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TiltShift selbstgemacht
TiltShift-Fotos und ihre Miniaturwelten (schöne Beispiele hier (Foto&Video) und hier (Foto)) haben eine tolle Ausstrahlung und passen auch in die aktuelle Retro-Ästhetik. In der Medienpädagogik können sie daher ein mögliches Gestaltungsmittel für Websites sein – und weil die wenigsten TiltShift-Objektive haben auch ein Anlass sich mit Bildbearbeitung auseinanderzusetzen: Ein sehr gutes (und deutschsprachiges) Tutorial für Photoshop findet sich bei spiegel.de, ein englischsprachiger Klassiker hier.
Photoshop-Tutorials für “falsche” Tilt-Shift-Fotografien sind nicht unbedingt was neues, dafür aber die Online-Angebote für Situationen, in denen es mal schnell gehen muss: Der TiltShiftMaker bietet nach drei Klicks und rudimentären Anpassungen schnelle und gute Ergebnisse. Ausgefeilter aber auch komplexer ist der TiltShift Generator. Letzteren gibt es auch für das iPhone, sehr gut und auch offline nutzbar ist die iPhone-App Tiltshift.
Das Internet entdecken

"Web 2.0" von gualtiero auf flickr.com
WebQuests oder InternetRallyes sind eine bewährte und beliebte Methode, um mit Kindern und Jugendlichen spezifische Themen im Internet zu bearbeiten und/oder ihre Medienkompetenz im Bezug auf Webtechnologien zu fördern. Insofern ist es fast schon erschreckend, dass in fast vier Jahren Medienpädagogik Praxis-Blog bisher kein Artikel dazu erschienen ist.
Ein guter Anlass, das zu ändern, ist die “WebQuest über WebQuests“, eine Internetrallye, die für (Medien)PädagogInnen die Methode sehr gut aufbereitet. Weitere gute Informationsquellen zu dem Thema sind die entsprechenden (schulbezogenen) Dossiers von Lehrer-Online und aus der LehrerInnenfortbildung BaWü. Neben Wordpress ist der WebQuest Wizard aus der Schweiz ein vielversprechendes Instrument zur Erstellung von Internet-Rallyes.
Kennen Sie noch weitere Ressourcen zum Thema? Ergänzen Sie die Liste mit einem Kommentar.
Spezialeffekte und Equipment selbst gemacht

Screenshot aus "Elio"
Manchmal darfs bei medienpädagogischen Videoprojekten auch mal etwas mehr sein – wenn der Geschichte ein Spezialeffekt gut tut oder Jugendliche sich an Kamerafahrten mit einer einfachen Steadycam ausprobieren möchten.
Für solche Momente – oder einfach zur Selbstbildung – sind mir zwei gute Recherchemöglichkeiten über den Mauszeiger gelaufen:
- Backyard FX bietet kleine Videotutorials zu einfachen Spezialeffekten inkl. Materiallisten, Schnittempfehlungen – und auch Bastelanleitungen, etwa zu einfachen Steadycams,
- die Vimeo Film School hat ein ähnliches Angebot, konzentriert sich dabei vor allem auf Produktionstipps und richtet sich eher an Profis.
Im Vimeo Channel finden sich ab und zu auch schöne Beispielfilme – und so gibt es auch diese Woche eine medienpädagogische Inspiration zum Wochenende: “Elio” – ein StopMotion-Film, gemacht mit Pappfiguren.
Websites hinter Gittern

"Gitter" von rudolf_schuba auf flickr.com
“Immer schauen, wie’s die Profis machen” ist eines meiner medienpädagogischen Mottos, und das hat mich jüngst zu einer neuen Erkenntnis gebracht: Wireframes sind eine geniale Methode, um mit mehreren Menschen an einem Website-Entwurf zu arbeiten. Die Gittermodelle (manchmal auch “Mock-up” genannt) stammen aus der professionellen Webentwicklung, sind meiner Meinung nach auch ein guter Ansatz, um während eines medienpädagogischen Website-Projektes mit einer Gruppe gemeinsam die Grundstrukturen einer Website festzulegen.
Wie das aussieht, was die Vor- und Nachteile sind, das erklären zwei Artikel der Webkrauts und von Dr.Web. Stellt sich nur noch die Frage, wie mensch solch einen Wireframe denn konkret erstellt. Dafür gibt es verschiedene Herangehensweisen mit herkömmlichen Programmen wie bspw. Photoshop. Ein Tutorial im InteractionDesign Blog erklärt das genauer. Sehr schön, praktisch und funktionell finde ich aber auch eine webbasierte Lösung wie Mockingbird. Viel Spaß beim Entwerfen!
Kostenlos und schön unter Windows schneiden

VideoSpin als Alternative zum MovieMaker?
Dem/der mit dem Mac arbeitenden MedienpädagogIn wird immer wieder die Frage gestellt, was denn gute und kostenlose Videoschnittprogramme für Windows seien. Das ist keine leicht zu beantwortende Frage, ist doch der Windows MovieMaker höchstens kostenlos. Mit VideoSpin scheint nun eine schöne Alternative verfügbar zu sein.
Das kostenlose Programm aus dem Hause Pinnacle erinnert schon mit seiner Oberfläche wohl nicht zufällig an Pinnacle Studio. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt und ist mit den meisten Videoschnittprogrammen vergleichbar. Leider kann ich mit keinem Praxistest aufwarten, ein erstes Ausprobieren hat allerdings den guten Eindruck bestätigt: Das Programm scheint alle nötigen Funktionen zu bieten, ist intuitiv zu bedienen und liefert wohl auch ansprechende Ergebnisse. Die Netzwelt bietet für alle EinsteigerInnen eine erste Bedienungsanleitung – auch auf der VideoSpin-Website finden sich zahlreiche Tutorials.
Haben Sie Erfahrungen mit VideoSpin? Dann geben Sie uns doch ihre Einschätzung mit einen Kommentar weiter.
Perspektivwechsel im Liegen

Screenshot aus "Hurra, die Schule brennt"
Und dabei hatte alles so harmlos angefangen: Als wir über das Video “Au Sol” von Guillaume Reymond schrieben, das das Konzept des Videos im Liegen in den Raum bringt, sprachen wir noch von einer anderen Anwendung von Liegevideos “in 3D”. Das kann es auch sein. Aber im Grunde ist es viel mehr: Wenn mensch solche Videos produziert, dann verändert sich mit einem Schlag der Blick auf den Raum und die Umgebung. Daher handelt es sich meiner Meinung nach eine hervorragende Methode, um sich auf Kameraarbeit vorzubereiten und den eigenen Blick zu schärfen.
Auch diese Methode haben wir zusammen mit den VideopunX bei den video/film tagen 2009 ausprobiert und schreiben hier über unsere Erfahrungen und Tipps für die Umsetzung.
Drehbucharbeit mit 60-Sekunden-Videos

Screenshot aus "Die Herr der Ringe-Trilogie in 60 Sekunden"
Sie sind eine Steilvorlage für die Medienpädagogik und eine brilliante Methode, um sich mit Erzählstrukturen und Drehbüchern auseinander zu setzen: Die 60 Sekunden-Remakes von Filmklassikern in nur einem Take, wie beispielsweise “Forrest Gump“. Wir haben es gewagt und beim Workshop “Videopunk” der video/film tage gemeinsam mit zehn MultiplikatorInnen zwei 60 Sekunden-Videos in einem Take gedreht.
Wir schreiben hier über unsere Erfahrungen und Erkenntnisse, geben praktische Tipps und Einschätzungen für die Umsetzung der Methode – und zeigen natürlich die Ergebnisse.
…CSS bleibt!

"css-miami-desktop" von geirarne auf flickr.com
Auch wenn der Gestaltungsrahmen von Websites in Zukunft vermehrt mit HTML5 realisiert wird, bleibt CSS der Standard zur konkreten Gestaltung.
Deshalb aus dem aktuellen Anlass ein kleines Update zu Hilfsmitteln, Nachschlagewerken und Ressourcen zum Thema CSS – zur eigenen Weiterbildung und/oder als Grundlage für das nächste medienpädagogische Projekt.
HTML5 kommt…

"5 %" von klosko auf photocase.com
Das Internet ist wohl mit Abstand der dynamischste Bereich der Medienpädagogik und damit auch der aufwändigste, wenn es darum geht, als MedienpädagogIn auf dem aktuellen Stand zu sein.
Gerade rollt wieder eine Innovationswelle durchs Netz: Mit HTML5 kommt demnächst eine neue “Version” des Webstandards schlechthin. Ein guter Zeitpunkt um zu schauen, was denn so neues kommt und was mensch wissen muss, wenn es um medienpädagogische Websiteprojekte geht. Ich habe in den letzten Wochen Links zu Grundlagen, Beispielen, HowTos und praktischen Hilfsmitteln gesammelt.
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Digitale Spezialeffekte selbst gemacht

Screenshot aus "Talk Talk"
Einer der Klassiker bei Videoprojekten: Die Jugendlichen haben grandiose Ideen für ihren Film, die bereits in Kinofilmen zu sehen waren, aber leider in der Medienpädagogik fast unmöglich umzusetzen sind.
Fast! Denn auf immer mehr Rechnern auch in Institutionen der Jugendarbeit schlummern ungenutzte Programme der Creative Suite vor sich hin – wie auch After Effects. Und mit einer ausreichenden Motivation, genügend Zeit und einem Tutorial lassen sich viele klassische Spezialeffekte in Videoprojekte zaubern. Futter für solche Vorhaben liefert das SmashingMagazine mit Tutorialsammlungen für Digitale Spezialeffekte sowie für Grafikanimationen. Und damit ist unter anderem auch eine Taschenlampen-Lichtspur wie bei “Talk Talk” keine Hexerei mehr.


