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Open Source Web Office
Cloud Computing ist ja schön und gut, aber ein schlechtes Gefühl bleibt dabei schon zurück: Mensch muss sich immer wieder die Frage stellen, wo denn die eigenen Daten so landen, wer sie verwaltet und auf welchem Server sie sich eigentlich befinden. Um einiges cooler wären Web-Anwendungen mit der gleichen Funktionalität, die mensch sich auf dem eigenen Server installieren könnte. Gerade für Medienpädagogik und Jugendarbeit böten sich tolle Möglichkeiten bei maximaler Datensicherheit.
Bis vor kurzem dachte ich, diese Idee wäre eine Utopie und Webanwendungen auf dem eigenen Server unrealistisch. Dann sind mir zwei Anwendungen – eyeOS und OpenGoo – über den Mauszeiger gelaufen, die fast genau das bieten. Und ich habe sie (dank an Manuel) gleich mal auf ihren Praxiswert für die Medienpädagogik kurzgetestet.
Unterstützung aus dem Nezz
Ob medienpädagogische Hintergrundinformationen, Anleitungen zu Programmen, praktische Tipps zu Audio-/Videoprojekten oder einfach Inspiration für das nächste Projekt: Bei soundnezz.de werden viele Wünsche erfüllt. Die Stärke der Seite liegt zweifellos auf den Materialien und dort wiederum im Audiobereich, aber auch sonst lohnt es, sich dort mal umzuschauen. soundnezz.de ist eigentlich eine Internetplattform für Kinderradio-, Jugendradio- und studentische Radio- und Videogruppen aus Baden-Württemberg.
Webprojekte mit WordPress
In der letzten Woche habe ich zum ersten Mal ein medienpädagogisches Internetprojekt mit Jugendlichen durchgeführt, bei dem die Website mit Hilfe von WordPress erstellt wurde. Hier kommt ein kleiner Praxisbericht/Praxistest mit meinen Erfahrungen, Tipps, Lehren und Empfehlungen inkl. eines Vergleichs mit der Arbeit mit Systemen wie Typo3. Den ganzen Beitrag lesen
Schöne Gestaltungserfolge mit Rastern
Die Gestaltung von Publikationen – egal ob Website, Partyflyer oder Schülerzeitung – ist eine beliebte Aufgabe, besonders in medienpädagogischen Projekten. Auch wenn auf den ersten Blick der Kreativität freier Lauf gelassen werden kann, ist es gut sich an ein paar Grundregeln zu halten: klare Strukturen, wenige Schriftarten, deutliche Schwerpunktsetzung. Die MacWelt bietet auf ihrer Website ein gutes Gestaltungs-HowTo an, in dem anschaulich erklärt wird, wie mensch mit Rastern gute Ergebnisse bei der Gestaltung von Publikationen erreicht.
HowTo-Videos und andere Materialien
Wissenscommunities sprießen teilweise wie Pilze aus dem Boden – vom Kuchenbacken über die Autoreparatur bis hin zum Software-HowTo kann mensch sich dort zu fast allen Tätigkeiten zeigen lassen wie’s geht. Auf der Suche nach (medien)pädagogischen Inhalten sind die Grenzen aber schnell erreicht – entsprechende Inhalte finden sich nur schwer. Unterstützung naht durch die Schweizer Internetseite unterrichtsmedien.ch: Auf dem Linkportal können Verweise zu allen möglichen Medien gesammelt werden, die in pädagogischen Kontexten genutzt werden können.
Ein sehr schönes Beispiel für medienpädagogische Inhalte ist der interaktive Videoguide „Filmen lernen mit dem Schweizer Fernsehen“. Das HowTo-Video ist sehr schön gemacht, gut strukturiert und zeigt alle Basics zum Videofilmen. Blöd nur, dass alles in Schwyzerdütsch kommentiert ist, so kann mensch teilweise die Inhalte nur erraten. Auch auf unterrichtsmedien.ch gefunden habe ich TeacherTube. In dieser Videocommunity finden sich auch bspw. iMovie-HowTo-Videos zu verschiedenen Aspekten.
Unter der Haube von iMovie08
Der Aufschrei nach der Einführung von iMovie7/iMovie08 ist weitestgehend verhallt – mit dem Update auf iMovie7.1 hat Apple einige Kritikpunkte aufgenommen und behoben; außerdem stellt sich mit wachsender Erfahrung mit dem Programm die Erkenntnis ein, dass die Arbeit damit gar nicht so unattraktiv ist.
Die wichtigsten anfangs bemängelten Punkte seien noch einmal genannt: Die unkomfortable Audiobearbeitung, Ungenauigkeit im Schnitt/beim Trimmen, mangelnde Qualität beim Export und insbesondere fehlende Kapitelmarken beim Export zu iDVD. Viele davon sind allerdings mittlerweile gelöst bzw. lassen sich durch einen Workaround umgehen.
Ich erkläre in diesem Artikel, wie sich mehrere Audiospuren, bildgenauer Schnitt, Kapitelmarken und sogar die Überlagerung von Bildern mit Film realisieren lassen. Damit möchte ich den Einsatz bei medienpädagogischen Videoprojekten weiter erleichtern. Denn insbesondere bei einfachen Projekten hat iMovie7/iMovie08 durchaus seine Berechtigung.
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Pimp my Photo reloaded: Himmel tunen
Das letzte pimp-my-photo-Posting erfreut sich großer Beliebtheit, daher lege ich mit Hilfe des SmashingMagazines schnell und gerne nach: Die Leute der Seite haben diesmal Photoshop-Tutorials zusammengestellt, mit denen sich Himmel und auch Weltraum-Bilder manipulieren lassen. Der Bezug zur Medienpädagogik ist bei weitem nicht so naheliegend wie bei der letzten Zusammenstellung, allerdings möchte ich nicht ausschließen, dass die Dynamik von Projekten auch das Bearbeiten von Himmeln auf die Tagesordnung bringt (vor allem bei schlechtem Wetter). In diesem Sinne: Frohes Werkeln!
Medienpädagogik Praxis-Podcast#2: Comics erstellen mit Comic Life
In diesem Screencast möchte Ich die Anwendung Comic Life der Firma Plasq vorstellen. Mit diesem Programm kann man, nach einer kurzen Orientierungsphase, schnell und kreativ eigene Comics erstellen. Das tolle an diesem Tool ist, dass es als kurzweiliger Lückenfüller für einen halben Tag, aber auch im Rahmen eines einwöchigen medienpädagogischen Projektes genutzt werden kann.
Medienpädagogik Praxis-Podcast#1: Audacity HowTo
In unserem ersten „Medienpädagogik Praxis Screencast über die Open Source Audio-Software Audacity gehen wir auf die elementaren Grundfunktionen dieser genialen Software ein.
Broschüre „handy life“
So wie die Netze konvergieren und die Medien zusammenwachsen steigen die Anwendungsmöglichkeiten für die Medienpädagogik. LizzyNet und Netzcheckers haben nun mit ihrer Broschüre „handy life“ eine lobenswerte Zusammenfassung von technischen Möglichkeiten und Anleitungen rund um Handy, GPS, Internet, MP3 und Co. an den Start gebracht.
Die Publikation richtet sich vor allem an Jugendliche und erklärt, wie Handyvideos gedreht, Podcasts gemacht und veröffentlicht, Handylogos und Klingeltöne gestaltet werden, wie Geocaching funktioniert und was Cellcasts sind – alles jeweils mit Softwaretipps (für Windows). Alles in allem zwar keine grundlegend neuen Informationen, aber eine gute Zusammenstellung der verschiedensten Bereiche „unter einem Dach“.
Peinlich ist nur eins: Ein Bild eines MacBooks, auf dem der Windows Movie Maker läuft. Das zeugt nicht unbedingt von Kompetenz. Trotzdem: hier gibts die Broschüre zum Download (8MB).
