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QR Code Games selber machen

Zu Mobil Gaming und ihren Einsatz für die Medienpädagogik haben wir schon einige Artikel hier Blog. Im Alltag der Jugendarbeit begegnet mir immer wieder der Wunsch der Leitungen, dass sie was Kreatives, Spielerisches mit Smartphones mit den Jugendlichen machen wollen. Am besten selber Spiele entwickeln.

Eine Form ist der schon in die Jahre gekommene QR Code. Er ist einfach herzustellen, technisch simpel, einige Smartphones brauchen nicht mal mehr eine eigene App zum Auslesen. Eigentlich ist es der primitive Vorläufer von Augmented Reality, denn mit QR Codes kann ich an einem Ort auch Informationen abrufen. Daniel Seitz hat schon vor Jahren einen ausführlichen Artikel zu QR Code Rallyes hier im Blog geschrieben. Ergänzend dazu möchte ich hier meine Ideen weitergeben.

Mit Hilfe von QR Codes lassen sich schnell sehr einfache aber interessante kleine Spiele erstellen. Dabei kann man sowohl rein textbasierte Offlinespiele erstellen, oder Multimediale Spiele generieren. Via QR Code kann auf Foto-, Video-, Audio- Htmldateien verwiesen werden, die entsprechenden Inhalte liefern. Damit lassen sich Aufgaben stellen, Geschichten erzählen und die Teilnehmer*innen „führen“. QR Code Games können also auch als Wanderung, Krimi oder Gruppengame gespielt werden. Die Herstellung ist relativ simpel. Es braucht dazu nur ein Smartphone und Internet. Einmal gespielt, kann man mit Jugendlichen selber QR Code Games erstellen und anderen zugänglich machen. Laminierte QR Codes kann man auch dauerhaft im Außenbereich anbringen, so dass die Spiele wiederholbar sind.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 11.06.2019

So geht Medien – Videos

In der medienpädagogischen Arbeit haben audiovisuelle Medien schon immer eine hohe Bedeutung. Auch wenn man über Medien reflektieren will, zeigen viele den ein oder anderen Film als Input.

ARD und ZDF haben eine ganze Reihe Unterrichtsmaterialien zu verschiedensten Aspekten unter www.sogehtmedien.de (hier zum YouTube-Kanal) für die Arbeit mit Schüler*innen zur Verfügung gestellt. Björn Friedrich hat hier im Block schon vor eineinhalb Jahren darüber geschrieben. Es hat sich aber seitdem einiges auf der Seite getan. Grund genug noch mal drauf hinzuweisen.

Dabei stehen Videos als Input im Mittelpunkt. Daneben gibt es Unterrichtsmaterialien zu den Videos als Download. Thematisch sortiert ist die Seite in „Medien Basics“ (rechtlich Aspekte, Medienberufe), „Stimmt das?“ (Fake News, Quellen, Lügen, Extremismus), „ARD und ZDF“ (Infos über den öffentlich rechtlichen Rundfunk) und „Selber machen“ (Tutorials zur Filmarbeit und ein Quiz).

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 04.06.2019

#mppb19 das Praxiscamp 2019 in Leipzig

Eine Ankündigung in eigener Sache: am 05. und 06. September 2019 findet das vierte Medienpädagogik Praxiscamp, diesmal in Leipzig statt. Die Anmeldung ist nun möglich.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 21.05.2019

#mppb19 – Praxiscamp 2019 – Save the date!

Hurra, der Termin steht fest und das Medienpädagogik – Praxiscamp geht auf Reisen. Nachdem wir drei Jahre hintereinander in Mainz zu Gast sein durften, geht das Praxiscamp 2019 auf Reisen.

Wir gastieren am 05. auf 06. September 2019 in Leipzig.

Vielen Dank schon mal an alle, die das möglich gemacht haben und die sich in der Vorbereitung engagieren.

Wir hoffen aber auch auf viele Teilnehmer*innen, die ein medienpädagogisches BarCamp so toll finden wie wir. Sobald wir mehr Infos zur Anmeldung im Barcamptool haben, werden wir sie veröffentlichen. Das wird aber erst im neuen Jahr der Fall sein.

Bis dahin schon mal Termin in den Kalender eintragen und weitererzählen und in den alten Praxiscamps #mppb10#mppb17, #mppb18 noch mal nachlesen, was es da so an Sessions gab. Vielleicht macht das schon mal Lust auf Leipzig!

Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 11.12.2018

Robotik im Jugendzentrum – Testbericht

Roboter und Programmierung hält auch Einzug in die medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Nun ist das ein mitunter teurer Spaß. Daher macht es einfach mal Sinn hinzuschauen, was sich da auf dem Markt tummelt und womit man gut arbeiten kann.

Im Projekt Bits&Bytes des Bezirksjugendrings Unterfranken, welches von der „Ich kann was!“ Intitiative der Deutschen Telekomstiftung und dem Bezirk Unterfranken gefördert wurde, haben wir verschiedene Roboter ausprobiert und möchten unsere Erfahrungen hier gerne teilen. Dabei sind wir bewusst in Jugendzentren, um zu schauen, ob dort die Thematik auch einen Platz hat. Hier geht es oft überhaupt mal Zugänge der Kids zur Thematik und der Programmieren zu finden. Unser Werkstätten sind Kurzeinsätze von ein oder zwei Tagen, dann sind wir wieder weg. Es geht also darum schnell einen Einstieg zu finden und Lust auf mehr zu machen. Damit es nachhaltig wird, sollten die Roboter zur Weiterarbeit vor Ort bleiben und Potential für die Weiterarbeit haben.

Voraussetzungen im Bits&Bytes Projekt zusammengefasst:

  • die Kinder sind in der Regel Programmier-Anfänger – ab und zu sind auch „Nerds“ dabei.
  • Alter 8 – 16 Jahre
  • offener Betrieb oder Ferienprogramm
  • der Roboter soll nach unserem Besuch im Jugendzentrum verbleiben, damit die Kids damit weiterarbeiten können.

Wir haben drei Roboter getestet:

den mBot von makeblock

den Ozobot Bit

den Lego Mindstorm

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 27.11.2018

websektor.ch – ein Schatz für Medienbildung in der Schule

Auch wenn sich der Blog vorwiegend an die Medienpädagogik in der außerschulischen Arbeit richtet, möchten wir die ein oder andere Seite, die sich gezielt an Kolleg*innen in der Schule, richtet nicht außen vor lassen. Vor allem, wenn sich der Schweizer Lehrer Jussi Fritschi so unglaublich fleißig durch die endlosen Welten von Apps und Software geklickt, diese für den schulischen Einsatz auf seiner Seite websektor.ch bewertet und kategorisiert hat.

Er ist zwar Apple User, aber viele Programme finden sich auch in anderen Betriebssystemen wieder. (Ansonsten empfehlen wir einfach mal Alternativto.net zu benutzen.) Neben einer reinen App-Auflistung, greift er viele Medienbildungsthemen und -kompetenzen auf, gibt kurz und knapp Infos und verweist auf Apps, mit denen das Thema behandelbar ist. Auch Hardewarehandhabung und fertige Lerninhalte wie Videos sind auf seiner Seite gelistet.

Vor allem der sehr einfache und logische Aufbau der Seite, mit guten Suchinstrumenten macht das Stöbern und finden leicht. Dafür, dass er seine Ergebnisse mit uns teilt gebührt ihm schon mal ein dickes Dankeschön! Für alle, die in der Schule (oder auch außerhalb)  mit iPads arbeiten, ist die Seite in jedem Falle einen Besuch wert. Seine zweite Seite Lernkiosk richtet sich dann an die Schüler*innen – und sucht Mitaktivisten. Vielleicht hat ja wer Lust nach dem Besuch der Seiten.

Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 06.11.2018
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Die große mppb-Leser*innen-Umfrage

Wir möchten wissen, was ihr über den Praxisblog denkt, und sind gespannt auf euer Feedback!

Deswegen starten wir die erste große Leser*innen-Umfrage des Medienpädagogik Praxisblogs – ganz anonym natürlich.

Es geht um die Fragen, was euch zum Praxisblog führt, wie euch der Blog gefällt und welche Ideen ihr zur Weiterentwicklung und Verbesserung habt.
Bitte nehmt euch 5 Minuten Zeit, unsere Fragen zu beantworten. Wir wollen – gemeinsam mit ganz vielen von euch – den Praxisblog stetig weiterentwickeln und ein bisschen besser zu machen.

Der Link zur Umfrage: http://survey.studioimnetz.de/index.php/233896?lang=de

Die Umfrage läuft vier Wochen und ist bis 25.10. online, die Ergebnisse werden anschließend selbstverständlich veröffentlicht. Ihr könnt leider nichts gewinnen, nehmt dafür aber auch an keinem Preisausschreiben teil und bekommt garantiert keine Werbung zugestellt 😉

Die Umfrage wurde übrigens mit LimeSurvey erstellt, das wir kürzlich hier vorgestellt haben.
Vielen Dank fürs Mitmachen!

Gerrit Neundorf Kurzbio
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel - Spawnpoint. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.
Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.
Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.
Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, mobile Anwendungen und Games. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Zusammen mit Tobias Albers-Heinemann veröffentlichte er mehrere Elternratgeber, zuletzt im August 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln).
Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 25.09.2018

Trickfilmseminar für Multiplikator*innen

Es ist schon etwas älter, aber trotzdem medienpädagogisch gut zu gebrauchen: Das Trickfilmseminar für Studierende in der Lehramtsausbildung der LFK Baden Würtemberg.

In der ausführlichen Beschreibung wird viel Information rund um die medienpädagogische Trickfilmarbeit zur Verfügung gestellt, inklusive medienpädagogischer Begründungen, technischen Tipps, Trickfilm Genres , weiterführender Literatur und Auswertung der Seminare. Sogar ein Vorschlag für ein Trickfilmblockseminar für Mutliplikator*innen ist dabei. Den ganzen Beitrag lesen

Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 18.09.2018

Freie Videos auf Mazwai

Freie Software und Freie Inhalte sind für die medienpädagogische Arbeit immer gut. Auf Mazwai findet man freie Filme, die man unter CC-BY Lizenzen stehen.

Seiten mit freiem Content findet man im Audio– und Fotobereich immer mehr. Aber im Videobereich wird es schon schwieriger. Auch weil natürlich die Recherche nach passenden Filmausschnitten wesentlich langwieriger ist als bei Audio und Fotos. Aber auch, weil es nicht so viele Menschen gibt, die ihre Filme unter freien Lizenzen weitergeben. Den ganzen Beitrag lesen

Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 13.09.2018

Das war das #mppb18 – Nachschau auf das Medienpädagogik Praxis Camp 2018 in Mainz!

Am 6. und 7. September fand das dritte Barcamp des Praxisblogs in Mainz statt. 70 Medienpädagog*innen aus verschiedensten Bereichen, Student*innen, Praxisblog-Fans und Medienpädagogik-Interessierte nahmen in zwei Tagen an insgesamt 31 Sessions teil. Es ging unter anderem um unterschiedlichste Projekte aus der Praxis, Hatespeech, Fakenews, Robotik, digitale JugendBeteiligung, MOOCs, Datenschutz, Gaming, Sketchnotes oder Microcontroller. In lockerer Atmosphäre wurde diskutiert, gebrainstormt, sich ausgetauscht, wurden Ideen gesammelt und Kontakte geknüpft.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.

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