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Webvideo wie die Profis

HTML5-Webvideoplayer in der MedienpädagogikWebtechnologie ist mittlerweile so komplex, dass es in einigen Anwendungsbereichen angesagt ist, Profis zu beschäftigen. In der Medienpädagogik müssen aber – alleine aus pädagogischen Gründen – immer wieder Websites selbst gebaut werden.

Wenn dann zum Beispiel Videos browserkompatibel eingebaut werden müssen, ist guter Rat teuer. Unser Lieblings-Webgestalter Gerrit van Aaken hat für solche Momente gemeinsam mit Philip Bräunlich eine wertvolle Übersicht von HTML5-Videoplayern erstellt und empfiehlt einen davon besonders. So gut beraten ist es dann nur noch einen Katzensprung bis die ersten Bilder auf der eigenen Website flimmern.

Der richtige Rahmen für youtube-Videos

Screenshot aus dem dazugehörigen Video

Screenshot aus dem dazugehörigen Video

Darauf hat die (youtube-)Welt gewartet: So unästhetisch es ist, wenn youtube 4:3-Videos im 16:9-Fenster mit Letterbox anzeigt, so ärgerlich ist es, wenn mensch 16:9-Videos bereitstellt und sie gedehnt in 4:3 auf der Website erscheinen oder gar mit einem schwarzen Kasten rundherum.

Für die letztgenannten Format-, Seitenverhältnis- und Anzeigeprobleme bei youtube-Videos gibt es nun eine Lösung: Das Videoportal beschreibt auf einer Support-Seite (englisch, auch mit HowTo-Video), wie Seitenverhältnis und andere Eigenschaften von Videos auch nachträglich geändert werden können. Mögen die medienpädagogischen Ergebnisse fortan auf youtube den richtigen Rahmen finden. [via @videofilmen]

Besseres Webvideo

Screenshot aus "Neurosonics Audiomedical Labs Inc."

Screenshot aus "Neurosonics Audiomedical Labs Inc."

Der Zufall ist und bleibt ein Künstler: Da überlege ich mir für unseren Workshop bei den video/film tagen 2009 den Titel “Videopunk” und stoße damit auf eine interessante Website eines “Videopunks”, die mir flugs einige neue Erkenntnisse beschert.

Markus Hündgen schreibt in seinem  Blog immer wieder erkenntnisreiche Beiträge über seine Profession Webvideo. Auf zwei möchte ich hier direkt hinweisen, weil ich denke, dass sie auch für medienpädagogische Projekte mit Web und Video relevant sind: Zum Einen geht es um ‘Talking Heads‘ in Videobeiträgen und deren mangelnde Eignung für Internetseiten. Eine wichtige Erkenntnis, haben doch gerade medienpädagogische Dokus oft einen hohen TalkingHeads-Anteil. Ein anderer (Video)Beitrag beschäftigt sich mit Webvideos und Authentizität. Die ZuschauerInnen bekommen darin sehr praktische Tipps zu schönem und interessanten Webvideo – Markus Hündgen grenzt dabei insbesondere Webvideo von Fernsehen ab. Sehr empfehlenswert.

Zum Thema “Talking Heads” ist mir die Tage auch noch ein eher humoristischer (Musik)Videobeitrag über den Mauszeiger gelaufen – gut gemacht und höchst unterhaltsam.

Das Schweizer Taschenmesser für Online-Video

Video im Browser - aber richtigyoutube ist gut, selber hosten besser: Ich schätze mittlerweile die (Vernetzungs)Vorteile der Videocommunity, gerade für medienpädagogische Projekte finde ich es aber angesagt, die eigenen Filme auf dem eigenen Server zu haben. Dafür gibt es nun eine grandiose Lösung. Den ganzen Beitrag lesen

Hintergründe und Trends zu Webvideo

Wer mit medienpädagogischen Videoprojekten im Web präsent sein möchte und die eigenen Daten nicht youtube&Co. in den Rachen werfen möchte, der/die muss sich früher oder später mit Webvideotechnik wie Quicktime, Flash oder Realplayer auseinandersetzen. Gerrit van Aaken hat mit einem interessanten Essay auf seiner ohnehin sehr lesenswerten Website einen guten Überblick über bisherige Entwicklungen, aktuelle Standards und mögliche Entwicklungen geliefert.

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