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Der vorgegaukelten Realität auf der Spur

So genannte ScriptedReality-Formate wie «Berlin – Tag und Nacht», «X-Diaries» oder auch Gerichtsshows erfreuen sich unter Kinder und Jugendlichen ebenso großer Beliebtheit wie sie eine Herausforderung für Jugendmedienschutz und Medienpädagogik bleiben. In unserem Blog ist auch schon ein Praxiskonzept zur Auseinandersetzung mit dem Format erschienen.

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg hat nun in seinem Blog Ergebnisse einer Tagung zum Thema ScriptedReality in der medienpädagogischen Arbeit dokumentiert: Pädagog_innen bekommen damit gleich drei Module, die für den Einsatz im Schulunterricht konzipiert sind, inklusive Begleitmaterialien zum kostenlosen Download; andere Materialien sind bestellbar.

Pimp your Spiegelreflex

Medienpädagogik bedeutet auch immer, das Jugendliche sich Medien aneignen und mit ihnen das machen, was ihren Interessen entspricht. Im Idealfall gilt das auch für die eingesetzte Technik, wird aber oft durch Beschränkungen der Hersteller konterkariert: Zum Beispiel können Spiegelreflexkameras (DSLR-Kameras), die in Medienprojekten als günstige und gleichzeitig anspruchsvolle Foto- und Videokameras sehr beliebt sind, oft mehr als die eingebaute Firmware zulässt.

Wem das aber nicht genug ist, der/die kann mit Magic Lantern (fast) die volle Kontrolle über Canon-DSLR-Kameras übernehmen. Die Software ist ein kostenloses und freies Firmware-Addon, das seit Jahren von einer engagierten Community entwickelt wird. Um es auf der eigenen Kamera einzusetzen, ist kein wirkliches Flashen des Gerätes erforderlich – Magic Lantern wird via Speicherkarte auf die Kamera gebracht, verändert im Einsatz nur 1Bit der Firmware und kann jederzeit (de)aktiviert werden. Dadurch ist das Risiko, dass die Kamera unbrauchbar wird, sehr gering. Obendrein gibt es wahrscheinlich (!) kein Konflikt mit den Canon-Richtlinien.

Einmal installiert, bietet Magic Lantern gerade Filmemacher_innen das, was sie sich schon lange in den kühnsten Träumen ausmalen: Im Videomodus ist etwa Autofokus möglich, das Material wird mit Timecode versehen oder gar (für semiprofessionelle Gruppen) im 14bit RAW-Format in brillianter Qualität speichern. Besonders genial ist die Möglichkeit HDR-Video aufzunehmen – was das bedeutet, zeigt dieses Video:

Magic Lantern behebt damit viele zentrale Probleme/Einschränkungen, die gerade bei DSLR-Video auftreten, birgt aber auch für die Fotografie ein großes Potenzial. Meiner Meinung nach ist das Addon damit ein Glücksfall für die Medienpädagogik, weil so auch aus günstigen Kameras viel herausgeholt werden kann und durch die neuen Features bspw. Dokumentationen tatsächlich auch leichter zu drehen sind.

Michael Zoller hat beim Chaos Communication Congress 2013 die Software vorgestellt – der Videomitschnitt gibt einen guten Überblick und macht Lust auf mehr. Viel Spaß beim Kennenlernen und Ausprobieren!

Audioprojekte mit Musikvideos

Musiklose Musikvideos (bzw. «musicless music video») hören sich relativ sinnlos an,  können aber eigene Kreationen sein, die den Ursprungswerken einen ganz neuen Dreh geben – und bei den Zuschauer_innen damit eine neue Wahrnehmungs- und Reflexionsebene eröffnen. Und all das ist meiner Meinung nach eine schöne Methode für die Medienpädagogik.

Aber eins nach dem anderen: Bei musiklosen Musikvideos wird die eigentliche Audiospur ersetzt mit den mutmaßlichen Geräuschen des Originalvideos. Diese Videos sind ein eigenes Genre auf YouTube und es gibt zahllose Macher_innen. Besonders schöne Werke produziert meiner Meinung nach Mario Wienerroither – mein absoluter Liebling ist dieses:

Durch das Entfernung der Musik passieren meiner Meinung nach zwei Dinge:

  • Die Bilder wirken nun für sich selbst. Das kann dem Video eine ganz neue Bedeutung geben – oder auch seine Banalität aufzeigen.
  • Der neue Soundtrack bringt die Bilder in einen neuen Zusammenhang. Sehr schön macht das meiner Meinung nach Mario Wienerroither, indem er Geräusche auswählt, die dem Video einen ironischen Dreh geben – oder es einfach lächerlich machen. Sehr gut gelungen finde ich das im obigen Shakira-Video, bei dem durch Fön, quietschende Matratzen und Hintern die Übersexualisiertheit lächerlich gemacht wird.

Und was sind die Potenziale für die Medienpädagogik?

  • In Projekten, in denen Jugendliche musiklose Musikvideos herstellen, können sie sich «ihre» Musikvideos aneignen und ihnen einen neuen Dreh geben. Oder sich solche vornehmen, die sie gerade nicht mögen.
  • Damit haben sie einen Anlass, sich mit Geräuschen und Audioproduktion auseinanderzusetzen.
  • Und schließlich eröffnen solche Projekte eine inhaltliche Ebene, auf der sich die Jugendlichen damit auseinandersetzen können, was sie von sexuell aufgeladenen Videos halten und wie sie sich mit ihrem musiklosen Musikvideo dazu positionieren.

Besonders geeignet sind für solche Projekte Musikvideos, in denen im Bild niemand singt. Ansonsten haben die Macher_innen nämlich die Aufgabe, auch den Originalgesang als «Geräusch» zu besorgen, wie bspw. im musiklosen Gangnam-Style-Video. Aber für entschlossene Jugendliche ist das sicher keine wirkliche Hürde.

Was sagen Sie zum medienpädagogischen Potenzial dieses Videogenres? Ergänzen Sie einfach mit einem Kommentar.

“Vernetzte Videoarbeit” mit Jugendlichen

Die Digitalisierung und immense Verbreitung von medialen “Produktionsmitteln” werden in den nächsten Jahren sicher die Projektformen und Methoden der aktiven Medienarbeit weiter verändern. In Sachen Bandbreite, Rechenleistung und Integration stehen wir sicher noch am Anfang, aber schon jetzt ist viel Neues drin.

So haben die Kolleg_innen von wienXtra im vergangenen Sommer mit Schüler_innen ein Videoprojekt gestartet, das in der Produktion auf in besonderer Weise auf Kollaboration und Vernetzung gesetzt hat:  Die Videoaufnahmen wurden von allen Teilnehmer_innen mit mitgebrachten Smartphones in der Cloud gesammelt und anschließend zu verschiedenen Video-Mashups geschnitten. Das ist nicht nur ein sehr spannender Projektansatz, der interessante Impulse für die Gruppenarbeit bringt – die Kolleg_innen haben ihn auch noch umfassend dokumentiert und ihre Erfahrungen in einem Artikel bei Medienimpulse aufgeschrieben. Auf dass die Idee sich weiterverbreitet und weiterentwickelt!

Der Erste Weltkrieg zum Remixen

100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs steht mit den Europeana Collections 1914-1918 eine einzigartige Sammlung digitalisierter Quellen für die Geschichte des Weltkriegs online. Die Digitalisate stammen aus zwei parallelen Projekten: Gemeinsam mit Archiven, Museen und Bibliotheken aus ganz Europa wurden Quellen digitalisiert und bereitgestellt. Zeitgleich wurden Objekte aus Familienbesitz erfasst und digitalisiert. Einige Menschen reisten Hunderte von Kilometern, andere warteten stundenlang, um ihre Familiengeschichte erzählen und aufzeichnen oder um ihre Familienerbstücke digitalisieren und ins europäische Online-Kulturerbe aufnehmen zu lassen.

Auf diese Weise ist eine Sammlung von mehreren Hunderttausend Digitalisaten zum Ersten Weltkrieg entstanden. Mehr als ein Einzelner je sichten kann. Das Sammlungsprojekt ist abgeschlossen, die Website veröffentlicht. Es stellt sich die Frage, was nun tun mit dem überwältigenden Ergebnis dieses Jahrhundertprojekts? Können die digitalisierten Quellen für medienpädagogische Geschichtsprojekte genutzt werden? Und wenn ja, wie? Den ganzen Beitrag lesen

Fotos zum Leben erwecken mit Blender

So genannte Parallax-Animationen von Fotos in Filmen und Videos werden immer populärer. Gerade bei historischen Dokumentationen sind sie auch ein sehr ästhetisches Mittel, um angesichts wenigem Bewegtbild zu einem Film zu kommen – solche “2.5D-Animationen” lassen viel mehr als der KenBurns-Effekt die Illusion entstehen, “dabei zu sein” und “richtige Filmaufnahmen” zu sehen. Sehr gelungene Beispiele zeigt etwa dieses Video:

Auch Jugendliche stoßen bei Videoprojekten in Schule und Jugendarbeit, die sich mit (lokaler) Geschichte auseinandersetzen, häufig an den Punkt, u.a. aus Fotos einen gelungenen Film produzieren zu müssen. Aktuell huscht eine (gute) Anleitung durchs Netz, wie sich mit AfterEffects der Parallax-Effekt herstellen lässt.

Für die Medienpädagogik ist das aber in den meisten Fällen wenig brauchbar, weil die Software Geld kostet. Es geht aber auch anders: Mit Hilfe von der kostenlosen Alternativen GIMP und Blender lassen sich relativ leicht Parallax- bzw. 2.5D-Animationen von Fotos produzieren. Ich habe es ausprobiert und erkläre hier, wie das geht. Den ganzen Beitrag lesen

Erklärvideos mit BYOD produzieren

BYOD – “bring your own device” – dieser Ansatz liegt derzeit für die Medienpädagogik verlockend nah, da viele Jugendliche umfangreiche Tool-Boxes in Form von Smartphones mit sich herumtragen, was für uns eine neue Herausforderung, aber auch Chance darstellt. Zudem dürfen wir uns auch inhaltlich permanent mit neuen Diensten und Angeboten auseinandersetzen, die ebenso rasch verschwinden, wie sie aufgetaucht sind. Warum also nicht diese Ausgangssituationen zusammenfassen und ein BYOD-Medienprojekt zu aktuell angesagten Tools und Apps durchführen? Dieses Experiment sind wir im SIN – Studio im Netz angegangen, um Handyclips produzieren zu lassen, die derzeitigen Trends im Handmade-Stil erläutern.

PREVIEW

Gestern war noch Facebook in, heute ist es WhatsApp, morgen vielleicht Tumblr oder Snapchat oder etwas ganz anderes. Um als pädagogisch Verantwortliche nicht den Überblick zu verlieren, empfiehlt es sich, intensiv zu surfen, zu lesen und zu experimentieren. Zudem können die Jugendlichen als Expertinnen und Experten ihrer Medienwelt fungieren und ihre medialen Favoriten erklären – eine Aufgabe, die zugleich eine reflexive Betrachtung der eigenen Mediennutzung anregt.

Unsere Idee war es daher, dass die beteiligten Schüler/innen kurze “Erklärvideos” produzieren. Als Darstellungsform wählten wir den Look von Clips, die derzeit bei YouTube überaus populär sind: selbstgezeichneten (bzw. in gezeichneter Form animierte) Videos im Stil von “draw my life”, “Explainity” oder “in plain english”. Derartige Clips sind mit ihrem ureigenen Charme nicht nur nett anzusehen, sondern lassen sich auch relativ simpel produzieren, beispielsweise mithilfe von Apps wie “explain everything” oder (back to the roots) mit Schere, Stift und Papier.

Auch die Frage nach der verwendeten Technik lösten wir pragmatisch: Die Zeiten, in denen für ein Videoprojekt mit mehreren Schulklassen ein VW-Bus voller Technik angekarrt werden musste, sind glücklicherweise vorbei. Wer nach dem Prinzip “bring your own device” arbeitet hat genügend Technik zur Verfügung, wobei das Wort “bring” skurril erscheint, da sich die meisten Devices sowieso in den Taschen der Schülerinnen und Schüler befinden. Die Ausstattung mit Smartphones ist so weit fortgeschritten, dass sich in Kleingruppen à 3 bis 4 Personen mindestens ein Kamera-Handy findet.

Damit sind die Vorüberlegungen schon fast erklärt, die im Vorfeld der “jugend.medien.werkstatt” angestellt wurden. Durchgeführt wurde das Projekt im Juli 2013 vom SIN – Studio im Netz am Gymnasium Markt Indersdorf. Geklärt werden mussten noch organisatorische Details vor Ort, beispielsweise die Freistellung der Klassen und die Reservierung diverser Räume, was jedoch immer mit einem Medienprojekt zusammenhängt. Ein Aspekt dieses Projektdesign kommt uns noch entgegen: Da die Jugendlichen nicht selbst vor die Kameras treten, sind keine Eltern-Einverständniserklärungen zum Recht am eigenen Bild erforderlich.

Die Aufgabenstellung an die Jugendlichen lautete schließlich:

“Stellt eure Lieblings-Tools und -Apps vor, beleuchtet die Faszination wie auch die Schattenseiten dieser Dienste, zeichnet ein paar Skizzen dazu – und präsentiert die Ergebnisse in Form von Handyclips.”

Im Laufe weniger Stunden entstanden daraufhin kleine, authentische Portraits im Handmade-Stil, die einen umfangreichen Überblick über angesagte Tools liefern: von A wie “Ask.fm” über L wie “Let´s Play” bis Y wie “YouTube”.

Alle Clips sind nun online zu sehen, die konkrete Vorgehensweise beim Projekttag wird im Folgenden beschrieben: Den ganzen Beitrag lesen

Instant Videokonferenzen im Browser

Es wird immer einfacher: In diesem Artikel meiner kleinen Reihe über sichere, datensensible, freie und kostenlose Alternativen zu Skype, Google Hangouts und Co geht es diesmal um Videokonferenzen im Browser.

Seit kurzem kann in den meisten Browsern ohne Plugin in guter Qualität videokonferiert werden dank einem neuen Standard, der bemerkenswerterweise von Mozilla gemeinsam mit Google entwickelt worden ist: WebRTC. Damit kann theoretisch auf jeder Website eine Videokonferenz etabliert werden, die dann aber nur zwischen den beteiligten Browsern stattfindet – auf Wunsch auch verschlüsselt. WebRTC wird mittlerweile von den aktuellen Versionen von Firefox, Opera und Chrome unterstützt.

Das alles hört sich nicht nur leicht und leistungsstark an, sondern ist es auch. Und mittlerweile gibt es einige Websites, die entsprechende Dienste anbieten: Talky ist mein Liebling, weil dort private, verschlüsselte Videochats möglich sind, Bildschirminhalte geteilt werden können und das alles noch mit angenehmen URLs. Andere Angebote sind z.B. vLine oder auch palava.tv.

Skype und Co können damit in der Medienpädagogik eigentlich der Vergangenheit angehören. Zumindest ist auch ohne Zusatzsoftware an allen Orten mit Internet, Browser und Webcam eine Videokonferenz möglich.

Tipps für interessante Geschichten von den Profis

Die Filmemacher_innen von Pixar können nachgewiesenermaßen gut Geschichten erzählen, die kurzweilig sind und manchmal auch aus dem Rahmen fallen. Und sie haben Animationsfilme geschaffen, die nicht nur mittlerweile zu den Klassikern gehören, sondern Kinder und Jugendliche in ihrem bisherigen Leben begleitet haben.

Das sind gleich zwei gute Gründe, genau hinzuschauen, wenn diese Menschen Tipps zum Geschichtenerzählen geben. Das hat Pixar schon vor einiger Zeit getan mit den “22 Rules of Storytelling“. Nun gibt es – endlich – auch eine Übersetzung ins Deutsche und so kann ich die “22 Regeln des Storytelling” vollmundig empfehlen als interessanten Input für medienpädagogische Projekte, in denen gute Geschichten erzählt werden müssen – ziemlich viele also. :)

Videoerstellung mit dem kostenfreien Webeditor “Powtoon”

Ganz ohne Kamera und Videoeditor ein Video produzieren? Immer mehr Web-Anwendungen bieten Möglichkeiten, trotzdem Videos zu erstellen. Hier wurde die kostenlose Variante von Powtoon getestet, mit der man animierte Videos produzieren kann.

Powtoon ist ein Webeditor für Videos, bei dem eine Handvoll Vorlagen, Abbildungen und kleine Animationen genutzt werden können um kurze, animierte (Erklär-) Videos zu produzieren. Das folgende Video ist mein erster Versuch:

Für das Video habe ich ca. 90 Minuten benötigt: Um mich zu registrieren, rumprobieren, dann doch nach einem Tutorial suchen, und schließlich ein paar Szenen zu gestalten, die das Projekt “Lächeln in der Kurstadt” beschreiben. Das klingt vielleicht nach viel Zeit, aber für ein erstes Video mit einem neuen System bis zum Upload bei YouTube ist das ziemlich flott. So schauen die wesentliche Funktionalitäten des Powtoon-Editor aus:

Was mir gefällt: Das Konzept mit den unterschiedlichen “Szenen” macht die Videoproduktion wohl auch für Einsteiger/innen vergleichsweise simpel. Überhaupt fällt es nicht schwer, sich zu orientieren. Zwar erscheint die Auswahl an (kostenfreien) Materialien übersichtlich – aber wenn man die Möglichkeiten kreativ nutzt, eventuell auch eigene Bilder und Audio-Materialien verwendet, sollten die Materialien jedoch völlig ausreichen. Das Ergebnis wirkt auf alle Fälle professioneller als Videoprodukte, die sonst bei ähnlichem Zeitaufwand erstellt werden.

Weniger gefällt mir: Zum Geschäftsmodell des Anbieters gehört, dass Powtoon bei der kostenfreien Nutzung das Powtoon-Logo einblendet und einen kurzen Powtoon-Abspann ergänzt. Und problematisch dürfte es für medienpädagogische Projekte auch sein, dass die Nutzung von Powtoon eine dauerhafte Internetverbindung verlangt. Beim Lesen der Nutzungs- und Lizenzbedingungen von Powtoon fällt auf, dass Powtoon dort nicht ausdrücklich die Rechte an den erstellten Videos beansprucht, aber es weist natürlich auf die bestehenden Urheberrechte an den Cartoons etc. hin. Inwieweit dies beispielsweise die Möglichkeiten einschränkt, Videos zu erstellen, die man mit einer Creative-Commons-Lizenz anderen zur Verfügung stellen möchte, ist für mich, da ich keine Juristin bin, leider nicht klar.

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