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Photoshop-HowTo Roundup

Photoshop Tutorials in der Medienpädagogik

"mujer 2?" von Mauricio Concha auf flickr.com

Die Photoshop-Welt ist höchst dynamisch: Das Bildbearbeitungsprogramm entwickelt sich zum Einen erstaunlicherweise immer noch weiter, zum Anderen machen UserInnen immer wieder neue, abgefahrene Dinge damit. Da lohnt es sich, für das nächste medienpädagogische Fotoprojekt immer ein Auge auch auf die Handbuch- und Tutorialszene zu werfen.

Ich bin in jüngster Zeit mal wieder fündig geworden: Dr.Web stellt 41 Photoshop-Tutorials für schöne Fotoeffekte zusammen, darunter Spiegel- und Perspektiveneffekte, Lichtstreifen, Retusche, Fotomontagen undundund. Galileo Design hat sein Handbuch zu Photoshop CS4 als OpenBook ins Netz gestellt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Aktive Videoarbeit goes 3D

3D-StopMotion-Animationsvideos in der MedienpädagogikSeit “Avatar” hat 3D-Film Konjunktur – auch bei Kindern und Jugendlichen – und MedienpädagogInnen können sich fragen, wie dem Interesse an der Technologie auch in der Aktiven Videoarbeit Rechnung getragen werden kann. Wir haben verschiedene Methoden ausprobiert und liefern heute ein kleines Tutorial für medienpädagogische Videoprojekte in 3D, das mit vorhandenen Mitteln (normale Videokameras, Computer, herkömmliche Software) auskommt. In einem zweiten Artikel stellen wir demnächst eine Methode mit spezieller Software vor.

Das Fazit vorweg: Die hier vorgestellte Methode funktioniert gut, ist einfach und bringt ansehnliche Ergebnisse. Dadurch, dass alles selbst gemacht wird, erstellen Kinder und Jugendliche so nicht nur leicht eigene 3D-(Animations)filme und haben damit viel Spaß und ein großes Erfolgserlebnis, sondern nehmen dabei auch eine immense Portion Medienkompetenz mit und lernen auch noch einiges über den Sehsinn des Menschen. Allerdings setzt die hier gezeigte do-it-yourself-Methode auch ein gewisses Maß an Motivation voraus und ist eher für Video-AGs etc. geeignet.

Und um es nochmal deutlich zu sagen: Wer die Animationskomponente weglässt, der/die kann mit der beschriebenen Methode auch “richtige” (also gedrehte) 3D-Videos produzieren. Viel Spaß beim Nachmachen! Den ganzen Beitrag lesen

Darfs ein wenig weniger sein? – Farbtherapie

Colour Therapy 0 von talen auf flickr.com

Weniger ist manchmal mehr. Insbesondere in unserer Zeit, in der immer mehr Farben – und diese auch noch brillianter, schärfer, farbiger und überhaupt – gesehen werden können. Mit oft übersättigten Farben wird um unsere Aufmerksamkeit gerungen, so dass weniger davon schon eher wieder auffällt.

Wenn sich medienpädagogische Fotoprojekte mit Bildern in schwarz-weiß beschäftigen, sieht mensch oft den krassen Gegensatz zum oben skizzierten Bild: Graustufen. Doch das muss nicht sein, es gibt auch ein Dazwischen. Und wie mensch an dieses Dazwischen gelangt und gekonnt dosiert einsetzt beschreiben zwei kurze und gut nachvollziehbare Tutorials des dr.web anhand von GIMP.

Auch wenn GIMP immer noch für manch eineN gewöhnungsbedürftig zu sein scheint, für die Jugendarbeit gibt es meines Erachtens keinen gleichwertigen (im doppelten Sinne) Ersatz. Also, hier und jetzt mit einsteigen und die freien und kostenlosen Softwareangebote, wenn nicht gleich lieben dann doch zumindest schätzen lernen.

HDR roundup

HDR Fotos in der Medienpädagogik

"HDR of Morro Strand Beach" von howardignatius auf flickr.com

Redundanz erhöht die Sicherheit. Und auch wenn ich hier schon mindestens einen Link zu einem Tutorial zur HDR-Foto-Erstellung mit Photoshop gepostet habe – dieser Artikel ist so klar, einfach und informativ, dass er hier rein muss:

DrWeb erklärt kurz und prägnant, wie aus einer Bilderserie mit Photoshop eine HDR-Bilddatei erstellt wird – und nennt darüber hinaus auch Programme, mit denen das zu bewerkstelligen ist. Unter anderem das kostenlose “Qtpfsgui” (Mac, Win, Linux).

Denn auch wenn ich die HDR-Ästhetik nicht immer sooo brilliant finde, haben die Bilder eine immense Ausstrahlung und Faszination und sind daher ein schöner Anlass und Inhalt für medienpädagogische Fotoprojekte.

Aus der Praxis für die Praxis

Knetanimation in der Medienpädagogik

"Claymation demonstration" von clarissa~ auf flickr.com

Gemessen an den Projekt- und Fortbildungsanfragen ist StopMotion-Animation gerade ein ziemlicher Trend in Jugendarbeit und Schule – und das auch zurecht, schließlich sind die Möglichkeiten damit medienpädagogisch zu arbeiten geradezu unerschöpflich.

So groß wie das Interesse ist aber auch die StopMotion-Community: Immer wieder laufen mir Beispiele, Tutorials und andere Materialien über den Mauszeiger. Das jüngste Beispiel ist “Making Stopmotion Movies“, eine englischsprachige Seite eines amerikanischen Grundschullehrers. Kevin Hodgson’s Seiten sind weniger direkt für Kinder und Jugendliche geeignet, sondern eine schöne Inspiration und Materialquelle für alle, die Projekte pädagogisch durchführen wollen. Sehr anregend finde ich insbesondere die Seiten, die sich mit der inhaltlichen Arbeit rund um die Geschichte drehen, die Charakter- und Geschichtenentwicklung.

HTML verstehen und nachlesen

HTML Tutorials für die Medienpädagogik

"HTML" von nidhug auf flickr.com

Webtrends kommen und gehen, HTML bleibt: Nach wie vor bildet die Strukturierungssprache die technische Basis des WWW, wenn auch gegenüber den ersten Versionen ergänzt um neue Features und um weitere Technologien.

Deswegen hat HTML-”Programmierung” auch weiterhin eine hohe Relevanz für die Medienpädagogik und Webprojekte mit Jugendlichen und MultiplikatorInnen. Und entsprechende Tutorials erfreuen sich großer Beliebtheit.

Neueste Trophäe auf meiner Jagd in diesen Gefilden ist “Little Boxes“, die kostenlose Online-Version eines deutschen Buches, das in die HTML-Künste einführt. Die sehr anschauliche, klare und verständliche Seite, die auch zum Selbststudium geeignet ist, wird gut flankiert vom HTML-(und CSS-)Nachschlagewerk von Sitepoint, das, leider auf Englisch, nicht nur gut und umfassend beschreibt, sondern auch direkt Raum zum Ausprobieren bietet.

Lego fliegen lassen

Screenshot aus dem Tutorial

Bei StopMotion-Animationen kommt es oft vor, dass ein Gegenstand oder eine Figur fliegen sollen. Dann kommt oft Angelschnur zum Einsatz, die schnellen Erfolg sichert, aber ungenau ist.

Für sportlichere AnimatorInnen bietet das Videotutorial “Make Lego Fly!” (leider auf Englisch) neue Möglichkeiten: Durch Maskieren/Masking und mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms lassen sich sehr professionelle Ergebnisse erzielen. Ist vergleichsweise aufwändig, lohnt aber sicher. Auch in Nicht-Lego-Animationen.

TiltShift selbstgemacht

"Tiltshift, outside Waterloo station" von cloudsoup auf flickr.com

TiltShift-Fotos und ihre Miniaturwelten (schöne Beispiele hier (Foto&Video) und hier (Foto)) haben eine tolle Ausstrahlung und passen auch in die aktuelle Retro-Ästhetik. In der Medienpädagogik können sie daher ein mögliches Gestaltungsmittel für Websites sein – und weil die wenigsten TiltShift-Objektive haben auch ein Anlass sich mit Bildbearbeitung auseinanderzusetzen: Ein sehr gutes (und deutschsprachiges) Tutorial für Photoshop findet sich bei spiegel.de, ein englischsprachiger Klassiker hier.

Photoshop-Tutorials für “falsche” Tilt-Shift-Fotografien sind nicht unbedingt was neues, dafür aber die Online-Angebote für Situationen, in denen es mal schnell gehen muss: Der TiltShiftMaker bietet nach drei Klicks und rudimentären Anpassungen schnelle und gute Ergebnisse. Ausgefeilter aber auch komplexer ist der TiltShift Generator. Letzteren gibt es auch für das iPhone, sehr gut und auch offline nutzbar ist die iPhone-App Tiltshift.

Das Internet entdecken

"Web 2.0" von gualtiero auf flickr.com

"Web 2.0" von gualtiero auf flickr.com

WebQuests oder InternetRallyes sind eine bewährte und beliebte Methode, um mit Kindern und Jugendlichen spezifische Themen im Internet zu bearbeiten und/oder ihre Medienkompetenz im Bezug auf Webtechnologien zu fördern. Insofern ist es fast schon erschreckend, dass in fast vier Jahren Medienpädagogik Praxis-Blog bisher kein Artikel dazu erschienen ist.

Ein guter Anlass, das zu ändern, ist die “WebQuest über WebQuests“, eine Internetrallye, die für (Medien)PädagogInnen die Methode sehr gut aufbereitet. Weitere gute Informationsquellen zu dem Thema sind die entsprechenden (schulbezogenen) Dossiers von Lehrer-Online und aus der LehrerInnenfortbildung BaWü. Neben Wordpress ist der WebQuest Wizard aus der Schweiz ein vielversprechendes Instrument zur Erstellung von Internet-Rallyes.

Kennen Sie noch weitere Ressourcen zum Thema? Ergänzen Sie die Liste mit einem Kommentar.

Spezialeffekte und Equipment selbst gemacht

Screenshot aus "Elio"

Screenshot aus "Elio"

Manchmal darfs bei medienpädagogischen Videoprojekten auch mal etwas mehr sein – wenn der Geschichte ein Spezialeffekt gut tut oder Jugendliche sich an Kamerafahrten mit einer einfachen Steadycam ausprobieren möchten.

Für solche Momente – oder einfach zur Selbstbildung – sind mir zwei gute Recherchemöglichkeiten über den Mauszeiger gelaufen:

  • Backyard FX bietet kleine Videotutorials zu einfachen Spezialeffekten inkl. Materiallisten, Schnittempfehlungen – und auch Bastelanleitungen, etwa zu einfachen Steadycams,
  • die Vimeo Film School hat ein ähnliches Angebot, konzentriert sich dabei vor allem auf Produktionstipps und richtet sich eher an Profis.

Im Vimeo Channel finden sich ab und zu auch schöne Beispielfilme – und so gibt es auch diese Woche eine medienpädagogische Inspiration zum Wochenende: “Elio” – ein StopMotion-Film, gemacht mit Pappfiguren.

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