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#NichtEgal: Materialien für Respekt und Toleranz im Netz

Die Diskussions- und Kommentarkultur im Netz kann uns nicht egal sein. Wir erleben täglich, auf welch unsäglichem Niveau in manchen Social-Media-Kanälen debattiert wird, wie Beleidigungen und Verleumdungen manche Diskussionen zerstören. Um dem entgegenzuwirken, wurden im Rahmen der Initiative #NichtEgal medienpädagogische Materialien entwickelt, die einen respektvollen und toleranten Umgang (on- und offline) befördern möchten und die zum freien Download bereit stehen.

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Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

Menschenrechte gegen Hatespeech

So genannte Hassrede bzw. Hatespeech im Netz – also rassistische, sexistische oder andere diskriminierende Aussagen auf Websites oder in sozialen Netzwerken – sind aktuell ein wichtiges Problem und dankenswerterweise erscheinen immer wieder neue Materialien zum Thema.

Von saferinternet.at kommt aktuell die kostenlose Publikation «Bookmarks – Bekämpfung von Hatespeech im Internet durch Menschenrechtsbildung». In der umfassenden Methodensammlung werden konkrete Szenarien bereitgestellt, wie mit Jugendlichen in Schule und Jugendarbeit verschiedene Aspekte thematisiert und bearbeitet werden können. Dabei werden Menschenrechte als Basis genommen, um Toleranz und Diskriminierung selbstbewusst entgegentreten zu können. Meiner Meinung nach eine schöne Inspiration für entsprechende Projekte in der Medienpädagogik.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Kampagnen für Jugendliche für Toleranz

"Kampagnen für Jugendliche für Toleranz in der Medienpädagogik"Grundsätzlich beschreibt der Begriff Kampagne eine Aktion mit dem Zweck, in der Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam zu machen (auf Plakatwänden, in Fußgängerzonen et cetera). Dabei steht die Form der Inhalte frei, das heißt, es kann sich um einen Film wie auch um eine gedruckte Anzeige handeln. Eine Kampagne ist zeitlich begrenzt und entsteht durch koordiniertes Zusammenarbeiten mehrerer Personen. Ziel ist es, Interessen in der Gesellschaft zu verbreiten und durchzusetzen. Wichtig für den Erfolg einer Kampagne ist eine gut durchdachte Planung, ein klar kommuniziertes Anliegen und zielgruppengerechte Ansprache. Bei medienpädagogischer Kampagnenarbeit steht vor allem das selbständige Arbeiten der Jugendlichen im Vordergrund. Den ganzen Beitrag lesen

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