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Kontakte und Kalender sicher synchronisieren mit Baikal

Ich muss sagen, ich habe mir schon sehr lange keine Gedanken mehr um die Synchronisation meiner Kontakte und Kalender gemacht, lief bislang auch alles prima mit der selbst gehosteten OwnCloud. Jetzt habe ich nach einem Update festgestellt, dass in der achter Version Kontakte und Kalender gestrichen wurden und man diese nun nachträglich installieren muss, was bei mir auch zu diversen Fehlern geführt hat. Das war dann für mich der Moment, in dem ich mir für Kontakte- und Kalendersynchronisation eine leichtere und elegantere Lösung gewünscht habe mit etwas weniger PHP-Frickelei.

Nach kurzer Recherche bin ich dann auf Baikal gestossen, einer kostenlosen Open-Source Anwendung, die in einer Minute ohne Programmierkenntnis auf einem eigenen Webspace installiert ist, was bei meinem uberspace Account auch problemlos geklappt hat. Im Unterschied zu Owncloud, kann mensch auf der Web-Oberfläche lediglich Benutzer, Adressbücher und Kalender anlegen und diese dann per CalDAV oder CardDAV synchronisieren. Eine Betrachtung oder Bearbeitung der Inhalte ist nicht möglich – aber ehrlich gesagt: das habe ich bei Owncloud auch nie gemacht… Gefühlt läuft Baikal unheimlich flott und stabil, eine kurze Anleitung und Beschreibung findet mensch im Blog von Kuketz. Einziger Nachteil ist, dass mensch keine Adressbücher und Kalender mit anderen Personen teilen kann, aber vielleicht kommt das ja noch…

Was meint ihr zu Baikal? Wer nutzt es schon bzw. was nutzt ihr für eine sichere Synchronisation eurer Kontakte und Kalender?

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Seafile als Open Source Alternative zu Dropbox

In vielen medienpädagogischen Projekten, Arbeitsgruppen oder auch Schulklassen ist es notwendig, Daten mit den Beteiligten gemeinsam zu nutzen und zu bearbeiten oder aber einfach Dateien zum Download bereitzustellen. Gerne wird dafür Dropbox genutzt, denn dieser Dienst ist einfach zu bedienen und schon weit verbreitet. Doch in manchen Zusammenhängen möchte das Projekt oder die Gruppe aus unterschiedlichsten Gründen seine Daten nicht diesem Dienst anvertrauen, aber trotzdem ähnliche Funktionen nutzen.

Hier im Blog wurden schon einige Programme vorgestellt, die sich zum Synchronisieren und Bereitstellen von Daten eignen, wie beispielsweise OwnCloud, SparkleShare oder SugarSync. Es gibt aber noch einen weiteren Dienst, der gut als Alternative für Dropbox genutzt werden kann und dabei auch noch Open Source ist: Seafile. Den ganzen Beitrag lesen

Christopher Bechtold Kurzbio
Medienpädagoge im Medien-Studio-Bornheim, Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main.

Android und Owncloud: Kalender und Kontakte synchronisieren

Über Owncloud haben wir hier schon das eine oder andere Mal berichtet. Online-Backups, Sharing und vieles mehr sind mit diesem kostenlosen Tool für Ottonormalverbraucher und Selbsthoster möglich geworden. Auch die Synchronisation von Kalender und Kontakten funktioniert mit mobilen Geräten einwandfrei, da die notwendigen CalDAV- (Kalender) und CardDAV (Kontakte) Adressen sofort angezeigt- und im Gerät eingegeben werden können.

Obwohl die Synchronisation einwandfrei funktioniert, ist diese leider bei Android-Smartphones und Tablets nicht so leicht einzurichten wie bei iOS Geräten, da die entsprechenden Protokolle nicht von Werk aus installiert sind. Da ich öfter danach gefragt werde, möchte ich an dieser Stelle auf die beiden kostenpflichtigen Apps CalDAV-Sync und CardDAV-Sync hinweisen, die über den Playstore installiert werden können. Mit der Installation erhält das Android Gerät die jeweiligen Protokolle und Möglichkeiten, Kalender und Adressbücher abzugleichen. Eine weitere Möglichkeit bietet die 2,99 EUR teure App DAVdroid, eine all in one App, die eine CardDAV oder CalDAV-Unterstützung möglich macht.

Leider kommt es hin und wieder bei einigen Geräten unter Android 4.1 zu unterschiedlichen Fehlern. Diese wurden bereits erkannt und entsprechende Workarounds stehen zur Verfügung: CalDAV, CardDAV, DAVdroid.

Meiner Ansicht nach ist vor allem die Kontakt- und Kalender-Sync Möglichkeit von Owncloud eine eigene Installation wert. In Zeiten unverschlüsselter Übertragungen der Kontakte von bestimmten Messengern und der digitalen Neugier diverser Organisationen mit wenigen Buchstaben, kann es nicht verkehrt sein, auf Synchronisationsangebote von Google, Facebook, Apple und Co zu verzichten und ein eigenes System am Start zu haben.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Heute mal ohne … Dropbox

Dateisynchronisation in der Cloud in der Medienpädagogik

"Clouds" von naturegeak auf flickr.com (cc by-sa)

Manchmal bin ich doch überrascht. Insbesondere, wenn Menschen, die sonst sehr skeptisch gegenüber dem Internet sind, Dateien völlig unbedarft bei cloudbasierten Datensicherungs- und Dateisynchronisations-AnbieterInnen wie Dropbox hochladen.

Denn egal wie mensch zu Datenschutz und Datensicherheit steht – ich finde es ein wichtiges Prinzip für die Medienpädagogik, gerade bei Projekten mit Jugendlichen auf eigene Services zurückzugreifen, möglichst wenig Werbung für kommerzielle AnbieterInnen zu machen und möglichst wenig Daten aus der Hand zu geben.

Und das kann auch in diesem Bereich klappen: WebDAV ist sehr schnell eingerichtet (weil von vielen WebhosterInnen angeboten) und funktioniert gut und auf fast allen Systemen. Tahoe-LAFS hört sich vielversprechend an und auch SSHFS könnte eine Alternative sein (beide von mir nicht getestet).

Kennen Sie weitere Lösungen? Wie synchronisieren Sie Dateien dezentral?

(Dieser Artikel ist übrigens nicht inspiriert von der aktuellen Nachricht über die Dropbox-Lüge oder der des potenziellen-Zugriffs von US-Behörden auf Dropbox-Dateien. Aber die Meldungen haben mich bestärkt. :-))

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Handy – PC – Mac: Synchronisation von Kontakten und Kalender

Jedes Mal, wenn ein neues oder anderes Handy im Einsatz ist, stellt sich die leidige Frage, wie die Kontakte und der Kalender synchronisiert werden können. Nicht alle Handys lassen sich problemlos per Software oder Bluetooth synchronisieren. Für einige (z.B. Samsung SGH F-480) muss sogar erst noch ein spezieller Treiber installiert werden, damit das Gerät als Massenspeicher erkannt wird. Schwierig wird es vor allem, wenn die Daten auch noch auf mehreren PCs oder Macs abgeglichen werden sollen.

Als Handybesitzer benötigt mensch oftmals mehrere Tools mit einem Umweg über z.B. den Google Kalender. IPhone User, die keine Probleme damit haben knapp 6,50 EUR pro Monat zu investieren, finden sicherlich mit mobile me einen sehr komfortablen Dienst.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Die elf besten Dialekt-Videos

Dialekte sind wieder im Kommen. Den Eindruck kann mensch zumindest bei einem Blick auf erfolgreiche youtube-Videos bekommen: Dort haben mit Dialekten nachsynchronisierte Ausschnitte bekannter Filme Hochkonjunktur. Das ist aber nicht nur höchst unterhaltsam, sondern der kleine Trend hat meiner Meinung nach eine (medien)pädagogische Dimension: Einmal sind medienpädagogische „Dialekt-Videoprojekte“ ein hervorragender Anlass, sich mit Nachvertonung, Synchronisation, Audioqualität uvm. auseinander zu setzen. Zum Anderen lassen sich anhand der Schicksale berühmter Videos und deren MacherInnen im Internet Urheberrechtsaspekte thematisieren. Und schließlich macht das ganze nicht nur Spaß, auch wird das Projekt schnell zu einer Auseinandersetzung mit der regionalen Kultur und ihren Eigenheiten – und der oft belächelte und als Nachteil empfundene Dialekt kann auf einmal zum Vorteil werden.

Genug Gründe also, hier einmal ein „Showcase“ der besten im Internet verfügbaren Dialekt-Videos zusammen zu stellen – zur Unterhaltung der geneigten LeserInnenschaft und vor allem als Motivation und Inspiration für eigene Projekte. Selbstverständlich mit einigen Hintergrundinfos. Wie immer gilt: Ergänzungen einfach als Kommentar posten!

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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