Thema youtube »

Neues auf dem Gebiet der Stereofotografie

090811_youtube3dWem bisher Rohmaterial fehlt, oder die Erstellung von Rohmaterial zu aufwändig war, um in medienpädagogischen Projekten mit Anaglyphen und andern Stereo- bzw. 3D-Bildern zu experimentieren (erste Anregungen haben wir hier gegeben) wird nun von Seiten der Industrie geholfen. Auch die c’t hat im Juli sich mal wieder dem Thema 3D gewidmet und prognostiziert eine weitere (die finale?) Hochzeit des 3D. Im Rahmen dessen lassen sich viele interessante Informationen bei heise finden.

Den ganzen Beitrag lesen

Tipps für VideojournalistInnen

youtube reporters' center als Tippgeber für die MedienpädagogikVideojournalismus – früher als Bürgerfernsehen oder Bürgermedium hochgelobt – ist weiter schwer im Kommen. Das kann mit Blick auf journalistische Qualität medienkritisch betrachtet werden, ist aber zunächst mal ein Fakt. Und in jedem Fall passiert seit Jahren tagtäglich in medienpädagogischen Videoprojekten genau sowas wie Videojournalismus. Und das ist auch gut so.

youtube hat den Trend erkannt, sieht selbstverständlich Potenzial für das eigene Unternehmen und möchte VideojournalistInnen unterstützen. Und das kann wiederum MedienpädagogInnen nützen: Im „youtube reporters‘ center“ finden sich ab sofort kleine HowTo-Videos und Tutorials von Profis, die Tipps für gute Interviews, richtiges Erzählen, Kameraführung und anderes geben. Das Ganze ist leider mal wieder ausschließlich auf Englisch, aber für das Selbststudium und für englischaffine Jugendliche sicher geeignet.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Animierte Websites erstellen – mit youtube&Co.

Websites mit youtube-Videos als Methode der MedienpädagogikWirklich animierte Websites zu erstellen – egal ob mit Video, Zeichnungen oder anderen Animationen – war bisher auf Techniken wie Flash, Silverlight und Co. beschränkt und erforderte einiges an Training und Geschick. Aber es geht noch viel einfacher: Mit einer Videokamera, Schnittcomputer, einer Internetverbindung – und youtube (!) lassen sich wunderbar animierte Webseiten erstellen. Wir finden, dass das eine schöne, spannende, herausfordernde und lehrreiche Methode für medienpädagogische Projekte mit Jugendlichen ist, haben es ausprobiert und zeigen wie’s geht.

Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Studie: „Web 2.0 als Rahmen für Selbstdarstellung und Vernetzung Jugendlicher“

jff_studie

Das JFF (Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis) hat den ersten Teil der Studie „Das Internet als Rezeptions- und Präsentationsplattform für Jugendliche“ im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) veröffentlicht. Darin wird das Verhalten Jugendlicher im Alter zwischen 14 und 20 Jahren mit dem Hauptaugenmerk auf web2.0-Angebote gründlich analysiert. Es werden Motivationen und Strategien zur Selbstdarstellung im Netz beleuchtet und Problemfelder benannt die die Autoren während der Recherchen identifiziert haben.

Je nach Kenntnisstand über medienpädagogische Sachverhalte und statistische Erhebungen kann der recht ausführliche Text auch selektiv gelesen werden – ein kurzer Blick empfiehlt sich aber allemal.

Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

„…für ein freies und sicheres Internet.“

watchyourwebdeWatch Your Web ist ein Projekt des IJAB und hat sich der Aufgabe verschrieben das Internet sicher zu machen. Erreicht werden soll das unter anderem mit Tutorials. Hier haben die MacherInnen den Aufwand nicht gescheut und haben zu den größeren Social Communities wie facebook, wer-kennt-wen, schülerVZ, studiVZ und Konsorten eine How-To-Handle-Anleitung geschrieben. Mit vielen Screenshots verdeutlicht wird darauf aufmerksam gemacht wo welche Daten wie eingetragen und was beachtet werden sollte. Daneben gibt es auch für youtube, myvideo, spickmich.de etc. solche How-To’s.

Wer möchte kann gemachte Erfahrungen in der Community kommunizieren und Nachrichten an die Pinnwand „hängen“. Nach einem kurzen Überflug der bisherigen Pinns habe ich den Eindruck überwiegend „echte“ Beiträge gefunden zu haben, zumindest sind mir keine besonders medienpädagogisch ambitionierte oder platzfüllende Posts aufgefallen.

Zudem gibt es einige Filme zu  für MedienpädagogInnen relevanten Themen zu sehen. Mensch kann diese auch an Freunde weiterleiten, wobei er/sie dann im Film genannt wird. Ob das aber ein Killer-Feature ist und damit eine größere Reichweite erzielt werden kann bleibt abzuwarten.

Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

Medienpädagogik Praxis-Blog goes youtube

Liegevideos als medienpädagogische Methode auch bei youtubeNein, es ist kein erster April und wir haben auch nicht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion youtube übernommen. Aber ab sofort sammeln wir einen Teil unserer Blog-Infos zusätzlich auch in der Videocommunity.

Unter der einfachen Adresse youtube.com/medienpaedagogik sammeln wir in der Playlist „Medienpädagogik-Inspirationen“ die Beispielfilme und anderen Videos, auf die wir hier im Blog verweisen. Andere Videosammlungen finden sich in eigenen Playlists (bspw. die Dialekt-Videos) – und auch unsere eigenen Produktionen (wie die Liegevideos (Bild)) publizieren wir in einem eigenen Kanal.

In diesem Sinne freuen wir uns auch bei youtube über BesucherInnen, Kommentare, AbonnentInnen und hoffen, eine weitere praktische Quelle für Vorträge, Inputs und die eigene Inspiration zu liefern.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Videos zu Cyberbullying

Jugendliche zu sensibilisieren was Cyberbullying mit sich bringen kann ist eine große und herausfordernde Aufgabe in der Medienpädagogik. Oftmals fehlt auch einfach die richtige Sprache, der Ton, der die Heranwachsenden dazu bringt zuzuhören und mitzudenken. Es ist schwer nicht den Zeigefinger zu heben.

Eine Sammlung von Videos die einen guten Einstieg in eine Diskussion bieten können steht auf D21 zur Verfügung. Das Thema wird sehr greifbar behandelt und anhand von prägnanten Beispielen werden mögliche Ursprünge, Erscheinungsformen und Konsequenzen von Cyberbullying beleuchtet. Die Filme sind auf englisch, mit ein wenig Hilfestellung bei einigen Vokabeln aber auch für Kinder und Jugendliche gut verständlich.

Insbesondere das Statement der ersten beiden Filme fand ich sehr treffend, weil es einschlägige sozial- und medienpsychologische Fragestellungen anspricht: „If you wouldn’t say it in person, why say it online?“.

Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

Die elf besten Dialekt-Videos

Dialekte sind wieder im Kommen. Den Eindruck kann mensch zumindest bei einem Blick auf erfolgreiche youtube-Videos bekommen: Dort haben mit Dialekten nachsynchronisierte Ausschnitte bekannter Filme Hochkonjunktur. Das ist aber nicht nur höchst unterhaltsam, sondern der kleine Trend hat meiner Meinung nach eine (medien)pädagogische Dimension: Einmal sind medienpädagogische „Dialekt-Videoprojekte“ ein hervorragender Anlass, sich mit Nachvertonung, Synchronisation, Audioqualität uvm. auseinander zu setzen. Zum Anderen lassen sich anhand der Schicksale berühmter Videos und deren MacherInnen im Internet Urheberrechtsaspekte thematisieren. Und schließlich macht das ganze nicht nur Spaß, auch wird das Projekt schnell zu einer Auseinandersetzung mit der regionalen Kultur und ihren Eigenheiten – und der oft belächelte und als Nachteil empfundene Dialekt kann auf einmal zum Vorteil werden.

Genug Gründe also, hier einmal ein „Showcase“ der besten im Internet verfügbaren Dialekt-Videos zusammen zu stellen – zur Unterhaltung der geneigten LeserInnenschaft und vor allem als Motivation und Inspiration für eigene Projekte. Selbstverständlich mit einigen Hintergrundinfos. Wie immer gilt: Ergänzungen einfach als Kommentar posten!

Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

YouTube mit Download- und Bezahlmöglichkeit

Heute wollen wir nochmal ein gutes Haar an YouTube lassen. Letztens noch hier für seine medienpädagogische Unkompatibilität gerügt, zeigt sich heute eine Funktion, die wir uns schon oft im Zusammenhang mit Creative-Commons-Material gewünscht haben: Man kann endlich offiziell Videos runterladen, oder sogar kaufen, und offline anschauen.

Die Stanford University betreibt bereits einen eigenen Channel mit CC-lizensierten Videos, die dementsprechend kostenlos zur Verfügung stehen. Für Bezahl-Inhalte wird man beim Download an Google Checkout weitergeleitet.

Hierdurch ergibt sich eine weitere Möglichkeit, CC-Inhalte zu finden, und sogar die Ergebnisse von medienpädagogischen Projekten zu vertreiben.

[via:GoogleOperatingSystem]

Das bessere Videoportal: vimeo

youtube nervt. Seit eingebundene Beiträge auf Webseiten nun während des Abspielens Werbung oder Suchfelder einblenden ist mein Geduldsfaden gerissen. Schon lange haben die youtube-Schnippel und die eigentliche Website nichts mit Sehspaß zu tun, Ästhetik und Technik lassen zu wünschen übrig und die Balken-Einbindung von 4:3-Videos in den „neuen“ 16:9-Standard ist eher lächerlich.

Schön, dass sich eine Alternative anbietet: auf Webseiten lassen sich immer mehr eingebundene Videos von vimeo finden. Und die machen auch noch Spaß: Sowohl die eingebundenen Videos als auch die eigentliche Website sind ästhetisch gestaltet, lassen sich leicht weiterverbreiten, produzieren keine Format-Eskapaden und nerven insbesondere nicht mit unnötigen Einblendungen während des Abspielens. Bleibt zu hoffen, dass so die Onlinevideo-Zukunft aussieht.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Zusatzinfos

Pat-O-Meter

Monats-Archiv