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Sprachkompetenzförderung
Unter dem Fokus ‚Sprachkompetenzförderung‘ lassen sich unterschiedliche Medienprojekte mit diversem Medieneinsatz und flexibler Zeitdauer durchführen. Von einer Projektwoche in den Ferien bis hin zu einer Radio-AG, die ein ganzes Schuljahr lang aktiv ist, kann es ganz unterschiedliche Rahmenbedingungen geben.
Exemplarisch für Medienprojekte mit dem Fokus Sprachkompetenzförderung wird das Projekt Unsere Stadt vorgestellt. Ausgestattet mit Fotokameras und Aufnahmegeräten können Kindergartenkinder ihren Stadtteil auf neue Weise erleben und kleine Geschichten in der vertrauten Umgebung entdecken und erzählen. Indem sie ihre Augen und Ohren bewusst öffnen, gehen sie auf Entdeckungsreise mit ihren Sinnen und begegnen dabei Menschen und Orten, Geschichten und Bildern. Schließlich werden die Fotos und Lieblingsorte vorgestellt und besprochen, die Interviews angehört und ausgewertet. Vom Blumenladen über den Abenteuerspielplatz bis hin zum Lieblingsbäcker mit den besten Brötchen bekommt dabei jeder Ort den Raum für seine eigene Geschichte. Den ganzen Beitrag lesen
Kampagnen für Jugendliche für Toleranz
Grundsätzlich beschreibt der Begriff Kampagne eine Aktion mit dem Zweck, in der Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam zu machen (auf Plakatwänden, in Fußgängerzonen et cetera). Dabei steht die Form der Inhalte frei, das heißt, es kann sich um einen Film wie auch um eine gedruckte Anzeige handeln. Eine Kampagne ist zeitlich begrenzt und entsteht durch koordiniertes Zusammenarbeiten mehrerer Personen. Ziel ist es, Interessen in der Gesellschaft zu verbreiten und durchzusetzen. Wichtig für den Erfolg einer Kampagne ist eine gut durchdachte Planung, ein klar kommuniziertes Anliegen und zielgruppengerechte Ansprache. Bei medienpädagogischer Kampagnenarbeit steht vor allem das selbständige Arbeiten der Jugendlichen im Vordergrund. Den ganzen Beitrag lesen
Trickfilm
In der Vorbereitung ist es notwendig, sich mit der Theorie des Bildaufbaus sowie mit Technik und Software zu beschäftigen. Dabei geht es nicht darum, alles perfekt zu beherrschen, sondern eine grundlegende Idee zum Umgang mit den Arbeitsmitteln zu haben. Der Workshop ist in mehrere Module untergliedert und kann je nachdem ausführlich oder verkürzt durchgeführt werden. Wenn für den Workshop eine ganze Woche Zeit eingeplant ist, können alle Module ausführlich behandelt werden.
Das erste Modul ist die Fotorallye zu Perspektiven, Bildaufbau, goldener Schnitt und Kameraeinstellungen. Günstig ist es für die jeweilige Aufgabe Beispielbilder oder einen Reader zur Verfügung zu stellen, damit die Teilnehmenden sich daran orientieren können. Ein weiteres Modul ist die Trickfilm-Genreshow. Hier kann schon vorgearbeitet werden, indem die Beispielfilme für die verschiedenen Genre (Zeichentrick, Knettrick, Brickfilm et cetera) schon vorhanden sind oder die Teilnehmenden bekommen nach einer Besprechung der Genre die Aufgabe selbständig im Web passende Trickfilme herauszusuchen. Diese Filme werden nach der Recherche angeschaut und gemeinsam werden die Besonderheiten jedes Genre besprochen. Diese beiden Module können durch einen einführenden Vortrag ersetzt werden. Den ganzen Beitrag lesen
Interkulturelles Kochbuch von und für Frauen
Die Leiterinnen erstellen ein Grobkonzept für das Medienprojekt, wobei es von Vorteil ist, eigene Akzente zu setzen sowie regionale Besonderheiten und Schwerpunkte der Einrichtung mit einzubeziehen, damit das Projekt auch intern auf Interesse stößt und eine große Akzeptanz findet. Hauptsächlich jedoch sollte das Feinkonzept von den Vorstellungen und Ideen der Gruppe geprägt sein. Alle Beteiligte sollen sich mit dem späteren Ergebnis identifizieren können.
Für die Gewinnung der Redaktionsgruppe ist es wichtig, zunächst zu recherchieren, welche persönlichen Kontakte zu interessierten Einzelpersonen oder Einrichtungen mit der Zielgruppe Migrantinnen bestehen. Eine Ausschreibung, die sich direkt an Frauen richtet, wird verfasst und über einen Verteiler an Einrichtungen und die lokale Presse geschickt. Adressatinnen sind Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, die gerne kochen und lernen wollen, wie sie in einer Redaktionsgruppe ein eigenes Kochbuch produzieren können. Zeitplanung und Meilensteine werden erarbeitet und das erste Treffen vorbereitet. Eine Grafikerin wird gesucht, die in Zusammenarbeit mit der Gruppe ein Konzept für das Buch erstellt. Den ganzen Beitrag lesen
Foto-Storys mit Computerspielhelden
Der Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen ist in viele schulische Curricula aufgenommen und beispielsweise fester Bestandteil im Fach „Informationstechnische Grundbildung“ (ITG). Neben der Erstellung und dem Formatieren eigener Texte gehört auch das Einfügen und Bearbeiten von Bildern dazu. Papiercollagen im Kunstunterricht, das Kennenlernen und Anwenden künstlerischer Ausdrucksformen sind ebenso in den Lehrplänen der Klassen fünf bis zehn zu finden, wie die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Textformen und lebensweltbezogenen Themen (beispielsweise jugendspezifische Sprache und Texte) oder das (kreative) Geschichtenerzählen.
Im Fall der Foto-Story „Aus dem Alltag eines Computerspielhelden“ haben im letzten Jahr die Lehrer Herr Gnop (Kunst und Englisch) und Frau Sirtet (Deutsch und Informatik) an der Paschitnow-Gesamtschule in Köln-Mülheim interdisziplinär zusammen gearbeitet und jeweils zwei aufeinander folgende Doppelstunden zu einem gemeinsamen Angebot für die Klasse 8a zusammengefügt. Den ganzen Beitrag lesen
Ton-Dia reloaded
Im Projekt entsteht eine multimediale Präsentation, bei der Fotografie, Ton und Präsentationstechniken Verwendung finden, bei Bedarf auch O-Ton und Video. Inhaltlich gibt es keine Vorgaben. Bei einer digitalen Multivision kann vorher ein Konzept erstellt werden. Ausgehend von dem Konzept wird dann fotografiert. Es ist auch möglich, einen (Sozial-)Raum vorzugeben und oder einen Begriff (Integration, Gegensätze). Beschrieben wird hier das offene Konzept (Raum, Begriff). Den ganzen Beitrag lesen
Primolo – der Webseitengenerator für Schulkinder
Vorbereitung
1. Registrierung
Um mit Primolo arbeiten zu können, muss die zuständige pädagogische Fachkraft sich zunächst auf der Plattform anmelden (www.primolo.de/user/register) und einen Identitätsnachweis erbringen, der sicherstellt, dass Primolo ausschließlich im pädagogischen Kontext genutzt wird. Sobald die Anmeldedaten und erforderlichen Dokumente von der Redaktion überprüft worden sind, wird der Zugang freigeschaltet.
2. Schülerzugänge anlegen
Kinder können sich nicht selbst anmelden. Die Zugänge werden von den pädagogischen Fachkräften angelegt. Sie ordnen jedem Kind einen Benutzernamen und ein Passwort zu. Den ganzen Beitrag lesen
Geschlechtsbezogene Medienarbeit
Im Projekt Schön?! waren Mädchen- und Jungengruppen in Münchner Einrichtungen der offenen Jugendarbeit aufgefordert, sich mit dem Thema Schönheit und ihrem je individuellen und gemeinsamen Verständnis davon auseinanderzusetzen. Durch Aktive Medienarbeit entstanden Fotos, Audio- und Videoclips, die in einem Blog veröffentlicht wurden und die die Haltungen der Jungen und Mädchen zum Thema Schönheit reflektieren. Drei Elemente sind für alle Projekte gleichermaßen wichtig: (1) Die Reflexion über das Thema Schönheit und die Rolle von Medien dabei, (2) die Medienproduktion und (3) die Veröffentlichung.
Seele einhauchen: Das digitale Daumenkino
Vorbereitet werden die Laptops – sind alle Programme auf dem Laptop? Mit einem vorbereiteten Daumenkino kann das Grundprinzip der Animation verdeutlicht werden. Zum Einstieg ist es auch gut, ein ‚(be)greifbares‘ Daumenkino aus Papier mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeinsam zu erstellen. (Es gibt auch fertige im Internet zum Downloaden)
Einfache Animationen:
Der erste Schritt:
Einen Gegenstand suchen, dem Seele eingehaucht werden soll. Den ganzen Beitrag lesen

Schulklassen und einzelne Jugendgruppen sind bei diesem Konzept zu Jugendtagungen eingeladen, um über die Spiele und das Spielen, ihre Motive und mögliche Spannungsfelder zu diskutieren. Sie erhalten dort auch Inputs von erwachsenen Expertinnen und Experten und präsentieren ihre eigenen Medienprodukte zum Thema Computerspiele, etwa Filme, Machinimas, Postkarten, Interviews oder eigene Games.