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„Maker Kids“ – Ferienprogramm der Stadtbibliothek (Handbuch Making-Aktivitäten)
Das Ferienprogramm „Maker Kids“ bietet 8- bis 12-Jährigen eine vielfältige Auswahl an Kursinhalten. Die Administration erfolgt durch die Stadtbibliothek, wohingegen die Kurse durch externe Partner realisiert werden. Hier wird beschrieben, was aus Sicht der Bibliothek zu tun ist.
| Setting | Stadtbibliothek |
| Dauer | je nach Kursinhalten mehrstündig bis mehrtägig |
| Zielgruppe | für Kinder von 8 bis 12 Jahren, Voraussetzungen i.d.R. keine, Anzahl der Kinder abhängig von den Kursinhalten |
| Zielsetzung | Ziele variieren, eine Vermittlung des Maker-Gedankens wird impliziert |
| Notwendige Ausstattung | abhängig von den Kursinhalten |
| Aufwand | variiert, die Stadtbibliothek stellt Raum und Equipment zur Verfügung, organisatorischer Aufwand durch Auswahl von Kursen und Kursleitern, Vorbereitung und PR |
Schiff ahoi mit Tinkercad (Handbuch Making-Aktivitäten)
Mit dem Auftrag Schiffe zu gestalten, gelingt die Einarbeitung mit Tinkercad leicht und schöne Ergebnisse werden möglich: eine ganze Flotte kann entstehen.
| Setting | Projektarbeit in der Schule oder Jugendeinrichtung |
| Dauer | ca. eine Unterrichtsstunde |
| Zielgruppe | Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren |
| Zielsetzung | Einarbeitung im Umgang mit dem Online-CAD Tinkercad (alternativ auch SketchUp) |
| Notwendige Ausstattung |
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| Aufwand | Hoher Aufwand; die Schiffe müssen gedruckt werden. |
Smartphone Gadgets selbst gebaut – von der Power-Bank bis zum Musik-Verstärker (Handbuch Making-Aktivitäten)
Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter geworden, für den es unzählige Gadgets gibt. Einige davon können mit einfachsten Mitteln und wenigen Kosten selbst gebaut werden.
| Setting | beliebig |
| Dauer | ab 60 Minuten |
| Zielgruppe | alle, die ein Smartphone besitzen |
| Zielsetzung | Die Teilnehmenden entwickeln eigene Gadgets und erhalten dadurch ein technisches Grundverständnis, indem sie sich mit dem Aufbau und den Eigenschaften ihres Smartphones auseinandersetzen. |
| Notwendige Ausstattung | Von Projekt und Umsetzung abhängig |
| Aufwand | gering, da nur die Einzelteile für die Projekte besorgt werden müssen. |
„Future Park Ehrenfeld“ – die Ferienwoche mit Spaß, Kunst und Ideen (Handbuch Making-Aktivitäten)
In einer Ferienwoche entwickeln 12 Kinder und Jugendliche in einer offenen Jugendeinrichtung künstlerische Produkte mit Hilfe von traditionellen Werkzeugen und innovativen, digitalen Techniken.
| Setting | Offene Jugendeinrichtung mit Schwerpunkt auf künstlerischem Handwerk, Werkstattraum |
| Dauer | 5 Tage, jeweils von 11 bis 17 Uhr (variabel zu gestalten, mind. 2,5 Tage) |
| Zielgruppe | 12 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren mit Interesse an Kreativarbeit (auch geeignet für ältere Zielgruppen) |
| Zielsetzung | Interesse an der kreativen Arbeit mit (digitalen) Werkzeugen wecken |
| Notwendige Ausstattung | echnik: WLAN, Werktische, eine kleine Ausstellungsfläche (drinnen oder draußen), Laptops, Tablets, Schneideplotter, Arduinos, 3D-Drucker, Elektronik und analoge Materialien (variable zu gestalten, siehe unten); Personal: 2 bis 4 BetreuerInnen aus unterschiedlichen Fachbereichen (Handwerk, Kunst, Technik, Pädagogik mit geringen technischen Kenntnissen) |
| Aufwand | Mittel: Aufbereitung und Besorgung der Materialien (variabel), Mittel: Einarbeitung in Technologien (variabel) |
Verrückte Maschinen – aus dem Game in die Realität (Handbuch Making-Aktivitäten)
Ein Game rund um verrückte Maschinen („Crazy Machines“) mit seinen Rätseln und Kettenreaktionen wird in der realen Welt nachgebaut.
| Setting | mindestens ein großer Raum, der das Arbeiten mit verschiedensten Materialien ermöglicht |
| Dauer | zwei aufeinander folgende Tage à fünf Stunden inklusive Abschluss-Präsentation für Eltern und andere Interessierte |
| Zielgruppe | für Kinder von 8-12 Jahren, keine Voraussetzungen, 13 Kinder (2 Betreuer) – bei entsprechender räumlicher und personeller Ausstattung auch mehr |
| Zielsetzung | gemeinsames Spielen und Tüfteln rund um Kettenreaktionen und die gemeinsame Umsetzung, ggf. bis zur Präsentation vor Publikum |
| Notwendige Ausstattung | Wii-Konsole(n), PC(s) und/oder Tablets mit ‚Crazy Machines‘, umfangreiches Bastelmaterial zur freien Entfaltung der Kreativität |
| Aufwand | großer Aufwand, insbesondere in der Materialbeschaffung, kontinuierliche Betreuung während des Workshops |
Lötübungen für den Einstieg (Handbuch Making-Aktivitäten)
Mit einfachen Lötübungen können Kinder und Jugendliche bei der Herstellung eigener Produkte einfache Fertigkeiten im Umgang mit Lötzinn erwerben. Das Löten ist Grundlage für zahlreiche weitere Konstruktionstätigkeiten, Erfahrungen damit bringen nur wenige Kinder mit.
| Setting | Einstiegsübungen in einer offenen Werkstatt oder im Unterricht (Achtung: Betreuungsschlüssel!) |
| Dauer | eine Stunde, mehr je nach weiteren Aufgaben |
| Zielgruppe | etwa 3. bis 10. Klasse, handwerkliches Geschick vorteilhaft, Betreuungsschlüssel ca. 1:5 bis 1:8 |
| Zielsetzung | Fertigkeiten zum Verlöten von Metalldrähten einüben als Voraussetzung für die Arbeit mit LED und einfachen elektrischen Schaltungen |
| Notwendige Ausstattung |
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| Aufwand | je nach Ausstattung der Einrichtung gering bis mittel |
Do It Yourself – eine Woche Makerspace in der Jugendeinrichtung (Handbuch Making-Aktivitäten)
Eine Woche lang drehte sich im Haus der Jugend in Monheim am Rhein alles um „Do It Yourself“. Im Makerspace konnten verschiedene Zielgruppen selbstbestimmt in digitalen Bereichen wie Kunst, Technik, Games und mehr arbeiten.
| Setting | offene Jugendeinrichtung |
| Dauer | pro Zielgruppe mindestens zwei Stunden |
| Zielgruppe | für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren sowie für Jugendliche ab 14 Jahren |
| Zielsetzung | Die Teilnehmenden setzten sich kreativ und selbstbestimmt mit Technik auseinander und erleben sich selbst als produzierende Individuen. |
| Notwendige Ausstattung | großer Saal oder mehrere Räume für Tischgruppen, Strom, bestenfalls Internet |
| Aufwand | Vorbereitung je nach Thementischen mit hohem Aufwand verbunden. Jede Aktion (Thementisch) selbst muss von mehreren Erwachsenen betreut werden, mindestens drei Personen, abhängig von der Zielgruppe. |
Der Medienpraxisabend für Eltern von Eltern (Handbuch Making-Aktivitäten)
Der Medienpraxisabend hat das Ziel, die familiäre Mediennutzungskultur um produktive und gestalterische Aspekte zu ergänzen und so zum Reflektieren der bisherigen Medienaktivitäten anzuregen und diese in Frage zu stellen. Die zum hier vorgestellten Konzept zugehörige Webseite http://medienpraxisabend.de/ war am 1.3.16 beim OER-Festival in Berlin nominiert für den OER-Award in der Kategorie „Fusion“.
| Setting | Schule/Abendveranstaltung |
| Dauer | 2 Stunden |
| Zielgruppe | Eltern |
| Zielsetzung | Der Medienpraxisabend hat das Ziel, die familiäre Mediennutzungskultur zu thematisieren und anhand praktischer Beispiele um produktive und gestalterische Aspekte zu ergänzen. Die Vorbildfunktion der Eltern soll dabei genutzt werden, um die neu zu erlernende Mediennutzung in die Familie zu transportieren. Die Eltern sollen fit gemacht werden, eine Mediennutzungskultur zu entwickeln, in der man sich nicht von den Kindern abgrenzt, sondern neugierig und forschend miteinander agiert. Die Unsicherheit der Eltern soll transformiert werden in eine emanzipative Haltung, bei der sich Eltern und Kinder gemeinsam den Herausforderungen stellen. |
| Notwendige Ausstattung | Die Ausstattung ist abhängig von den angebotenen Stationen – und pragmatischer Weise auch von der Ausstattung der Veranstalter/innen. Im Text werden für einige der Stationen Ausstattungsempfehlungen gegeben. |
| Aufwand | hoch, erste Ankündigung ca. 2 Monate vorher, Einbindung der Schulrektor/in, und möglichst vieler Eltern |
Das Handbuch «Making-Aktivitäten» – jetzt auch komplett verfügbar
Selber machen – das ist schon lange ein wichtiges Prinzip in der Medienpädagogik, bisher vor allem bezogen auf Medien. Seit einiger Zeit kommen dazu wichtige neue Impulse: «Making» wird in der Maker-Bewegung viel allgemeiner verwendet und bezeichnet kreatives Gestalten und Selbermachen, vor allem mit digitaler Technik. Beide Sichtweisen und Erfahrungen zusammen bieten wunderbare Möglichkeiten, sich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen mit digitaler Technik, Computern, Medien auseinanderzusetzen und wertvolle Produkte zu gestalten.
Sandra Schön, Martin Ebner und Kristin Narr haben sich aufgemacht und viele Projekt- und Methodenbeschreibungen rund um Making und Aktive Medienarbeit gesammelt und in einer Publikation zusammengestellt. Herausgekommen ist eine umfangreiche Zusammenstellung, in der Pädagog_innen für Pädagog_innen ihre Erfahrungen weitergeben, gut strukturiert und schön und zudem praxisnah aufbereitet: vom Löten bis zu Robotern, vom Foto bis zum Trickfilm, vom Programmieren bis zum 3D-Druck, usw. usw. Alles (selbstverständlich) unter freier Lizenz!
Seit einigen Wochen erscheinen die Artikel dankenswerterweise nach und nach hier im Blog und werden unsere bisherigen Handbuch-Artikel ergänzen. Nun ist auch die gesamte Publikation zusätzlich als PDF (und, sofern gewünscht, auch gedruckt) zu haben. Da steht dem (Selber)Machen eigentlich nichts mehr im Weg.
Der Makerspace an der Freien Aktiven Schule Wülfrath (Handbuch Making-Aktivitäten)
Die Freie Aktive Schule Wülfrath richtet einen Makerspace ein. Mathias Wunderlich beschreibt das Konzept und Hintergrund des Makerspace, der wohl einer der ersten an einer deutschen Schule ist.
| Setting | Gesamtschule, Schulfach Arbeitslehre/Technik + interdisziplinärer Ansatz |
| Dauer | Permanente Einrichtung |
| Zielgruppe | Klasse 5 bis 13 (Sek. I + II), Raum steht allen Schülerinnen und Schülern offen, auch unabhängig von aktuellen Fächern, gewählten Kursen etc. |
| Zielsetzung | Begegnung der Schüler/innen mit Handwerk, Technik und Arbeit über das konkrete Tun, weitgehend selbstständiges, schülerzentriertes Lernen, Ausprobieren, Fehler machen, Erfahrungen sammeln |
| Notwendige Ausstattung | Der Makerspace ist (im Endausbau) ein eigener Bereich in der Schule, bestehend aus mehreren Räumen, die gezielt für Maker-Aktivitäten unterschiedlicher Art geplant und eingerichtet wurden. Die geplante Ausstattung wird im Text beschrieben. |
| Aufwand | hoch, derzeit werden an der FASW bauliche Voraussetzungen für den Makerspace auf ca. 120 qm in mehreren zusammenhängenden Räumen geschaffen, Einbindung der gesamten Schulgemeinschaft absolut notwendig, langfristiger Prozess, Geldbeschaffung und Sponsorensuche, Öffentlichkeitsarbeit |
