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Die Webcam als Barcode-Scanner

Katalogisierung in der Medienpädagogik

Medienpädagogen haben es an sich, viele Medien zu besitzen, seien es nun DVDs, CDs, Bücher oder Programme. Ein feines Programm für den Mac, das bei der Katalogisierung dieser Medien hilft, ist Delicious Library – eines der wenigen Programme, zu dem es quasi keine Alternative gibt; Grund dafür ist die Art der Datenerfassung: Während man bei vergleichbaren Programmen jeden Titel mit der Hand eingeben muss, was – je nach Umfang der eigenen Bibliothek – lange bzw. unendlich lange dauern kann, nutzt Delicious Library einen genialen Trick: Es verwendet die in (fast) jedem Mac vorhandene iSight-Kamera als Barcode-Scanner. Das funktioniert so reibungslos und schnell wie beim Supermarkt an der Kasse. Film in die Hand nehmen, vor den Computer halten – PIEP – fertig! Schon ist der Film mit allen Meta-Daten und einer Kurzzusammenfassung (die Daten stammen von Amazon) in der Bibliothek.

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Mac OS-X: Bildgröße von mehreren Fotos verändern

Bis vor einiger Zeit habe ich noch mit der Version 10.5 (Leopard) auf meinem Mac gerabeitet. Musste ich dort, z.B. für eine Bildergalerie, von mehreren Fotos gleichzeitig die Größe ändern, habe ich das kostenlose Tool CocoViewX genutzt. Warum auch nach Alternativen suchen, wenn etwas reibungslos funktioniert… Mit einem neuen Mac kam auch Version 10.6 (Snow Leopard) und siehe da – mein geliebtes Tool lief nicht. Was habe ich im Netz gesucht, um eine schnelle und kostenlose Möglichkeit für eine Mehrfachkonvertierung zu finden. Klar, Dateiname etc. ging alles in iPhoto, aber die Dateigröße ändern? Nach langer Suche habe ich mir gedacht, dass es doch nicht sein kann, dass so etwas nicht mit Bordmitteln zu erledigen ist und … Tataa: Die Vorschau.

Unglaublich, dass ich nicht früher drauf gekommen bin. Aber ich hätte auch niemals in der Windows Bild- und Faxanzeige nach einer solchen Funktion gesucht… Einfach alle Foto markieren und doppelt draufklicken. Es öffnet sich die Vorschau. Danach alle Fotos in der Seitenleiste markieren und dann in der Navigationsleiste unter „Werkzeuge“ die Option „Größenkorrektur“ wählen. Dort einfach die gewünschte Größe angeben und die Vorschau schließen. Sofern Sie dann die Änderung für alle Dateien übernehmen macht es „plup“ – und alle Fotos sind in der Größe die Sie haben wollen. [Screenshot]

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Fernwartung – kostenlos und plattformübergreifend

Ein kleiner Software-Tipp nach dem Wochenende: Medienpädagogen sind in aller Regel auch für die Hege und Pflege der EDV im Freundeskreis zuständig. Da zu viel Bewegung zwischen einzelnen Computern bekanntlich gesund ist und ich meinen Büro-Stuhl sehr mag, nutze ich sehr oft das (für die nicht-kommerzielle Nutzung) kostenlose Remote-Control Tool Teamviewer. Das wirklich umwerfende an diesem Programm ist die Plattformunabhängigkeit. Teamviewer gibt es für Mac, Linux und Windows. Mobile Administratoren können über das iPhone App oder über den Browser mit dem Web Connector das System des Gegenübers pflegen. Benutzer ohne Adminrechte können unter Windows mit dem Quicksupport (keine Installation erforderlich) die benötigte Hilfe legitimieren.

Neu mit der aktuell erschienen Version 6 (Beta) ist neben einer vereinfachten Einrichtung und einer besseren Geschwindigkeit z.b. auch die Möglichkeit, den PC mit verschiedenen Benutzerkonten neu zu starten und sich anzumelden. Wie sieht es bei Ihnen aus? Welches Programm nutzen Sie zur Pflege fremder Computer?

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

XMind – Open Source Mindmapping

Hin und wieder werde ich auf neue und ältere Programme aufmerksam gemacht, die meiner Meinung nach nicht nur erwähnenswert sind, sondern definitiv ihren Platz in der Medienpädagogik oder in der Sozialen Arbeiten haben sollten.

So auch an dieser Stelle die Open Source Anwendung XMind. Ähnlich wie bei dem hier bereits erwähnten Freemind handelt es sich um eine plattformunabhängige, (in der Basisvariante) kostenlose Anwendung zur Erstellung von Mindmaps. Neben verschiedenen Strukturen (klassische Mindmap, diverse Baumansichten, Tabellendarstellung…) und Vorlagen bietet XMind zudem die Möglichkeit, freie Knotenpunkte zu platzieren und eigene Iconsets zu verwenden. Natürlich kann XMind sowohl FreeMind als auch MindManager-Daten importieren.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Kostenlos animieren mit dem Mac

FramebyFrame: Kostenlose StopMotion Software für den MacMedienpädagogInnen freuen sich meist über kostenlose Softwarelösungen, entlasten diese doch das meist knappe Budget. Das gilt aber nur für solche Programme, die einen großen Funktionsumfang und eine einfache Bedienung bieten. In diesem Sinne ist „FrameByFrame“ ein guter Software-Tipp.

Das kostenlose Animationsprogramm für den Mac/OSX bietet alle Grundfunktionen einschlägiger Software, ist leicht zu bedienen und liefert gute Ergebnisse. Einzig das Onion-Skinning habe ich bei meinem Test vermisst. Aber für einfache StopMotion-Projekte ist FrameByFrame sicher eine schöne Empfehlung.

[Danke an Charlie Endres für den Hinweis!]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Handy – PC – Mac: Synchronisation von Kontakten und Kalender

Jedes Mal, wenn ein neues oder anderes Handy im Einsatz ist, stellt sich die leidige Frage, wie die Kontakte und der Kalender synchronisiert werden können. Nicht alle Handys lassen sich problemlos per Software oder Bluetooth synchronisieren. Für einige (z.B. Samsung SGH F-480) muss sogar erst noch ein spezieller Treiber installiert werden, damit das Gerät als Massenspeicher erkannt wird. Schwierig wird es vor allem, wenn die Daten auch noch auf mehreren PCs oder Macs abgeglichen werden sollen.

Als Handybesitzer benötigt mensch oftmals mehrere Tools mit einem Umweg über z.B. den Google Kalender. IPhone User, die keine Probleme damit haben knapp 6,50 EUR pro Monat zu investieren, finden sicherlich mit mobile me einen sehr komfortablen Dienst.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Den Mac selbst reparieren

"Schraubenschlüssel in groß" von bmboo auf flickr.com

"Schraubenschlüssel in groß" von bmboo auf flickr.com

Macs sind manchmal auch nur Menschen: Sie haben kleine Fehler und manchmal auch kleinere Wehwehchen. Nicht immer besteht noch Garantie, nicht immer ist AppleCare zur Stelle oder einfach das eigene Budget begrenzt. In diesen Fällen kann do it yourself angesagt sein.

Wer sich dazu entschließt und das nötige Geschick hat, für den/die stellt die Seite ifixit Reparaturanleitungen zu den neueren iMac- und Mac mini-Modellen zur Verfügung. Vom einfachen RAM-Tausch über den Festplattenwechsel bis zur Displayreparatur sind die HowTos nach Modell und Gebiet sortiert.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Hotkeys trotz Boot Camp 2.1

Mit ac'tivAid sind die Hotkeys nutzbar

Mit ac'tivAid sind die Hotkeys nutzbar

Snowleopard ist raus und Windows kann unter Boot Camp 3.0 installiert werden. Es gibt aber auch noch solche MedienpädagogInnen und Ottonormaluser, die sich noch mit Boot Camp 2.1 rumschlagen und stets auf der Suche nach den richtigen Treibern sind. Ich berichte da durchaus aus eigener Erfahrung – an eine Kosten-Nutzen-Analyse möchte ich dieser Stelle lieber nicht denken.

Hier nun zunächst eine kurze Schilderung des Problems, dann ein Lösungsvorschlag.

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Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

10 Gründe für einen Mac in der medienpädagogischen Arbeit

bild-2Im Rahmen des Konjunkturpaketes 2 haben nun viele Einrichtungen Gelder für medienpädagogische Gerätschaften ergattern können. Neben Videokameras, Audio-Rekordern und Mikrofonen stehen in der Regel auch Computer für Audio und Videoprojekte auf dem Einkaufszettel.

Nun ist es wahrlich nicht einfach, in die Mac-PC Diskussion einzusteigen. Ein Blick in diverse Foren lässt erkennen, dass es anscheinend nur Mac-verachtende Windows User oder auf PC-schimpfende Mac User gibt. Auch ist es schwierig, öffentlich einen Mac zu empfehlen, ohne als Steve Jobs Missionar betrachtet zu werden.

Nun gut, Ich selber bin erst vor zwei Jahren auf Apple Mac-OS umgestiegen, und habe die Erfahrung gemacht, dass ein Mac(book) nicht nur in einem Café beim Latte macchiato trinken einen stylischen Eindruck macht, sondern vor allem in der medienpädagogischen Arbeit einfach mehr Vorteile bietet als ein Windows PC. Daher habe ich mich entschlossen, auf den „Zug der 10 besten Dinge“ aufzuspringen und ein paar gute Gründe für einen Mac aufzulisten.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 17.06.2009

Mit dem Mac auf Du und Du

"Apple Shut Down" von miggmag bei photocase.com

"Apple Shut Down" von miggmag bei photocase.com

MedienpädagogInnen sind meist auch für die Pflege der eingesetzten Geräte zuständig und nicht immer ist dabei professioneller Support verfügbar, wenn es um die Konfiguration, Troubleshooting oder grundlegendes KnowHow geht.

Die MacherInnen von Tekserve sind Support-Profis rund um Macs und stellen ihr geballtes Wissen rund um Apple Computer offen zur Verfügung. In der „Mac FAQ“ werden konkrete Probleme und ihre Lösung beschrieben (z.B. Mac startet nicht), Grundwissen wie z.B. Tastenkombinationen aufgelistet und zentrale Überlegungen (Virenschutz, Windows-Installation) behandelt. Eine wirklich wertvolle Wissens-Fundgrube für alle, die mit Macs arbeiten!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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