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Podcast entmystifizieren: Teil 1

von Dirceu Veiga für smashingmagazine.com

Wer kennt das nicht aus seinem medienpädagogischen Alltag: anfangs dominiert kollektive Ahnungslosigkeit, gepaart mit Euphorie etwas Grandioses zu machen, die dann Ernüchterung wenn nicht gar Enttäuschung weichen müssen. Ich beziehe mich mit dieser Erkenntnis auf das Thema Podcast, bei dem die Ernüchterung spätestens dann Einzug hält, wenn der Unterschied zwischen einer schnöden Audiodatei und einem Podcast erläutert wird. Und wenn dann noch das Stichwort XML-Code fällt, sprechen die meisten Gesichter eine deutliche Sprache.

Doch Schluss damit, jetzt kommt Abhilfe. Für die, die zu Beginn der Erläuterungen keine Ernüchterung mehr in der Mimik erkennen wollen. Aber auch natürlich für die potentiell enttäuschten TeilnehmerInnen einer Fortbildung oder eines Podcast-Projekts.

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Strichmännchen animieren

Screenshot aus "Stick Cliffs 2" auf youtube

Screenshot aus "Stick Cliffs 2" auf youtube

Strichmännchen sind ein Segen für alle, die nicht zeichenbegabt oder -geübt sind. Auch in der Medienpädagogik haben sie daher ihren Platz, zB. beim Einstieg in die Animation bzw. bei einfachen Bewegungsstudien von Menschen: Die Animation von Strichmännchen (engl. “Pivot Stick Figure Animation”) ist immer ein guter Einstieg in die Trickfilmproduktion und ein gutes Übungsfeld in Animationsprojekten.

Zwei kostenlose Programme erleichtern die Pivot Stick Figure Animation immens: “Pivot Stickfigure Animator” (Windows) und “Stykz” (plattformübergreifend) lassen Kinder und Jugendliche fast spielerisch die Animation erlernen und liefern schnelle Ergebnisse. In diesem Sinne: Let the animations begin!

Kennen Sie noch weitere Programme? Ergänzen Sie den Artikel einfach mit einem Kommentar.

Mit Wordpress Menschen zusammenbringen

"Baseball Team" (Ausschnitt) © J. C. Johnson, World of Images, CCDMD

"Baseball Team" (Ausschnitt) © J. C. Johnson, World of Images, CCDMD

Man trifft sich, viel, gerne, immer wieder, überall: unter Jugendlichen, in der Jugendarbeit, in der Schule – und damit auch in der Medienpädagogik. Manchmal sind dabei technische Hilfsmittel angesagt, etwa für eine gemeinsame Community oder für eine Projektplattform zur gemeinsamen Recherche für ein Medienprojekt.

Dank Web2.0 kommt niemand mehr in Verlegenheit, eine solche Community oder Plattform nicht selbst zur Verfügung stellen zu können und viele Angebote sind auch kostenlos. Sollen jedoch die Daten aus irgendeinem Grund lokal oder auf dem eigenen Webserver gespeichert werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist Wordpress und seine Erweiterungen. Ich habe verschiedene Möglichkeiten recherchiert, getestet und stelle die Ergebnisse hier zusammen.

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Kostenloser Netzwerkscanner für Windows

netscanNützliche Helferlein erleichtern uns die Arbeit, sei es im Büroalltag oder in medienpädagogischen Projekten. Nicht allzu selten muss mensch als pädagogische Fachkraft jedoch auch die Rolle des IT-Administrators übernehmen. In solchen Fällen stellen z.B. kleine Tools wie clipboardpath oder Joiku eine enorme Bereicherung in der Arbeit mit Netzwerken dar. Als weitere Empfehlung an dieser Stelle bietet sich das kostenlose Programm SoftPerfect Network Scanner (Windows) an. Mit wenigen Klicks werden in einem fest definierten IP Bereich alle verbundenen Geräte (Computer, Router, Smartphones etc.) mit entsprechender IP und MAC-Adresse, sowie den jeweiligen Freigaben angezeigt, welche sich per Mausklick direkt öffnen lassen. Eine tolle Möglichkeit schnell nachzuschauen, wer alles mit dem Netzwerk verbunden ist oder welche Adresse zu welchem Gerät gehört.

Partitionsgrößen nachträglich verändern – ohne Neuinstallation!

Screenshot von gparted

Screenshot von gparted

Hinterher ist mensch immer schlauer. Das gilt auch – klar – für MedienpädagogInnen. Und leider gibt es nur in den seltensten Fällen eine einfache Möglichkeit zur Lösung des Problems. Ich beschreibe im Folgenden eine solche Möglichkeit für das nachträgliche Ändern von Partitionen – ohne Neuinstallation! Okay, dank Partition Magic und dergleichen nichts weltbewegendes, aber mächtiger und interessanter weil unabhängig von Windows-Zickereien (läuft unter Linux) und v.a. kostenlos. Vorweg noch ein Hinweis: Ich habe das ganze unter Boot Camp auf einem Mac probiert, auf einem originären Windows-Rechner sollte das Partitionstuning aber ebenfalls möglich sein.

Anfangs ging ich davon aus, dass der Platz mehr als ausreichend ist. Doch es kamen mehr und mehr Spiele hinzu und die Partition wurde immer enger für mein System. Das System neu aufsetzen in einer größeren Boot Camp-Partition fiel aus: zuviel Zeitaufwand und zu hohe nervliche Belastung ob der diversen anstehenden Updates unter Windows (und der damit i.d.R. einhergehenden nichtssagenden Fehlermeldungen oder Schlimmerem). Den ganzen Beitrag lesen

Der (Windows-)Geist aus der Flasche

"Swing" von 96dpi auf flickr.com

"Swing" von 96dpi auf flickr.com

Manchmal geht es auch am Mac eben doch nicht ohne – Windows – sei es, um Computerspiele laufen zu lassen, um Websites mit einem schlechten Browser zu testen oder um einzigartige Programme zu nutzen. Mit BootCamp und Programmen wie VirtualBox oder Parallels sind Mac-UserInnen da gut versorgt, allen Lösungen ist aber gemeinsam, dass sie eine gültige Windows-Lizenz benötigen.

Nicht immer kann und will mensch dafür Geld in der Medienpädagogik ausgeben, gerade wenn es um einmalige Projekte und/oder Tests geht. Genau dafür gibt es nun eine kostenlose Lösung für Mac OS X: WineBottler. Das Programm basiert auf “Wine“, das ebendiese Aufgabe für Linux erledigt, und lässt die genutzten Programme angepasst im vorhandenen Betriebssystem laufen.

Ein erster Praxistest hat gezeigt, dass das Programm hält, was es verspricht – so kann ich nun das ausgereiftere Windows-Skype auf meinem Mac laufen lassen und auch den Riva FLV Encoder nutzen. Allerdings gilt das bei fast allen Programmen nur mit Einschränkungen: Umfangreiche Software erfordert teilweise Gebastel; mir ist es bei verschiedenen Versuchen nicht gelungen, die entsprechenden Programme direkt zum laufen zu bringen. Die Wine-Website bietet dafür zahlreiche Anleitungen und eine Kompatibilitätsliste. Dennoch: WineBottler ist sehr vielversprechend und lohnt in den genannten Ausnahmefällen einen Versuch. Übrigens basiert auch die kommerzielle Software “CrossOver” auf Wine.

Symbian Handys als W-Lan Hotspot nutzen

joiku1Mehr durch Zufall bin ich auf eine kleine aber dennoch sehr innovative Anwendung gestossen, die es ermöglicht, in wenigen Schritten ein Symbian Series 60 Handy in einen verschlüsselten W-Lan Hotspot zu verwandeln. Das in der Basisvariante kostenlose Tool Joikuspot light ist somit, in Kombination mit einem W-Lan fähigen Symbian Handy (z.B. unser Medienpädagogik-Handy Nokia N85), eine ideale Ergänzung für die medienpädagogische Arbeit. Durch den Einsatz von Joikuspot wird im Zeitalter der mobilen Datenverbindungen der Einsatz von UMTS Routern oder die teilweise umständliche oder sehr teure Tethering-Nutzung überflüssig.

Neben der Premium Variante, die u.a. für 7,00 EUR sämtliche Internet Protokolle und diverese Sicherheitseinstellungen unterstützt, bietet Joiku als Ergänzung dazu das Tool JoikuBoost an. Die Betaversion macht es möglich, die 3G Datenverbindungen mehrerer Handys in eine einzige, schnellere W-Lan Verbindung zu bündeln.

Den Windows Rechner offline updaten

updateGerade bei der Einrichtung von Internetcafés ist der wohl am zeitaufwendigste Schritt die Aktualisierung der Betriebssysteme. Ältere PCs mit Windows XP und SP1 brauchen dann schon etwas länger, um auf den aktuellen Stand zu kommen. Nützlich kann hier das kostenlose Tool WSUS Offline Update sein. Das Programm lädt automatisch sämtliche Updates für Windows 2000, XP, Server 2003, Server 2008 oder Vista sowie für Office herunter und erstellt daraus Patch-Pakete, die man auf CD oder DVD brennen oder auf USB-Geräte kopieren kann. Diese können dann manuell und ohne Internetverbindung installiert werden. Das erspart eine Menge Zeit, gerade wenn es um mehrere Computer geht.

7-Zip: kostenlose Alternative zu kommerziellen Packern

7zip

Foto von http://media.photobucket.com

Für das erfolgreiche Gelingen medienpädagogischer Projekte sind funktionierende und gut laufende Computer dringend erforderlich. Daher lassen wir es uns auch nicht nehmen, ab und an empfehlenswerte (kostenlose) Tools und Helferchen zu präsentieren.

Mit 7-Zip möchten wir Ihnen gerne heute eine kostenlose Alternative zu kommerziellen Pack-Programmen wie z.B. Winzip vorstellen. Das “Schweizer-Taschenmesser” unter den Packern unterstüzt das Komprimieren und Extrahieren von ZIP-, GZIP-, BZIP2- und TAR-ZIP-Archiven und bietet für das eigene Format 7z  unter anderem eine 256 Bit starke AES-Verschlüsselung. Ebenfalls bekannten Formate wie RAR, CAB und ISO kann 7-Zip problemlos entpacken. Die Freeware läuft unter Windows, Mac-OS und Linux und steht sogar als portable-Version zum Download bereit.

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