Beides ist geschehen bei den Kinder- und Jugendkonferenzen des JFF, deren Ergebnisse in der Act-on-Studie verfügbar ist.

Die Macher_innen haben ebenso einen Leitfaden veröffentlicht, in dem das Konzept der medienpädagogischen Kinder- und Jugendkonferenzen erläutert ist. Medienpädagog_innen haben damit eine gute Grundlage, in Schule, Jugendarbeit und Medienpädagogik selbst solche handlungsorientierten Veranstaltungen durchzuführen und damit die Sicht der Beteiligten auf Medien(handeln) zu verändern.

Der Leitfaden ist aus meiner Sicht nicht sehr detailliert und an manchen Stellen eher eine Projektdokumentation, aber gibt einen guten Einblick in das Konzept und bietet eine ausreichende Basis, um das Konzept an lokale Gegebenheiten anzupassen. «Nachmachen ausdrücklich erwünscht» heißt es in der Publikation. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Antworten auf Werbefragen in sozialen Medien

Sobald man sich etwas intensiver mit sozialen Medien und den Hype um bestimmte Stars auseinandersetzt, kommt mensch irgendwann von ganz alleine auf die Themen Werbung, Produktplazierung und Marketing. Dass es hinter der Kamera oftmals ganz anders zugeht als davor, und dass scheinbar zufällige Fotos und Videos nicht selten mit mehr oder weniger offensichtlichen Werbebotschaften versehen sind, hat erst kürzlich der Bericht über einen aufgelösten Instagram-Star gezeigt.

Um zumindest das Thema Werbung aufzugreifen, haben die Medienanstalten die Broschüre „Antworten auf Werbefragen in sozialen Medien“ herausgegeben, in der verständlich erklärt wird, was man darf, was nicht und was wie gekennzeichnet werden muss. Vielleicht findet dieses Schriftstück nicht nur bei mir Einsatzmöglichkeiten, um beispielsweise in medienpädagogischen Projekten das Thema „Monetarisierung“ aufzugreifen.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Praxisleitfaden zur Nutzung freier Lizenzen

Druckfrisch auf den Tisch kam letzte Woche die deutschsprachige Ausführung des Praxisleitfadens zur Nutzung freier Lizenzen von Wikimedia Deutschland. Diese kostenlose Broschüre geht sehr verständlich auf die Themen „Creative Commons“ und „Open Content“ ein und erläutert die sechs unterschiedlichen CC-Lizenzmodule und die damit verbundenen Fragen und Möglichkeiten für Urheber und Nutzer.

Dieser Leitfaden ist eine tolle Hilfestellung für alle, die sich genauer mit dem Thema Creative Commons auseinandersetzen wollen und kann über Wikimedia Deutschland kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft

Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr gut, dass viele Medienpädagoginnen und -pädagogen einen kirchlichen Arbeitgeber haben. Sehr interessant finde ich in diesem Zusammenhang vor allem die Frage, wie medienpädagogische Themen und Prozesse über die klassischen Inhalte hinaus in einem kirchlichen Kontext behandelt werden können.

Auch die Evangelische Kirche setzt sich mit diesen Themen auseinander und hat jüngst eine neue Auflage des Lesebuchs „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ herausgegeben, welches 2014 als Vorbereitung auf das gleichnamige Schwerpunktthema erschienen ist. Das über 150-seitige PDF Dokument beinhaltet eine meiner Meinung nach sehr gelungene Auseinandersetzung mit Themen wie Netzneutralität, Big Data und medialen Vorurteilen bis hin zu Fragen nach einer neuen Ethik und Dimension des Menschseins.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Website und Social Media richtig vernetzen

Social Media ist ein wichtiges Thema – nicht nur für Medienpädagogen auf Elternabenden und Vorträgen. Für viele Einrichtungen oder auch Freiberufler ist Social Media mittlerweile zu einem unverzichtbarem Bestandteil der eigenen Reputation geworden. Die Frage, die hier für viele im Raum steht ist, wie die bestehende Kommunikation via Homepage am Besten mit Social Media Diensten vernetzt werden kann.

Wer an dieser Stelle Rat sucht, sollte sich den kostenlosen Leitfaden „Website mit Social Media richtig vernetzen“ von Annette Schwindt durchlesen. Die Autorin des Bestsellers „Das Facebook-Buch“ und Betreiberin des Blogs „In Sachen Kommunikation“ stellt über 25 Seiten hilfreiche Tipps zur Social Media Vernetzung vor, die natürlich auch im Bereich der Medienpädagogik ihren Wert finden.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Facebook-Info für Lehrer und Pädagogen

Facebook ist derzeit wohl das beliebteste soziale Netzwerk überhaupt. Als fester Bestandteil einer mittlerweile gar nicht mehr so jugendlichen Lebenswelt, gehört der blaue Riese einfach zum Alltag dazu. Lehrer und Pädagogen, die einen mehr oder weniger gezwungenen Zugang zu sozialen Medien finden dürfen, beschäftigen sich in erster Linie mit den ausführlichen und mehrsprachigen Broschüren der EU-Initiative Klicksafe. Ein guter erster Schritt, sehen doch viele Menschen nicht die ausführlichen Angebote von Facebook selbst, sei es das Sicherheitscenter oder den Hilfebereich. Erst kürzlich ist zudem das leider nur englisch-sprachige Infomaterial für Lehrer und Pädagogen erschienen, welches auf 16 Seiten komprimiert eine gute Beschreibung elementarer Funktionen für diese Zielgruppe enthält.

via allfacebook.de

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Facebook für Senioren – gebündelte Erfahrungen in einer Broschüre

akDass Facebook nun kein Medium der Jugend mehr ist, zeigt der aktuelle Altersdurchschnitt der aktiven User. Dieser liegt hier in Deutschland bei 38,7 Jahren und immer mehr Senioren entdecken als Silversurfer die Vorzüge der digitalen Kommunikation. Aus diesem Grund finde ich auch die Broschüre des an der Universität Ulm angegliederten Arbeitskreises „Media“ lesenswert. Dieser AK besteht aus 12 Senioren-Studierenden am Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung und hat die gebündelten Facebook-Erfahrungen der Mitglieder in einer PDF-Broschüre und einem eBook gesammelt.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich beim ersten Lesen sehr schnell zum Schluss kam, keinen Artikel schreiben zu wollen. Grund hierfür waren vor allem die Quellennachweise, wonach die ersten beschriebenen Informationen aus dem Frage-Antwort Portal Gute-Frage.net stammten (hüstel, räusper). Es hat sich jedoch gelohnt, weiterzulesen – die Broschüre setzt sich danach sehr gut mit Fragen des Datenschutzes und den Anwendungsmöglichkeiten auseinander. Insgesamt eine gute Anleitung für Senioren, die sich einen Überblick verschaffen wollen.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 20.06.2013

Leitfaden Fotorecht

Fotorecht in der Medienpädagogik

"Justice" von donsutherland1 auf flickr.com (cc by-nc-sa)

Im Zuge der „Amerikanisierung“ des allgemeinen Rechtsverständnisses in Deutschland werden auch Jugendarbeit und Medienpädagogik mehr und mehr verrechtlicht und es empfiehlt sich immer mehr, gerade im Bereich Fotorecht einen schwarzen Gürtel zu erwerben.

Ein Zwischenschritt auf dem Weg dorthin ist der neu veröffentlichte „Leitfaden Fotorecht“ des Deutschen Fachjournalisten-Verbands. Nicht unbedingt leicht verdaulich aufgemacht, dafür aber sehr fundiert, werden in dem kostenlosen PDF viele rechtliche Implikationen rund um Fotoveröffentlichungen geklärt – von der Bildbeschaffung bis zur Publikation.

[Dank an Elisa Behner]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Social Media für Nonprofit-Organisationen

MedienpädagogInnen sind oft auch Medienberater für die Institutionen, mit denen sie zusammenarbeiten: Welche Kommunikationsinstrumente können für Arbeitsgruppen genutzt werden, wie kann die Website durch die Jugendlichen anders administriert werden, wie kann das Jugendzentrum facebook und twitter nutzen?

Jona Hölderle und Jörg Eisfeld-Reschke haben nun ein eBook herausgegeben, das in solchen Beratungssituationen helfen kann: Die AutorInnen beschreiben in „Social Media Policy für Nonprofit-Organisationen“  klar strukturiert und gut erklärt, wie NPOs sich einen Leitfaden für die Nutzung sozialer Medien erarbeiten können. Und das ist auch für die eigene Weiterbildung interessant. [via @jugendmedien]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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