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Wissenswertes über Farben
"Hannover: colorful chair-parade 25.605.15" von Juergen Kurlvink auf flickr.com
Spätestens wenn es um Webdesign oder um die Gestaltung von Broschüren und Plakaten geht, steht auch der/die letzte MedienpädagogIn vor der Wahl „Welche Farbe hättns denn gern?“. Meist wird dann aus der Hüfte geschossen mit einigermaßen zufriedenstellenden Ergebnissen, aber jeder Blick auf Produkte von Profis provoziert die nächste Frage: „Wo haben die nur die passenden Farben her?“
Grund genug, um sich in einer ruhigen Minute mal mit Farbenlehre, Farbräumen, dem Farbkreis, Komplementärfarben, Farbpaletten oder auch Farbsymbolik – und Bedeutung auseinander zu setzen. Der Gestalter Klaus-Dieter Knoll hat das in seinem Blog getan und sein Wissen in vier anschaulichen und praxisorientierten Artikeln [1,2,3,4] zusammengefasst. Auf dass die TeilnehmerInnen beim nächsten Webprojekt davon profitieren. Sehr praktisch in diesem Zusammenhang ist übrigens auch das Tool colorsuckr.com, das aus hochgeladenen Bildern die passenden Farben extrahiert.
David administriert Goliath
"#316 AVZ Database" von adesigna bei flickr.com
Das Webprojekt läuft, alle Beteiligten inkl. MedienpädagogIn bereiten sich ruhig auf die Präsentation in zwei Stunden vor, in der Zwischenzeit nur noch der letzte Feinschliff inkl. einer Datenbankbereinigung. Auch das ist kein Problem, die MySQL-Abfragen sind klar, nur mal eben beim Provider das phpMyAdmin aufrufen und … Öh, Moment: phpMyAdmin?!
Wenn es mal wieder schnell gehen muss mit dem Datenbankzugriff und entgegen allen vorherigen Vermutungen kein phpMyAdmin vorhanden ist, gibt es nun eine schnelle Lösung, die ohne eine aufwändige Installation zurecht kommt: „Adminer“ bietet die wichtigsten Manipulationsmöglichkeiten für MySQL-Datenbanken und das ganze in nur einer Datei! DrWeb hat das Tool getestet und listet auch ein WordPress-Plugin auf.
Leitfaden Online-Recht
Sicherheit im Internet ist noch immer Thema Nummer eins. Doch meist denkt mensch, allen voran der medienpädagogisch denkende und handelnde, dabei an die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen, z.B. im Umgang mit Social Communities, Chats und so weiter.
Hamburg@work hat einen „Leitfaden Online-Recht“ herausgebracht, der sich mit sämtlichen rechtlichen Fragen rund um das Internet befasst. Behandelt werden in dem Papier Themenbereiche wie u.a. Marketing und Werbung, Verträge mit Kunden und Nutzern und Online-spezifische Geschäftsmodelle und Kommunikationsformen.
Twittern, aber richtig!
Icon via smashingmagazine.com
Wer ein medienpädagogisches Projekt gemacht hat und dieses im Internet präsentiert wird möglicherweise relativ schnell bemerken, dass die Resonanz nicht besonders groß ist und damit ein Feedback eher klein ausfällt. Das muss aber nicht an der nicht geteilten Euphorie über das Geschaffte liegen, die Ursache liegt viel wahrscheinlicher einen Schritt weiter vorn: Der Beitrag ist an vielen eventuell interessierten Leuten vorbei gegangen.
Um die Popularität und die Reichweite zu steigern kann, effektiv eingesetzt, Twitter hilfreich sein. Zwar muss auch hier der Spatz ersteinmal erhört werden, dafür gibt es aber kleine Helferchen die drweb in einer umfangreichen Sammlung zusammengestellt hat. Und wer seine Bemühungen einer Kosten-Nutzen-Analyse unterziehen möchte sollte nicht nur Follower zählen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Zusatzdiensten die das Nutzen von Twitter vereinfachen und den Traffic analysieren helfen. Ein Blick auf die Liste also lohnt sich und die Welt der Medienpädagogik wird Ihnen vielleicht eines Tages danken.
Denen, für die Twitter noch ein unbeleuchteter Knoten im Dschungel der Synapsen ist, sei dieser ältere Beitrag zur Beleuchtung empfohlen. Viel Spaß!
Pimp your Geocaching
"Kompass-Quiz" von Klaus the BARRACUDA auf flickr.com
Geocaching ist medienpädagogisch schwer im Rennen, Twitter startet durch und auch QR-Codes sind langsam im Kommen. Alle drei und noch viel mehr haben die TeilnehmerInnen einer Geocaching-Aktion in Josefstal Anfang des Jahres so geschickt kombiniert, dass einem/einer beim Lesen die Ohren schlackern. Eine schöne Inspiration für eigene Projekte, die schon ein bisschen betagter ist weil ziemlich lange auf meinem zu-schreiben-Stapel, aber nichts an Aktualität eingebüsst hat.
Websiteentwürfe leicht gemacht
"Moodboard Schnipsel" von dbloete auf flickr.com
Nicht immer müssen bei medienpädagogischen Website-Projekten Gestaltungsentwürfe gemacht werden – aber wenn, dann ist das kein leichtes Unterfangen, denn wer diskutiert schon gerne über kreative Entwürfe und damit über Geschmäcker?
Nun bin ich auf Moodboards aufmerksam geworden, eine Methode aus dem gestalterischen Bereich, mit dem erste Attribute einer Website, eines Videos oder auch eines Wohnzimmers visualisiert werden können. Und ich finde, dass Moodboards auch eine Methode für die medienpädagogische Arbeit sein können: Wenn alle TeilnehmerInnen einer Projektgruppe ein solches Produkt zu einer Website (oder einem Video) erstellen, ist das eine gute Basis, um über einen gemeinsamen Look zu diskutieren. Das Dr. Web Magazin führt ins Thema ein und nennt gute Links; hier und hier gibt es erste Anleitungen.
Englisch lernen am Flughafen
"where to?" von limaoscarjuliet@flickr.com
Für einige Lehrer und Lehrerinnen sicher ein alter Hut, aber bestimmt nicht für alle – und diese Kunde muss verbreitet werden: Das so genannte „Airport-Project“ (ursprünglich von Michael Legutke) ist eine Methode handlungsorientierten Unterrichts, bei dem SchülerInnen PassantInnen auf Englisch interviewen und die Interviews aufzeichnen.
Für mich eine gelungene Verbindung von Medienarbeit mit Fachunterricht, bei dem die Kinder und Jugendlichen in einem spannenden Umfeld und im geschützten Rahmen ihre Englischkenntnisse testen und verbessern können – und nebenbei noch einen Anlass haben, sich mit Audiotechnik und -schnitt auseinander zu setzen.
Ein aktuelles Beispiel liefert eine Mainzer Schule. Dort haben die SchülerInnen ihre Projektergebnisse auch noch in einem Blog veröffentlicht, das den Charme und Spaß des Projektes sehr motivierend widerspiegelt.
Animierte Websites erstellen – mit youtube&Co.
Wirklich animierte Websites zu erstellen – egal ob mit Video, Zeichnungen oder anderen Animationen – war bisher auf Techniken wie Flash, Silverlight und Co. beschränkt und erforderte einiges an Training und Geschick. Aber es geht noch viel einfacher: Mit einer Videokamera, Schnittcomputer, einer Internetverbindung – und youtube (!) lassen sich wunderbar animierte Webseiten erstellen. Wir finden, dass das eine schöne, spannende, herausfordernde und lehrreiche Methode für medienpädagogische Projekte mit Jugendlichen ist, haben es ausprobiert und zeigen wie’s geht.
Das Schweizer Taschenmesser für Online-Video
youtube ist gut, selber hosten besser: Ich schätze mittlerweile die (Vernetzungs)Vorteile der Videocommunity, gerade für medienpädagogische Projekte finde ich es aber angesagt, die eigenen Filme auf dem eigenen Server zu haben. Dafür gibt es nun eine grandiose Lösung. Den ganzen Beitrag lesen

Unbekannt sollte klicksafe.de mittlerweile nicht mehr sein, dem/der einen oder anderen MedienpädagogIn ist sie vielleicht auch schon über den Mauszeiger gelaufen: die Broschüre „