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Medienpädagogik unplugged # 4 – Mit Murmeln programmieren

Medienpädagogisch interessant sind alle Versuche einfache, begreifbare und niedrigschwellig Zugänge zu digitalen Themen und Welten aufzumachen. Das gilt vor allem fürs Programmieren. Hier im Blog haben wir ja auch schon Artikel zum Thema „Medienpädagogik Unplugged“ veröffentlicht.

Eine spielerisch sehr interessante Variante ist Turing Tumble. Namensgeber ist Alan Turing, britischer Logiker und Informatiker. Auf den ersten Blick eine Murmelbahn, auf dem zweiten Blick eine Programmieroberfläche – ein mechanischer Computer!

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Online Jugendarbeit – wie soll das denn gehen?

Medienpädagogik in Zeiten von Corona bekommt auch in der Jugendarbeit ein ganz neue Bedeutung. Grundlage vieler Jugendarbeits-Formate ist die direkte Begegnung, die Arbeit in Teams, die Präsenzgruppe. Vieles davon ist weg. Und auch wenn Geschäfte, Sportvereine und mehr langsam wieder öffnen – die Bildungsarbeit wird lange noch nicht zum Normalbetrieb zurückkehren können.

Über das europäische Netzwerk medienpädagogischer Projekte auf der Seite von digitalyouthwork.eu haben wir im Blog ja schon einmal berichtet.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Leseförderung und Medienbildung

Büchereien und Bibliotheken erweitern ihre Bildungsangebote in Richtung Medienpädagogik. Das ist in Zeiten zunehmender Digitalisierung nur konsequent. Auch wenn diese Einrichtungen teilweise, aber irgendwie auch logischerweise, Medienpädagogik stark mit Büchern verknüpfen, haben sie doch viele Ansätze, die auch darüber hinaus in der außerschulischen und schulischen Arbeit eingesetzt werden könnten.

Die Handreichung „Leseförderung & Medienbildung mit Tablets“ des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz ist eine gute Arbeitshilfe, und steht vorbildlicherweise auch unter einer CC-BY Lizenz. Die Arbeitshilfe „#iPad – Medienbildung mit Tablet, App und Buch“ der Stadtbücherei Frankfurt ergänzt die Ideen der oben genannten Arbeitshilfe um einige interessante Aspekte rund um AR, Film oder Kreativität.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

#stadtsache – Partizipation mit Kindern

Medien zur Partizipation zu nutzen ist nicht neu und eher ein Grundprinzip in der medienpädagogischen Praxis. Da haben wir hier schon einige Seiten und Ansätze vorgestellt.

Es wundert mich, dass wir noch nichts über #stadtsache – immerhin Dieter Baacke Preisträger 2018 – hier im Blog stehen haben. Die App ermöglicht es, mit Kindern und Jugendlichen Kartierungen sehr einfach mit Smartphone oder Tablet (mit GPS) vorzunehmen. Dabei werden sie durch Fragen und gute Kategorisierung angeleitet, ihren Sozialraum kritisch unter die Lupe zu nehmen, zu fotografieren und zu kommentieren. Es ist auch möglich, völlig datenschutzkonform zu arbeiten – sprich ohne personenbezogene Daten auszukommen.

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Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Trailer mit iMovie und analogen Vorlagen

In der medienpädagogischen Arbeit wird die Trailerfunktion von iMovie oftmals in kurzzeitpädagogischen Maßnahmen eingesetzt, in denen nicht genug Zeit ist, um Filme anders umzusetzen. Das funktioniert auch ganz gut. Manchmal wünscht man sich aber die Filme besser planen zu können, als einfach direkt am Tablet zu arbeiten.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Eine Stimme für die Medienpädagogik

Aufruf zur Tarifkonzeptkampagne für Medienpädagog*innen

Dieser Artikel stellt die persönliche Meinung der Autor*innen dar. Die Initiative dazu ist auf dem Medienpädagogik Praxiscamp 2019 in Leipzig entstanden und wurde auf dem 36. GMK-Forum in München weiter vertieft.

Medienpädagogik ist gefragt wie nie zuvor, dennoch steckt sie in der Krise. Es fehlen Ausbildungswege, faire Arbeitsbedingungen und eine laute, gemeinsame Stimme aus der Praxis. Wir Medienpädagog*innen müssen jetzt selbst aktiv werden und uns für unsere Branche einsetzen. Das Projekt „Tarifkonzept-Kampagne“ ist eine Initiative von freien Medienpädagog*innen. In der GMK fanden sie eine gemeinsame Plattform für ihre Forderungen und ihre Zusammenarbeit. Außerdem rufen sie explizit alle Medienpädagog*innen auf, mitzumachen!

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Lili Ewert Kurzbio
Freiberufliche Medienpädagogin, Medienberaterin, Journalistin. Medien gehen uns alle etwas an und Medienkompetenz ist was Kollektives. Aktuell beschäftige ich mich mit den Strukturen der Medienpädagogik und überlege, welche Rahmenbedingungen benötigt werden, um nachhaltige und ganzheitliche Medienpädagogik leisten zu können.
Michaela Weiß Kurzbio
Freiberufliche Medienpädagogin und Honorarreferentin für die Verbraucherzentrale RLP und den Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit RLP. Ich mache Medienworkshops in Jugendeinrichtungen, Schulen und Kitas, Elternabende, Multiplikatorentrainings und bin außerdem bin ich Teamerin beim Blickwechsel e.V. und Sprecherin der Fachgruppe Kita bei der GMK. Ich lebe mit meiner Familie in einer schönen Kleinstadt im Westerwald. :)
Verfasst am 26.11.2019

Naturschutzbildung mit iPad und Mikro

Die Medienpädagogik vernetzt sich natürlicherweise schon immer mit anderen pädagogischen Disziplinen wie Erlebnispädagogik, Politischer Bildung, Umweltbildung usw., um Bildungsprojekte durchzuführen. Ein kleines Beispiel aus meiner Praxis möchte ich hier einmal vorstellen.

Die Jugendgruppe des Jugend-Bund-Naturschutz in Werneck – Naturchecker Werneck – hat eine Mediengruppe gegründet, mit dem Ziel andere an ihrer Arbeit teilhaben zu lassen. Sie möchten Videos mit Informationen und solche die zum Nachmachen anregen produzieren und verbreiten. Dazu mussten sie sich nicht nur Kompetenzen in der Produktion und Technik beibringen, sondern ihr Wissen auch aufarbeiten und vermitteln. Gleichzeitig merkt man sehr schön, dass sie ihre eigenen Medienerfahrungen aus Instagram, YouTube und Co wiederspiegeln und sich so mit gängigen Formaten auseinandersetzen.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.

Digital Youth Work

Wie sehen eigentlich medienpädagogische Projekte in anderen Ländern aus? Gibt es da andere Ansätze? Stehen andere Themen im Mittelpunkt?

Eine kleine Antwort versucht die Seite www.digital-youthwork.eu, auf der sieben medienpädagogisch aktive Organisationen aus sechs verschiedenen Ländern (Schottland, Dänemark, Finnland, Österreich Deutschland und Irland) Best-Practices Beispiele und Methoden unter CC Lizenz zur Verfügung stellen. Später soll als Output des dreijährigen Erasmus Projektes „Digitallly Agile Youth Work“ gar eine gemeinsame „Guideline for Digital Youth Work“ entstehen. Für Deutschland ist das JFF dabei.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 26.09.2019

Urban Mining Workshop

In der Medienpädagogik ist Making schon lange ein wichtiger Bestandteil. (so auch hier im Blog). Die Firma Fairphone hat jetzt einen schönen Workshop für Menschen ab 12 Jahren ins Netz gestellt, bei dem der Umweltschutz bezüglich elektronischer Geräte, vorwiegend Handys oder Smartphones ganz praktisch thematisiert wird. „Urban Mining“ nennen sie den Schrauberkurs, bei dem man nichts kaputt machen kann, der den Teilnehmer*innen aber das Innenleben und den Wert ihrer Geräte vermitteln soll. Es geht darum Recyclingmöglichkeiten von Handys und Smartphones aufzuzeigen. Wer das Innenleben kennt, kann Geräte auch besser recyclen – so die Idee. Bisher ist die Anleitung nur in Englisch erhältlich, aber das Konzept ist recht schlüssig.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 20.08.2019

QR Code Games selber machen

Zu Mobil Gaming und ihren Einsatz für die Medienpädagogik haben wir schon einige Artikel hier Blog. Im Alltag der Jugendarbeit begegnet mir immer wieder der Wunsch der Leitungen, dass sie was Kreatives, Spielerisches mit Smartphones mit den Jugendlichen machen wollen. Am besten selber Spiele entwickeln.

Eine Form ist der schon in die Jahre gekommene QR Code. Er ist einfach herzustellen, technisch simpel, einige Smartphones brauchen nicht mal mehr eine eigene App zum Auslesen. Eigentlich ist es der primitive Vorläufer von Augmented Reality, denn mit QR Codes kann ich an einem Ort auch Informationen abrufen. Daniel Seitz hat schon vor Jahren einen ausführlichen Artikel zu QR Code Rallyes hier im Blog geschrieben. Ergänzend dazu möchte ich hier meine Ideen weitergeben.

Mit Hilfe von QR Codes lassen sich schnell sehr einfache aber interessante kleine Spiele erstellen. Dabei kann man sowohl rein textbasierte Offlinespiele erstellen, oder Multimediale Spiele generieren. Via QR Code kann auf Foto-, Video-, Audio- Htmldateien verwiesen werden, die entsprechenden Inhalte liefern. Damit lassen sich Aufgaben stellen, Geschichten erzählen und die Teilnehmer*innen „führen“. QR Code Games können also auch als Wanderung, Krimi oder Gruppengame gespielt werden. Die Herstellung ist relativ simpel. Es braucht dazu nur ein Smartphone und Internet. Einmal gespielt, kann man mit Jugendlichen selber QR Code Games erstellen und anderen zugänglich machen. Laminierte QR Codes kann man auch dauerhaft im Außenbereich anbringen, so dass die Spiele wiederholbar sind.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 11.06.2019

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