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Multi-Media im Web

Internetprojekte in der Medienpädagogik

"Mainz – Dom im Gegenlicht 6" von hsing_nice auf flickr.com

Gerade komme ich von einem Medienprojekt zurück, bei dem es neben „meinem“ Internetworkshop auch einen Radio-, Zeitungs- und Videoworkshop gab. Bei solchen „Multi-Medienprojekten“ ist es angesagt, die Gruppen genauso zu verzahnen, wie es in der realen Medienwelt praktiziert wird, also insbesondere Audio- und Videoprodukte auf der Website zu publizieren.

Ein inhaltlich, gestalterisch und strukturell gelungenes Beispiel, wie das in der Praxis aussehen kann, liefert das Journalistische Seminar der Uni Mainz mit seinem Projekt „360 Grad Mainz“ – und empfiehlt sich damit auch als Vorbild für die Medienpädagogik.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Checklisten für Medienprojekte

Checklisten für Projekte in der Medienpädagogik

"Free Check It Service" von theclyde auf flickr.com

Professionalität in der Medienpädagogik macht sich wie in allen Bereichen unter anderem auch an der Strukturiertheit fest. In der Vorbereitung von Medienprojekten gibt es immer wieder die selben Dinge zu beachten: Zielgruppe, Zeit, Technik, Methoden etc.

Die PH Zürich hat Checklisten für Audio-, Foto- und Videoprojekte veröffentlicht, die es gerade medienpädagogischen EinsteigerInnen erleichtern, Konzepte zu erstellen. Das vereinfacht die Planung und steigert die Qualität der eigenen Projekte.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Praxistest: Audiobearbeitung am Interaktiven Whiteboard

Unser erster Praxistest Videoschnitt am Interaktiven Whiteboard ist auf großes Interesse gestoßen, deswegen lege ich gerne nach.

Dieses Mal habe ich verschiedene Audiobearbeitungs- und Kompositionsprogramme auf ihre Verwendbarkeit am Interaktiven Whiteboard (kurz IWB) bzw. Smartboard getestet. Eins hat sich gezeigt: Auch für Audioprojekte in der Medienpädagogik sind IWBs geeignet. Ich gebe Empfehlungen für die geeignetste Software am IWB und habe einige interessante Anwendungsmöglichkeiten entwickelt.

Unter den KommentatorInnen dieses Artikels verlosen wir zwei Lizenzen eines der getesteten Programme.

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Licht ins Formatewirrwarr und Shortcutlisten zu Foto-, Video- und Audioeditoren

Formatewirrwarr in Audio, Video und Foto

Vorbereitung ist die halbe Miete! Das gilt natürlich auch für medienpädagogische Projekte, hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Gut vorbereitet zu sein bedeutet aber auch, neben einer guten und realistischen Planung der Projektabläufe, über den Tellerrand hinweg informiert zu sein und evtl. auch Material für die TeilnehmerInnen zur Hand zu haben.

Unter worldwide-studios.com finden sich Listen, die die unterschiedlichen Formate von Audio- und Video- und Fotodateien gegeneinander setzen. Das ist schonmal sehr aufschlußreich, kommt so doch ein wenig Licht in das Dunkel rund um das Formatewirrwarr. Noch interessanter jedoch sind die Listen der Shortcuts für die populären Editionsprogramme rund um Audio, Video, und DVD. Hier sind die Listen leider – vielleicht aber auch verständlicherweise – auf Mac-Software wie z.B. Final Cut Pro, Soundtrack Pro, DVD Studio Pro beschränkt, mit einer Außnahme, die aber, ähnlich wie die anderen Programme auch, auf Grund des Anschaffungspreises nicht allzu oft in der Jugendarbeit Verwendung finden dürften. Die Außnahme bildet Avid Media Composer, die etablierte Alternative zu Mac-Programmen, die (noch) in der professionellen Videoproduktion weit verbeitet ist.

Auch wenn diese Programme nicht dauerhaft in den einzelnen medienpädagogisch aktiven Einrichtungen verortet sind kommen ProjektleiterInnen evtl. doch das eine oder andere Mal in die Verlegenheit mit ihnen zu arbeiten – für all diejenigen sind die Listen sehr hilfreich.

Um der Vollständigkeit willen gibt es auch noch die offizielle Shortcut-Liste zu dem guten alten iMovie HD (6), das zumindest bei mir den Vorzug erhält vor allen späteren Versionen. Wenn Sie Gründe dafür wollen, dann geben Sie in die Suchleiste „imovie“ ein, Sie werden fündig und zustimmen!

Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

Urheber? Werk? Urheberrechtsgesellschaft?

Urheberrecht in der Medienpädagogik

Screenshot aus einem Video

So lange es noch existiert, bleibt das Urheberrecht gerade in der Medienpädagogik ein wichtiges Thema. Bei allen guten Materialien, die dazu veröffentlicht werden, sind zentrale Begriffe für NichtjuristInnen nicht leicht zu verstehen: Was ist einE UrheberIn? Was ist ein Werk? Was ist eine Urheberrechtsgesellschaft?

Einen einfachen Weg zum Urheberrechtsverständnis hat die Autorenvereinigung CISAC geschaffen. In drei unterhaltsam, spannend und informativ gestalteten Videos im Comicstil werden die drei genannten Begriffe sehr gut erklärt. Wie geschaffen für den nächsten Vortrag oder Projektinput.

[via PriorMart Blog]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

SingStar und Karaoke online

SingStar und Karaoke online und kostenlos in der Medienpädagogik

"Empty Guns" von teliko82 auf flickr.com

Bei vielen (medien)pädagogischen Projekten und in fast jedem Jugendhaus ist SingStar weiterhin der Renner: Singen in der Gruppe macht Spaß und die Bewertung lässt schnell Casting-Stimmung aufkommen. Ist die Konsole mal nicht zur Hand und soll spontan Karaoke gesungen oder SingStar gespielt werden, dann müssen Online-Lösungen her.

Schon an anderer Stelle habe ich über ein Online-SingStar-Angebot geschrieben, Mikestar bietet ebenfalls ein technisch einwandfreies Äquivalent, das auch ohne Anmeldung funktioniert. TalentRun benötigt eine (kostenlose) Anmeldung, konzentriert sich auf Karaoke, bietet aber auch Contests an. Karaokeplay hat ein ähnliches Angebot, hier lassen sich aber die Lieder auch ohne Anmeldung singen. Viel Spaß dabei!

[via medienlernen.ch]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Fernsehen ganz nah

Fernsehen und Rundfunk in der Medienpädagogik

"China TV Channel Screen Test" von Gone-Walkabout auf flickr.com

Auch wenn Internet, youtube & Co. einen immer größeren Stellenwert haben, spielen das Fernsehen und der Rundfunk in der Medienwelt von Kindern und Jugendlichen immer noch eine zentrale Rolle – und damit auch in der Medienpädagogik, wenn es um Medienkompetenz geht.

Für alle, die in dieser Mission unterwegs sind, stellt der WDR im Rahmen seines pädagogischen Angebots zahlreiche Materialien zur Verfügung, die sich vor allem mit dem Fernsehen, aber auch Rundfunk auseinandersetzen. Auf verschiedenen Wegen geht es um Fernsehformate, Einstellungsgrößen, Journalismus, Inszenierungen etc. etc.

Die Materialien sind in ihrem Konzept und ihrer Methodik vor allem auf den schulischen Einsatz ausgerichtet, aber auch für die außerschulische Arbeit verwendbar. Es gibt sie gedruckt und als PDF; zum Bezug (Post/Download) muss lediglich die pädagogische Tätigkeit angegeben werden.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Einführung ins Urheberrecht

Auch wenn der Trend klar zu CreativeCommons geht: Die Sensibilität für das Urheberrecht in Schulen, in der Medienpädagogik und in der Jugendarbeit wächst, die Zahl der Begleitmaterialien auch. Eine Broschüre von Schulen ans Netz ergänzt den Reigen der Publikation zum Thema und beantwortet grundlegende Fragen wie „Was sind urheberrechtlich geschützte Werke?“ oder „Welche Werke sind frei nutzbar?“ Hilfreich besonders für den Bildungsbereich sind Hinweise zum Zitieren und zur Veröffentlichung von SchülerInnenarbeiten.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Podcast entmystifizieren: Teil 1

von Dirceu Veiga für smashingmagazine.com

Wer kennt das nicht aus seinem medienpädagogischen Alltag: anfangs dominiert kollektive Ahnungslosigkeit, gepaart mit Euphorie etwas Grandioses zu machen, die dann Ernüchterung wenn nicht gar Enttäuschung weichen müssen. Ich beziehe mich mit dieser Erkenntnis auf das Thema Podcast, bei dem die Ernüchterung spätestens dann Einzug hält, wenn der Unterschied zwischen einer schnöden Audiodatei und einem Podcast erläutert wird. Und wenn dann noch das Stichwort XML-Code fällt, sprechen die meisten Gesichter eine deutliche Sprache.

Doch Schluss damit, jetzt kommt Abhilfe. Für die, die zu Beginn der Erläuterungen keine Ernüchterung mehr in der Mimik erkennen wollen. Aber auch natürlich für die potentiell enttäuschten TeilnehmerInnen einer Fortbildung oder eines Podcast-Projekts.

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Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

Wenn Vorlesung und Podcast sich begegnen

"Podcast Wallpaper" von OllyHart auf flickr.com

"Podcast Wallpaper" von OllyHart auf flickr.com

Eigentlich müsste dieser Artikel „Vorlesung 2.0“ heißen, denn genauso gehyped wie der „Web 2.0“-Begriff und abgegriffen wie die „irgendwas 2.0“-Titel sind Podcasts beim eLearning. Dabei haben sie durchaus ihren Sinn: Vorlesungen locken nicht wirklich viele Menschen hinter dem Ofen hervor – und wenn schon nicht, dann können sie dort immerhin Podcasts hören. Trotzdem beschränken sich die meisten Angebote auf einen puren wie drögen Mitschnitt von Vorlesungen, der dann herunterzuladen ist.

Entsprechend begeistert hat mich das Podcast-Vorlesungskonzept von Gabi Reinmann, das in diesen Tagen startet: Hier wird wirklich ein neuer Schritt gewagt, die Vorlesung mit eLearning-Elementen und insbesondere Podcasts (ich würde eher „Hörspiel“ sagen) ganz neu gedacht. Heraus kommt ein schlüssiges Konzept, bei dem die Audiodatei nicht nur die transzendentierte Vorlesung ist, sondern bestimmte Inhalte auf neue Weise transportiert. Das begeistert (mich zumindest) und ist eine gute Inspiration für eigene Projekte. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse des Experiments.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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