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Website und Social Media richtig vernetzen

Social Media ist ein wichtiges Thema – nicht nur für Medienpädagogen auf Elternabenden und Vorträgen. Für viele Einrichtungen oder auch Freiberufler ist Social Media mittlerweile zu einem unverzichtbarem Bestandteil der eigenen Reputation geworden. Die Frage, die hier für viele im Raum steht ist, wie die bestehende Kommunikation via Homepage am Besten mit Social Media Diensten vernetzt werden kann.

Wer an dieser Stelle Rat sucht, sollte sich den kostenlosen Leitfaden „Website mit Social Media richtig vernetzen“ von Annette Schwindt durchlesen. Die Autorin des Bestsellers „Das Facebook-Buch“ und Betreiberin des Blogs „In Sachen Kommunikation“ stellt über 25 Seiten hilfreiche Tipps zur Social Media Vernetzung vor, die natürlich auch im Bereich der Medienpädagogik ihren Wert finden.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

«Dieser Artikel wird Dein Leben verändern.» Oder so.

Solche und ähnliche Teaser sind immer öfter in Sozialen Netzwerken zu finden – und eine dreiste Variante von Manipulation und letztlich Desinformation. Das zeigt Lars Wienand in drei lesenswerten Artikeln über die Strategie, die Macher von «heftig.co» – und deren Verhältnis zum Urheberrecht: Die Website hat großen Erfolg mit Überschriften, die emotionalisieren und extrem neugierig machen, am Ende aber nur wenige Informationen liefern. Insbesondere geht es dabei weniger um die Nachrichten, sondern vor allem um Klicks auf der eigenen Website.

Darüber aufzuklären sollte daher auch eine Aufgabe der Medienpädagogik sein. Und nebenbei lässt sich dabei gleich auch lernen, wie das Internet und insbesondere das Social Web funktioniert – und wie dort erfolgreiche Posts platziert werden. So hat das Ätzende auch noch was Gutes.

Und wer für seine heftig-Links-verbreitenden SocialMedia-Kontakte noch eine angemessene Reaktion braucht, dem/der sei der passende Phänomeme-Artikel ans Herz gelegt. 🙂

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Social Media in der Kinder- und Jugendhilfe

Social Media in der Kinder- und Jugendhilfe

Ausschnitt aus dem Titel

Facebook, Twitter, YouTube und Co. sind derzeit ein großes Thema in der Kinder- und Jugendhilfe: Einerseits sind Soziale Medien ein immer wichtigeres Kommunikationsmittel der Gesellschaft und insbesondere in der Lebenswelt von Jugendlichen und bieten immense Potenziale für die pädagogische Arbeit, andererseits können nicht unberechtigt datenschutzrechtliche und andere Bedenken ins Feld geführt werden.

Für Fachkräfte, die es schwer finden, ihre Position in dieser verwirrenden Situation zu finden, hat der IJAB nun eine passende Broschüre veröffentlicht: „SozPad – Soziale Medien für Organisationen und Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe“ (PDF, 11MB!) gibt einen grundlegenden Einblick in die gesellschaftlichen Veränderungen, stellt einzelne Angebote im Social Web vor, beschreibt deren Potenziale für die Arbeit von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und gibt auch Empfehlungen für Datenschutz und Co. Konkrete Anleitungen runden den Inhalt ab und machen die Publikation zu einer wertvollen Handreichung für Fachkräfte für den Einstieg in soziale Medien. Denn an dem geht in der Jugendhilfe meiner Meinung nach kein Weg vorbei.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Marketing im Social Web

Social Media Marketing in der Medienpädagogik

„Social Media Prism – Germany V2.0“ von birgerking @ flickr.com (cc by)

Social Media spielt – wie überall – auch in der Bildungsarbeit eine immer wichtigere Rolle. Pädagoginnen und Pädagogen können bzw. müssen sich in dem Zusammenhang unter anderem die Frage stellen, wie die eigene Zielgruppe via Social Web erreicht werden kann.

Das kostenlose eBook „Marketing im Web2.0 – Social Media für Bildungsanbieter“ von pb21 ist hierfür eine gute Hilfestellung: In der Broschüre werden viele Aspekte rund um das Marketing im Social Web behandelt. Das ist zumindest ein guter Einstieg für eigene Aktivitäten von BildungsanbieterInnen bei Facebook&Co.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

SocialTV und die Medienpädagogik

SocialTV in der Medienpädagogik

„Nothin‘ on TV 3“ von Susan E Adams auf flickr.com (cc by-nc-sa)

An das Lagerfeuer wird es wohl nie herankommen, aber gemeinsam fernzusehen ist sicher die schönste Form des in-die-Röhre-Schauens. Deswegen wird es wohl immer selbstverständlicher, sich während TV-Sendungen über das Social Web mit FreundInnen und anderen Menschen darüber auszutauschen: SocialTV ist sicher die größte Weiterentwicklung des Fernsehens in der jüngsten Zeit.

Und damit ist dieser „second screen“ auch schnell ein Thema für die Medienpädagogik. Ein sehr guter Einstieg dazu ist das Dossier von mekonet zum Thema. Darin werden viele Beispiele genannt und Anknüpfungspunkte für den Jugendmedienschutz und Medienkompetenz(förderung) erörtert. Die Diskussion ist spätestens damit eröffnet.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Social Media in P2P-Projekten der Jugendverbandsarbeit

Social Media in Jugendverbandsarbeit und MedienpädagogikKinder und Jugendliche wachsen heute mit digitalen Medien auf. Fast die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen haben einen eigenen Internetanschluss, 3/4 einen eigenen PC. Kinder & Jugendliche sind zu 88% in sozialen Communitys vernetzt, mobile Datennutzung nimmt rapide zu (JIM-Studie 2011).

Jugendarbeit als wichtige Sozialisationsinstanz begleitet diese Entwicklung, hinterfragt sie kritisch, kombiniert Werkzeuge zu jugendgerechten Beteiligungsformen und spricht digital. Denn Jugendarbeit ist die Selbstorganisation von Jugendlichen und daher die Heimat von Peer-to-Peer-Konzepten.

In diesem Artikel möchten wir an vier Beispielen zeigen, wie Jugendverbandsarbeit mit Social Media kombiniert werden kann und welcher Themen- und Aktionsradius damit erreicht werden kann. Den ganzen Beitrag lesen

Social Media im Unterricht

Social Media im Unterricht in der Medienpädagogik

"Like" von sofiabudapest auf flickr.com (CC BY-NC-SA)

Eignen sich Social-Media-Anwendungen wie Blogs, Wikis, Communities und Medienportale nicht hervorragend für den eigenständigen Wissenserwerb in der Schule? (Vorausgesetzt natürlich, sie sind in ein didaktisch sinnvolles Setting eingebettet!)? Oder werden diese Tools in der Freizeit der Schüler/innen in ausreichendem Maße genutzt, so dass die Schule nicht auch noch diesem Trend hinterherhecheln muss?

Um sich dieser Frage zu nähern ist zunächst eine Übersicht über diverse Social-Media-Anwendungen sinnvoll, die sich an der Funktionalität verschiedener Dienste orientiert und sie mit möglichen Anknüpfungsmöglichkeiten an die Schule verbindet. Den ganzen Beitrag lesen

Digitale (Bildungs)Kultur open alpha

Auf dem Weg zu einem Manifest

Digitale (Bildungs)Kultur in der Medienpädagogik

"Survival Factor" von Samuel Mann auf flickr.com (cc by)

Mit der Digitalisierung der Welt verändert sich nicht nur Technik, sondern auch die Kommunikation und vieles mehr. Das macht sich gerade auch in der Medienpädagogik bemerkbar, wo in jüngster Zeit vermehrt Diskussionen darüber stattfinden, welchen Stellenwert Social Media auf Tagungen, in der professionellen Kommunikation und vor allem in der pädagogischen Arbeit haben soll.

Weil wir finden, dass es hier um viel mehr geht als nur um Technik, sondern um eine Kultur, um Beteiligung und Bildung, haben wir unsere Gedanken zur Digitalen Kultur in der pädagogischen Arbeit aufgeschrieben. Wir hoffen, damit einen Prozess anzustoßen, an dem sich viele (Medien)PädagogInnen beteiligen und an dessen Ende eine Art Manifest steht. Also: Ergänzt, verändert, kritisiert und entwickelt dadurch den Text und den Prozess weiter. Deine/Ihre Beteiligung ist hier ausdrücklich erwünscht. Wir sind gespannt!

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App-gefahren: Flipboard – the social magazine app

Es ist Montag morgen und es gibt eine Menge zu lesen. Der Feedreader ist voll, viele Tweets und Facebook Einträge ungelesen. Aber heute macht es mir besonders viel Spass, denn ich habe am Wochenende eine neue kostenlose !! App für das iPad entdeckt: Flipboard.

Diese App vereint genau meine Social Media Dienste: Facebook, Twitter und den Google Reader in einer optisch nicht nur sehr reizvollen, sondern auch in einer sehr funktionalen Art. So ist es z.B. möglich, nicht nur meinen Twitteraccount anzugeben, sondern auch bestimmte Listen oder User. Aber genug geschrieben – Schauen Sie sich einfach mal das Video an:

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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