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Ortsbezogene Beteiligung mit Ushahidi

Partizipationsprojekte vor Ort und auf digitalen Karten

Partizipationsprojekte, die sich auf den Sozialraum von Jugendlichen beziehen, sind darauf angewiesen, ortsbezogene Informationen zu erheben – gerade für eine Bestandsaufnahme der Lebenswelt von Heranwachsenden. Eine gemeinsame Begehung des Sozialraums gehört zu den klassischen Beteiligungsmethoden; andere Methoden setzen auf die Verwendung von Karten (aus Papier), wo wichtige Punkte markiert und diskutiert werden.

Nun ist der Sozialraum von Jugendlichen genauso wie die Gesellschaft zunehmend mediatisiert und es liegt nahe, in Zeiten von Google Maps, Smartphones und dem mobilen Internet, (ergänzend) auf digitalisierte Methoden zu setzen.

Mit Ushahidi liegt dafür eine umfangreiche, kostenlose, freie und datensensible Lösung vor. In diesem Artikel wird das Tool vorgestellt, gemeinsam mit Anwendungsmöglichkeiten für die Arbeit in der politischen Bildung. Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Lebendige Diskussionen mit InfiniteSlides

Medienpädagoginnen und Medienpädagogen stehen in Workshops mit Jugendlichen nicht nur vor der Herausforderung, Wissen zu vermitteln, sondern wollen auch zur Reflektion über die eigene Mediennutzung anregen. Aus dem Wunsch einen Mittelweg zwischen einem Vortrag und der freien Diskussion zu schaffen, entstand das Projekt InfiniteSlides. Das Programm kann dabei helfen eine klare Struktur in die Diskussion mit Gruppen zu bringen.

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Adrian Jagusch Kurzbio
Adrian Jagusch studiert Wirtschaftsinformatik und ist als Jugendleiter ehrenamtlich in der Jugend(bildungs)arbeit tätig.

Sprachkonferenzen auf dem eigenen Server

Mit Prism und Tempora ist meine Motivation, mich von kostenlosen und geschlossenen Systemen unabhängig zu machen, enorm gestiegen. Und Skype war der erste Dienst mit dem ich angefangen habe, nachdem bekannt geworden ist, dass Chats gescannt werden und die Gespräche mitgehört werden können – und mit der Qualität war ich noch nie zufrieden.

Nun ist es aber gar nicht so einfach, auch mit Arbeitsgruppen bei Audiokonferenzen auf andere Lösungen umzusteigen, weil sich Skype auch in der Medienpädagogik als Quasi-Standard etabliert hat. Deswegen werde ich in den nächsten Wochen hier einige Angebote vorstellen, mit denen sich Audio-/Sprach- und Videokonferenzen frei, kostenlos und sicher durchführen lassen.

Den Anfang mache ich heute mit Mumble (Projektwebsite). Die freie und kostenlose Sprachkonferenzsoftware ist bisher vor allem im Gamebereich verbreitet und funktioniert nach dem Client-Server-System. Der Clou: Ein Mumble-Server lässt sich auf dem eigenen Webspace recht leicht einrichten und zuverlässig betreiben (eine Beispielanleitung hier) – es gibt aber auch sofort nutzbare Server. Die Clients sind für Windows, OSX, Linux (Download über die Projektwebsite) und auch iOS und Android verfügbar und liefern eine exzellente Sprachqualität – auf dem Smartphone funktioniert die Sprachkonferenz sogar über das mobile Netz.

Der einzige Haken ist, dass die Audioeinstellungen bei der Einrichtung des Clients nicht für alle trivial ist. Hier hilft aber ein ausführliches YouTube-Tutorial. Ansonsten habe ich Mumble seit mehreren Monaten mit einem eigenen Server in diversen Settings ausprobiert und kann es ausdrücklich empfehlen. Was sind Ihre Erfahrungen?

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Lizenzfreie Musik für YouTube Videos

YouTube ist ein Medium, welches auf keinen Fall zu unterschätzen ist. Es gibt sehr viele populäre Beiträge, die von den Zahlen her sogar ganze Fernsehsendungen in den Schatten stellen. YTITTY, Lefloid, Gronkh – das sind nur drei von zahlreichen YouTubern, die mittlerweile auf ein geregeltes Neben- oder Haupteinkommen durch ihre Kanäle zurückgreifen können. Das inspiriert sehr viele Jugendliche, die auf diesem Wege mehr oder weniger erfolgreich versuchen, ihren Traum vom YouTube-Star in die Realität umzusetzen.

An dieser Stelle können nun sehr viele medienpädagogische Projekte ansetzen. Skripte und Drehbücher erstellen, Videoschnitt, Kameraführung, Audiobearbeitung – die Palette der Möglichkeiten ist enorm. Eine Hürde, auf die wohl jeder stösst, ist die Frage der Rechtssicherheit, vor allem bei den verwendeten Audiomaterialien. Neben den zahlreichen Angeboten im Netz, bietet nun YouTube selbst eine Bibliothek für lizenzfreie und kostenlose Musik an. Zur Zeit stehen dort etwa 150 kostenlose Musikstücke in guter Qualität zur Verfügung. Auf jeden Fall ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung.

 

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Das WordPress-Blog sichern mit BackWPup free

Wordpress wird mittlerweile in zahlreichen medienpädagogischen Projekten verwendet, ob als Blog oder als klassisches CMS. Dieses freie Tool ist auch wirklich sehr gut geeignet, einfach einzurichten und durch zahlreiche Plugins erweiterbar.

Heute möchte ich ein kostenloses Backup-Plugin vorstellen, mit dem sehr komfortabel zeitgesteuerte Sicherungen der Datenbanken und/oder einzelner Ordner aus dem wp-content Verzeichnis möglich sind. BackWPup free ermöglicht es, die Sicherungsdateien direkt im upload-Ordner zu sichern oder auf einen anderen FTP Server abzulegen. Darüber hinaus ist es möglich, Cloud Dienste wie Dropbox, Sugarsync, Amazon S3 … mit in den Sicherungsplan einzubinden.

Das Plugin macht einen sehr guten Eindruck und läuft seit einigen Wochen stabil und ohne Probleme. Allerdings ist BackWPup nur eine Möglichkeit von vielen, das System zu sichern. Mich würde interessieren, welche Wege ihr für das WordPress-Backup kennt und nutzt?

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Sicherheit für die Daten in der Cloud

Viele von uns nutzen Cloud-Dienste, sein es Dropbox, Sugarsync, Google-Drive oder wie sie auch immer heißen mögen. Für unsensible Daten sicherlich kein Problem, was aber, wenn ein komplettes Verzeichnis mit empfindlichen Daten zwischen mehreren Geräten synchronisiert werden soll? Bleibt denn das gute Gefühl des angenehmen Workflows, wenn im Nachbarzimmer wieder über einen neuen Datenskandal in den Nachrichten berichtet wird?

Ich für meinen Teil nutze seit einiger Zeit hierfür das Tool Boxcryptor Classic. Dieses Programm nutzt eine AES 256 Verschlüsselung, um komplette (Cloud-) Verzeichnisse abzusichern. Im Gegensatz zur Container-Verschlüsselung werden hierbei aber alle einzelnen Dateien verschlüsselt, und nicht das komplette Verzeichnis.

Die kostenlose Variante von Boxcryptor ist auf ein Verzeichnis beschränkt und darf nur privat genutzt werden. Dafür gibt es aber keine Beschränkung der Endgeräte mehr. In der Classic Unlimited Personal Edition für 36EUR im Jahr können zudem auch die Dateinamen verschlüsselt werden. Darüber hinaus gibt es zudem Apps für iOS und Android, die einen mobilen Zugriff auf die verschlüsselten Daten ermöglichen.

Meiner Meinung nach ist Boxcryptor eine sehr leicht einzurichtende Software, um Dropbox und Co sicherer zu machen und die privaten Daten zu verschlüsseln.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

kostenloser Netzwerkscanner für den Mac

lanscanWer im Rahmen eines medienpädagogischen Projektes mit mehreren Geräten innerhalb eines Netzwerkes arbeitet, ist öfter mal auf der Suche nach der passenden IP-Adresse eines bestimmten Devices. Vor relativ langer Zeit haben wir hier im Blog einen Network Scanner für Windows vorgestellt. Da ich erst kurz vor der Sommerpause wieder gefragt wurde, wie mensch denn bei einem Mac die IP Adressen im Netzwerk herausfinden kann, möchte ich an dieser Stelle kurz das kostenlose Tool LanScan vorstellen. Ein Klick auf den Button „Lan your Scan“ listet alle Geräte mit der entsprechenden Beschreibung und der IP Adresse auf…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Das richtige Icon schnell gefunden

iconfinderWer immer im gestalterischen Bereich arbeitet, sei es nun innerhalb medienpädagogischer Projekte oder aber auch im normalen Büroalltag, greift gerne auf Icons und kleine Grafiken zurück. Für die Photoshop-Profis unter den Lesern ist die Erstellung eines Icons kein Thema, was aber, wenn der gewöhnliche Grafik-Laie (wie ich zum Beispiel 😉 ) schnell ein Icon für einen Flyer oder eine Internetseite benötigt?

Abhilfe kann hier die Icon-Suchmaschine schaffen. Mit einem Klick werden Icons zu den gewünschten Themengebieten angezeigt, teilweise kostenpflichtige, überwiegend jedoch kostenlose Icons mit einer CC-Lizenz, die – je nach Lizenz – auch kommerziell genutzt werden können. Viel Spass damit…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Videos schneiden mit VideoPad

Videos schneiden in der Medienpädagogik mit Videopad

Screenshot von der Website

Wer hat nicht schon oft im Rahmen medienpädagogischer Projekte (oder auch zum Weiterempfehlen an Multiplikatoren, Kinder oder Jugendliche) verzweifelt nach einem kostenlosen Videoschnittprogramm gesucht, das auch für etwas anspruchsvollere Projekte taugt und bei dem man sich nicht total einschränken muss oder leicht den Überblick verliert?

Mit der (für nicht gewerbliche Zwecke) kostenlosen Videoschnittsoftware VideoPad von NCH lassen sich kurze Videoclips (oder auch längere Videoproduktionen) schnell, einfach und unkompliziert umsetzen. Den ganzen Beitrag lesen

Freie und kostenlose Schriften

Freie Schriften in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website

Wer Medien produziert, gestaltet – und wer gestaltet, braucht oft auch Schriften. Damit das letzte Stündlein von Comic Sans bald geschlagen hat, gibt es für solche Momente die „Open Font Library„. Die Website bietet inzwischen mehr als 200 kostenlose und freie Schriften, die es zum Download oder zum direkten Einbinden in eine eigene Website gibt.

Die Fonts lassen sich bequem durchsuchen und auch mit einen Texten vorab begutachten. Ein schönes Detail ist, dass den meisten Schriften auch europäische „Sonderzeichen“ und Umlaute keine Probleme bereiten. Comic Sans muss sich also ab sofort warm anziehen…

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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