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3D-Schüler/innen-Arbeiten mit VR und AR der ganzen Welt zeigen

Oft können Schülerkonstruktionen nur in den 3D-CAD Programmen betrachtet oder statisch ausgedruckt werden. Mit Hilfe von Webdiensten können diese Werke unkompliziert publiziert werden. Diese Konstruktionen können mit der „Kartonbrille“ fast real betrachtet werden (Virtuelle Realität). Und „erscheinen“ durch das Tablet in (und mit) der echten Welt fast verschmolzen (Augmented Reality).

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Florian Geier Kurzbio
Lehrer für Mathematik, Ernährung und Haushalt, Informatik und Geometrisch Zeichnen an der Praxisschule der Pädagogischen Hochschule in Salzburg.
Verfasst am 29.01.2019

Anaglyphen reloaded

VR Brillen sind gerade hoch im Trend. Medienpädagogisch stellt sich die Frage: was können wir mit Cardboards, VR und 3D eigentlich anfangen, außer zu zeigen, dass es die Technik gibt, und dass es einem schnell übel wird.

Vielleicht ist Letzteres ein guter Ansatz. Wir können viel über unseren Körper, vor allem über unseren Sehsinn und wie er mit dem Rest unserer Sinne zusammenhängt lernen.

Um Kindern und Jugendlichen das Prinzip der Stereoskopie bzw. des 3D Sehens zu vermitteln, kann man über die sehr alte Technik der Anaglyphen oder Stereoskopie einen leichten Einstieg schaffen. Mit Anaglyph Maker auf dem PC und einer Fotokamera, oder auch über entsprechende Apps (gibt es zahllos in den Stores) mit Mobilgeräten kann man schnell und einfach selber „3D“ Fotos herstellen. Dann braucht es nur noch eine Cyan-Mangenta Brille die man als Pappversion im Netz günstig kaufen kann.

Mit den Kindern kann man schnell herausfinden, was natürlich aussieht und was nicht. Und warum? Eigentlich sehen wir unsere Welt doch schon 3D, warum also noch mal Technik und Brillen zwischenschalten. Das liegt einfach daran, dass wir in einer 2D Darstellung von Bildschirmen und Papieren in die 3D Welt wollen. Das geht ohne den Trick mit 2 Bildern (für jedes Auge eines) nicht. Legen wir die Bilder in Orgiginalformat übereinander, brauchen wir eine Brille, die die Bildinformation für jedes Auge filtert. Haben wir 2 Bilder nebeneinander, brauchen wir Linsen, die uns die Verzerrung wieder optisch grade rücken. Nach diesem Einstig kann man die unterschiedlichen Techniken der Stereoskopie vermitteln und am Ende natürlich auch selber eine Cardboard fürs eigene 3D Erlebnis basteln.

Je natürlicher die Bilder wirken, je weniger lehnt sich der Rest des Körpers dagegen auf. Spielt man später mit selbstgebastelten Cardboards sogar bewegt Spiele wird man schnell merken, dass unser Köper sehr schnell darauf reagiert, wenn etwas nicht „natürlich“ ist oder Bewegung und Bild nicht super zusammenpassen.

Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 30.03.2017

Online-Kurs: Making mit Kindern – 3D-Druck und Vinyl-Cutter – Teil 5/7

In der fünften Einheit des Online-Kurses „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ dreht es sich um das 3D-Modellieren, den 3D-Druck und Schneideplotter.

Um das geht’s 3D-Druck und Vinyl-Cutter
Zielsetzung Einfache Projekte für den 3D-Druck und den Vinyl Cutter für Kinder kennenlernen und ausprobieren
Einheit Teil 5/7 des Online-Kurses
Der Kurs Die siebenteilige Kurs „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ ist eine Einführung in unterschiedliche Making-Werkzeuge und -Aktivitäten für Kinder in der Schule und Freizeit. Der Kurs stellt dabei ausgewählte Werkzeuge der Making-Bewegung vor, gibt konkrete Beispiele für ihren Einsatz, nennt Herausforderungen und gibt Tipps für die Umsetzung. Der Kurs wendet sich dabei explizit an Einsteiger/innen, d.h. Personen, die selbst bisher noch keine Erfahrungen mit den Werkzeugen haben. Mehr zum Hintergrund am Ende des Beitrags.

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Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.
Verfasst am 09.11.2016

Online-Kurs: Making mit Kindern – VR-Brille und DIY-Projektor – Teil 4/7

In der vierten Einheit des Online-Kurses „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ dreht es sich um den Bau von zwei Gadgets für das Smartphone: Die VR-Brille und einen DIY-Projektor.

Um das geht’s VR-Brille und DIY-Projektor
Zielsetzung Es wird gebastelt, gezeigt wie VR-Brillen und DIY-Projektoren gemeinsam mit Kindern gut gelingen und v.a. wird einfach ausprobiert. Auch in dieser Folge geht es darum, es selbst auszuprobieren.
Einheit Teil 4/7 des Online-Kurses
Der Kurs Die siebenteilige Kurs „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ ist eine Einführung in unterschiedliche Making-Werkzeuge und -Aktivitäten für Kinder in der Schule und Freizeit. Der Kurs stellt dabei ausgewählte Werkzeuge der Making-Bewegung vor, gibt konkrete Beispiele für ihren Einsatz, nennt Herausforderungen und gibt Tipps für die Umsetzung. Der Kurs wendet sich dabei explizit an Einsteiger/innen, d.h. Personen, die selbst bisher noch keine Erfahrungen mit den Werkzeugen haben. Mehr zum Hintergrund am Ende des Beitrags.

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Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.

Der selbstgebaute 3D-Scanner mit Smartphone & Co. (Handbuch Making-Aktivitäten)

3D-Scan-Verfahren sind oft sehr teuer. In diesem Projekt für kleine Gruppen werden aus Materialien im Haushalt, dem Smartphone und einer Scan-App ein 3D-Scanner gebaut, mit dem 3D-Druckdateien erstellt werden können.

Setting Arbeit mit einer kleineren Gruppe von Kindern in der offenen Werkstatt oder Repaircafé, alternativ im Rahmen der Computer AG oder Kunst und Foto AG der Schule
Dauer Inkl. der Erstellung 3D-Druckdateien vier Doppelstunden oder zwei Projekttage
Zielgruppe Für Kinder ab 10 Jahre und Teams von 2 bis 4 Kinder. Die Software ist auf Englisch, jedoch mit vielen Video-Tutorials und die Bedienung ist leicht zu erlernen. Kinder ab 8 Jahren können beim Fotografieren eingebunden werden.
Zielsetzung Die Kinder lernen aus alten Sachen etwas Neues zu gestalten. Es ist nur wenig handwerkliches Geschick gefordert, doch für manche Kinder ist dies die erste Erfahrung etwas Eigenes zu schaffen, was die Gruppe gut verwenden kann. Zudem werden Prinzipien des 3D-Scannens vermittelt.
Notwendige Ausstattung
  • Für den Bau des 3D-Scanners: einen Werkraum / Kunstraum , Schrauben, Schraubenschlüssel, Ausstattung: Flügelschrauben, Holz ggf. Teile vom Sperrmüll oder Flohmarkt, Akku-Bohrer/-Schrauber
  • Für das Anfertigen der 3D-Scans und -Modelle: Smartphone mit der App 123D Catch, für die Nachbearbeitung PC, LAN oder WLAN mit der Anwendung 123D Catch, kleinere Modelle lassen sich auch über das Smartphone direkt erstellen.
Aufwand Die Scanvorrichtung ist innerhalb von 2 Stunden zusammengebaut. Die Aufgaben können untereinander aufgeteilt werden. Die meiste Zeit benötigt die Beschaffung der Materialien für den Bau der Scan-Vorrichtung. Beim Scannen selbst ist zu beachten, dass der Computer für die Berechnung des 3D-Modells bis zu 20 Minuten benötigen kann.

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Güggeltown – Die Stadt aus dem 3D-Drucker (Handbuch Making-Aktivitäten)

Eine Klasse konstruiert Gebäude einer Stadt, die am 3D-Drucker ausgedruckt werden.

Setting Projektarbeit / Auftrag in der Schule
Dauer Abhängig von den Vorkenntnissen, bestenfalls nur 2 Unterrichtsstunden
Zielgruppe Schüler/innen der Sekundarstufe im Fach Geometrisches bzw. Technisches Zeichen
Zielsetzung Einarbeitung oder Vertiefung im Umgang mit dem Online-CAD Tinkercad (alternativ auch SketchUp)
Notwendige Ausstattung
  • 1:1-Computer-Ausstattung und Internetzugang, der die Nutzung von Tinkercad möglich macht, alternativ eine Installation eines Offline-Angebots
  • FDM/FFF 3D-Drucker (z.B. Ultimaker Original)
Aufwand Hoher Aufwand; die Gebäude müssen gedruckt werden.

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Gregor Lütolf Kurzbio
Wir sind Gregor und The Crazy Rooster vom Institut für Weiterbildung und Medienbildung an der PHBern. Seit Anfang 2012 beschäftigen wir uns nun intensiv mit dem Thema 3D-Drucken in der Schule, und allgemein mit der Maker-Bewegung. Wer mehr wissen möchte kann sich gerne auf 3drucken.ch ein Bild davon machen, oder uns direkt fragen.
Verfasst am 03.08.2016

Virtuelle Realität zum Selbermachen (Handbuch Making-Aktivitäten)

Aus Pizzakartons werden eigene Virtual-Reality-Brillen gebaut und mit Hilfe einer Kamera-App erste Inhalte erstellt.

Setting Projektarbeit in der Schule, Jugendeinrichtung, Kulturzentrum
Dauer drei bis vier Schulstunden/ drei Zeitstunden
Zielgruppe Kinder ab der 5.Klasse / Jugendliche ab 10 Jahre (für den Bau der Brille: ab 8 Jahren)
Zielsetzung Verständnis für Stereografie, Einführung in das Thema Virtuelle Realität
Notwendige Ausstattung
  • WLAN, Smartphones der Schüler/innen bzw. Teilnehmer/innen (Android bevorzugt), je Gruppe von 2 bis 3 Teilnehmer/innen möglichst ein Handy
  • Pappkarton, Cutter, Schneideunterlage, Tesafilm, evtl. Ausdrucke des Plans, Wäscheklammern, Kleber
  • 2 Linsen je Brille
Aufwand ca. 120 Minuten

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Steffen Griesinger Kurzbio
Seit 2007 arbeite ich als Medienpädagoge bei medien+bildung.com und leite seit 2015 das Haus der Medienbildung in Ludwigshafen. Ich interessiere mich schon lange für Medien und Technik. Vor meinem Studium der Sozialen Arbeit in Freiburg machte ich eine Ausbildung zum Industrieelektroniker. Während des Studiums arbeitete ich im Bereich Medienpädagogik des wissenschaftliche Institut des Jugendhilfswerks Freiburg e.v. (wi-jhw) als Studentische Hilfskraft.

Schiff ahoi mit Tinkercad (Handbuch Making-Aktivitäten)

Mit dem Auftrag Schiffe zu gestalten, gelingt die Einarbeitung mit Tinkercad leicht und schöne Ergebnisse werden möglich: eine ganze Flotte kann entstehen.

Setting Projektarbeit in der Schule oder Jugendeinrichtung
Dauer ca. eine Unterrichtsstunde
Zielgruppe Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren
Zielsetzung Einarbeitung im Umgang mit dem Online-CAD Tinkercad (alternativ auch SketchUp)
Notwendige Ausstattung
  • 1:1-Computer-Ausstattung und Internetzugang, der die Nutzung von Tinkercad möglich macht, d.h. Google Chrome oder Mozilla Firefox müssen installiert sein.
  • FDM/FFF3D-Drucker (z.B. Ultimaker Original)
Aufwand Hoher Aufwand; die Schiffe müssen gedruckt werden.

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Gregor Lütolf Kurzbio
Wir sind Gregor und The Crazy Rooster vom Institut für Weiterbildung und Medienbildung an der PHBern. Seit Anfang 2012 beschäftigen wir uns nun intensiv mit dem Thema 3D-Drucken in der Schule, und allgemein mit der Maker-Bewegung. Wer mehr wissen möchte kann sich gerne auf 3drucken.ch ein Bild davon machen, oder uns direkt fragen.

„Future Park Ehrenfeld“ – die Ferienwoche mit Spaß, Kunst und Ideen (Handbuch Making-Aktivitäten)

In einer Ferienwoche entwickeln 12 Kinder und Jugendliche in einer offenen Jugendeinrichtung künstlerische Produkte mit Hilfe von traditionellen Werkzeugen und innovativen, digitalen Techniken.

Setting Offene Jugendeinrichtung mit Schwerpunkt auf künstlerischem Handwerk, Werkstattraum
Dauer 5 Tage, jeweils von 11 bis 17 Uhr (variabel zu gestalten, mind. 2,5 Tage)
Zielgruppe 12 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren mit Interesse an Kreativarbeit (auch geeignet für ältere Zielgruppen)
Zielsetzung Interesse an der kreativen Arbeit mit (digitalen) Werkzeugen wecken
Notwendige Ausstattung echnik: WLAN, Werktische, eine kleine Ausstellungsfläche (drinnen oder draußen), Laptops, Tablets, Schneideplotter, Arduinos, 3D-Drucker, Elektronik und analoge Materialien (variable zu gestalten, siehe unten); Personal: 2 bis 4 BetreuerInnen aus unterschiedlichen Fachbereichen (Handwerk, Kunst, Technik, Pädagogik mit geringen technischen Kenntnissen)
Aufwand Mittel: Aufbereitung und Besorgung der Materialien (variabel), Mittel: Einarbeitung in Technologien (variabel)

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Die selbstgemachten Keksausstecher – 3D-Druck für Kinder (Handbuch Making-Aktivitäten)

In diesem Entwurf für ein Projekt an der Schule oder Jungendeinrichtung gestalten und drucken Schüler/innen ihre eigenen Keksförmchen (in 3D).

Setting Projektarbeit in der Schule (z.B. im Fach Kunst) oder Jugendeinrichtung
Dauer Mehrere Schulstunden
Zielgruppe Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse, fächerübergreifender Unterricht
Zielsetzung Erste Erfahrungen und Erfolge mit dem 3D-Druck sammeln
Notwendige Ausstattung Computer-Ausstattung (2 Kinder an einem Gerät) und Internetzugang, der die Nutzung der Anwendung Cookie Caster möglich macht, d.h. Google Chrome oder Mozilla Firefox müssen installiert sein.
3D-Drucker (z.B. Ultimaker Original)
Aufwand Hoher Aufwand – ggf. fächerübergreifende Kooperation notwendig

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Gregor Lütolf Kurzbio
Wir sind Gregor und The Crazy Rooster vom Institut für Weiterbildung und Medienbildung an der PHBern. Seit Anfang 2012 beschäftigen wir uns nun intensiv mit dem Thema 3D-Drucken in der Schule, und allgemein mit der Maker-Bewegung. Wer mehr wissen möchte kann sich gerne auf 3drucken.ch ein Bild davon machen, oder uns direkt fragen.
Verfasst am 24.02.2016

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