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Spielend Fotografieren im (Sozial)Raum

Heute mal eine kleine aber feine Inspirationsquelle: Im Projekt «Stadtspielwelten» des JFF haben sich Jugendliche zusammen mit Spiel- und Medienpädagog_innen überlegt, welche mobilen Spiele es in der Verbindung von Raum und Medien geben kann, um den Raum zu thematisieren. Herausgekommen sind 10 Spielideen, die auf der Website dokumentiert sind.

Die meisten Spiele nutzen die Fotofunktion des Smartphones, sind nicht unbedingt revolutionär, aber aus meiner Sicht eine schöne Inspiration, wenn es um Projekte in der Medienpädagogik, Jugendarbeit und/oder Schule geht, die sich mit Raum und/oder Fotografie beschäftigen. Die Spielideen eröffnen neue Blickwinkel auf den Raum bzw. stärken die Wahrnehmung, machen vorhandene Raumwahrnehmungen zum Thema oder bieten neue Aneignungsmöglichkeiten. Und das alles mit viel Spaß.

Gerade die Jugendarbeit mit ihrem oft sozialräumlichen Ansatz kann aus der Verbindung von Spiel, Medien und Raum profitieren. Die beschriebenen mobilen Spielideen können sicher die Kreatitivät im Nachdenken über neue Methoden anregen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

iPad at School

Tablets stoßen auf immer größere Resonanz, wenn es um die Digitalisierung schulischen Lernens geht. Die Geräte sind aber sicher kein Selbstläufer und so stellt sich vielen Menschen die Frage, wie Tablets denn genau in der Schule eingesetzt werden können, damit die Szenarien zum Inhalt, zu den Lehrenden und den Lernenden passen. Und – wie so oft in der Medienpädagogik – ist Austausch über Erfahrungen wichtig.

Auf der Seite iPad@School sammelt ein Lehrer solche Erfahrungen, Einschätzungen und Tipps zum Einsatz von iPads im Unterricht. Besucher_innen finden auf der Seite grundsätzliche Überlegungen und Tipps, aber auch zahlreiche Ideen zu konkreten Szenarien (und ja: auch Apps) in einzelnen Fächern.

 

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 21.10.2015

mobilsicher.de – neue Info-Website von irights.info

Den meisten Lesern dürfte der gemeinnützige Verein iRights e.V. bereits bekannt sein. Neu ist allerdings die aktuelle Info-Website mobilsicher.de, die vom Justiz- und Verbraucherschutzministerium gefördert und von iRights e.V. inhaltlich gefüllt wird. Konkret geht es um die Themen Datenschutz und Datensicherheit bei mobilen Geräten. Auf der Seite sind praktische Tipps und Tricks sowie Basispakete in Form von Hinweisen und Checklisten zu finden, die für jeden eine Bereicherung darstellen, die mit diesen Themen arbeiten. So kann mensch z.B. nachlesen, welche Daten und Informationen ein System sammelt oder wie beispielsweise ein Smartphone oder Tablet für den ersten Start eingerichtet werden sollte…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

„Tablets im Einsatz“: Broschüre mit medienpädagogischen Praxis-Inspirationen

Tablets sind weit verbreitet, auch in pädagogischen Einrichtungen, und bieten sich aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit, ihrer Mobilität und Kompaktheit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geradezu ideal an. Inspirationen und Methoden für den gewinnbringenden Tablet-Einsatz im pädagogischen Kontext liefert diese neue Broschüre, die kostenlos erhältlich ist. Hier werden 30 medienpädagogische Methoden beschrieben, um zu aktiver Medienarbeit zu inspirieren und konkrete Anregungen für die Umsetzung solcher oder ähnlicher Projekte zu liefern.

Entstanden ist die Publikation im Rahmen der „Tabletkarawane“, die seit drei Jahren durch München reist und das neueste Modul der „Multimedia-Landschaften für Kinder (MuLa)“ ist. Dieses medienpädagogische Langzeitprojekt wird seit 1997 vom SIN – Studio im Netz in Kooperation mit der Landeshauptstadt München realisiert. Den ganzen Beitrag lesen

Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).

App-Tipp: Morfo – Portraitfotos kreativ und witzig zu 3D-Modellen modellieren

Name: Morfo
Link: http://www.morfoapp.com/
Preis: 0,00€, Video-Export und zusätzliche Filter kosten jeweils 1,99€
Plattform: iOS, WP 7 (eingeschränkter Funktionsumfang)
Genre: Foto

Eignung für die (medien)pädagogische Arbeit

Mit Morfo lassen sich mit wenigen Handgriffen und nur mit Hilfe eines Gesichtsfotos witzige Geschichten erzählen und Themen aller Art originell und kreativ ausarbeiten. Die App kann auch als „Pausenfüller“ für Zwischendurch eingesetzt werden.

Was kann die App?

Mit Morfo lassen sich aus normalen 2D-Porträts 3D-Köpfe modellieren. Diese kann man dann tanzen oder sprechen lassen und als Videos verschicken.

Für wen ist die App?

Für jeden der sich zwischendurch einen kleinen Spaß erlauben will.

Wie funktioniert die App?

Die App braucht ein Gesichtsfoto, direkt von vorne. Dieses kann entweder der Bildergalerie entnommen werden oder noch geschossen werden. Dann muss man verschieden Schablonen auf das Gesicht ziehen, damit die App weiß, wo Mund, Nase Ohren usw. sind. Im fertigen 3D-Gesicht kann dann noch feinjustiert werden. Anschließend lassen sich verschiedene Effekte und Kostüme auswählen, man kann außerdem Texte nachsprechen und das Gesicht Fratzen ziehen lassen.

Autor: Ich bin Linus Völkner, plane eine Studium in Richtung Medienpädagogik und mache darum momentan ein Praktikum beim JFF. Ich beschäftige mich gerne mit diesem „Internetz“ von dem die jungen Leute immer reden und habe auch großes Interesse an Mobilgeräten, egal ob mit Windows, iOS oder Android.

Der App-Tipp des Monats wird vom JFF  – Institut für Medienpädagogik erstellt und dort ebenfalls veröffentlicht (http://www.jff.de/jff/aktivitaeten/weitere-aktivitaeten/projekt/proj_titel/apptipp-des-monats/). Er liefert Inspiration, Information und Hintergrundwissen aus der pädagogischen Praxis des JFF. In fast all unseren Projekten arbeiten wir mittlerweile auch mit mobilen Endgeräten, nehmen mit Hilfe von Apps Bild- und Tonmaterial auf, schneiden und experimentieren mit den kleinen Programmen. Besondere Fundstücke, die auch für andere medienpädagogisch Tätige interessant sein könnten, stellen die JFF-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen regelmäßig im AppTipp des Monats vor.

App-Tipp: Autodesk SketchBook und Paper 53 – digitales sketchbooking leicht gemacht

Paper 53Sketchbook

Name: Autodesk SketchBook
Link: https://www.sketchbook.com/
Preis: 0,00 €, jedoch werden zusätzliche Funktionen kostenpflichtig angeboten
Plattform: Android, iOS
Genre: Malen und Zeichnen

Name: Paper 53
Link: https://www.fiftythree.com/paper
Preis: 0,00 €
Plattform: iOS
Genre: Malen und Zeichnen

Eignung für die (medien)pädagogische Arbeit

Nicht immer kann man in Projekten Stift und Papier mit sich herumtragen, schon gar nicht, wenn man gerne mit mehr als nur einem Bleistift und einem weißen Zettel arbeiten möchte. Stattdessen bietet es sich an, mit dem jederzeit verfügbaren Smartphone oder Tablet als Ersatz für alle Zeichenutensilien zu arbeiten. Genau für diesen Zweck gibt es Apps wie Autodesk SketchBook und Paper 53. Mit diesen Apps kann man malen und zeichnen und Ideen überall und jederzeit zu „Papier“ bringen. Zudem gibt es die Möglichkeit die Bilder sofort mit der Welt zu teilen. Gelungenes kann natürlich auch noch ausgedruckt werden.

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Das Geschäft mit den Daten

Smartphones sind ein Segen, weil sie kleine, leistungsfähige und leicht bedienbare Computer sind, die ihre Fähigkeiten, gekoppelt mit dem Internet, direkt in unsere Hände bringen. Es gibt aber auch die Dunkle Seite der Macht: Apps, Dienste und dazugehörige Firmen, die gern alle unsere Daten hätten – plus Politik und Geheimdienste, die die Daten der Firmen besitzen möchten.

Aus diesen Gründen ist Datenschutz, das Geschäft mit Daten und auch Überwachung immer wieder Thema in der Medienpädagogik. Und was es dabei braucht, sind gute Materialien, die die meist abstrakten und komplexen Themen anschaulich auf den Punkt bringen. Das macht neuerdings auch die Web-Dokserie «Do not track» von arte und Bayerischem Rundfunk: Die Macher_innen beleuchten Themen wie Werbung, Tracking, Apps, Big Data oder Social Media aus einer sehr persönlichen Perspektive, lassen viele Expert_innen zu Wort kommen und veranschaulichen die Zusammenhänge gut. Dabei werden die Zuschauer_innen immer wieder mit Fragerunden eingebunden – und motiviert weiterzulesen.

Mittlerweile sind alle Teile der Serie online und Medienpädagog_innen haben damit gutes Material für das nächste Projekt, die nächste Unterrichtseinheit oder den nächsten Infoabend zum Thema.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

App-Tipp: Minecraft Pocket Edition – Gemeinsam spielerisch planen und bauen

Eignung für die (medien)pädagogische Arbeit

Das Spiel Minecraft ist sehr offen angelegt und bietet vielfältige Möglichkeiten Projekte alleine oder in Gruppen umzusetzen. Zum Beispiel kann man gemeinsam zu einem bestimmten Thema Gebäude planen und diese im Spiel bauen. Dabei kann es zu interessanten gruppendynamischen Prozessen und Konflikten kommen – eine gute Vorlage um gemeinsame Regeln in Gruppen zu besprechen. Der Einstieg ist einfach und man erzielt schnell Ergebnisse, die man auch gut präsentieren kann. Minecraft ist das meistverkaufte Spiel weltweit und sehr populär. Bei einer medienpädagogischen Nutzung rennt man daher oft offene Türen ein. Die mobile Variante von Minecraft ist nicht ganz so flexibel wie die Variante für PCs. Dafür ist das Spiel günstiger und kann auf vielen aktuellen Smartphones und Tablets gespielt werden. Eine Mögliche Anwendung sind Bauprojekte oder Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei Stadtplanungsprozessen.

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App-Tipp: Plastic Animation Studio – Materialien kreativ und innovativ animieren

Eignung für die (medien)pädagogische Arbeit

Die App Plastic Animation Studio bietet ohne großen Aufwand eine interessante Ergänzung zur herkömmlichen medienpädagogischen Praxis. Das Arbeiten mit Bildern, Fotos oder Videos ist schon zu einem sehr routinierten Teil des (medien)pädagogischen Alltags geworden und wird in verschiedenen Kontexten angewendet. Plastic Animation Studio bietet die Möglichkeit, einen Schritt weiterzugehen und vorhandene Materialien mit einfachen Handgriffen zu verknüpfen und zu animieren. Wie im Fall von Bildern, Fotos und Videos, gibt es auch hier keine Grenzen des Einsatzes und die App kann somit zur kreativen Ausarbeitung jedes beliebigen Themas beitragen.

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Lightbot: Programmieren lernen Schritt für Schritt

Eine Figur – meist einen Roboter – mit Befehlen zu steuern, gehört mittlerweile zu den didaktischen Standards wenn es um das Programmierenlernen geht. Die Metapher funktioniert immer wieder gut (auch wenn mir noch nicht klar ist, wieso das so ist :-)) und wird in diversen Lernangeboten zum Thema umgesetzt – allerdings mal besser und mal schlechter.

Eine der gelungeneren Angebote in diesem Zusammenhang ist der Lightbot: Der kleine Roboter muss in verschiedenen Umgebungen Lichtfelder anschalten und dabei laufen und springen. Das ist an sich nicht revolutionär, aber in diesem Fall sehr liebevoll gemacht: Der Roboter ist süss animiert, die User_innen erwarten geeignete Aufgaben, die fehlertolerant und auch mit mehreren Varianten gelöst werden können. So können also im Selbstlernzusammenhang mit Spass Programmiergrundlagen gelernt werden.

Lightbot ist als Webangebot sowie als App für iOS und Android (letztere kostenpflichtig im einstelligen Bereich) verfügbar.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 25.03.2015

Zusatzinfos

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