Sicherheit für die Daten in der Cloud

Viele von uns nutzen Cloud-Dienste, sein es Dropbox, Sugarsync, Google-Drive oder wie sie auch immer heißen mögen. Für unsensible Daten sicherlich kein Problem, was aber, wenn ein komplettes Verzeichnis mit empfindlichen Daten zwischen mehreren Geräten synchronisiert werden soll? Bleibt denn das gute Gefühl des angenehmen Workflows, wenn im Nachbarzimmer wieder über einen neuen Datenskandal in den Nachrichten berichtet wird?

Ich für meinen Teil nutze seit einiger Zeit hierfür das Tool Boxcryptor Classic. Dieses Programm nutzt eine AES 256 Verschlüsselung, um komplette (Cloud-) Verzeichnisse abzusichern. Im Gegensatz zur Container-Verschlüsselung werden hierbei aber alle einzelnen Dateien verschlüsselt, und nicht das komplette Verzeichnis.

Die kostenlose Variante von Boxcryptor ist auf ein Verzeichnis beschränkt und darf nur privat genutzt werden. Dafür gibt es aber keine Beschränkung der Endgeräte mehr. In der Classic Unlimited Personal Edition für 36EUR im Jahr können zudem auch die Dateinamen verschlüsselt werden. Darüber hinaus gibt es zudem Apps für iOS und Android, die einen mobilen Zugriff auf die verschlüsselten Daten ermöglichen.

Meiner Meinung nach ist Boxcryptor eine sehr leicht einzurichtende Software, um Dropbox und Co sicherer zu machen und die privaten Daten zu verschlüsseln.

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Tobias Albers-Heinemann für medienpaedagogik-praxis.de
Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Kommentar

  1. Ulrich Tausend am 13.09.2013:

    Ich überlege auch seit einer Weile wie ich meine Cloud Aktivitäten absichere (denn komplett auf eine Cloud verzichten möchte ich nicht). Mein zweiwöchiger Test von Boxcryptor Classic läuft bislang positiv. Als (auch) Mac User kommt für mich nur Boxcryptor Classic (praktisch v1) und nicht Boxcryptor (praktisch v2) in Frage, da es v2 bislang nur für Windows gibt.

    Für mich bei der Nutzung relevant war für den Boxcryptor-Ordner die Spotlight Suche zu aktivieren. Wie es geht steht hier: https://boxcryptor.desk.com/customer/portal/articles/624920-how-can-i-enable-spotlight-on-the-boxcryptor-volume-
    Es gibt aber sicherheitsrelevante Gründe, weswegen die Option normalerweise deaktiviert ist. Bei mir überwiegt aber der Zusatznutzen durch die Indizierbarkeit durch Spotlight (bzw. Alfred, das ich nutze) diese Bedenken.

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