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Neue Schriften braucht das Land

http://www.flickr.com/photos/btmspox/

Plakate, Flyer, Ausschreibungen, Logos, Banner, Cover… das alles sind Printmedien, mit denen wir medienpädagogische Projekte, Aktionen und Ergebnisse präsentieren und vorstellen. Um aber nicht in der Flut von Flyern und Plakaten unterzugehen, müssen wir kreativ sein, ein ansprechendes Layout benutzen und natürlich eine schöne Schriftart. Erst letztens bin ich mit einem Kollegen wieder ins Gespräch gekommen. Grund hierfür war sein aktueller Projektflyer. Nein, es war eigentlich gar nicht der Flyer, sondern eher die gewählte Schriftart Comic Sans. Grund genug für einen kleinen Artikel zum Thema Schriftarten.

Dass Schriftarten sich auf dem Computer installieren lassen, weiss jetzt auch mein Kollege. Besonders gelungen fand er aber zwei Angebote von kostenlosen Designer-Fonts (hier und hier), die auf jeden Fall ihren Platz im nächsten Flyer finden werden. Aber auch von den beiden Handschriftarten-Sammlungen (Link und Link) war er sehr angetan. Etwas ungläubig wurde ich dann aber angesehen, als ich ihm MyScriptFont.com vorgestellt habe, einen Online Dienst, der aus der eigenen Handschrift  eine Schriftart für den Computer zaubert.

Unser Gespräch ging dann natürlich noch über Lesbarkeit, Anzahl von Schriftarten in einem Dokument bis hin zur Farbgestaltung. Aber das hebe ich mir für einen weiteren Artikel auf 😉

 

 

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

CarotDAV – Zugriff auf Sugarsync, Dropbox, WebDAV, FTP, Skydrive, Google Drive…

Sugarsync, Dropbox, WebDAV, FTP, Skydrive, Google Drive – das alles sind Dienste und Möglichkeiten, Dateien auf einem Server oder in der Cloud abzuspeichern. Hierdurch entstehen tolle Möglichkeiten der Zusammenarbeit, dass diese Dienste auch den sozialen Faktor – vernetzen und tauschen – größtenteils erfüllen. Allerdings finde ich es manchmal recht unübersichtlich, vor allem wenn ich selbst mehrere Dienste in Anspruch nehme. Schließlich möchte ich nicht für jedes Angebot einen separaten Klienten auf meinem System installiert haben.
Abhilfe schafft hier unter Windows das kostenlose Programm CarotDAV. In der explorer-artigen Umgebung können dann die Dateien hoch und heruntergeladen sowie gelöscht werden. Positiv ist auch, dass CarotDAV nicht installiert werden muss, also portable funktioniert. Eine tolle Sache für Menschen, die an fremden PCs ohne Installationsrechten auf ihre eigenen Dateien zugreifen wollen…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Selbst zum Hotspot werden

Hotspots einrichten in der Medienpädagogik

„Hotspot“ von twicepix auf flickr.com (cc by-sa)

MedienpädagogInnen sind bei Seminaren und Projekten oft in einer Situation, wo nur ein Rechner mit dem Internet verbunden ist, mindestens zehn andere das gerne auch wären – und kein Hub oder Switch zur Hand. Schön wäre es da, wenn mensch diese Internetverbindung mit anderen teilen könnte.

Das geht! Mit MyPublicWiFi gibt es eine kostenlose Software, mit der ohne großen Aufwand unter Windows ein solcher W-LAN-Hotspot eingerichtet werden kann. Wie das geht, beschreibt PC-Welt in einem kurzen HowTo. Unter Windows7 existiert mit „Virtual Wifi“ auch eine eingebaute Funktion, die nicht ganz so komfortabel einzurichten ist, aber auch das lässt sich bewerkstelligen. Und BesitzerInnen eines Macs finden in den Systemeinstellungen unter „Freigaben“ bzw. „Sharing“ die so genannte „Internetfreigabe“ – mit der geht das im Handumdrehen…

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

HTML lernen mit Thimble

HTML-Editor Thimble in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website

Mozilla ist momentan ganz groß, gerade wenn es um Medienpädagogik geht. Vor kurzem habe ich über Hackasaurus und seine X-Ray-Goggles geschrieben, die HTML-Röntgenbrille, die ein genialer, spielerischer Einstieg in HTML ist. Mozilla setzt aber noch eins drauf: Mit Thimble bietet die Stiftung einen kostenlosen, einfachen, schönen und sehr funktionalen HTML-Editor an, mit dem leicht eigene Websites gebaut werden können.

Dabei lassen sich aus professionellen Vorlagen die besten Kniffe für gute standardkonforme Websites abschauen und/oder Schritt für Schritt von einer weißen Seite eine eigene Gestaltung bauen. Beides zusammen habe ich jüngst in einem HTML-Seminar eingesetzt und die TeilnehmerInnen haben nicht nur schnell gelernt, sondern hatten auch viel Spaß. Also: Fingerhut auf und los gehts!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 18.09.2012

Hörspiele und Podcasts im Browser schneiden

Audio im Browser bearbeiten in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website

Medienprodukte online zu erstellen ist immer auch eine Frage der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Bei Audioprodukten wie Hörspielen oder Podcasts halten sich die Datenmengen allerdings in Grenzen und so kann es auch mal angesagt sein, im Browser Audiofiles zu schneiden.

Mit dem kostenlosen browserbasierten Audioeditor „myna“ habe ich dafür ein vielversprechendes Angebot entdeckt: Mit myna ist es möglich, mehrere Tracks zu arrangieren, einfache Bearbeitungen vorzunehmen und auch einige Effekte anzuwenden. An „richtige“ Software reicht das sicher nicht heran, aber myna ist eine tolle Lösung, wenn es in der Medienpädagogik mal schnell gehen muss und nur ein internetfähiger Rechner zur Verfügung steht. Ein erster Test hat einen sehr guten und stabilen Eindruck hinterlassen – myna bietet alles, was mensch für einfache Vorhaben braucht.

Kennen Sie andere Online-Audioeditoren? Ergänzen Sie einfach mit einem Kommentar.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Videokonferenzen frei, sicher und dezentral

Videokonferenzen in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website

Immer mehr Projektteams sind dezentral organisiert und so werden Videokonferenzen auch in der Medienpädagogik immer wichtiger. Kommerzielle Angebote wie Skype oder Google Hangouts bieten schnelle und gute Lösungen, sind allerdings teilweise kostenpflichtig, setzen eine Registrierung voraus und sind vor allem zentral organisiert.

Die Plattform sifonr (Hintergrundartikel hier) ist dagegen ein freies, anonymes, kostenloses und dezentrales Videochat-Angebot: Auf der Website können Videokonferenz-Räume angelegt werden, in denen theoretisch unbegrenzt viele TeilnehmerInnen sich unterhalten, chatten und Dateien austauschen können. Dabei wandern die Daten nicht über einen zentralen Server, sondern dezentral zwischen den Beteiligten – und das obendrein verschlüsselt.

In mehreren Tests (mit kleinen Gruppen) hat sifonr sich als sehr stabil und geeignet für die praktische Arbeit gezeigt. Einziger Wermutstropfen ist die Umsetzung per Flashplayer, der in Einzelfällen abgestürzt ist, womit erst nach einem Browserneustart die Konferenz weitergeht. Ansonsten: volle Empfehlung!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Portable Apps selber machen

Für Windows-User unter den LeserInnen die Portable Apps nutzen, könnte die kostenlose Software Cameyo interessant sein. Einmal installiert schaut Cameyo bei der Installation einer Software, was sich im System verändert hat. Aus diesen Informationen erstellt das Programm dann eine Portable App. Zusätzlich besteht die Möglich, direkt aus dem Windows 8 kompatiblen Programm über 500 Anwendungen direkt herunter zu lassen. Auf Vimeo steht auch ein kleines Vorstellungsvideo des Herstellers bereit. Viel Spass!

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Programm-Shortcuts unter MacOS anzeigen lassen.

Vielleicht arbeiten Sie ja auch so gerne mit Shortcuts wie ich? Irgendwie geht alles schneller, flüssiger und eleganter. Das Problem ist allerdings, dass eigentliche fast alle Programme die ich habe mit unterschiedlichen Shortcuts zu bedienen sind. Und irgendwie habe ich dann auch wenig Lust, die entsprechenden Kürzel im Netz zu suchen. Abhilfe schafft mir hier das kostenlose Tool CheatSheet (leider nur) für MacOS. Einmal gestartet läuft es im Hintergrund und zeigt nach einem zwei Sekunden langen Klick auf die CMD Taste die Shortcuts des aktiven Programmes an. Ein wirklich sehr gutes Tool, zumindest für meinen Arbeitsalltag…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
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Paint.NET – kostenlose Bildbearbeitung unter Windows

Heute möchte ich Ihnen wieder einmal ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm für Windows vorstellen. Paint.NET wurde von der Washington State University und Microsoft entwickelt und war vorerst als Ersatz für MS Paint gedacht. Doch dank der zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten durch verschiedene Plugins hat sich die Freeware zu einem guten und empfehlenswerten Bildbearbeitungs-Tool gemausert. Mit Hilfe des Paint.NET PSD Plugins können sogar Photoshop Dateien rudimentär bearbeitet werden. Paint.NET ist kostenlos, zwar nicht so umfangreich an Funktionen wie z.B. Gimp, dafür aber wesentlich übersichtlicher. Viel Spass damit…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
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kostenlose WordPress Theme Generatoren

Schon öfter haben wir hier im Blog über WordPress geschrieben. Einige unserer Videopodcasts beschäftigen sich mit der ersten Einrichtung und Konfiguration von WordPress, in einem anderen Artikel haben wir sinnvolle Plugins vorgestellt. Nun möchte ich gerne auf einen etwas älteren Blogbeitrag von WordPress Candy zurückkommen, in dem es um kostenlose Generatoren für WordPress Themes geht. Ich selbst habe einige getestet und muss sagen, dass sich die Generatoren nicht nur für eigene Themes eignen, sondern auch als Werkzeuge für medienpädagogische Angebote. Die Zielgruppe kann sich hier mit dem Aufbau und der Gestaltung einer WordPress-Seite beschäftigen, muss sich mit Begriffen wie Body-Size, Tag-Cloud und Sidebar auseinandersetzen und kann alle Veränderungen z.B. in den Farbcodes direkt als Ergebnis betrachten.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
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Verfasst am 12.06.2012

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