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…CSS bleibt!

"css-miami-desktop" von geirarne auf flickr.com

"css-miami-desktop" von geirarne auf flickr.com

Auch wenn der Gestaltungsrahmen von Websites in Zukunft vermehrt mit HTML5 realisiert wird, bleibt CSS der Standard zur konkreten Gestaltung.

Deshalb aus dem aktuellen Anlass ein kleines Update zu Hilfsmitteln, Nachschlagewerken und Ressourcen zum Thema CSS – zur eigenen Weiterbildung und/oder als Grundlage für das nächste medienpädagogische Projekt.

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Langzeitbelichtung at its best

LAPP-Pro: Man in the Flipper

LAPP-Pro: Man stuck in Flipper

Über Langzeitbelichtung haben wir ja schon des öfteren geschrieben, das Prinzip sollte bekannt sein (wenn nicht, die Tag-Cloud und die Suchleiste helfen weiter). Die medienpädagogische Durchführbarkeit kann bei einem solchen Projekt sicherlich in Frage gestellt werden, aber Ideen liefern die Bilder von LAPP-Pro (Light Art Performance Photography) durchaus. Die unterschiedlichen Orte bieten immer wieder ein anderes Ambiente, vor allem aber die unterschiedlichen Lichtquellen machen den Reiz der Fotos aus. Mal sind verschiedene LED-Leuchten, mal Feuerwerkskörper und Laser zum Einsatz gekommen. Was dann noch fehlt sind Ideen diese Lichtquellen ähnlich meisterhaft zu inszenieren.

Monatlich ein neuer Zeitvertreib

Post IT Shooter von Petri Purho

"Post IT Shooter" von Petri Purho

“Monatlich ein Spiel entwickeln, das haben sich die freien Spieleentwickler Alan Blomquist, Kyle Gabler, Kyle Gray, Petri Purho und Shalin Shodhan von “Experimental Gameplay Project” vorgenommen. Sie sind nicht gänzlich unbekannt, zumindest Petri Purho sollten durch Crayon Physics Deluxe und Kyle Gabler durch World of Goo und 2D Boy nicht nur in der Szene ein Begriff sein. Die Regeln nach denen der kleine Wettstreit ausgetragen wird: das Spiel muss innerhalb von sieben Tagen entstanden sein, es darf nur eine Person beteiligt gewesen sein und es muss mit dem Monatsmotto zu tun haben.

Alle Spiele konnte ich aus zeitorganisatorischen Gründen leider noch nicht testen, ein kurzer Blick jedoch genügt und medienpädagogisch Interessierte folgen dem einen oder anderen Link. Und natürlich sind wir immer dankbar für Rezesionen treuer LeserInnen.

Wissenswertes über Farben

"Hannover: colorful chair-parade 25.605.15" von Juergen Kurlvink auf flickr.com

"Hannover: colorful chair-parade 25.605.15" von Juergen Kurlvink auf flickr.com

Spätestens wenn es um Webdesign oder um die Gestaltung von Broschüren und Plakaten geht, steht auch der/die letzte MedienpädagogIn vor der Wahl “Welche Farbe hättns denn gern?”. Meist wird dann aus der Hüfte geschossen mit einigermaßen zufriedenstellenden Ergebnissen, aber jeder Blick auf Produkte von Profis provoziert die nächste Frage: “Wo haben die nur die passenden Farben her?”

Grund genug, um sich in einer ruhigen Minute mal mit Farbenlehre, Farbräumen, dem Farbkreis, Komplementärfarben, Farbpaletten oder auch Farbsymbolik – und Bedeutung auseinander zu setzen. Der Gestalter Klaus-Dieter Knoll hat das in seinem Blog getan und sein Wissen in vier anschaulichen und praxisorientierten Artikeln [1,2,3,4] zusammengefasst. Auf dass die TeilnehmerInnen beim nächsten Webprojekt davon profitieren. Sehr praktisch in diesem Zusammenhang ist übrigens auch das Tool colorsuckr.com, das aus hochgeladenen Bildern die passenden Farben extrahiert.

Besseres Webvideo

Screenshot aus "Neurosonics Audiomedical Labs Inc."

Screenshot aus "Neurosonics Audiomedical Labs Inc."

Der Zufall ist und bleibt ein Künstler: Da überlege ich mir für unseren Workshop bei den video/film tagen 2009 den Titel “Videopunk” und stoße damit auf eine interessante Website eines “Videopunks”, die mir flugs einige neue Erkenntnisse beschert.

Markus Hündgen schreibt in seinem  Blog immer wieder erkenntnisreiche Beiträge über seine Profession Webvideo. Auf zwei möchte ich hier direkt hinweisen, weil ich denke, dass sie auch für medienpädagogische Projekte mit Web und Video relevant sind: Zum Einen geht es um ‘Talking Heads‘ in Videobeiträgen und deren mangelnde Eignung für Internetseiten. Eine wichtige Erkenntnis, haben doch gerade medienpädagogische Dokus oft einen hohen TalkingHeads-Anteil. Ein anderer (Video)Beitrag beschäftigt sich mit Webvideos und Authentizität. Die ZuschauerInnen bekommen darin sehr praktische Tipps zu schönem und interessanten Webvideo – Markus Hündgen grenzt dabei insbesondere Webvideo von Fernsehen ab. Sehr empfehlenswert.

Zum Thema “Talking Heads” ist mir die Tage auch noch ein eher humoristischer (Musik)Videobeitrag über den Mauszeiger gelaufen – gut gemacht und höchst unterhaltsam.

As time goes by…

Screenshot aus "The Longest Way"

Screenshot aus "The Longest Way"

Portraits dokumentieren schön die Stimmung und Verfassung eines Menschen und so kann gut die persönliche Entwicklung auch über einen längeren Zeitraum gezeigt werden. Im Film ist das nicht ganz so einfach (alleine schon wegen des immer gleichen Bildausschnitts), kann aber sehr schön werden, wie schon die Simpsons gezeigt haben.

Christoph Rehage beweist mit seinem Film “The Longest Way“, dass so eine Langezeitdokumentation auch im realen Leben funktioniert. Seine schönen Selbstportraits bieten darüber hinaus viele Beispiele für Gestaltungsmöglichkeiten. Und noch aus einem zweiten Grund ist das Video zum medienpädagogischen Inspirationsfilm zum Wochenende geworden: Die Splitscreensequenz am Anfang ist eine sehr gelungene Methode, um einen Überblick über das Geschehene zu geben.

Websiteentwürfe leicht gemacht

"Moodboard Schnipsel" von dbloete auf flickr.com

"Moodboard Schnipsel" von dbloete auf flickr.com

Nicht immer müssen bei medienpädagogischen Website-Projekten Gestaltungsentwürfe gemacht werden – aber wenn, dann ist das kein leichtes Unterfangen, denn wer diskutiert schon gerne über kreative Entwürfe und damit über Geschmäcker?

Nun bin ich auf Moodboards aufmerksam geworden, eine Methode aus dem gestalterischen Bereich, mit dem erste Attribute einer Website, eines Videos oder auch eines Wohnzimmers visualisiert werden können. Und ich finde, dass Moodboards auch eine Methode für die medienpädagogische Arbeit sein können: Wenn alle TeilnehmerInnen einer Projektgruppe ein solches Produkt zu einer Website (oder einem Video) erstellen, ist das eine gute Basis, um über einen gemeinsamen Look zu diskutieren. Das Dr. Web Magazin führt ins Thema ein und nennt gute Links; hier und hier gibt es erste Anleitungen.

Typografie für EinsteigerInnen

Typografie in der MedienpädagogikIn Jugendarbeit und Medienpädagogik wird viel gestaltet: Websites, Flyer, Zeitungen, Videos, Grafiken und einiges mehr. Und wo gestaltet wird, da müssen auch Schriften so eingesetzt werden, damit das Produkt möglichst ansprechend und ästhetisch ist.

Wer dieses Ziel erreichen möchte, kommt irgendwann an den Punkt, sich mit Typografie auseinanderzusetzen – die “Lehre” der Schriften bzw. die Gestaltung durch Schrift und Schriftbild. Für MedienpädagogInnen, die sich zur Selbstbildung damit auseinandersetzen möchten oder beim nächsten Zeitungs-/Webprojekt einen Input dazu gestalten möchten, sei hier Gerrit van Aakens Quellen-Zusammenstellung empfohlen: Dort finden sich Grundlagenliteratur, Links zu aktuellen (freien) Schriften und weitere Tipps.

Und für den humoristischen bzw. spielerischen Einstieg empfehle ich ban comic sans (yeah!) und den Arial vs. Helvetica-Battle.

Schicke Outfits für eigene Websites

Wenns bei medienpädagogischen Homepage-Projekten mal schnell gehen muss mit der Seitengestaltung, dann ist guter Rat teuer: Woher auf die Schnelle eine kostenlose (X)HTML/CSS-Vorlage herbekommen? Diese beiden Links versprechen Hilfe: Beim SmashingMagazine werden 100 wirklich schöne, professionelle und gleichzeitig kostenlose bzw. freie Templates vorgestellt; außerdem gibt es hier noch einige HTML-Templates zum Download.

Und wenn doch mehr Zeit für eigene Entwürfe da ist, dann sind diese Seiten gut zur eigenen Inspiration: Das Portfolio des polnischen Studio K und in einer weiteren Zusammenstellung des SmashingMagazines zu kreativen Webseitengestaltungen. So bekommt das nächste Webseitenprojekt auf jeden Fall ein schickes Outfit.

Web-Layoutmodelle im Überblick

Menschen, die sich halbintensiv mit Webtechnologien beschäftigen wie MedienpädagogInnen, stehen manchmal mit Fragezeichen über dem Kopf dabei, wenn ExpertInnen manche Themen diskutieren. Ein Beispiel sind Layoutmodelle für Websites: Ich bin immer ganz froh, wenn ich nur einigermaßen auf dem Stand bin, was HTML- und CSS-Standards angeht, und hab auch schon gehört, dass es verschiedene Ansätze zu Flexibilität und Zoomverhalten gibt – aber sonst ???

Gerrit van Aaken hat sich in meinen Augen einen Orden verdient, in dem er für Diskussions-EinsteigerInnen die verschiedenen Ansätze des Weblayouts einführend beschreibt und das gleich mit anschaulichen Beispielen. Die aufmerksamen LeserInnen erfahren so Eigenschaften, Vorteile und Nachteile des flexiblen und des fixen Layouts sowie von normalen und flexiblen Zoomlayouts. Danke! Jetzt kann auch ich mitdiskutieren – und mein neues Wissen im nächsten medienpädagischen Internetworkshop weitergeben.

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