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Audio Post-Produktion online mit Auphonic

Mit Auphonic möchte ich Ihnen heute einen online-Dienst vorstellen, der eine anspruchsvolle Audio Post-Produktion verspricht. Der Vorteil von Web-Angeboten liegt auf der Hand: Es ist egal, welches Betriebsystem auf einem Computer installiert ist, auch der Besitz einer Schnitt- und Bearbeitungssoftware ist nicht erforderlich.

Rohaufnahmen können bei Auphonic in verschiedenen Dateiformaten hochgeladen werden. Dort übernimmt der Web-Service dann eine umfangreiche und voll automatisierte Optimierung der Datei. So werden z.B. unterschiedliche Lautstärken, die nunmal in einem Interview entstehen, automatisch angeglichen, Musik, Sprache und andere Hintergrundeffekte werden berücksichtigt und von Störgeräuschen befreit.

Auphonic ist ein wirklich feines Angebot, unsere Testdatei wurde sehr schnell bearbeitet und das Ergebnis hat überzeugt.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Radio machen

Radio machen in der Medienpädagogik

„Radio Free Strawberry“ von cogdogblog auf flickr.com (cc by)

Radio lebt und erfreut sich ungebrochener Popularität gerade bei Jugendlichen – und dank Internet ist es leichter denn je auf Sendung zu gehen. Für alle, die diesen Schritt mit einem Projekt in der Medienpädagogik wagen wollen, ist das Blog „Radio machen“ ein guter Einstieg.

Die Radiomacherin Sandra Müller bietet dort Links auf Materialien wie zum Beispiel Schülerradio-Tutorials [1,2] oder Tipps für gute Radiosprache sowie kleine Übungen. Im Blog selbst finden sich viele Kniffe, etwa für gelungene Interviews. Etwas ärgerlich ist, dass einige Inhalte nur dafür da zu sein scheinen, das Buch der Autorin zu promoten, und es so viele dead ends auf der Website gibt. Wen das aber nicht stört, der/die kann dort viele praktische Dinge entdecken.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 12.11.2012

(Interkulturelle) Audioprojekte leichtergemacht

Interkulturelle Audioarbeit in der Medienpädagogik

Ausschnitt aus einem Handout

Interkulturelle Audioprojekte, das hört sich zunächst besonders schwer an, auf den zweiten Blick ist das besonders passend: Wo sonst wird so genau hingehört und steht Sprache so im Mittelpunkt wie bei Audioprojekten?

Die Website „Interaudio“ trägt dazu bei, dass solche Projekte in der Medienpädagogik besser und leichter gelingen – mit vielen Hörbeispielen zu verschiedensten Themen (CC-lizensiert!) und vor allem mit Handouts, die in verschiedenen Sprachen Tipps zu Interviewführung, Radio- und Hörspielproduktion und anderen Dingen geben. Und davon profitieren obendrein auch „normale“ Audioprojekte.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Apps zum Musik selber machen

Musik selber machen unter iOS in der MedienpädagogikCa. ein Viertel der BesucherInnen des Jugendzentrums in dem ich arbeite (Freizeitstätte KistE) haben iPhones oder iPod Touches, mehr als ein Viertel haben Android Phones. Genutzt werden diese aber oft nur zum Telefonieren, Spielen und Musik hören. Was für eierlegende Wollmilchsäue sie eigentlich in der Tasche mit sich herumtragen, ist den Kids meist nicht bekannt.

Das Musikstudio in unserem Jugendzentrum (Komplettkosten ca. 5000 Euro) hat eine hohe Anziehungskraft für viele unserer von Hip Hop begeisterten BesucherInnen. Mit kostenlosen oder günstigen Apps kann man aber auch mit Smartphones recht professionell Musik machen. Wobei es viel mehr gute Musik Apps für iOS als für Android gibt. Hintergrund ist die zu hohe Latenz (Verzögerung) bei Android die sich aber bessern soll.

Daher im Folgenden Tipps für iOS Geräte mit einem Focus auf Einsatz in der (Medien)Pädagogik: Den ganzen Beitrag lesen

Hörspiele und Podcasts im Browser schneiden

Audio im Browser bearbeiten in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website

Medienprodukte online zu erstellen ist immer auch eine Frage der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Bei Audioprodukten wie Hörspielen oder Podcasts halten sich die Datenmengen allerdings in Grenzen und so kann es auch mal angesagt sein, im Browser Audiofiles zu schneiden.

Mit dem kostenlosen browserbasierten Audioeditor „myna“ habe ich dafür ein vielversprechendes Angebot entdeckt: Mit myna ist es möglich, mehrere Tracks zu arrangieren, einfache Bearbeitungen vorzunehmen und auch einige Effekte anzuwenden. An „richtige“ Software reicht das sicher nicht heran, aber myna ist eine tolle Lösung, wenn es in der Medienpädagogik mal schnell gehen muss und nur ein internetfähiger Rechner zur Verfügung steht. Ein erster Test hat einen sehr guten und stabilen Eindruck hinterlassen – myna bietet alles, was mensch für einfache Vorhaben braucht.

Kennen Sie andere Online-Audioeditoren? Ergänzen Sie einfach mit einem Kommentar.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Das Leid mit den Klischees

Medienpädagogik, Sprache und BehinderungMedienpädagogik ist oft auch Begegnung – mit fremden Menschen, neuen Themen, anderen Perspektiven und unbekannten Lebensumständen – und Jugendliche lassen sich gerne und jenseits von Klischees darauf ein. Wenn anschließend Medienprodukte über solche Begegnungen entstehen, ist es dann wichtig, nicht wieder in alte gesellschaftliche Muster und eingeschliffene Redewendungen zu verfallen.

Wenn es um Menschen mit Behinderungen geht, sind solche sprachlichen Fallen besonders verbreitet, und umso schöner ist, dass mit „leidmedien.de“ ab sofort eine Website existiert, die über klischeehafte und diskriminierende Formulierungen informiert und Alternativen anbietet. Ein must-read für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Wie das Internet selbst

Mozilla Popcorn in der MedienpädagogikDas Internet ist nicht nur eine bedeutende Publikationsplattform für medienpädagogische Projekte geworden – Aktive Medienarbeit, auch im Audio- und Videobereich, bezieht sich auch mehr und mehr auf die Eigenarten von Websites, bspw. durch die Produktion von interaktiven Videos.

Mozilla Popcorn eröffnet für die Medienpädagogik im Web wahrhaft neue Dimensionen: Die Plattform macht es möglich, „crossservice“-Mashup-Produktionen zu gestalten. So kann z.B. ein Video mit (Realtime!)Tweets und Bildern visualisiert werden, ein Soundcloud-File mit einem Streetview-Rundgang versehen und vieles mehr. So, wie das World Wide Web nunmal ist: vernetzt, vielschichtig, multimedial.

Wer die vielfältigen Beispiele sieht, dem/der erschließen sich sofort die riesigen Potenziale für Medienprojekte mit Jugendlichen. Vieles lässt sich schon jetzt mit dem Popcorn Maker (Tutorial hier) umsetzen, auch wenn der noch in der Alpha-Phase und damit teilweise recht wacklig ist. Die weitere Entwicklung von Mozilla Popcorn sollte mensch auf jeden Fall im Blick behalten.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Das Webradio auf dem eigenen Server

Webradio in der Medienpädagogik

"The Old Jukebox" von C.P.Storm auf flickr.com (cc by)

Brecht hatte recht: Wer das Internet betrachtet, findet seine Radiotheorie bestätigt, denn noch nie war es so einfach zum/zur MedienproduzentIn zu werden. Das gilt nicht zuletzt auch für (Web)Radio.

Jugendredaktionen aus der Medienpädagogik, die ihr Webradio auf einem eigenen Server betreiben wollen, finden mit „Airtime“ auch gleich eine kostenlose Rundumlösung – inkl. Playlists, Kalender, Streamingserver und vielem mehr. Die größten Hürden stellen sich da höchstens noch auf dem medienrechtlichen Feld auf – Florian Bottke hat hier aber eine gute Checkliste für die Einrichtung eines Webradios aufgestellt. In seinem Blog findet sich auch eine Installationsanleitung für Airtime.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Klassiker und Delikatessen der Medienpädagogik

Aktive Medienarbeit und Medienpädagogik

Feinste Zutaten für gelungene Projekte

Aktive Medienarbeit ist eine zentrale Methode der Medienpädagogik und täglich werden in unzähligen Projekten neue und bewährte Konzepte angewandt. Gleichzeitig entdecken viele Einrichtungen und PädagogInnen Medienpädagogik oder die Aktive Medienarbeit neu und suchen nach Inspirationen.

Das Medienpädagogik Praxis-Blog und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis möchten die bewährten Rezepte und die engagierten Köchinnen und Köche zusammenbringen und deshalb ein Medienpädagogisches Kochbuch (Arbeitstitel) herausgeben. In diesem Buch werden (Medien)PädagogInnen über ihre Erfahrungen mit ihren Projekt“rezepten“ schreiben, ihr Wissen sammeln und weitergeben. Das Besondere: Das Buch ist nicht nur auf Papier, sondern auch online verfügbar!

Sicher haben auch Sie Erfahrungen mit einer für Sie bewährten Projektform der Aktiven Medienarbeit. Wir freuen uns, wenn Sie darüber schreiben möchten! Füllen Sie einfach unser kurzes Formular aus und schicken Sie uns Ihre Skizze per Mail zu; Deadline für das Buch ist der 2. April. Im April werden wir Artikel für das Kern-Buch auswählen, möchten aber möglichst alle eingereichten Konzepte auch online veröffentlichen. Schließlich geht es um einen Austausch für alle.

Zur Orientierung hier unsere vorläufige Gliederung. Auch hierzu freuen wir uns über Anregungen. Ergänzen Sie einfach mit einem Kommentar. Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Digitales und transmediales Erzählen – das Storytelling

Digital Storytelling in der MedienpädagogikStorytelling. Begegnet man diesem Begriff, hat man zumindest erst einmal das Gefühl, sich so einiges darunter vorstellen zu können, doch selbst nach eingehender Beschäftigung mit der Thematik bleibt die Definition mitunter schwammig. Zwei Dinge sind jedoch klar. Zum einen verbindet sich mit dem Begriff des Storytelling nicht nur eine Geschichte mit einem oder mehreren linearen Erzählsträngen, sondern häufig eine ganze Welt, die gemeinsam von mehreren Usern erschaffen wird. Und zum anderen ist es vor allem dieser Schaffensprozess, der das Storytelling kennzeichnet. Es birgt damit ein erhebliches Potential für die handlungsorientierte Medienpädagogik.

Die Produktion von Digital Stories verlangt selbstständiges Handeln und Lernen. Durch die Verknüpfung verschiedener Medien (Bild, Ton, Video, etc.), Vernetzung von unterschiedlichen Inhalten und die Kooperation mit anderen Verfassern und Produzenten wird nicht nur Medienkompetenz gefördert. Gerade auch die persönlichen digitalen Geschichten fördern den Spaß im Umgang mit den audiovisuellen Medien. Zudem ist diese Methode nicht nur für ein spezifisches Fach geeignet. In amerikanischen Schulen wird seit einigen Jahren fächerübergreifend Digital Storytelling angewendet, sei es zur Visualisierung von historischen Fakten oder zur Präsentation von Zusammenhängen. Dank freier Software und Web-2.0-Technologie gestaltet sich der Prozess immer einfacher und der Verbreitungsweg wird kürzer. Nie war es so einfach digitale Geschichten zu verfassen und mit anderen zu teilen. Den ganzen Beitrag lesen

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