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Schätze der Filmgeschichte online
"Metropolis Poster" von Jösé auf flickr.com
Es gibt Filmklassiker, die muss mensch – gerade als MedienpädagogIn – gesehen haben. Trotzdem ist es immer wieder erforderlich, sich manche Sequenzen nochmal zu Gemüte zu führen. Und wenn es mal schnell gehen muss, etwa bei der Vorbereitung eines Videoworkshops oder eines Vortrags, und die Zeit nicht mehr für den Gang zur Videothek reicht, dann sind Online-Quellen Gold wert.
Ein Schatz in diesem Sinn sind die Seiten „Film Treasures“ und „Free Movies Online„, die solche Onlinequellen von Filmklassikern an einer Stelle sammeln – sehr umfangreich und gleichzeitig übersichtlich. Die Onlineversionen der Filme bewegen sich rechtlich gesehen sicher in einer Grauzone und sind schon gar nicht für eine Vorführung geeignet, aber zum Selbststudium in der Vorbereitung sicher wertvoll.
Ein must-see in dem Zusammenhang und damit der Filmtipp zum Wochenende ist „Battle Royale„, für mich ein aufrüttelnder Beitrag zum Thema Gewalt in Schulen. [via @uk63]
muCommander: ein FTP-Dateimanager für alle
Auf der Suche nach einem plattformübergreifenden FTP Klienten bin ich vor einiger Zeit auf den schon etwas älteren muCommander gestossen. Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Tool im Stile des Großvaters der Dateimanager, dem Norton Commander.
FTP Verbindungen lassen sich übersichtlich verwalten und verschlüsselt speichern. Durch das Zwei-Fenster System ist es auch möglich, Dateien zwischen verschiedenen FTP Servern direkt zu übertragen. Der muCommander läuft nicht nur unter Windows, Linux und Mac-OS sondern steht auch als portable Version zur Verfügung.
Diese Software ist ideal für Menschen, die an verschiedenen Systemen arbeiten und gerne die gleiche Oberfläche nutzen wollen. Durch die kompakte Größe läuft er auch auf älteren Rechnern sehr flüssig.
Kostenlos und schön unter Windows schneiden
VideoSpin als Alternative zum MovieMaker?
Dem/der mit dem Mac arbeitenden MedienpädagogIn wird immer wieder die Frage gestellt, was denn gute und kostenlose Videoschnittprogramme für Windows seien. Das ist keine leicht zu beantwortende Frage, ist doch der Windows MovieMaker höchstens kostenlos. Mit VideoSpin scheint nun eine schöne Alternative verfügbar zu sein.
Das kostenlose Programm aus dem Hause Pinnacle erinnert schon mit seiner Oberfläche wohl nicht zufällig an Pinnacle Studio. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt und ist mit den meisten Videoschnittprogrammen vergleichbar. Leider kann ich mit keinem Praxistest aufwarten, ein erstes Ausprobieren hat allerdings den guten Eindruck bestätigt: Das Programm scheint alle nötigen Funktionen zu bieten, ist intuitiv zu bedienen und liefert wohl auch ansprechende Ergebnisse. Die Netzwelt bietet für alle EinsteigerInnen eine erste Bedienungsanleitung – auch auf der VideoSpin-Website finden sich zahlreiche Tutorials.
Haben Sie Erfahrungen mit VideoSpin? Dann geben Sie uns doch ihre Einschätzung mit einen Kommentar weiter.
Nützliche Firefox Erweiterungen
Firefox.png von http://aboutonlinetips.com/
In diesem Jahr surfen zum ersten Mal in Deutschland mehr Menschen mit dem Mozilla Firefox Browser als mit dem Internet-Explorer. Die Vorteile des Browsers liegen auf der Hand: Er ist kostenlos, plattformunabhängig und vor allem: Mit einer Vielzahl von Addons erweiterbar.
Grund genug, ein paar nützliche Firefox Addons zu empfehlen, die auch ausserhalb medienpädagogischer Projekte eine echte Hilfe sein können.
Der Webserver in der Hosentasche
"Die Butze" von rockygranada auf photocase.com
Der Internet-Zugang wird (per Handy&Co.) zwar immer leichter und allgegenwärtiger, dennoch ist es nach wie vor angesagt, eine Website auf mal offline laufen zu lassen. Die Serversoftware „XAMPP“ ist dafür ein geniales Werkzeug, bietet sie doch alles in einem Paket, was eine dynamische Website braucht (also insbesondere PHP und mySQL). So kann bspw. ein Weblog auf einem beliebigen Computer für Test- und Präsentationszwecke installiert werden.
Das ganze geht noch einfacher und abgefahrener: Nun gibt es die Software auch (für Windows) in einer portablen Version! Das bedeutet, ein medienpädagogisches Website-Projekt oder die eigene Website kann ab sofort auch rechnerunabhängig per USB-Stick laufen. Wir zeigen hier, wie Sie XAMPP portable installieren und einrichten.
[Gerne würde ich auch ein HowTo für Mac OS X veröffentlichen, leider scheint es hier keine einfache Möglichkeit zu geben einen Server auf einem externen Medium zu installieren. Haben Sie hier Erfahrung und eine Lösung? Ich bin für Tipps dankbar.]
Drehbücher zum Spicken
„books in a stack“ von austinevan auf flickr.com
Wer Filme macht, der/die wird in den meisten Fällen das Drehbuch bzw. Konzept selbst schreiben wollen, bestimmt das Buch doch den Kern des Werks. Das gilt vor allem für die Medienpädagogik, wo es um die Arbeit an Inhalten geht. Die Kinder und Jugendlichen wollen „ihre“ Themen in ihren Filmen wiederfinden, wollen „ihre“ Geschichten erzählen.
Dennoch kann es Momente geben, wo es interessant ist, sich Drehbücher von „großen“ Filmen anzusehen: Um die Lieblingsszene des Lieblingsfilms schwarz auf weiß zu sehen – um zu sehen wie bestimmte Dinge von Profis aufgeschrieben werden – umvon Profis abzugucken – oder um zur Übung die Lieblingsszene nachzudrehen.
Für solche Momente gibt es eine Lösung, denn viele Originaldrehbücher (oder Transkripte) sind im Internet verfügbar. Ich habe eine Liste von Websites zusammen gestellt, die Drehbücher zum Download bereitstellen.
Bestrafen Sie sich für Ihre Schlamperei!
Lose/Lose für den Mac
Worin liegt der Reiz ein Computerspiel zu spielen? Ist es das Messen mit anderen Spielern und Freunden, ist es der Drang sich zu verbessern und seine bereits erreichten Scores weiter zu erhöhen? Wissenschaftler denken schon lange über diese Frage nach und unterschiedliche Forschungen bringen unterschiedliche Ergebnisse hervor.
Ich möchte mich an dieser Stelle aber damit begnügen eine Anregung für einen Selbstversuch zu liefern. Aber Achtung, der Einsatz ist höher als alles dagewesene und „Esc“ und „Restart Level“ und dergleichen fallen aus: Es geht um Ihre Daten! Das Prinzip von lose/lose ist einfach und ähnelt dem Spiel „Space Invaders“. Der/die SpielerIn muss Aliens abschießen, doch jeder Abschuß wird nicht wie gewohnt mit einer bestimmten Punktzahl belohnt sondern mit dem Löschen einer Datei des Computers.
Ich nenne das ein wirklich innovatives (okay, es gab unter DOS schon ein ähnliches Tool) und medienpädagogisch nützliches Spielkonzept, insbesondere für alle retardierten Ordnungsfanatiker unter uns denen der Mut gefehlt hat Zeit für den „digitalen Frühjahrsputz“ aufzuwenden. Die Touristen unter den Lose/Lose-Spielern cheaten und erstellen vor dem Spielgbeginn ein Image – aber ich stehe dazu.
via Macwelt
Video to iPhone Converter für 3 Wochen kostenlos
Bei medienpädagogischen Projekten steigen die Mobiltelefone der Teilnehmer stetig in der Gunst, wenn es darum geht die Resultate der Woche so schnell wie möglich und vorzeigbar mit (nach Hause) zunehmen. Das schnelle Ergebnis und die Tatsache, dass man sein Werk ständig am Mann oder an der Frau hat, überliegen oft den Argumenten des Feinschliffs oder der Bildqualität. Den ganzen Beitrag lesen
Screenshots am Windows PC
Wer unter Windows einen Screenshot anfertigen möchte ist ganz gut mit der „Druck“ Taste und einem Grafikprogramm bedient. Etwas aufwendiger wird es dann, wenn lediglich ein Screenshot von einem festgelegten Teil des Bildschirms angefertigt werden soll. „Druck“ Taste drücken, Grafikprogramm öffnen, einfügen, Teilbereich ausschneiden, in neues Dokument einfügen und speichern.
Eine große Hilfe in einer solchen Situation ist das kostenlose Tool Picpick. Einmal im Autostart abgelegt stehen einem tolle Möglichkeiten zur Verfügung. Mit frei gestaltbaren Tastenkombinationen kann schnell ein Screenshot vom ganzen Monitor, einem bestimmten Bereich oder sogar von der gesamten Seite angefertigt werden. Die Datei kann dann wahlweise im eigenen Picpick Editor bearbeitet oder direkt auf dem PC abgespeichert werden.
Neben einer Bildschirmlupe steht auch unter anderem eine Whiteboardfunktion zur Verfügung. Hier ist es möglich, den Bildschirm zu „bemalen“ und dann von dem markierten Screen ein Foto zu machen.

Integratives Arbeiten sollte auch in der Medienpädagogik selbstverständlich sein, gelingt aber auch hier viel zu selten. Neben den üblichen Hinderungsgründen kommt hier auch noch der technische hinzu: Die eingesetzten Hilfsmittel (Computer, Programme, Websites) müssen barrierefrei sein. Auch das ist kein leichtes, aber ein lösbares Unterfangen und seit kurzem ist es noch einfacher.