Filmgeschichten mal anders finden und erzählen
Still aus dem Video
Gibt es auch ein Zuviel an Inspiration”? Nach “The Scared is scared” hätte ich das fast gedacht. In jedem Fall ist er eine Inspiration für vielfältigste Situationen und Bereiche in Medienpädagogik und Filmgestaltung: Wie lässt sich eine Geschichte mal anders finden? Wie sehen Kinder die Welt? Wie lässt sich gesprochener Text abwechslungsreich visualisieren? Muss ein Film immer lineal sein? und und und …
Und so geht es in diesem Video um Bären, Mäuse, Pizza, Monster, Kekse, Freundschaft, Schwimmbäder im Winter, Langeweile, Spaß, ein Klavier und ein Happy End. Und anschließend ist klar: Zuviel Inspiration gibt es nicht – es gibt nur ein Zuwenig an Einsatzmöglichkeiten.
[thx Jo Gather!]
Die machen Geld mit Ihren Daten! Warum Sie nicht auch?
Facebook finanziert sich durch die persönlichen Daten der mittlerweile über 1 Milliarden User. Das erstellte Profil ist sehr wertvoll für Marktforschungsunternehmen und Werbe-Anbieter. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir jedoch noch nie die Frage gestellt, warum nur Facebook an meinen Daten verdienen soll und nicht ich selbst – zumal es ja schliesslich meine Daten sind? Auf diesen Gedanken kam ich erst, als ich von der Seite commodify.us mitbekommen habe.
Nach einer Anmeldung können die Daten, die bei Facebook zum Download bereit stehen, auf den Server von commodify.us hochgeladen und lizensiert werden. Dort stehen sie dann verschiedenen Interessenten anonymisiert für wahlweise kommerzielle oder nicht-kommerzielle Zwecke zur Verfügung.
Derzeit bin ich persönlich noch etwas skeptisch, finde aber den Ansatz nicht uninteressant. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es mit diesem Angebot weitergeht, bzw. ob andere vergleichbare folgen werden. Was meinen Sie dazu?
Über den Google Reader und meine Suche nach Alternativen
flickr.com/photos/11999593@N04/2809992904
Einige von Ihnen haben ja bestimmt schon mitbekommen, dass Google zum Juli hin seinen sehr beliebten RSS Reader einstellt. Zur Zeit funktionieren noch die Apps und Feed-Reader, erreichbar über google.de ist er bereits jetzt schon nicht mehr. Dieser Schritt von Google hat im Netz für einen großen Aufschrei gesorgt, viele Blogs haben darüber berichtet. Auch mich persönlich betrifft dieser Schritt, da ich den Feed Reader sehr intensiv genutzt habe und nun, nach ein paar Tagen des Nachdenkens muss ich laut in die Welt hinaus rufen: DANKE Google!
Platzhaltergrafiken wie aus dem Arm geschüttelt
Ein lorempixel von hector lazo @ flickr.com (CC BY-SA)
Manchmal muss es in kreativen Prozessen – und damit auch in der Medienpädagogik – schnell gehen. Etwa, wenn die Idee für eine Website-Gestaltung oder die einer SchülerInnenzeitung Formen annehmen soll, die genauen Inhalte aber noch fehlen.
In diesen Fällen hilft lorempixel: Analog zu den klassischen Platzhaltertexten, die mit lorem ipsum beginnen, liefert die Website kostenlos pixelgenaue Platzhaltergrafiken für Web und Print. Die Gestaltung lässt sich nach Genre wählen, die Ergebnisse stehen unter einer CC (BY-SA)-Lizenz – und sind perfekt weboptimiert. Da sage ich nur noch: Lorem ipsum dolor sit amet!
Eine Datei, sie (wieder) zu finden!
In medienpädagogischen Projekten wird immer wieder auch journalistisch recherchiert, sei es für eine Videodokumentation, einen Schülerzeitungsartikel oder eine Website. Und wer sich auf die Suche begibt, der/die findet zahlreiche Kontakte, Dokumente, Fragen, Termine, Notizen und andere Informationen, die organisiert werden müssen.
Luuk Sengers, ein Journalist aus den Niederlanden, stellt für solche Situationen eine kostenlose “Recherche-Datenbank” für alle Situationen zur Verfügung: “Masterfile” ist ein vorgestaltetes Excel-Dokument, in dem alle Informationen eingetragen, organisiert und sortiert werden können. Laut dem Autor findet sich die Geschichte damit wie von selbst. Das ist sicher übertrieben, aber das Tool ist auf diesem Weg sicher eine riesige Hilfe.
Die größte Facebook-Studie aller Zeiten
Im September letzten Jahres haben wir hier im Blog über das Facebook-Analytics Tool geschrieben, ein Angebot der Suchmaschine Wolfram Alpha, das eigene Facebook-Profil gründlich zu analysieren. Ursprünglich sollten die hierbei gesammelten Daten der einzelnen Nutzer nicht weiter verwendet werden, jedoch konnte Stephen Wolfram, Gründer und CEO von Wolfram Research, dieser enormen Datenmenge nicht widerstehen und hat sie ausgewertet. Herausgekommen ist dabei die wohl größte und umfangreichste Facebook-Studie aller Zeiten, die nämlich nicht auf Hochrechnungen und Schätzungen basiert, sondern auf den Daten von über einer Millionen Facebook-Nutzern.
Let’s Play-Workshops mit Jugendlichen
“P365x52-27: Portal 2 Break” von kurafire auf flickr.com (cc by)
Für viele Jugendliche hat YouTube den Fernseher abgelöst. Bei computerspielaffinen Jugendlichen sind dort insbesondere Let’s Play-Videos beliebt – sei es zum Anschauen oder beim selber Erstellen. Let’s Plays lassen sich medienpädagogisch gut nutzen. So zeigt das Erstellen von Let’s Play Videos Beteiligungsmöglichkeiten im Internet auf, während man sich kritisch mit Computerspielen auseinandersetzt. Hier wird ein Let’s Play-Workshop beschrieben, den das spielbar-Team (bpb) bei der play 12 Konferenz in Potsdam in ähnlicher Form durchgeführt hat. Den ganzen Beitrag lesen
Freie und kostenlose Schriften
Screenshot von der Website
Wer Medien produziert, gestaltet – und wer gestaltet, braucht oft auch Schriften. Damit das letzte Stündlein von Comic Sans bald geschlagen hat, gibt es für solche Momente die “Open Font Library“. Die Website bietet inzwischen mehr als 200 kostenlose und freie Schriften, die es zum Download oder zum direkten Einbinden in eine eigene Website gibt.
Die Fonts lassen sich bequem durchsuchen und auch mit einen Texten vorab begutachten. Ein schönes Detail ist, dass den meisten Schriften auch europäische “Sonderzeichen” und Umlaute keine Probleme bereiten. Comic Sans muss sich also ab sofort warm anziehen…
Videopodcast: gemeinsames Musizieren mit Garageband auf iOS Geräten
Es war schon immer ein Wunsch von mir, iOS Geräte kreativ in der medienpädagogischen Arbeit einzusetzen. Besonders hat es mir in diesem Zusammenhang die App Garageband angetan, über die ich schon einmal berichtet hatte.
Inspiriert vom Berliner DigiEnsemble, die auf einem sehr hohen Niveau mit mobilen Geräten musizieren, habe ich mir die Frage gestellt, wie ich mit dem iPad vor allem musikalische Anfänger erreichen kann und wie ein gemeinsames Musikprojekt dazu aussehen könnte. Ich hatte dann auch noch das Glück, dass aus dieser Idee ein berufliches Projekt wurde – Der Grundstein für rhythm.iOS war gelegt.
Nach Monaten der Planung und nach einer langen aber erfolgreichen Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten, fand nun endlich mit einigen Mitarbeitern der erste Praxisworkshop statt, an dem wir ausprobieren wollte, was man mit Garageband machen kann und was nicht. In diesem Zusammenhang ist die Idee für dieses Video entstanden, damit interessierte Nachahmungstäter nicht bei Null anfangen müssen, sondern direkt vor Augen haben, welches Potential in der App steckt. Viel Spass damit…
Bereits im Vorfeld entstand auch die Diskussion, warum denn ausgerechnet Apple Geräte für dieses Projekt verwendet wurden und keine mit dem freieren System Android von Google. In einem früheren Artikel hatten wir uns bereits mit dem Thema “Musik selber machen mit Android Apps” beschäftigt. Es gibt zwar Apps zum Musizieren, aber zumindest meines Wissens nach keine Alternative für Einsteiger zu Garageband mit dem gleichen oder einem annähernd ähnlichen Funktionsumfang. Aber gerne lasse ich mich da eines Besseren belehren…



