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Projekte online managen

"Agile Project Management" von VFS Digital Design auf flickr.com (CC by)
Projektmanagement ist eine ganz zentrale Tätigkeit in der Medienpädagogik wie auch in der Bildungsarbeit allgemein. Und je weiter die Projektbeteiligten räumlich (oder auch zeitlich) voneinander getrennt sind, umso mehr stellt sich die Frage, wie Projekte gemeinsam online geplant, durchgeführt und verwaltet werden können. Ich habe mich auf die Suche nach kostenlosen Tools gemacht und verschiedene Angebote gefunden.
Die niedrigschwelligste Möglichkeit sind gehostete Onlineangebote, für die mensch sich nur anmelden muss. Hier sieht Trello ansprechend, intuitiv bedienbar und umfassend ausgestattet aus. Wunderkit ist neu, aber schon sehr ausgereift, und macht Projektplanung zu einem sozialen Netzwerk.
Wer viele eigene Projekte zu verwalten hat und/oder die Daten auf dem eigenen Webspace behalten möchte, für den/die gibt es drei kostenlose Tools: ProjectPier ist leicht zu installieren, läuft gut und benötigt lediglich PHP/MySQL. Redmine ist sehr ähnlich, benötigt jedoch Ruby on Rails, was eher anspruchsvoll ist. LibrePlan ist sehr mächtig und leistungsfähig, aber aufgrund der hohen Anforderungen eigentlich nur auf einem eigenen Webserver installierbar. (Fast alle Angebote bieten übrigens Online-Demos.)
Was sind Ihre Erfahrungen mit Online-Projektmanagement? Welche Tools kennen und nutzen Sie? Ergänzen Sie einfach mit einem Kommentar!
Medienpaedagogik Praxis-Podcast #21: Fotosharing unter iOS – ein Kinderspiel
Bislang war es immer recht schwierig, Fotos von iPad oder iPhone kabellos auf ein anderes Gerät zu bekommen. Nachdem ich mich sehr lange umgeschaut habe, bin ich auf die App Photosync aufmerksam geworden, mit der es problemlos möglich ist, Fotos und Videos über Wifi oder Bluetooth zu tauschen. Viel Spass…
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Musik mobil Teil 2: Everyday Looper
Ich bin immer froh wenn wir, gerade was mobile Apps angeht, von den Lesern Tipps und Hinweise bekommen. Als ich vor einiger Zeit die App Loopy vorgestellt habe, eine mobile Loopstation für iOS, hat sich Leser Ulrich Tausend gemeldet und auf Everyday Looper hingewiesen. Anfangs hat mich der relativ hohe Preis von 4,99 EUR etwas zögern lassen, die intuitive Bedienung und die Tatsache, dass eine Version sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad läuft zu einem kleinen Beitrag, oder wohl eher zu der Präsentation eines coolen Videos veranlasst. Viel Spass.
Avi & Co auf dem iPhone / iPad abspielen
Das mobile Apple-Betriebssystem (iOS) ist nicht nur für die intuitive Bedienung, sondern auch für seine starken Einschränkungen bekannt. Jeder, der schon einmal probiert hat, eine .avi oder .wmv Filmdatei auf einem iPad abzuspielen, wurde vom iOS Türsteher mit einem “Du kommst hier nischt rein!” abgewiesen. Pech für diejenigen, die z.B. viele Sicherungskopien als Avi-Datei auf der Festplatte liegen haben und nicht alle in m4v umwandeln wollen.
Genau richtig an dieser Stelle kommt die App AVPlayer. Für 2,39 EUR ist es sehr einfach möglich, fast alle gängigen Filmformate z.B. über W-Lan auf das iPad zu laden und ohne jegliche Konvertierung anzusehen [Screenshot]. Wie bei vielen Apps funktioniert der W-Lan Zugriff über den Browser mit einer zuvor generierten IP Adresse. Das bringt einfach neue Möglichkeiten in punkto Medienprojekt, Präsentation, Filmabend etc.
Medienpaedagogik Praxis-Podcast #20: Camscanner für Android und iOS
Camscanner ist eine App, die es sehr einfach möglich macht, mit der Kamera eines Android oder iOS Gerätes PDF Dateien zu erstellen. In der kostenlosen Variante sind diese dann mit einem Wasserzeichen versehen. In unserem Podcast zeigen wir Ihnen, wie leicht es ist, aus mehreren Dokumenten ein PDF zu “fotografieren” und welche weiteren Verwertungsmöglichkeiten Sie haben.
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App-Empfehlung für Musiker und Beatboxer: Loopy
Lange habe ich überlegt, ob ich die iOS-App Loopy nicht lieber mit einem Videopodcast vorstellen soll. Einige wissen vielleicht, dass ich nämlich selbst recht gerne Musik mache. Die Betonung liegt jedoch eher bei “gerne” als bei “gut”. Und bevor nun irgend eine medienpädagogische Einrichtung den Tinitus-Award ins Leben ruft, verlinke ich lieber zur Vorstellung auf eine meiner YouTube Favoriten.
Zur App: Loopy ist wie gesagt eine App, um Loops zu erstellen. Genau wie bei einer Loop-Station wird eine Tonspur mit dem iPhone oder iPad aufgenommen, und diese wiederholt sich ständig. So ist es z.B. für Beatboxer wie DubFX möglich, auf verschiedenen Spuren mehrere Beats aufzunehmen. Die App gibt es in zwei Varianten, eine sechs-Spur iPhone Version für 2,39 EUR und eine neun-Spur iPad HD Version für 5,99 EUR - und jetzt viel Spass beim bum-ts-pff-ts-bum-ts-pff…
About.me – ein sozialer Knotenpunkt im Netz

Viele Menschen wollen, sollen und müssen gerne in irgend einer Form im Netz vertreten sein. Für einige reicht das Facebook- oder Google+ Profil, der Instagram Account oder ein leicht zu installierendes WordPress-System. Oftmals doppeln sich auch die gesammelten Informationen auf einer eigens dafür eingerichteten Website, die im Prinzip lediglich die Funktion eines zentralen Sammelpunktes erfüllt.
Allen, denen eine anspruchsvolle aber leicht zu bedienende Web-Visitenkarte reicht, auf der dann alle Profile eingebunden werden können, sei der Dienst about.me empfohlen. Einmal kurz angemeldet, kann der Benutzer durch eine der sehr schönen Vorlagen oder durch ein eigenes Bild den Hintergrund seiner Visitenkarte festlegen und Inhalte einfügen. Das Textfeld, sowie das Hintergrundbild passen sich dann automatisch der entsprechenden Auflösung an, Social Media Dienste, wie z.B. Facebook, Twitter, Vimeo, Instagram etc. lassen sich über das Backend als “Services” einbinden.

Vor allem in der Jugendverbandsarbeit, aber auch in der Offenen Jugendarbeit und auch fast in jeder Einrichtung der Medienpädagogik gibt es Tagungen und Versammlungen, auf denen viele Informationen gemanaged werden müssen: Tagesordnungen, Anträge, Wahlen, Vortragsmaterialien usw.
Viele haben sie bestimmt schon einmal irgendwo gesehen, diese viereckigen Symbole – und waren dann verwundert, wenn irgendwelche Leute ihr Smartphone darauf gerichtet haben. Die Rede ist von einem Quick Response Code, kurz QR-Code. Ursprünglich von einer japanischen Automobilfirma für die Markierung von Baugruppen konstruiert, findet diese Technik ihren Einzug in die Medienarbeit. Wie bei einem Barcode, den wir alle vom Einkaufen her kennen, können nämlich bestimmte Informationen in so einem QR-Code hinterlegt werden, z.B. ein Link, eine Telefonnummer, eine komplette Visitenkarte etc., die dann über eine Scanner-App eingelesen wird.

