Thema Audio »
Grundlagen und Anwendung der Radioproduktion
© Johann Hinrichs Fotografie
Das Projekt “Kompaktausbildung” ist eingebettet in die tägliche Programmerstellung des Campussenders Radio Q und findet dort pro Semester einmal statt. Weiter unten soll diskutiert werden, wie durch Modifikation die Vorteile dieses Projekts genutzt werden können, ohne dass die Infrastruktur eines Campussenders zwingend nötig ist.
Vorbereitend sollten die Teilnehmenden über Organisatorisches, wie Termine, Ablauf oder Räumlichkeiten, informiert werden. Vorerfahrungen benötigen die Teilnehmenden keine. Im Vordergrund des Projekts steht das Lernen durch Handeln. Wenn den Teilnehmern nur erzählt wird, wie toll die Radioproduktion doch ist, welche außergewöhnlichen Möglichkeiten sie besitzt und wie viel Spaß sie macht, wird es sie wohl kaum mitreißen. Lust und Begeisterung kommen beim Machen. Ebenso können die Trainer vermitteln, dass das Mikrofon niemals aus der Hand gegeben werden darf und man während der Antwort des Interviewpartners still sein muss. Den ganzen Beitrag lesen
Medienarbeit im Geschichtsunterricht
“Wärkfest 2012″ von kyrandesa auf flickr.com (cc by-nc-sa)
Mit dem Angebot „Medien im Geschichtsunterricht – Fachspezifische Medienkompetenzförderung für Lehrer im Vorbereitungsdienst (LiV)“ erhalten angehende Lehrkräfte ein Angebot, bei dem sie Recherchestrategien im Netz, Zeitzeugeninterviews und Bildmanipulationen inhaltlich und praktisch anzuwenden lernen. Dabei wird praktisch erprobt, welche Medien mit welchem Ziel sinnvoll in den Unterricht integriert werden können. Die Relevanz von Medien wird abschließend für den eigenen Unterricht diskutiert. Den ganzen Beitrag lesen
Coaching von Lehrkräften bei Medienprojekten
Eine Studentin oder ein Student begleitet eine Lehrkraft im Unterricht und unterstützt diese bei der Durchführung eines Unterrichtsprojekts, bei dem digitale Medien eingesetzt werden sollen. Wünscht sich beispielsweise eine Lehrkraft, mit ihrer Schulklasse einen Trickfilm zu erstellen und benötigt dabei Unterstützung bei der technischen Anwendung der dafür benötigten digitalen Medien, so kann sie per Online-Formular eine Begleitung bzw. ein Coaching buchen. Den ganzen Beitrag lesen
Trickfilm mit Krippenkindern
Im Mittelpunkt des Projekts steht di
e Frage, wo Medienerziehung in der Krippe ansetzen kann, die Kinder in ihren Kompetenzen fördert und spielerisch eine Auseinandersetzung mit Medien ermöglicht. Das Konzept beinhaltet neben rezeptiven Teilen auch Teile Aktiver Medienarbeit. Das Projekt umfasst einen Medienvormittag von zwei Stunden, der den Kindern Unterhaltung sowie aktive Gestaltungsmöglichkeiten bietet. So können sie nach Sichtung eines Zeichentrickfilmes selbst einen Stopptrickfilm erstellen, sich gegenseitig fotografieren und vieles mehr. Den ganzen Beitrag lesen
Bild-Klang-Collagen
Ziel dieser Methode ist die Förderung der Wahrnehmung in Bezug auf Ästhetik von Bildern und Klängen in der Stadt und das eigene Wohlbefinden darin. Die Balance aus Bild- und Klangerfahrung als Akt der sinnlichen Aneignung und Bild- und Klanggestaltung als Akt der kreativen Teilhabe wird erforscht.
Geräusche sollen abstrahiert und in Bilder gefasst werden. Bilder werden mit Klängen sowohl gedanklich als auch real be- und hinterlegt. Berührungs- und Sozialängste sollen über das Erfahren der sinnlich-ästhetischen Selbstwirksamkeit der jungen Menschen abgebaut werden bzw. ein offenes Zugehen auf städtische Gegebenheiten gefördert werden. Es ergeben sich intuitive Zugänge zu Medien für die Kinder, die medienpädagogische Erkenntnisse bei Mitarbeitenden und Eltern herbeiführen. Den ganzen Beitrag lesen
DJ-Battle der Generationen
Dass die Musik einen entscheidenden Raum im eigenen Leben einnimmt, ist Jugendlichen eher bewusst als älteren Menschen, deswegen ist es von Vorteil in der Durchführung des Projekts, die Gruppe der Jugendlichen Musikerinnen und Musikern im Seniorenalter oder musikaffinen älteren Menschen gegenüberzustellen, da diese Musik als einen bedeutenderen Lebensinhalt erachten und differenzierter über ihr Musikerleben sprechen können und wollen.
Das Projekt basiert auf der Form des DJ-Battle, bei dem zwei DJs ihre Künste am Plattenteller zeigen. Aber nicht auf Scratching und Beatjuggling kommt es beim Radio-DJ-Battle an, sondern auf die treffendsten Songs bezüglich eines gemeinsam gegeben Überthemas. Eine Moderatorin oder ein Moderator gibt den jungen und älteren DJs jeweils ein Thema vor, diese einigen sich auf je ein dazu passendes Musikstück, spielen dieses und müssen natürlich auch erklären, warum sie es für passend halten. Die jeweilige Gruppe muss argumentativ überzeugend für die Battlegruppe und die Radiozuhörerinnen und -hörer darstellen, warum sie findet, dass der jeweilige Song das Thema am besten beschreibt. Die Zuhörenden werden subtil in das Gespräch eingebunden, bekommen den Gerichtshammer in die Hand und entscheiden, welche der beiden Gruppen sie überzeugender finden, so dass eine intermediale Situation entsteht. Den ganzen Beitrag lesen
Hip-Hop-Song aus Stadtteil-Geräuschen
Ziel des Projekts ist es, den beteiligten Jugendlichen auf spielerische und intuitive Weise den Umgang mit mobilem Kommunikationsgeräten und mit selbstproduzierten Sounds, Fotos und Videos näher zu bringen.
Konkret soll unter fachlicher Anleitung und unter Zuhilfenahme von Smartphones, Aufnahmegeräten sowie einfacher, intuitiver Musikhard- und software der eigene Stadtteil ‚vertont‘ werden, sprich einzelne für den Stadtteil spezifische Sounds zu Beats und Geräuschkollagen verarbeitet werden. Zu diesen musikalischen Grundgerüsten werden in Form einer Textwerkstatt Lyrics verfasst, die sich auch mit dem Leben im Stadtteil befassen. Diese Lyrics werden zum Abschluss auf die aus den Umgebungssounds gewonnen Loops und Beats gerappt und gesungen, somit ergibt sich ein fertiger Song, ein Sound aus dem Stadtteil und für den Stadtteil. Den ganzen Beitrag lesen
Onlinemagazin für junge Medienkritik

Kindermedien werden für Kinder gemacht, doch ein „Urteil“ darüber sprechen häufig Erwachsene. Auf der Internetplattform www.spinxx.de allerdings veröffentlichen Kinder und Jugendliche ihre Sicht auf die Medienwelt. Sie verfassen Kritiken zu Filmen, Fernsehsendungen, Computerspielen und Büchern oder veröffentlichen Reportagen, Interviews und Filme rund um’s Mediengeschehen.
Die Beiträge entstehen in festen Redaktionsgruppen, die sich wöchentlich treffen, und von Erwachsenen mit einschlägigen pädagogischen und fachlichen Kenntnissen begleitet werden. Letztere sind in ein Netzwerk eingebunden, in dem sie sich kontinuierlich austauschen und weiterbilden können und in dem auch gemeinsame Aktionen oder thematische Schwerpunkte der Redaktionen geplant werden. Die Redakteurinnen und Redakteure können nicht nur Wortbeiträge verfassen, sondern für spinxx.de auch Audiokritiken, Fotoreportagen oder Videointerviews produzieren. Den ganzen Beitrag lesen
Stadtwikis im (außer)schulischen Einsatz

Ein Stadtwiki lebt von der Vielzahl und Vielfalt der Beiträge. Dazu ist es in der Regel sinnvoll, mit mehreren Gruppen und/oder über eine längere Zeit Beiträge zu produzieren. Damit die Wiki-Artikel unterschiedlicher Autorinnen und Autoren vergleichbar sind, sollten Kriterien festgelegt werden. Dazu gehören allgemeine Standards wie Aktualität und Zuverlässigkeit und im kollaborativen Arbeiten Regeln der Wikiquette wie Sachlichkeit und Freundlichkeit.
Im Mediawiki können alle Beteiligten mit einem individuellen Zugang Artikel produzieren, ändern oder kommentieren. Die Schreibberechtigung kann unterschiedlich – offen oder teiloffen – geregelt werden. Wenn Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer AG parallel über längere Zeit (wie ein Schuljahr) als Autorinnen und Autoren des Stadtwikis arbeiten, erlaubt diese Konstellation einen nachhaltigen Lernprozess. Den ganzen Beitrag lesen

Im Schuljahr 2010/2012 nahmen 19 Schülerinnen und Schüler an einem Audioguide-Projekt teil, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Geschichte des KZ Hersbruck zu dokumentieren. Das KZ Außenlager Hersbruck, von dem heute im Stadtbild kaum noch Spuren erhalten geblieben sind, war das zweitgrößte Außenlager von Flossenbürg und damit das drittgrößte Bayerns.
