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Musik-Apps für iOS – Figure by Propellerhead

Bei jedem meiner iPad-Musik Projekte sammle auch ich neue Erfahrungen und lerne neue Apps mit neuen Funktionen kennen. So wie beispielsweise die 89ct teure iOS App Figure von Propellerhead. Ist mensch erst einmal mit der englischsprachigen und vielleicht etwas ungewohnten Oberfläche vertraut, lassen sich binnen weniger Minuten zeigetaugliche Tracks und Beats erstellen.

Der Fokus der Musik liegt, wie der Herstellername bereits vermuten lässt, im elektronischen Bereich. Im Mittelpunkt der Oberfläche stehen drei Felder für die Drum, Bass und Lead Spur. Die Lautstärke der Spuren, das Tempo und allgemeine Einstellungen sind im Fußbereich zu finden.

Figure ist für musikalische Laien auf den ersten Blick etwas ungewohnt und kompliziert in der Bedienung, dennoch lassen sich sehr schnell gut klingende Ergebnisse erzielen, auch in der Gruppe mit mehreren Geräten. In Kombination mit Klangstäben, Shakern oder anderen Instrumenten sind auch rhythmische Einheiten und Sessions sehr gut umsetzbar. Eine Auseinandersetzung mit der App lohnt sich auf jeden Fall, bietet sie doch einen Mehrwert für mobile Musik-Projekte mit iOS Geräten.


Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Apps zum Thema Jugendschutz und Medienerziehung

Smartphones und Tablets sind nicht nur Themen in den Schulen, auch in der Familie spielen die Geräte eine große Rolle. Während bis vor einigen Jahren noch Computer und Fernseher die medialen Zentren kindlicher Lebenswelten darstellten, sammeln heute die Kleinen bereits im Vorschulalter ihre ersten medialen Erfahrungen über die Touch-Displays verschiedener Hersteller. Dies stellt Eltern vor neue medienerzieherische Herausforderungen!

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V. (AJS-NRW) hat in diesem Sinne ein Merkblatt mit Jugendschutz-Apps erstellt, welches regelmässig aktualisiert werden soll. Die Empfehlungen hier reichen von kindgerechten Angeboten bis hin zu technischen Schutzfunktionen, wobei den Erziehenden jedoch immer bewusst sein sollte, dass technische Lösungen bestenfalls Ergänzungen zur Begleitung und Förderung des Kindes darstellen.

Aber wie sieht es bei Euch und Ihnen aus? Was empfehlen die geneigten Medienpädagogen auf ihren Vorträgen und Elternabenden den Ratsuchenden, wenn es um Medienerziehung und mobile Apps geht? Ich bin gespannt…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Etwas mehr Privatsphäre – Verschlüsselt telefonieren mit Android und iOS

Private Kommunikation mit Smartphones ist mittlerweile ein sehr relativer Begriff geworden. In unseren beiden Leitartikel zu den Grundlagen einer mobilen Kommunikation haben wir uns ja bereits ausführlich mit Messengern, Verschlüsselungen und Grundsatzfragen beschäftigt. Das Ergebnis dieser beiden Artikel war, dass eine wirklich sichere Kommunikation nur über Open Source Angebote mit einer entsprechenden Verschlüsselung gewährleistet werden kann. Während unser Favorit unter den Messengern „TextSecure“ immer noch auf eine iOS Version wartet (Ende Sommer 2014) hat der Hersteller Open WhisperSystems zwei Apps veröffentlicht, die auf jeden Fall erwähnenswert sind.

Redphone für Android und Signal für iOS sind zwei miteinander kompatible Apps für eine verschlüsselte Telefonie über das Internet. Das Signal der beiden kostenlosen Open Source Apps wird end-to-end verschlüsselt und kann nicht abgehört werden, die Bedienung und Einrichtung ist simpel und intuitiv. Sehr positiv ist, dass beide Apps miteinander kompatibel sind, d.h. über Signal kann von einem iOS Gerät mit einem Android User telefoniert werden, der Redphone nutzt.

Getestet habe ich beide Apps in einem W-Lan. Die Sprachqualität war wie gewünscht sehr gut. Abbrüche gab es gelegentlich, sobald eine Person in ein langsameres Datennetz wechselte. Jedenfalls bin ich froh, dass es Fortschritte in diesen Bereichen gibt und warte noch voller Spannung auf die iOS Version von TextSecure.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

FSK-App: Filmbewertungen auf dem Smartphone

Alterseinstufungen sind immer so eine Sache. Eine Frage, die ich auf fast jedem Elternabend höre ist, warum Film XY bereits ab 12 Jahren freigegeben ist, wo doch so grausame Szenen darin enthalten sind. Nicht immer habe ich dann passende Antworten parat sondern muss dann im Einzelfall den Besuch der FSK Homepage empfehlen.

Mit der kostenlosen und werbefreien FSK App wurde jetzt auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung getätigt, denn nun haben Eltern die Alterseinstufungen, Begründungen, Trailer und weitere Infos direkt in der Hosentasche und können sich direkt über das Smartphone oder Tablet informieren. Leider stehen die Kurzbegründungen für die Einstufungen nur für Filme zur Verfügung, die nach 2010 veröffentlicht wurden, die Freigaben und die Staabangaben für Filme ab 2003. Aber: der Anfang ist getan und alles kann erweitert und ausgebaut werden.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 29.07.2014

Foto- und Videotransfer zwischen Android, iOS, WIN und Mac

Foto- und Videoprojekte sind sehr beliebt in der medienpädagogischen Arbeit, vor allem mit Tablets und Smartphones. Die Vorteile sind bei solchen Projekten nicht nur das geringere Gewicht und die Mobilität  – auch können Projektteilnehmende ihre eigenen Geräte mitbringen und verwenden (Bring Your Own Device). Unterschiedliche Apps bieten intuitive und modern Möglichkeiten der Foto- und Videobearbeitung. Spezialeffekte, Greenscreen, Stoptrick – das alles sind Techniken, die  eher eine kreative und ästhetische Herausforderung darstellen als eine technische.

Das größte Problem besteht jedoch in der Regel darin, das ganze Film- und Bildmaterial schnell und unkompliziert auf einem Tablet zu sammeln, damit es dort final bearbeitet und geschnitten werden kann. Kabelgebundene Lösungen sorgen in der Regel für Stress und Hektik, zumal wenn unterschiedliche mobile Systeme im Einsatz sind.

Ich habe mich daher auf die Suche nach einer Möglichkeit gemacht, systemübergreifend Fotos und Videos über W-Lan versenden und empfangen zu können. Die Auswahl an Sharing-Apps ist groß, die Verlässlichkeit, die Bedienungsfreundlichkeit und die Stabilität jedoch nicht wirklich.

Am Ende bin ich jedoch fündig geworden. Die Photo Transfer App ist zwar nicht für alle Systeme kostenlos (iOS: 2,20 EUR, Android: 1,45 EUR, Windows, Windows 8 und Mac Client: kostenlos), überzeugt aber durch ihre Funktionalität. Problemlos lassen sich Videos und Fotos zwischen Android, iOS, Win- und Mac-System austauschen, auch größere Dateien fanden – je nach W-Lan Geschwindigkeit – unkompliziert ihren Platz auf einem anderen Gerät. Meiner Meinung nach ist die App auf jeden Fall ihr Geld wert, erleichtert sie doch ungemein den Dateitransfer und vermeidet Frust und Komplikationen.

 

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
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Apps für Kinder – Neue Datenbank vom Deutschen Jugendinstitut

Smartphones und Tablets werden immer beliebter, nicht nur bei Jugendlichen und Erwachsenen, sondern vor allem auch bei Kindern. Immer öfter höre ich im Grundschulalter das Lieblingshobby: „spielen auf dem iPad vom Papa“. Es wäre nun als Elternteil, Lehrkraft oder Erzieher_in verkehrt, sich diesen neuen Tatsachen und Situationen nicht zu stellen, zumal wir ja eben nicht wollen, dass diese Geräte eine ersatzerzieherische Rolle übernehmen und das Kind lediglich beschäftigen, damit es ruhig ist.

Aus diesem Grund hat das Deutsche Jugendinstitut gemeinsam mit Blickwechsel e.V., klick-tipps.net und der Stiftung Lesen die Datenbank: Apps für Kinder veröffentlicht. In dieser stehen zur Zeit 128 Apps mit entsprechenden Bewertungen in Bezug auf die Eignung für Kinder in Hinsicht auf Mindestalter, Interaktion, Benutzerfreundlichkeit, Datenschutz, Werbung, In-App Käufe, etc. Das übersichtliche Auswahlmenü lässt beispielsweise neben der Wahl des Betriebssystems eine Filterung nach bestimmten Zielgruppen wie Kleinkinder, Kindergartenkinder, Grundschulkinder, ganze Familie, Eltern etc. zu.

Meiner Meinung nach ist diese Datenbank ein sehr guter Startpunkt für Erwachsene, sich mit der Welt der Kinder-Apps vertraut zu machen und erste Schritte zu unternehmen.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Datenschutz bei mobilen Messengern Teil 2 – Warum Threema keine sichere Alternative zu WhatsApp ist

Im ersten Teil unseres Artikels sind wir auf die elementaren Grundlagen der sicheren Messenger eingegangen, haben gezeigt, wie Verschlüsselungen funktionieren und welche Anforderungen ein Messenger haben sollte, um wirklich als sicher bezeichnet werden zu können.

In diesem Teil möchten wir daraus die medienpädagogischen Konsequenzen ziehen und auch ganz praktisch auf wirklich sichere Alternativen blicken.

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Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.

Datenschutz bei mobilen Messengern Teil 1 – Grundlagen einer sicheren Kommunikation

WhatsApp wird durch Facebook gekauft und löst eine breite Diskussion um mobile Kommunikation und Datenschutz aus. Allerorts wird nach Alternativen gesucht – leider meist, ohne vorher zu klären, was denn die Kriterien für Alternativen zu WhatsApp sind. Der Artikel möchte in grundlegende Sicherheitskonzepte einführen und formuliert im zweiten Teil die medienpädagogische Konsequenzen zum Datenschutz bei mobiler Kommunikation.

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Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.

Snapchat Alternativen

Wenn es darum geht, Fotos per Messenger zu verschicken, weichen mittlerweile viele Menschen auf Snapchat aus. Snapchat ist eine App, die es ermöglicht, Bilder mit einem Zeitstempel zu versehen. So werden diese nach wenigen Sekunden gelöscht und der Gegenüber sollte nicht die Möglichkeit haben, es zu speichern. Diese Sicherheit ist natürlich auch nur eine sehr relative, da man immer noch einen Screenshot machen kann, und es zusätzliche Apps gibt, die den hier warnenden Hinweis an den Absender unterdrücken.

Dennoch ist die Idee einer sich selbst zerstörenden Nachricht nicht verkehrt. Das haben auch andere App-Entwickler mitbekommen und es ist zu beobachten, dass die Vielfalt der Alternativen am wachsen ist. In diesem Sinne möchten wir gerne auf einen T3N Artikel hinweisen, der fünf dieser Alternativen unter die Lupe nimmt.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 19.02.2014

Das iPad im Schulmusikunterricht

Eines meiner Lieblingsthemen ist zur Zeit das Musizieren mit Tablets. Im Medienpädagogik-Praxis Blog hatten wir ja schon des Öfteren das Thema und sowohl für Android als auch für iOS einige Apps empfohlen. Ergänzend dazu steht in unserem Medienpad ja auch noch die Sammlung für iOS-Apps mit der immer währenden Bitte um Weiterarbeit zur Verfügung.

Nun hat sich vor kurzem der Stefan Gisler bei uns gemeldet, der im letzten Jahr seine Master-Thesis über das iPad im Schulmusikunterricht geschrieben hat, welche er in seinem Blog kostenlos zum Download anbietet. Wir sagen an dieser Stelle: vielen Dank an Stefan und viel Spass beim Lesen allen anderen…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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