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Musik selber machen mit Android-Apps

Musikapps in der MedienpädagogikMit Smartphones und Tablets kann man recht professionell Musik machen oder mit einfach zu bedienenden Apps kreativ werden. Und die hohe Verbreitung der Geräte ermöglicht nachhaltiges arbeiten in der Medienpädagogik. Denn oft haben die Teilnehmer das „mobile Studio“ auch nach dem Workshop immer verfügbar in der Hosentasche dabei. iOS Apps für iPhone/iPod/iPad haben wir im ersten Artikel zu dem Thema behandelt. In diesem Teil zwei geht es um Apps für die Android Plattform. Und hier läuft einiges schlechter und anderes besser als auf den Apple Produkten.

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Git und die Medienpädagogik

git in der Medienpädagogik

CC BY Jason Long

Git ist fast allen MedienpädagogInnen sicher schon einmal begegnet – meist auf Entwicklungsplattformen für freie Software wie github.

Dennoch spielt es etwa in der aktiven Medienarbeit kaum eine Rolle und das durchaus nicht unberechtigt. Denn schließlich ist es vor allem ein EntwicklerInnenwerkzeug, recht komplex und damit nicht unbedingt leicht zu erlernen.

Ich habe es dennoch getan 🙂 und bin seitdem mehr denn je der Überzeugung, dass Git einen Platz in bestimmten Bereichen der Medienpädagogik haben sollte. Die Motivationen und Zielvorstellungen können ganz verschieden sein:

  • Wer Websites und Programme in medienpädagogischen Projekten entwickelt, der/die sollte sich dabei an Tools und Workflows der Profis orientieren. Genauso wie Jugendliche Grundkenntnisse im Programmieren haben sollten, sollten sie auch Tools kennen, die rund um die Entwicklungsarbeit eingesetzt werden.
  • Für die Beurteilung von OpenSource-Software (für Jugendliche ebenso wie für MedienpädagogInnen) ist die Funktionsweise von Git essenziell. Nur so kann beurteilt werden, wie breit die EntwicklerInnenbasis ist oder wie dynamisch die Entwicklung ist.
  • Und schließlich kann es für manche Projekte einfach sehr hilfreich sein, eine Software wie Git einzusetzen, um unkompliziert und effizient zusammenzuarbeiten.

Zugegebenermaßen ist Git schon ein bisschen nerdy. Die Auseinandersetzung damit ist jedoch medienpädagogisch geboten und macht an manchen Stellen das Leben leichter. In diesem Artikel möchte ich mögliche Anwendungsgebiete skizzieren und Quellen auflisten, um Git zu lernen und zu lehren. Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Schöne Präsentationen ohne Prezi und Flash

impress.js und Strut in der MedienpädagogikÜber impress.js habe ich schon früher geschrieben – und zugegebenermaßen war ich damals offenbar ein wenig zu sehr beeindruckt vom Ergebnis der Präsentationslösung. Denn eine Präsentation im dreidimensionalen Raum inkl. Farben und Schriften per HTML zu gestalten hat sich beim ersten Ausprobieren als mehr als sportlich rausgestellt.

Doch Hilfe naht: Es gibt erste impress.js-Editoren, die im Browser laufen und mit denen sich entsprechende Präsentationen sehr leicht und intuitiv erstellen lassen. Der stabilste und am besten gepflegte ist meiner Meinung nach „Strut„. Doch damit bekommt mensch nicht nur einfach schöne Keynotes, die sich auch offline abspielen lassen: Strut ist OpenSource, lässt sich kostenlos downloaden und läuft auf einem beliebigen Server, also etwa auch auf einem lokalen wie XAMPP.

Kostenlos, offline erstellte, offline abspielbare Präsentationen, die super aussehen und noch dazu ohne Flash auskommen – damit wird impress.js fast vollständig zur Prezi-Alternative. Einzig das kollaborative Erstellen fehlt bisher.

Auf der Wiki-Seite zu impress.js finden sich noch weitere Editoren, Präsentationsbeispiele sowie andere Tools für die Software, inkl. einer Notizen-Konsole für Vortragende.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

CarotDAV – Zugriff auf Sugarsync, Dropbox, WebDAV, FTP, Skydrive, Google Drive…

Sugarsync, Dropbox, WebDAV, FTP, Skydrive, Google Drive – das alles sind Dienste und Möglichkeiten, Dateien auf einem Server oder in der Cloud abzuspeichern. Hierdurch entstehen tolle Möglichkeiten der Zusammenarbeit, dass diese Dienste auch den sozialen Faktor – vernetzen und tauschen – größtenteils erfüllen. Allerdings finde ich es manchmal recht unübersichtlich, vor allem wenn ich selbst mehrere Dienste in Anspruch nehme. Schließlich möchte ich nicht für jedes Angebot einen separaten Klienten auf meinem System installiert haben.
Abhilfe schafft hier unter Windows das kostenlose Programm CarotDAV. In der explorer-artigen Umgebung können dann die Dateien hoch und heruntergeladen sowie gelöscht werden. Positiv ist auch, dass CarotDAV nicht installiert werden muss, also portable funktioniert. Eine tolle Sache für Menschen, die an fremden PCs ohne Installationsrechten auf ihre eigenen Dateien zugreifen wollen…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Selbst zum Hotspot werden

Hotspots einrichten in der Medienpädagogik

„Hotspot“ von twicepix auf flickr.com (cc by-sa)

MedienpädagogInnen sind bei Seminaren und Projekten oft in einer Situation, wo nur ein Rechner mit dem Internet verbunden ist, mindestens zehn andere das gerne auch wären – und kein Hub oder Switch zur Hand. Schön wäre es da, wenn mensch diese Internetverbindung mit anderen teilen könnte.

Das geht! Mit MyPublicWiFi gibt es eine kostenlose Software, mit der ohne großen Aufwand unter Windows ein solcher W-LAN-Hotspot eingerichtet werden kann. Wie das geht, beschreibt PC-Welt in einem kurzen HowTo. Unter Windows7 existiert mit „Virtual Wifi“ auch eine eingebaute Funktion, die nicht ganz so komfortabel einzurichten ist, aber auch das lässt sich bewerkstelligen. Und BesitzerInnen eines Macs finden in den Systemeinstellungen unter „Freigaben“ bzw. „Sharing“ die so genannte „Internetfreigabe“ – mit der geht das im Handumdrehen…

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Apps zum Musik selber machen

Musik selber machen unter iOS in der MedienpädagogikCa. ein Viertel der BesucherInnen des Jugendzentrums in dem ich arbeite (Freizeitstätte KistE) haben iPhones oder iPod Touches, mehr als ein Viertel haben Android Phones. Genutzt werden diese aber oft nur zum Telefonieren, Spielen und Musik hören. Was für eierlegende Wollmilchsäue sie eigentlich in der Tasche mit sich herumtragen, ist den Kids meist nicht bekannt.

Das Musikstudio in unserem Jugendzentrum (Komplettkosten ca. 5000 Euro) hat eine hohe Anziehungskraft für viele unserer von Hip Hop begeisterten BesucherInnen. Mit kostenlosen oder günstigen Apps kann man aber auch mit Smartphones recht professionell Musik machen. Wobei es viel mehr gute Musik Apps für iOS als für Android gibt. Hintergrund ist die zu hohe Latenz (Verzögerung) bei Android die sich aber bessern soll.

Daher im Folgenden Tipps für iOS Geräte mit einem Focus auf Einsatz in der (Medien)Pädagogik: Den ganzen Beitrag lesen

Free your Android

Android-Smartphones befreien in der Medienpädagogik

„Cyanogenmod 7“ von DanielPrieto auf flickr.com (cc by-nc-sa)

Fremdbestimmtheit ist ein großes Problem, wenn es um die Nutzung von (Android-)Smartphones geht – auch im Umfeld von medienpädagogischen Projekten. Beispielsweise wird circa 30% des Speichers von Apps reserviert die der Hersteller vorinstalliert hat. Es ist jedoch nicht möglich die vorinstallierten Apps zu deinstallieren. Das wiederum liegt daran, dass der Benutzer auf seinem eigenen Gerät in der Regel nicht über die nötigen Benutzerrechte verfügt. Das wiederspricht unserem Verständnis von dem Eigentum, das wir als Käufer an diesem Handy beanspruchen.

Aufgrund der fehlenden Rechte auf meinem Telefon ist es mir auch verwehrt, selbst Updates des aktuellen Betriebssystems zu installieren es sei denn mein Hersteller stellt mir entsprechende Updates zur Verfügung. In der Regel ist damit erhöhter Entwicklungsaufwand verbunden der sich für die Hersteller nicht rechnet. Und so können die Nutzer von den Neuerungen am Betriebssystem, die herstellerunabhängig entwickelt werde, nicht profitieren.

Dies alles kann man aber ändern, weil Android Freie Software ist. Wie Sie selbst die Macht über Ihr Smartphone übernehmen können und ein neues Betriebssystem auf Ihrem Handy installieren, werde ich in diesem Artikel beschreiben. Den ganzen Beitrag lesen

Kostenloser WYSIWYG Editor: Windows, Linux und Mac

Heute möchte ich Ihnen wieder eine tolle Software vorstellen, den kostenlosen und plattform- übergreifenden WYSIWYG Editor BlueGriffon. Auch wenn ich selbst fast alles über Content Management Systeme mache, ist es ab und an mal nötig, etwas HTML zu verändern oder eine PHP Seite zu bearbeiten.

BlueGriffon läuft unter Windows (XP, 7, 8), Linux und MacOS 10.8,  stammt vom gleichen Programmierer wie das recht bekannte NVU und gilt als dessen Nachfolger. Viel Spass damit 😉

 

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Chatten mit Thunderbird

Chat und InstantMessaging in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website

Eine kleine, aber sehr praktische Veränderung, die den medienpädagogischen Büroalltag erleichtern kann, weil sie die Anzahl der geöffneten Fenster bzw. Websites reduziert: Ab sofort (bis Version 15 muss sie aktiviert werden) hat der eMail-Client Mozilla Thunderbird eine integrierte Chat/InstantMessaging-Funktion.

Mit dem Programm können damit (zur Zeit) Nachrichten mit IRC, Facebook, Twitter und GoogleTalk ausgetauscht werden. Gerade bei Facebook-Nachrichten finde ich das sehr praktisch, weil ich kein ständig offenes FB-Fenster brauche und trotzdem mit KollegInnen in Kontakt sein kann.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Portable Apps selber machen

Für Windows-User unter den LeserInnen die Portable Apps nutzen, könnte die kostenlose Software Cameyo interessant sein. Einmal installiert schaut Cameyo bei der Installation einer Software, was sich im System verändert hat. Aus diesen Informationen erstellt das Programm dann eine Portable App. Zusätzlich besteht die Möglich, direkt aus dem Windows 8 kompatiblen Programm über 500 Anwendungen direkt herunter zu lassen. Auf Vimeo steht auch ein kleines Vorstellungsvideo des Herstellers bereit. Viel Spass!

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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