Thema Schule »

Audioguide

Audioguides in der MedienpädagogikIm Schuljahr 2010/2012 nahmen 19 Schülerinnen und Schüler an einem Audioguide-Projekt  teil, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Geschichte des KZ Hersbruck zu dokumentieren. Das KZ Außenlager Hersbruck, von dem heute im Stadtbild kaum noch Spuren erhalten geblieben sind, war das zweitgrößte Außenlager von Flossenbürg und damit das drittgrößte Bayerns.

Den Schülerinnen und Schülern sollte in einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft die Möglichkeit gegeben werden, sich sowohl mit der Erstellung von Hörbeiträgen als auch mit einem regionalen geschichtlichen Themenkomplex zu beschäftigen. Die fertigen Beiträge sind seit ihrer Fertigstellung im Internet frei zugänglich. Den ganzen Beitrag lesen

Schulkinder Online – Wir machen unseren Surfschein

abcDas Projekt „Schulkinder online“ richtet sich an Schüler/innen der Klassen 3 bis 6 und verfolgt mit drei Komponenten (Elternabend, Schülerworkshop, Abschlusstermin mit allen Beteiligten) das Ziel, die Internetkompetenzen der Kinder nachhaltig zu fördern, sowie Eltern und Lehrkräften für das Thema Medienkompetenz zu sensibilisieren und als Partner in das Projekt mit einzubeziehen. So werden sie darin bestärkt, die Kinder dauerhaft bei der Eroberung des Mediums Internet zu begleiten und zu unterstützen.

Den ganzen Beitrag lesen

Trickfilm im Geschichtsunterricht

"Legotrickfilm in der Medienpädagogik"Allgemein:
Dieses Konzept dient als Einblick in die Möglichkeit des Zusammenwirkens von Schule (unterrichtsübergreifend: Deutsch, Kunst, Geschichte), Medien (Offener Kanal) und Verein (Heimatverein) und soll Ihnen Inspiration für eigene regionalgeschichtliche Projektideen mit Partnern geben:

Projektüberblick/ So war es bei diesem Projekt:
Die Schülerinnen und Schüler der 3.Klasse der Grundschule Tollwitz konnten in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V. einen Monat lang ein geschichtsträchtiges Trickfilmprojekt realisieren. Dabei wurden die Sage von zwei Knutonenbrüdern aus der Region und der Handelsweg der Salzstraße anschaulich, fächerübergreifend und praxisnah vermittelt. Den ganzen Beitrag lesen

Coaching von Lehrkräften bei Medienprojekten

"Minimedienprojekte in der Medienpädagogik"Eine Studentin oder ein Student begleitet eine Lehrkraft im Unterricht und unterstützt diese bei der Durchführung eines Unterrichtsprojekts, bei dem digitale Medien eingesetzt werden sollen. Wünscht sich beispielsweise eine Lehrkraft, mit ihrer Schulklasse einen Trickfilm zu erstellen und benötigt dabei Unterstützung bei der technischen Anwendung der dafür benötigten digitalen Medien, so kann sie per Online-Formular eine Begleitung bzw. ein Coaching buchen. Den ganzen Beitrag lesen

Handbuch – Lernen mit Computerspielen

Lernen

“Lernen mit Computerspielen” @ www.bmwfj.gv.at

Computerspiele als Bildungsmedium einzusetzen ist uns schon länger ein wichtiges Anliegen. In verschiedenen Artikeln [1;2;3;4] haben wir bereits auf Konzepte und Möglichkeiten hingewiesen.

Das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend bietet zu diesem Thema nun eine lohnenswerte Publikation zum Download an. Im jüngst veröffentlichten Handbuch “Lernen mit Computerspielen” für Pädagoginnen und Pädagogen, welches u.a. auf dem Katalog des europäischen Projektes ENGAGE (www.engagelearning.eu) beruht und um aktuelle Titel ergänzt wurde, findet sich eine umfangreiche Zusammenstellung von Games und deren Einsatzmöglichkeiten. Dabei werden die Spiele nach Lern- und Kompetenzgebieten eingeordnet und jeweils mit einer Beschreibung, den Lernmöglichkeiten und Links zu weiteren Ressourcen aufgelistet.

Besonders interessant ist für mich die gute Mischung aus klassischen Lernspielkonzepten bzw. Serious Games und ganz “normalen” kommerziellen Titeln, die mit ihren Lehr- und Lernmöglichkeiten dargestellt wurden.

Auch das deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlicht regelmäßig (unterstützt durch die Kolleginnen und Kollegen vom ComputerProjekt Köln e.V.) die Broschüre “Spiel- und Lernsoftware pädagogisch beurteilt” ein Unterschied liegt hier aber vor allem in den Intentionen die Spiele pädagogisch zu beurteilen, als ihren pädagogischen Einsatz in Lehr- und Lernsituationen darzustellen.

LipDub-Videos in Jugendarbeit und Schule

LipDub-Videos in der Medienpädagogik

Still aus “The Grand Rapids LipDub”

Ich habe meine nächste Herausforderung für Videoprojekte gefunden: LipDub-Videos. Bei diesem Genre bewegen die DarstellerInnen ihre Lippen passend zu einem bestehenden Soundtrack als würden sie selbst singen. LipDub-Videos sind aber mehr als nur Musikvideos: Die Filme werden meist in einem Take mit einer Kamerafahrt aufgenommen, außerdem stellt sich oft eine Gruppe vor oder es wird eine Institution oder ein Stadtteil präsentiert.

Meiner Meinung nach empfiehlt sich das Genre gleich aus mehreren Gründen für die Medienpädagogik:

  • Es ist eine spaßige und spannende Art, sich mit dem Medium Video auseinanderzusetzen. Die entstehenden Videos präsentieren darüber hinaus das Lebensumfeld von Jugendlichen.
  • Planung und Durchführung des Drehs sind eine komplexe Gruppenaufgabe, die erlebnispädagogischen Charakter hat.
  • Gruppen können “ihre” Institution oder Gruppe so präsentieren, wie sie möchten: das Jugendhaus, die Schule, die Uni, den Stadtteil usw.
  • Dabei können sehr viele Beteiligte eingebunden werden.
  • Gerade im Jugendhaus oder der Schule können Bands aus dem Umfeld die Musik beisteuern. Das erhöht nicht nur die Identifikation, sondern löst auch das Urheberrechts- bzw. GEMA-Problem, das sich sehr schnell stellt.

Am anregendsten sind aber die Filme selbst. Hier kommen nun meine Lieblingsbeispiele. Welche kennen Sie noch? Wie halten Sie von LipDub-Videos in der Medienpädagogik? Den ganzen Beitrag lesen

YouTube im Unterricht

YouTube in der Medienpädagogik

Screenshot aus dem Dossier

YouTube und andere Videoplattformen werden noch immer erstaunlich selten im Unterricht genutzt. Zum Teil ist die Plattform in Schulen sogar gesperrt, was aus medienpädagogischer Sicht mehrfach kontraproduktiv ist. Wir müssen den kompetenten Umgang mit Videoplattformen vermitteln. Dabei interessiert uns Medienpädagogen nicht nur die Rolle der Konsumenten, sondern ganz besonders auch die des Produzenten.

Das 40-seitige Dossier „YouTube im Unterricht“ führt durch die Plattform und zeigt vom Erstellen eines Nutzerkontos bis zu den online-Bearbeitungsmöglichkeiten das Potenzial für die Medienbildung auf.
7 Unterrichtsideen mit Beispielen sollen zu kreativem Produzieren mit Kindern und Jugendlichen anregen.

Das Dossier kann als PDF heruntergeladen werden. Es wird laufend ergänzt, für Anregungen bin ich dankbar.

Dies ist ein Gastbeitrag von Beat Küng. Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz und Dozent für Medienbildung. 
Nach den Lehrdiplomen für die Primarschul- und die Sekundarschulstufe I unterrichtete er 20 Jahren auf der Sek I. Danach bildete er sich zum Schulleiter weiter. Anschliessend studierte er an der HGK in Luzern und schloss mit dem MAS in Digital Media ab. Seine Website digitalpro.ch befasst sich mit Projekten und Projektunterricht in der Schule, vornehmlich natürlich mit Medienprojekten. Er leitet das kleine, aber sehr aktive Netzwerk Medienbildung Obwalden.

Film- und Videoschule

Aktive Videoarbeit in der Medienpädagogik

Still aus "Freitag Nachmittag" von cineschool.de

So etabliert die Aktive Videoarbeit mittlerweile in der Medienpädagogik ist, so unerschöpflich ist sie auch, was Thema, Gestaltung und Genre angeht. Deswegen bin ich immer dankbar für alle Materialien, Inspirationen und Beispielsammlungen.

Eine wahre Fundgrube in diesem Sinne ist Cineschool. Das Angebot der PH Freiburg dokumentiert zum Einen Projektergebnisse aus der Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen – mehr als 200, sehr gut nach Schlagworten und Genres sortiert. Zum Anderen ist auf der Website neben einem umfangreichen Filmglossar das Konzept des Freiburger Filmcurriculums zu finden, ein rezeptions- und produktionsorientiertes Filmbildungskonzept.

[via jugend.rlp.de]

Social Media im Unterricht

Social Media im Unterricht in der Medienpädagogik

"Like" von sofiabudapest auf flickr.com (CC BY-NC-SA)

Eignen sich Social-Media-Anwendungen wie Blogs, Wikis, Communities und Medienportale nicht hervorragend für den eigenständigen Wissenserwerb in der Schule? (Vorausgesetzt natürlich, sie sind in ein didaktisch sinnvolles Setting eingebettet!)? Oder werden diese Tools in der Freizeit der Schüler/innen in ausreichendem Maße genutzt, so dass die Schule nicht auch noch diesem Trend hinterherhecheln muss?

Um sich dieser Frage zu nähern ist zunächst eine Übersicht über diverse Social-Media-Anwendungen sinnvoll, die sich an der Funktionalität verschiedener Dienste orientiert und sie mit möglichen Anknüpfungsmöglichkeiten an die Schule verbindet. Den ganzen Beitrag lesen

Scribblenauts Reloaded Remix

Scribblenauts Remix

Scribblenauts Remix | Warner Bros.

Nachdem es Nintendo ja leider immer noch vorzieht Gameklassiker wie “Super Mario” und Co nicht für andere mobile Endgeräte als DS/DSi und 3DS auf den Markt zu bringen, haben es ihre Spieleentwickler scheinbar einfacher, den großen Mobile-Gaming-Markt der Smartphones und Tablets zu bedienen…
Jedenfalls erschien vor kurzem das famose Scribblenauts mit dem Zusatz Remix für iOS Geräte die ja, wie wir in der letzten Woche hier ausführlich diskutierten, gerne auch in Bildungskontexten genutzt werden. Das Remix im Namen deutet darauf hin, dass die Entwickler die vermeintlich beliebtesten 40 Level der bereits erschienen Scribblenauts Teile in dieser App zusammengeführt haben. Zudem sind noch 10 extra für die Neuauflage programmierte Level dazugekommen. Ich möchte nun keine klassische Spiel-App-Review schreiben, dass können andere besser (Gametrust Artikel) – spannender finde ich die Frage nach den möglichen Einsatzgebieten in Schule und Co. Wie schon im Artikel zum Nintendo DS Scribblenauts vor (oje, wie die Zeit vergeht) fast drei Jahren, sehe ich großes Potential im Einsatz solcher kreativen Spiel im Unterricht. Wie wäre es, wenn DeutschlehrerIn beim Vermitteln neuer Wörter ganz spielerisch das an die Wand gebeamte Scribblenauts einsetzen würde? Oder wie wäre es, wenn die SchülerInnen die Aufgabe bekommen in Kleingruppen möglichst kreative Lösungsansätze für die Bewältigung eines kniffeligen Levels auszuhandeln? Oder, auch schön, wie wäre es, wenn die SchülerInnen die Aufgabe bekommen keiner Aufgabe nachzugehen, sondern eine eigene kleine Geschichte oder Szene auf dem “Scribblenauts Spielplatz” zu erstellen?

Was haben Sie für Ideen zu, bzw. Erfahrungen mit Scribblenauts im Unterricht?

Zusatzinfos

Feed abonnieren Newsletter

Nächste Artikel

  • Git und die Medienpädagogik
  • Den Publikumsjoker ziehen
  • Spielen statt Klicken – das Facebook Offline-Spiel
  • Ein online-meta-Tool für die Bildbearbeitung…
  • Spielerisch Musik machen

Weitere Zusatzinfos

Pat-O-Meter