3D-Bilder selbst machen

3D-Bilder und -Filme sind wieder schwer in – und das ist eine Steilvorlage für die Medienpädagogik. Denn die Herstellung von 3D-Fotos macht Spaß und animiert zur Auseinandersetzung mit Fotografie, Bildbearbeitung und Hintergrundwissen. Und, das habe ich gerade auf dem mb21 gelernt, das muss nicht unbedingt im Workshop passieren, sondern ist auch ein schönes Angebot für Messen oder offene Angebote.

Aber wie gehts? Die MacWelt hat grandioserweise ein Tutorial für die Herstellung von Anaglyphen (so werden 3D- oder Stereofotografien auch genannt) bereit gestellt, das mit Photoshop Elements arbeitet und so auch auf den gängigen Systemen eingesetzt werden kann. Für Windows-BenutzerInnen gibt es auch den Anaglyph-Maker, ein einfaches Freeware-Programm, das die Herstellung immens vereinfacht. Für OSX habe ich nichts vergleichbares gefunden, aber vielleicht wissen unsere LeserInnen mehr?

Übrigens ergibt sich auch ein 3D-Effekt, wenn die Stereobilder als animiertes GIF zusammengebracht werden (schöne Beispiele finden sich hier). Das geht einfach und gut mit Animake.

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Eike Rösch für medienpaedagogik-praxis.de
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

3 Kommentare

  1. Howtos, Tipps und Kameras für Stereofotografie/Anaglyphen und 3D-Videos | Medienpädagogik Praxis-Blog am 12.08.2009:

    […] mit Anaglyphen und andern Stereo- bzw. 3D-Bildern zu experimentieren (erste Anregungen haben wir hier gegeben) wird nun von Seiten der Industrie geholfen. Auch die c’t hat im Juli sich mal wieder […]

  2. Carsten am 24.03.2012:

    Hi Eike,

    da ich gerade selber dabei bin eine Website zum Thema Anaglyphen ins Leben zu rufen, bin ich auf deinen etwas älteren Artikel gestoßen. Die Links funktionieren übrigens immer noch, außer der erste zu Wikipedia, der ist leider defekt.

    Gruß,
    Carsten

  3. Eike Rösch am 25.03.2012:

    Danke für den Test. Der Link ist auch repariert.

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