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CMS für alle

Sky Blue Canvas als CMS in der Medienpädagogik

"Crossroads" von Shockmotion auf flickr.com

Wie Flugzeuge an den Himmel zu schreiben wirkt immer spielend einfach. Ebenso einfach ist das Content Management System „SkyBlueCanvas„. Das Besondere an diesem kostenlosen CMS: Es benötigt keinerlei Datenbank und kann damit auf jedem Webspace mit PHP installiert werden. Auch das Backend wirkt aufgeräumt und ist leicht zu verstehen, der Look der eigentlichen Website kann schnell angepasst werden.

Die Features machen SkyBlueCanvas für mich zu einem Geheimtipp für Webprojekte in der Medienpädagogik. Anders als bei „Geschossen“ wie Joomla können Jugendliche nämlich nach dem Projekt das Gesehene auf dem eigenen, einfachen Webaccount nachvollziehen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Alternativen zu Adobe Flash

Flash gehört nicht gerade zu den einfachsten Programmen und kann in der Vollversion nebenbei ganz ordentlich den Geldbeutel belasten. Dennoch bietet Flash tolle Möglichkeiten im Bereich Webdesign und Gestaltung. Sei es einfache Banner, Foto-Slideshows oder komplette Internetseiten – eine gut gemachte Animation hinterlässt auch einen guten Eindruck.

Daher möchte ich gerne auf einen schon in die Jahre gekommenen Artikel von drweb.de aufmerksam machen, in dem verschiedene Alternativen zum teuren Adobe Flash vorgestellt werden. Es handelt sich hierbei leider nicht um kostenfreie Programme, allerdings finde ich es eine enorme Erleichterung nur 70 statt 700 EUR für eine Lizenz zu bezahlen. Besonders mit Swishmax konnte ich schon sehr gute Erfahrungen sammeln. Leider beziehen sich alle Programme auf Windows. Der Frage nachgehend, ob es vergleichbare Programme auch für Mac oder Linux gibt, wende ich mich gerne an unsere Leserschaft. Kennen Sie welche?

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 01.04.2010

Strichmännchen animieren

Screenshot aus "Stick Cliffs 2" auf youtube

Screenshot aus "Stick Cliffs 2" auf youtube

Strichmännchen sind ein Segen für alle, die nicht zeichenbegabt oder -geübt sind. Auch in der Medienpädagogik haben sie daher ihren Platz, zB. beim Einstieg in die Animation bzw. bei einfachen Bewegungsstudien von Menschen: Die Animation von Strichmännchen (engl. „Pivot Stick Figure Animation“) ist immer ein guter Einstieg in die Trickfilmproduktion und ein gutes Übungsfeld in Animationsprojekten.

Zwei kostenlose Programme erleichtern die Pivot Stick Figure Animation immens: „Pivot Stickfigure Animator“ (Windows) und „Stykz“ (plattformübergreifend) lassen Kinder und Jugendliche fast spielerisch die Animation erlernen und liefern schnelle Ergebnisse. In diesem Sinne: Let the animations begin!

Kennen Sie noch weitere Programme? Ergänzen Sie den Artikel einfach mit einem Kommentar.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Mit WordPress Menschen zusammenbringen

"Baseball Team" (Ausschnitt) © J. C. Johnson, World of Images, CCDMD

"Baseball Team" (Ausschnitt) © J. C. Johnson, World of Images, CCDMD

Man trifft sich, viel, gerne, immer wieder, überall: unter Jugendlichen, in der Jugendarbeit, in der Schule – und damit auch in der Medienpädagogik. Manchmal sind dabei technische Hilfsmittel angesagt, etwa für eine gemeinsame Community oder für eine Projektplattform zur gemeinsamen Recherche für ein Medienprojekt.

Dank Web2.0 kommt niemand mehr in Verlegenheit, eine solche Community oder Plattform nicht selbst zur Verfügung stellen zu können und viele Angebote sind auch kostenlos. Sollen jedoch die Daten aus irgendeinem Grund lokal oder auf dem eigenen Webserver gespeichert werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist WordPress und seine Erweiterungen. Ich habe verschiedene Möglichkeiten recherchiert, getestet und stelle die Ergebnisse hier zusammen.

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Saudumme Fragen, saugute Tutorials

Screenshot aus dem Tutorial

Videotutorials können auch richtig Spaß machen. Das zeigt Ulf Ligniez mit seinen liebevollen Animationen, die gleichzeitig auch inhaltlich gut und lehrreich sind. Mit seiner Reihe „Saudumme Fragen“ führt er unter anderem in Programme wie Photoshop und „Super“ ein und setzt dabei Standards: Die Animationen selbst sind sehr gelungen, die Nachvertonung hervorragend mit einem sehr guten Sprecher, das Konzept schlüssig, unterhaltsam und oft auch sehr lustig.

In diesem Sinne ist mein Favorit „Saudumme Fragen 01 – Videos umwandeln mit Super“ kein medienpädagogisches Beispielvideo im engeren Sinne, sondern vor allem gute und lehrreiche Unterhaltung für MedienpädagogInnen, ein Tutorial für alle Fälle – und eine Inspiration, sich auch mal anders an Tutorials zu wagen. Viel Spaß!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Kostenloser Netzwerkscanner für Windows

netscanNützliche Helferlein erleichtern uns die Arbeit, sei es im Büroalltag oder in medienpädagogischen Projekten. Nicht allzu selten muss mensch als pädagogische Fachkraft jedoch auch die Rolle des IT-Administrators übernehmen. In solchen Fällen stellen z.B. kleine Tools wie clipboardpath oder Joiku eine enorme Bereicherung in der Arbeit mit Netzwerken dar. Als weitere Empfehlung an dieser Stelle bietet sich das kostenlose Programm SoftPerfect Network Scanner (Windows) an. Mit wenigen Klicks werden in einem fest definierten IP Bereich alle verbundenen Geräte (Computer, Router, Smartphones etc.) mit entsprechender IP und MAC-Adresse, sowie den jeweiligen Freigaben angezeigt, welche sich per Mausklick direkt öffnen lassen. Eine tolle Möglichkeit schnell nachzuschauen, wer alles mit dem Netzwerk verbunden ist oder welche Adresse zu welchem Gerät gehört.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Partitionsgrößen nachträglich verändern – ohne Neuinstallation!

Screenshot von gparted

Screenshot von gparted

Hinterher ist mensch immer schlauer. Das gilt auch – klar – für MedienpädagogInnen. Und leider gibt es nur in den seltensten Fällen eine einfache Möglichkeit zur Lösung des Problems. Ich beschreibe im Folgenden eine solche Möglichkeit für das nachträgliche Ändern von Partitionen – ohne Neuinstallation! Okay, dank Partition Magic und dergleichen nichts weltbewegendes, aber mächtiger und interessanter weil unabhängig von Windows-Zickereien (läuft unter Linux) und v.a. kostenlos. Vorweg noch ein Hinweis: Ich habe das ganze unter Boot Camp auf einem Mac probiert, auf einem originären Windows-Rechner sollte das Partitionstuning aber ebenfalls möglich sein.

Anfangs ging ich davon aus, dass der Platz mehr als ausreichend ist. Doch es kamen mehr und mehr Spiele hinzu und die Partition wurde immer enger für mein System. Das System neu aufsetzen in einer größeren Boot Camp-Partition fiel aus: zuviel Zeitaufwand und zu hohe nervliche Belastung ob der diversen anstehenden Updates unter Windows (und der damit i.d.R. einhergehenden nichtssagenden Fehlermeldungen oder Schlimmerem). Den ganzen Beitrag lesen

Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

Der (Windows-)Geist aus der Flasche

"Swing" von 96dpi auf flickr.com

"Swing" von 96dpi auf flickr.com

Manchmal geht es auch am Mac eben doch nicht ohne – Windows – sei es, um Computerspiele laufen zu lassen, um Websites mit einem schlechten Browser zu testen oder um einzigartige Programme zu nutzen. Mit BootCamp und Programmen wie VirtualBox oder Parallels sind Mac-UserInnen da gut versorgt, allen Lösungen ist aber gemeinsam, dass sie eine gültige Windows-Lizenz benötigen.

Nicht immer kann und will mensch dafür Geld in der Medienpädagogik ausgeben, gerade wenn es um einmalige Projekte und/oder Tests geht. Genau dafür gibt es nun eine kostenlose Lösung für Mac OS X: WineBottler. Das Programm basiert auf „Wine„, das ebendiese Aufgabe für Linux erledigt, und lässt die genutzten Programme angepasst im vorhandenen Betriebssystem laufen.

Ein erster Praxistest hat gezeigt, dass das Programm hält, was es verspricht – so kann ich nun das ausgereiftere Windows-Skype auf meinem Mac laufen lassen und auch den Riva FLV Encoder nutzen. Allerdings gilt das bei fast allen Programmen nur mit Einschränkungen: Umfangreiche Software erfordert teilweise Gebastel; mir ist es bei verschiedenen Versuchen nicht gelungen, die entsprechenden Programme direkt zum laufen zu bringen. Die Wine-Website bietet dafür zahlreiche Anleitungen und eine Kompatibilitätsliste. Dennoch: WineBottler ist sehr vielversprechend und lohnt in den genannten Ausnahmefällen einen Versuch. Übrigens basiert auch die kommerzielle Software „CrossOver“ auf Wine.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Der kleine Unterschied

"Bathroom sign at Pix..." von Andrei Z auf flickr.com

"Bathroom sign at Pix…" von Andrei Z auf flickr.com

Dieser Beitrag hat zugegebenermaßen länger in meinem Themenpool geschlummert, aber das Thema Gender Mainstreaming verliert nicht an Aktualität. Inwiefern gehen Jungen und Mädchen unterschiedlich mit Medien um? Inwiefern ist Intervention nötig? Wie können Angebote der Medienpädagogik gendersensibel gestaltet werden? Das sind einige der Fragen, die sich MedienpädagogInnen immer wieder stellen müssen.

Erste Antworten liefert mekonet mit dem Dossier „Geschlechtersensible Medienkompetenzförderung“ mit vielen Hinweisen auf Hintergrundliteratur, Methoden und Beispielprojekte.  Einen anderen Ansatz bietet „BIBER“ mit einem Artikel über gender-faire Kindersoftware. Die AutorInnen liefern darin Hintergrundinformationen und Kriterien, um Software und Videospiele gendersensibel einzuschätzen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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